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Gerät mit Apple-Modem vorausgesetzt

iOS 26.3 schränkt Positionsbestimmung durch Mobilfunkanbieter ein

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30 Kommentare 30

Mit iOS 26.3 haben Nutzer die Möglichkeit, die Genauigkeit der Standortdaten zu beschränken, die Mobilfunknetzen zur Verfügung stehen. Apple will iPhone-Besitzern auf diesem Weg eine zusätzliche Möglichkeit zum Schutz der persönlichen Daten bieten.

Dazu muss man erklärend anmerken, dass es bei dieser Einstellung nicht darum geht, den persönlichen Standort generell und in allen Anwendungsfällen zu verschleiern. Zum einen greift die neue Einstellung in Deutschland zumindest bislang nur im Netz der Telekom. Zudem ist die exakte Standortbestimmung über das Mobilfunknetz grundsätzlich auch weiterhin möglich, beispielsweise wenn man seine Position im Rahmen eines Notrufs mit Rettungsdiensten teilt.

Ios 26 3 Standortdaten

Die neue Einstellung wirkt sich laut Apple auch ausschließlich auf jene Standortdaten aus, die den Mobilfunknetzen zur Verfügung stehen. Dagegen hat sie dem iPhone-Hersteller zufolge keinerlei Einfluss auf die Daten, die man über Ortungsdienste mit Apps teilt. So kann man zum Beispiel auch seinen exakten Standort weiterhin über Apples „Wo ist?“-App mit Freunden und Familienmitgliedern teilen.

Nur bei der Telekom und wenn ein Apple-Modem verbaut ist

Hinsichtlich der Systemvoraussetzungen für die neue Option weist Apple darauf hin, dass derzeit neben der Telekom in Deutschland nur die Netze der Provider EE und ET in Großbritannien, Boost Mobile in den USA und AIS sowie True in Thailand unterstützt werden. Neben dem noch nicht für alle Nutzer veröffentlichten iOS 26.3 wird zudem vorausgesetzt, dass das genutzte Gerät mit einem C1- beziehungsweise C1X-Modem von Apple arbeitet. Konkret sind somit derzeit nur das iPhone 16e und das iPhone Air sowie das iPad Pro mit M5-Prozessor technisch dazu in der Lage, diese Sonderfunktion umzusetzen.

Der entsprechende Schalter findet sich in den Systemeinstellungen der genannten Geräte, öffnet dort den Bereich „Mobilfunk“ und dann die Einstellungen „Datenoptionen“. Die neue Option ist zumindest in der aktuellen Beta-Version von iOS 26.3 standardmäßig aktiviert.

27. Jan. 2026 um 12:47 Uhr von chris Fehler gefunden?


    30 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Habe ich nicht gewusst dass das iPhone seine Position aktiv an das Mobilfunknetz sendet.

    • Macht es vermutlich auch nicht. Aber aus der Signalstärke lässt sich diese Information ja grob herleiten. Falls mehrere Funkmasten involviert sind, lässt es sich sogar triangulieren.

      Das ließe sich natürlich erschweren, wenn Apple beispielsweise die Signalstärje künstlich schwanken ließe.

      Ob das konkret so läuft, weiß ich nicht. Aber es sind mehr Möglichkeiten denkbar als „das iPhone sendet aktiv seinen Standort“.

    • Das ging schon mit alten Handys. Triangulation ist zwar nicht sehr genau, reicht aber für die meisten Fälle aus. Je nach Netz- und Signalstärke, sowie eine gewisse Dauer reichen um dein Handy auf wenige Meter zu verorten.

      • Die Funktion ist bekannt. Hier scheint wohl was anderes gemeint zu sein. Sonst würde man es nicht „abschalten“ oder ungenau machen können.
        Dazu muss der Mobilfunk Anbieter es unterstützen. Was nützt mir das wenn er einfach das auf seiner Seite deaktiviert und ich das gar nicht beeinflussen kann?

      • Wieso sollte man Triangulation nicht künstlich erschweren können? Lass einfach die Sendeleistung des Endgeräts künstlich im Zeitverlauf schwanken. Unterschiedlichen netzseitigen Basisstationen kann man sicherlich mit verschiedenen Sendeleistungen antworten, ergo ergibt Triangulation unsinnige Ergebnisse.

    • Hatte mal einen Rettungswagen gerufen, meine Frau war gestürzt. Feldweg abseits jeglicher Zivilisation. Wollte Standort erklären. „Nicht nötig, wir sehen ihren Standort!“ 10 Minuten später traf der Rettungswagen punktgenau ein. Mein Erstaunen war groß, aber gut so!

