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Unterputzschalter und Lichtsensor kommen

HomeKit-Produkte von Aqara: Offizielle Liste aktualisiert

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Die HomeKit-Produkte von Aqara sind seit vergangenem Jahr offiziell in Deutschland erhältlich, die direkte Verfügbarkeit lässt allerdings weiterhin zu wünschen übrig. Besserung könnte eintreten, wenn der Hersteller seinen bereits längere Zeit angekündigten EU-Server startet und dann die erweiterte Unterstützung der Geräte über die eigene App Aqara Home anbietet. Bislang läuft die Geräteverwaltung über die App Mi Home von Xiaomi.

Der Aqara Hub kann zwar direkt in HomeKit eingebunden werden, das vom Hersteller angebotene Zubehör muss allerdings – vergleichbar mit Philips Hue – über eine zusätzliche App verbunden werden, damit es dann auch in HomeKit erscheint.

Auf der regelmäßig vom Hersteller aktualisierten offiziellen Kompatibilitätsliste finden sich aktuell mehrere neue, auch europäische Nutzer betreffende Einträge. So wird hier nun auch eine mit HomeKit kompatible europäische Version des Aqara 230-Volt-Wandschalters für die Unterputzmontage angekündigt. Die Sicherheitskamera Aqara G2H findet sich ebenfalls noch auf der offiziellen Warteliste. Als neu mit HomeKit-Kompatibilität verfügbar wird dagegen bereits der „Light Detection Sensor T1“ angezeigt – ein kleiner Lichtsensor, der beispielsweise als Auslöser für Szenen dienen kann.

Aqara Licht Sensor Homekit

Aqara-Nutzer sollten sich für die Kompatibilitätsliste ein Lesezeichen setzen. Der Hersteller informiert hier nicht nur regelmäßig über neues Zubehör, sondern gibt auch Updates mit Blick auf die Integration der Produkte in weitere Smarthome-Systeme, beispielsweise Amazon Alexa und Google Assistant, zum besten.

Als wesentliche Vorteile von Aqara darf man die dank der Zigbee-Verbindung zwischen Hub und Komponenten schnellen Schaltzeiten bei hoher Reichweite und geringem Stromverbrauch nennen. Die Sensoren werden in der Regel nur von kleinen Knopfzellen gespeist und sind dementsprechend kompakt. Mit Blick auf die Preise hoffen wir in Deutschland auf etwas mehr Wettbewerb, die Komponenten sind hierzulande zwar meist schon günstiger erhältlich, als vergleichbare Produkte anderer Hersteller, liegen allerdings teils deutlich über den von internationalen Portalen wie Gearbest aufgerufenen Beträgen.

Aqara HomeKit-Zubehör im Überblick

Dienstag, 12. Mai 2020, 7:19 Uhr — chris
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  • Sorry, aber noch eine weitere Zentrale (zigbee) brauch ich nun echt nicht! Entweder Bluetooth (damit der HomePod als Zentrale funktioniert) oder WLAN! Werde mal den Eve Switch probieren, ob die Reichweite ausreicht (Bluetooth).
    Wenn ich das richtig verstanden habe, kann der Eve Switch als Schalter, als Wechselschalter oder als Taster angeschlossen werden!

      • Bluetooth funktioniert (innerhalb einer Etage, solange keine großen Wände dazwischen sind) problemlos und verbraucht dank LE absolut wenig Strom, was bei batteriebetriebenen Geräten entscheident ist!

    • Viel Spaß mit WLAN.. das 2.4GHz Band ist sowieso schon völlig überlagert.

      • Mag schon sein, dass WLAN 2,4 GHz sehr viel benützt wird und wegen Überlagerungen nicht die volle Datenübertragungsrate bringt, aber, hey Mann, ich will einen Schaltimpuls AN/AUS übertragen und keinen Film in UHD zum Lichtschalter streamen! Dafür eignet sich WLAN 2,4 immer noch besser (größere Reichweite) als WLAN mit 5,0 GHz.
        Wie gut Zigbee ist, vermag ich nicht zu Beurteilen, aber jeder neue Funkstandart braucht eine neues Gateway (Basis), die schon wieder eine eigene Verwaltung-App und ein weiteres Netzteil braucht. Da zwei oder drei Gateways, da nen Router, hier noch nen Repeater, da summiert sich nicht nur der Stromverbrauch….

