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Im Test: Beats By Dr. Dre Solo 2

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Auf dem Weg zur Schule, Uni oder Arbeit. Beim Radfahren, dem Schlendern durch die Fußgängerzone oder Joggen. Überall sehen wir Leute mit aufgesetzten Ohr- und Kopfhörern. Sicherlich pflegen auch viele von euch die musikalische Begleitung im Alltag und gewiss hat der eine oder andere auch Beats. „Total überteuert“ hört man von einen, „richtig gut, gerade beim Hören von Rap“, hört man von den anderen. Dem Klassiker, nämlich dem Modell „Solo“ in der zweiten Version – Beats by Dr. Dre Solo 2 – haben wir mal genau gelauscht und für euch getestet, was der Musik-Entertainer zu bieten hat.

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Farben, Farben, Farben

In einer Masse an wählbaren Farbvarianten werden die Solo 2 angeboten. Zwischen schwarz, grau, weiß, pink, blau und red (Product Red) dürft ihr euch entscheiden. Das Audiokabel ist im Übrigen farblich abgestimmt.

In sehr edler und stilvoller Verpackung bekommen wir die die Beats geschickt. Die Kopfhörer befinden sich zusammengeklappt in einem mitgelieferten Stoff-Beutel, welcher sich auch eignet, wenn die Stille genossen werden will – dabei sollte der Musikbegleiter schließlich sicher und gut gedämpft im Rucksack verstaut sein. Das 3,5 mm Standard-Klinken Kabel ist selbstverständlich auch im Lieferumfang enthalten.

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Erster Eindruck

Die im Übrigen direkt auf der Ohrmuscheln aufliegenden Kopfhörer (On-Ear-Headphones) machen zunächst einen edlen, stilvollen Eindruck. Zwar ist viel Plastik im Bügelbereich verbaut, jedoch wirkt dieses aufgrund des Hochglanzes nicht billig.

Produkte anderer Hersteller in dieser Preisklasse sehen auf den ersten Blick rein optisch nicht ganz so stilvoll aus (z.B. Teufel). Zum einen ist das natürlich eine eher subjektive Meinung. Zum anderen kommt es zu dieser Ansicht aber auch durch den vorerst (siehe abgefallenes Logo) großzügig scheinenden Einsatz hochwertiger Materialien. Bei vielen anderen Kopfhörern besteht das Ohrpolster gerne aus stoffartigem Material. Bei den Beats wurde hingegen ein zwar etwas synthetisch wirkender aber dennoch angenehmer Bezug verbaut. Die Bügel sind gut verarbeitet und lassen sich ohne großes Gerüttel verstellen. Alles andere wäre bei einem empfohlenen Verkaufspreis von 200 Euro aber auch inakzeptabel.

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Klang

Akustisch überzeugen die Kopfhörer größtenteils. Die feinen und präzisen Töne werden zwar – getreu dem Vorurteil gegenüber Beats – nicht gerade lobenswert wiedergeben. Dabei ist die Wiedergabequalität bei entsprechenden Stilrichtungen nicht unbedingt miserabel, sondern in jedem Fall hör- und genießbar. Doch andere Hersteller haben hier einfach ihre Nase vorne. Wer also ausschließlich Mozart, Bach oder dem Vitamin String Quartett (kennt ihr sie?) auf höchstem klanglichen Niveau lauschen möchte, der ist mit den Beats schlecht beraten. Ebenso getreu dem Vorurteil trumpfen die Beats bei Stilrichtungen wie etwa Pop, Rock, Rap u.v.m.. Hier werdet ihr garantiert euren Spaß an den akustischen Gegebenheiten der Kopfhörer finden. Die basslastige Musik wird – wie für Beats üblich – außerordentlich gut wiedergegeben. Das Musikhören unterwegs oder daheim macht uns wirklich Spaß. An dieser Stelle sollten wir jedoch erwähnen, dass die starke Bass-Lastigkeit gleichzeitig auch nicht jedem gefällt. Wenn ihr euch diesbezüglich nicht sicher seid, solltet ihr am besten mal bei einem Kumpel oder im Apple Store Probe hören. Wer im Besitz des Vorgängermodells ist, dem dürfte ein Vergleich des Klangs auch geraten werden. Auch weil die Solo 2 im direkten Vergleich akustisch überzeugender klingen, jedoch nicht immens. Die Frage, ob man also als Besitzer des „alten“ Solo die neuen kaufen möchten möchte, kann man somit pauschal nicht beantworten.

Tragekomfort

Der Komfort beim Tragen des 186 g leichten Geräts ist lobenswert, berücksichtigt man die Tatsache, dass es sich um On-Ear-Phones handelt. Vor allem die Bügel sind durchdacht designt, so dass sie einen ausreichenden Halt am Ohr bieten dabei aber auch nicht zu lasch sitzen. Dennoch: Kopfhörer, welche das Ohr vollkommen umschließen (Over-Ear-Headphones), sind mit Blick auf den Komfort meistens angenehmer, vor allem unter längeren Tragezeiten leidet dieser leicht bis mittelstark.

Wer gerne joggt, der muss sich übrigens keine Sorgen machen: Die Hörer sitzen auch bei sportlicher Betätigung und und rutschen nicht. Das Audiokabel ist weder zu lange, noch zu kurz. In Beats-Manier gilt auch bei den Solo 2: Kopfhörer von Beats sind nicht gerade kompakt. Abhängig von eurer Sensibilität könnte euch also die Größe gerade im um den Hals gehängten Zustand stören.

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Partiell schlechte Verarbeitung (?)

Das Beats-Logo ist neben dem Aufdruck auf den Ohrmuscheln auch auf eine Metallplättchen am Audiokabel abgebildet. Schon nach einer Woche lockerte sich jedoch das Logo und fiel kurz danach ab. Zwar wissen wir nicht, ob wir zufälligerweise genau ein Teil mit Fertigungsfehler gekauft haben, doch eigentlich sollte etwaiges in dieser Preisklasse nicht der Fall sein. Da wir nicht vorschnell auf schlechte Verarbeitungspraktiken bei Beats schließen möchten, bitten wir euch, eure Meinung – insbesondere mit Blick auf die Verarbeitungsqualität bei etwaigen Produkten – in den Kommentaren mitzuteilen.

Fazit

Die Beats Solo 2 überzeugen durch die großen Individualität (Farbauswahl), der hochwertig wirkenden Verarbeitung und dem typischen Design. Naturgemäß ist und bleibt einer der wichtigsten Bewertungskriterien bei Kopfhörern nun einmal der Sound – und der ist Geschmacksache. Wer kein Freund der Beats Doktrin ist, nach welcher der Schwerpunkt ganz klar auf dem Bass liegt, der sollte sich lieber bei anderen Herstellern umschauen. Freunde des Beats-Sound kommen hingegen voll auf Ihre Kosten.

Überlegt ihr, euch welche zu kaufen bzw. habt ihr gar schon welche? Oder seid ihr vielleicht auch schon voll und ganz zufrieden mit den bei diversen Apple-Geräten mitgelieferten Kopfhörern? Vielleicht hasst ihr auch Ohr- und Kopfhörer und seid eins mit eurer Stereo-Anlage? Wir sind gespannt auf eure Kommentare.

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20. Mrz 2015 um 17:58 Uhr von Daniel Fehler gefunden?


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