      • In dem Fall gut, aber prinzipiell Orwell und nichts Anderes.

      • Das hat auch nichts mit dem oben erwähnten zu tun. Ist auch nicht korrekt beschrieben. Es nennt sich AML und funktioniert über Satellit und wlan.

  • Das scheint allerdings nur die Telekom als Anbieter zu betreffen und nicht das Netz. Denn bei Congstar und fraenk ist die Auswahl nicht angezeigt und eine Beschränkung somit nicht möglich.

  • Hä was? Also man
    Braucht nen speziellen Apple Chip der es ganz bestimmten ausgewählten Geräten ermöglicht sich als ungenau im
    Mobilfunknetz orten zu lassen? Also yes Ymmd

    • Das könnten andere Modems sicher auch, aber die Zulieferer werden Apple nur eine definierte Schnittstelle mit festen Funktionen zur Verfügung stellen. Wenn die Funktion vom Zulieferer nicht implementiert wurde, geht es nicht. Apple wird kaum einen direkten Zugriff auf Hardwareebene haben.

      • Warum sollte Apple den nicht haben? Das sind Modems von Apple. Evtl. (Weiß ich natürlich nicht) haben sie die Funktion ja beim Design bereits implementiert gehabt zur späteren Freigabe.

    • Das könnte die Zulieferer-Hardware sicher auch, aber Apple wird nur eine definierte Schnittstelle mit festen Funktionen zur Verfügung stellen. Wurde diese Funktion vom Zulieferer nicht implementiert, geht es nicht.

      Bei seinen Modems hat Apple Kontrolle auf Hardware-Ebene, bei Zulieferer-Teilen nicht.

  • Die Option gibt es bei meinem air in den Einstellungen nicht. Hab die Beta 3 drauf.

  • Im 5G Netz eh egal, dank Messung von Signallaufzeiten (DL-TDoA (Downlink Time Difference of Arrival)) und Erfassung von Einfallswinkeln (DL-AoD (Downlink Angle of Departure)) ist in Kombination mit Small Cells und Multi-RTT (Round Trip Time) sowieso der Standort bereits fast Hausnummern genau. Oder werden genau diese Position Reference Signals (PRS) dann unterbunden ? Das müsste dann aber zu Empfangsproblemen führen, weil man nicht mehr sauber auf den Zeitschlitz zurückkommt ???

    Ich bin gespannt was es da wieder geben soll ?!

    • Hausnummerngenau… das wär manchmal praktisch.
      In der Regel spricht man immer noch von einem Korridor. Wenn sich das Gerät nicht bewegt und sich auch drumherum nichts bewegt, dann kann das so genau sein. Ist aber halt nur theoretisch.

    • Was soll es da geben? Das ist pures Marketing!
      Die Mobilfunkanbieter wissen immer recht genau wo sich die Endgeräte die im Netz eingebucht sind befinden. Und Apple kann nicht einfach etwas unterbinden was der jeweilige Mobilfunkstandard voraussetzt. Du schreibst es ja selbst :-)

      Und mal davon abgesehen, was die Dinger außerhalb des Application Layers so von sich geben kann der normal-User eh nicht nachvollziehen. TCP/IP ist nicht alles was da durch geht!

  • Mein Mobilfunkanbieter nervt mich mit „im besten Netz“ seit neustem

  • Was ich schöner finden würde: einheitlicheres UI

    Vor iOS26 war es konsistent: Buttons oben, die Reaktionen auf den Button (Eingabe/Suchfelder, Popup Menüs auch oben. Und oft: suchen oben, Rest unten

    Jetzt mit iOS 26 ist es nur ein Chaos. Mal ist die Suche oben, mal ist die Suche unten. Egal ob der Such Button oder die anderen Button oben oder unten sind, die Reaktion ist häufig genau entgegengesetzt. Man tippt oben, man sucht, wo auf dem Bildschirm die Reaktion ist. Man tippt unten, man sucht wo auf dem Bildschirm die Reaktion ist. Es ist nicht mehr vorhersehbar, und das nervt.

  • Na super, dann wegen sich Verbrecher zuerst so ein Gerät und Vertrag holen. Wo ist der Sinn dabei? Ich hoffe, die Strafverfolgungsbehörden haben weiterhin vollen Zugriff. Und komm mir keiner in Deutschland mit 1984.

  • Abgesehen davon dass diese Funktion unwahrscheinlich wichtig ist unterstützt mein Retro Stei zeit iPhone 16 das nicht mal mehr. Is auch schon halbes Jahr alt und hat nur 1000€ gekostet also verständlich.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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