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30% Provision für Apple

In-App-Kauf-Erweiterung: Entwickler können virtuelle Währungen anbieten

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App-Entwickler können künftig mit virtuellen Währungen arbeiten und auf diese Weise Geldtransfers zwischen den Nutzern ihrer Apps ermöglichen. Ein konkretes Beispiel sind virtuelle „Trinkgelder“, wie sie vor allem in Asien im Zusammenhang mit Video-Livestreams beliebt sind.

Inapp Tips

Bild: A16Z

Auf die versteckte Änderung in den Richtlinien für Entwickler macht das Onlinemagazin TechCrunch aufmerksam. Entwickler dürfen nun ausdrücklich virtuelles Guthaben per In-App-Kauf anbieten und dieses frei in ihre Apps integrieren.

Apps may use in-app purchase currencies to enable customers to “tip” digital content providers in the app.

In einem von TechCrunch angeführten Beispiel können Nutzer virtuelle Gegenstände erwerben und Livestream-Anbietern „schenken“. Wieviel vom Kaufpreis dann tatsächlich beim Gegenüber ankommt, legt der Entwickler bzw. Dienstanbieter fest, 30 Prozent der Gebühren bleiben unabhängig davon auf jeden Fall als Provision bei Apple hängen.

Die Neuerung kommt nicht von ungefähr. Apple ärgert sich wohl schon längere Zeit darüber, dass entsprechende Funktionen mehr oder weniger inoffiziell angeboten wurden. Erst letzten Monat mussten mehrere chinesische Anbieter, darunter auch die bekannte Messaging-Plattform WeChat, auf Anweisung Apples entsprechende Funktionen deaktivieren. Jetzt ist das Ganze von oben abgesegnet und Apple hat sich zudem die zuvor entgangenen Provisionen gesichert.

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wer darüber einkauft unterstützt uns mit einem Teil des unveränderten Kaufpreises. Was ist das?
09. Jun 2017 um 20:47 Uhr von chris Fehler gefunden?


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  • Na super, als ob wir nicht schon genug Gold, Juwelen, Donuts, Scheine, Barren, Elixier und was weiß ich noch alles an In-App-Abzocke in 99% aller Spielen haben kommt jetzt auch noch so ein Müll. Apple sollte mit iOS11 endlich mal einen Filter in den AppStore einbauen womit ich alle Apps mit In-App-Scheisse komplett ausblenden kann…

  • Guter Ansatz, Filtern müsste dann aber auch deaktiviert werden können. Nicht selten ne günstige, reduzierte oder gar kostenlose App geladen und hinterher festgestellt, das diese enormes Potential hat, aber erst nach in App Kauf.

    Zum Testen halte ich davon sehr viel ❗️

  • Apple zieht sich echt aus für den Asienmarkt. Mal gucken was noch alles an kunterbuntes Zeug kommt….

  • Mich würde eher ein Filter interessieren, mit dem ich Apps die Werbe- und Trackingnetzwerke enthalten ausblenden könnte.

    Bei InApp-Käufen kann man sich im Store ja vorher zumindest informieren. Aber eine Information aus denen sich auf Nebengeschäftsmodelle des Entwicklers schließen lässt die ebenfalls zu den App-Kosten für den Anwender gehören lässt sich nur durch das lesen entloser AGBs und Datenschutzrichtlinien ggf. bedingt schließen.

    Bei mir würde eine Filterung auf „Apps, bei denen der Entwickler einen respektvollen Umgang mit der Privatsphäre seiner Anwendern pflegen“ immens die Bereitschaft für das Geld ausgeben für Apps erhöhen.

  • Fair und unfair sind da m.E. falsche Werte… die Flut an Bonbons, Goldstücken etc. nervt halt… insgesamt wären deutlich feinere Suchfilteroptionen sicher eine feine und sehr wünschenswerte Sache, aber dazu müssen wir alle wohl auf Apple einhämmern. Ich suche und finde im App Store selber schon lange nichts mehr, da braucht es schon ifun, Heise o.ä. halt Empfehlungen Dritter.

  • >Erst letzten Monat mussten mehrere chinesische Anbieter, darunter auch die bekannte Messaging-Plattform WeChat, auf Anweisung Apples entsprechende Funktionen deaktivieren. Jetzt ist das Ganze von oben abgesegnet und Apple hat sich zudem die zuvor entgangenen Provisionen gesichert.

    Tim Cook weiß eben wie man eine Ordentli he Dikatur führt.

    • Das nennt man nicht Diktatur, sondern „Allgemeine Geschäftsbedingungen“ und im Gegensatz zu einer Diktatur, kannst Du Dir aussuchen, ob Du mitmachst, oder nicht. Niemand zwingt dich ein iPhone zu kaufen. Scheint aber Zeitgeist zu sein, nicht alles, was einem in den Kram passt, mit politischen Floskeln zu befüllen.

  • Super, jetzt will Apple auch noch mit minderjährigen Asiatinen verdienen.

  • Hört einfach auf mit bezahlen von inAppp Käufen. Dann hört dieser Quatsch schlagartig auf.
    Das Leben könnte so einfach sein

  • Ich vermute, dass Apple ganz schnell eine neue Regel erstellt hat um sich insbesondere nicht mit Wechat anzulegen. Das ist nicht verwunderlich, denn den Kampf kann Apple in China nur verlieren.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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