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Nach Mobbing-Vorwürfen

Instagram Kids: Facebook arbeitet an Version für Kinder unter 13

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Die soziale Foto-Sharing-Plattform Instagram arbeitet an einem App-Angebot für Minderjährige unter 13 Jahren. Dies geht aus internen Informationen hervor, die dem Online-Portal BuzzFeed News vorliegen. Demnach seien leitende Manager bereits mit der Planung einer entsprechenden Plattform befasst.

Instagram Fokus Effekt

Auch in der internen Mitarbeiter-Kommunikation kommt die Kindervariante der Instagram-App bereits vor. So soll Vishal Shah, seit Dezember 2018 als Produkt-Chef bei Instagram aktiv, die Angestellten bereits auf einem Message-Board für Mitarbeiter eingeweiht haben.

Kinder auf der Prioritätenliste

Man habe, so Shah, die jugendliche Zielgruppe auf die Prioritätenliste des Konzerns gesetzt und werde sich nun um zwei damit zusammenhängende Punkte kümmern: ein sicheres Umfeld für Teens zu schaffen und eine Instagram-App zu entwickeln, die auch von Nutzern unter 13 Jahren problemlos eingesetzt werden könne. Bislang untersagt Instagram interessierten Kindern die Registrierung, wenn das 13 Lebensjahr noch nicht erreicht wurde.

Der Bau der neuen Kinder-App soll unter anderem von Pavni Diwanji übersehen werden. Diwanji wechselte von Google zu Facebook und arbeitete zuvor bereits an der YouTube Kids-Applikation des Suchmaschinen-Anbieters mit.

Youtube Kids

Jugendliche werden auf Instagram ständig gemobbt

Erst Mitte der Woche kündigte Instagram öffentlich an, daran arbeiten zu wollen, das Bild-Portal sicherer für seine jüngsten Besucher und Besucherinnen zu machen. Dem vorausgegangen waren mehrere Berichte darüber, in welchem Umfang junge Instagram-Nutzer mit vergifteten Kommentaren, Beleidigungen und alltäglicher Schikane konfrontiert werden.

So gab Instagram unter anderem an den Kurznachrichtenversand zwischen Kindern und Erwachsenen beschränken zu wollen, wenn diese sich nicht gegenseitig folgen. Eine Idee, der nun offenbar eine gesonderte App folgen wird.

19. Mrz 2021 um 16:19 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Bitte nicht… brauch ehrlich gesagt kein Mensch… gibt leider mehr als genug Plattformen auf der sich vermeintliche Kinder/Gutmenschen rum treiben… wer will das bitte kontrollieren… ganz klares NEIN zu so Sachen…

  • Ach du schei**, dann wird die Welt bald untergehen. Super, Kinder die noch weniger vom Handy wegzubekommen sind und bald berufliche Influenz(a) im Alter von 8 Jahren…
    wo soll die Welt noch hin? Wer stellt endlich den Konzern Facebook/Instagram/WhatsApp ein und verhindert sowas ?

  • Wir Zeit das der Konzern Facebook aufgelöst wird – aber da sind auch verstärkt die Eltern gefragt

  • Toll, eine weitere Plattform für Pedos. Bin mal gespannt ob Instagramm es hinbekommt, Cybergrooming auszuschließen.
    Wenn man die Berichterstattung von Stern-Tv gesehen hat, kann einem nur übel werden.

    • Stimmt, ganz einfach eigentlich. Und die Kinder die keine Chance auf eine gute Erziehung haben weil deren Eltern verkorkst sind geht uns schliesslich nix an als Gesellschaft.

  • Oh man, oh man. Was soll man dazu noch sagen?

  • Da sollten die Eltern ab und zu drauf schauen was ihre Kidis so anstellen.

  • Wie wäre es endlich mal mit einer nativen iPad Version?!

  • Das ist doch toll. Noch mehr Futter für die ganzen alten Säcke und das auch noch ganz legal mit Zustimmung der Eltern.

  • Ach wie schön mal wieder ein Thema bei dem sich zu 99 % nicht Betroffene angesprochen fühlen.
    Und was tun die betroffenen Eltern nun? Erst mal Kindersicherung unter iOS, Family Link unter Android, beides sauber konfiguriert und das wichtigste: immer ein Auge und Ohr auf seine Kinder und fertig ist der Lack. Und Einmischung von außen von Leuten die keine Ahnung haben, das brauchen Eltern am wenigsten

  • Wenn die genauso sicher sind wie knuddels, dann freuen sich die Pedos jetzt schon

  • Furchtbar, da gehört unterbunden.

  • Damit die Kleinsten schon in Genuss von Mobbing, Oberflächlichkeit und Abhängigkeit kommen. Ehrlich. Die Eltern die ihren Kinder das erlauben haben keine Verantwortung.

  • Das klingt vielleicht zu radikal, aber ich halte solche Apps für Kinder gehören verboten. Dämliche Eltern ist das eine, aber der Gesetzgeber muss die Kinder schützen.

    • Wovor? Vor einem diffusen, ungutem Gefühl? Das ist nicht radikal, sondern bestenfalls navi. Auf welcher Grundlage willst Du hier irgendetwas verbieten? Du weißt doch überhaupt nicht, wie die App funktioniert und wie der Jugendschutz umgesetzt wird. Manchmal hat man das Gefühl die stock-konservativen 50er Jahre sind zurück.

  • Ich frage mich wie ich meine Kindheit ohne den ganzen Schnulli Kram überstehen konnte. Wir haben reale Freunde gehabt und hatten jede Menge Spaß ohne sich selbst darstellen zu müssen.

  • Was ist das eigentlich für ein unkritischer Artikel?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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