    • Schmeiß den Bluetooth Kram in die Tonne und mach alles auf Zigbee. Reichweite und Response-Zeit sind deutlich besser.

    • Ich hör das oft, dass die Leute nicht mehrere Hubs haben wollen aber ich versteh den Grund ehrlich gesagt nicht. Wir reden hier doch nicht von Serverschrank großen Geräten. Die Teile können doch bequem in/hinter/unter einem Schrank verschwinden. Das mit den Apps kann ich verstehen, allerdings braucht man die doch auch nur beim Einrichten eines neuen Gerätes, für den Rest der Zeit kann man doch eine Meta-Ebene höher auf Homekit wechseln. Ich hab z.B. 4 Aqara Hubs über 3 Etagen verteilt (ich weiß, hört sich nach Overkill an, aber die dienen bei mir auch als optisch/akustische Türklingel für schwerhörige Mitmenschen) einen Hue hub und einen von Ikea. Ich kann nur für mich sprechen, aber mich stört die Anzahl nicht.

      • Der Grund warum kein weiterer Hub? Die LAN Anschlüsse kann man ja noch vervielfältigen, aber irgendwann hat man keine Steckdosen mehr, trotz Vielfachsteckdosen!

      • lach … ja ok, das ist ein valider Punkt, den kann ich nachvollziehen. :-)

    • W-LAN und Bluetooth ist so das schlechteste was man, bei einer Haus Automatisierung haben kann.
      Erklärung:
      W-LAN: braucht viel zu viel Power geht also nur mit Geräten mit Stromanschluss oder Sau große Geräte (siehe EVE)

      Bluetooth: war und ist für sowas – nicht einmal im Ansatz – dafür gedacht gewesen, daher die „miserable“ Reichweite (die eigentlich nicht miserabel ist, weil die eigentliche Idee hinter Bluetooth war in Max. 6m ne Tastatur, Maus oder Daten (eine Adresse, Bild) zu einem anderen Gerät zu übertragen)

      Wer benutzt eigentlich (freiwillig) Apple HomeKit, finde ich schon nach 7-8 Automationen sowas von unübersichtlich, eigentlich bin ich sofort übergegangen mir mit HomeKit Datenpunkte für ioBroker anzulegen.

  • Was mich bei ZigBee mal interessieren würde ist: wenn ich eine Hue Bridge, einen Aquara Hub und vielleicht noch ein Deconz Gateway betreibe, dienen die Geräte dann auch für die jeweils anderen Netze als Repeater, oder nur innerhalb von Hue, Deconz und Aquara getrennt?

    • Sollten nur als Router und nicht als Repeater funktionieren, dazu ist ein pairing nötig. Lieber auf ein zentrales Hub auf dem Raspberry oder ähnliches setzen. Für Leute die sich damit nicht auseinandersetzen wollen bleibt eben in einem System bleiben oder den gesamten Zoo zu haben :D (von den Kosten mal abgesehen)

    • bei mir baut die HUE ein eigenes Netzwerk auf, genauso wie das Deconz Gateway.
      Die Geräte in dem jeweiligen Netzwerk dienen nicht als Repeater für das andere Netz.
      Beide laufen im Kanal 15. Sehr schade…

    • Da die Zigbee Netzwerke für sich laufen logischerweise nicht. Es gibt eigentlich auch keinen Grund dafür den HUE Hub weiter zu betreiben, wenn man einen Conbee mit Deconz (& entsprechender Heimautomatisierung z.B. Home Assistant) einsetzt.

  • Hab dieses Wirrwarr auch satt und bin zu Homematic ip gewechselt. Hatte vorher viel mit HomeKit gewerkelt und viele Anbieter bzw. deren Produkte für mich getestet.

