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"we had to freeze it"

iFixit: Sollbruchstellen und zu viel Kleber im „Essential Phone“

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Die Reparatur-Experten des Service-Anbieters iFixit haben einen ersten Blick in das Innere des Anfang Juni vorgestellten Essential Phone geworfen und zeigen sich enttäuscht.

Essential Phone

Der neue iPhone-Konkurrent des ehemaligen Android-CEO und langjährigen Google-Mitarbeiters Andy Rubin, sei quasi nicht zu öffnen ohne starke Beschädigungen am Gerät in Kauf nehmen zu müssen.

Das 700 Dollar teure, modulare Gerät, das vor allem durch seine Materialwahl (Titan und Keramik), das vollflächige Display und das Versprechen auffällt, durch zusätzliche Komponenten erweiterbar zu sein, würde nicht nur viel zu viel Klebstoff zum Verbinden des Gehäuses einsetzen, auch das Hardware-Layout würde zu denken geben.

So ist der USB-Anschluss des „Essential Phone“, der gleichzeitig als Kopfhörer-Anschluss eingesetzt wird, direkt mit der Hauptplatine verlötet und sei als Sollbruchstelle prädestiniert.

The single USB-C port is soldered straight to the motherboard. With no headphone jack, this port is going to get a whole lotta use, accelerating its inevitable wearing out. When the day comes, it’ll take a microsoldering job or full board replacement to get it working again.

Während iFixt dem iPhone 7 eine 7 auf der Reparatur-Skala (10: hervorragend zu reparieren – 1: überhaupt nicht zu reparieren) zuschreiben konnte, fängt sich das „Essential Phone“ mit der 1 die schlechteste Bewertung ein. Das Display des Gerätes haben selbst die erfahrenen iFixit-Jungs nicht ohne Schaden vom Gehäuse lösen können.

Essential

Dienstag, 05. Sep 2017, 16:17 Uhr — Nicolas
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  • Wie kann iFixit das Essential iPhone (Jubiläums-iPhone) schon haben, habe ich mich gefragt?! Ich sollte mal ruhiger lesen, als immer nur iPhone verstehen!

  • Schön, frag mich eh wer das kauft. Bei dem Preis bekomme ich ja alles andere namhafte, was will ich dann damit und auch noch mit android?!

  • Hoffe nur dass dies ein einzelfall bleibt.

  • Schlimm wie wenig Hersteller den Verbraucher und die Umwelt im Sinn haben. Bei 700 Euro sollte man erwarten ein ähnlich reparaturfähiges Smartphone wie das iPhone zu erhalten. Ich verstehe aber sowieso nicht wer sich ein Smartphone kauft, bei dem die Kamera in das Display ragt. Wer denkt sich denn so einen Mist aus und wer kauft sowas ernsthaft?

  • Das Teil ist sowieso eine Totgeburt. Da wäre erstens der Preis und die nicht zum erstenmal auftauchende modulare Idee. Die modularen Zusatztools, so wie sie hier angedockt werden sollen, sind wahrscheinlich sowieso nicht mehr bei der nächsten Generation zu gebrauchen. Er hätte sich lieber der Entwicklung eines neues Betriebssystems widmen sollen, anstatt unnötige Ressourcen und Rohstoffe zu verschwenden.

  • What a crap… directly soldered usb-c … who sues them … that must not happen today!

  • Das Teil sieht schon geil aus (zumindest in der Präsentation). Aber ich würde mir niemals gleich das erste Modell von einem bislang völlig unbekanntem Hersteller kaufen… zumindest nicht zu dem aufgerufenen Preis.

  • Die sollten mal bei der Entwicklung direkt zusammen arbeiten um ein gutes Handy auf den Markt zu bringen…

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