    Nun deutsche Firma und alle Daten bleiben auf Servern in Good old Germany. Darüberhinaus wird kein iPad oder Apple TV benötigt. Selten so etwas einfaches gesehen.

    Bei einem zu Hause verbliebenen iPad war häufig der Akku leer. Und gute 150 € aufwärts für ein neues Apple TV war mir das auch nicht wert.

    Nun ohne Ausfälle sehr zufrieden ;-)

    • Homatic IP ist auch mein angestrebtes Endziel (bieter einfach die meisten Aktoren), aber da ich nur iPhone, iPad und HomePod habe (also zur Sprachsteuerung nur Siri nutzen kann/möchte) warte ich noch auf Siri-Steuerung für Homatic IP. Die Hoffnung stirbt zuletzt!

      • Falls du dir eine CCU2 oder CCU3 (oder Charly) statt dem Accesspoint von Homematic zulegst kannst du dein HomematicIP via RedMatic HomeKit kompatibel machen
        RedMatic ist ein OpenSource Packet das du einfach als AddIn installierst – ziemlich einfach

      • Alternativ einen raspberry pi mit ioBroker, da gibt es einen Adapter für den Accesspoint, dann hast du schier unbegrenzte Möglichkeiten.

        Nur dann die Einbindung der Aktoren in Homekit erfordert ein wenig Geduld aber mit einer guten Anleitung auch zu schaffen.

  • Vor einigen Wochen habe ich mir den aqara hub zugelegt, um damit einen einzigen Tür und fenstersensor (Garage) abzufragen. Die Enttäuschung war groß, als ich festgestellt hatte, dass die Reichweite trotz zigbee in keinster Weise mit dem Hue Hub mithalten konnte. 7-8 Meter und 2 Mauern war schon zu viel.
    Jetzt werkelt der hub am nichtisoliertem Kellerfenster mit ca 4metern Abstand zum Sensor. Funktioniert gut und vor allem zuverlässig.
    Der Hub ist im übrigen sehr klein und durch die Wlaneinbindung wirklich unauffällig in einer Steckdose zu verwenden.
    Ich empfinde ihn sogar schön designt (klares weiß, rund, kein Schnickschnack) Mit der Sirenenfunktion, spart man sich dann auch noch einen Zwischenstecker zur Schaltung der Alarmanlage. Bis auf die Reichweite bin ich zufrieden. Preis/Leistung stimmt.
    Wer, wie ich, auf Dauer die sehr bescheidenen und gleichzeitig teuren innogy Sensoren durch aqara ablösen möchte, wird hier auf Grund der Entfernungen zum Hub in einem Haushalt, schnell an Grenzen stoßen.

    • Das kann ich nicht verstehen. Ich betreibe einen Aqara Türsensor innerhalb einer Edelstahl-Kettenschranke. Dann 17 Meter zu meinem Haus durch die Wand, funktioniert einwandfrei. Da ist bei Deinem System evt. was nicht in Ordnung?! Daneben betreibe ich eine n Bluetooth Fenstersensor von Koogeek in der Garage, das funktioniert auf 3 Meter und Betondecke nur einigermaßen zufriedenstellend. Die Aqara Geräte überzeugen mich auf ganzer Linie, betreibe mittlerweile über 40 Geräte von denen.

  • Für mich geht beim Smart Home nach wie vor nichts über Kabel. Eine Lösung wie KNX ist unabhängig von einzelnen Herstellern (was wenn ihr mal doch keine Apple Devices mehr nutzen möchtet?) und funktioniert durch einen Datenbus, der fest in der Wand verlegt wird. Das liefert ein solides Gerüst mit viel höherer Störungssicherheit als Funklösungen. Noch dazu ist alles zentral zu verwalten und man braucht keine 5 Apps verschiedener Insellösungen.

    • …bei einem Neubau oder einer Grundaufrenovierung der Wohnung oder des Hauses ist das wahrscheinlich das beste.
      Trotz aller Unzulänglichkeiten der HomeKitApp, empfinde ich die Bedienung über das Kontrollzentrum in iOS ganz ok. Ich vermute das wäre über KNX nur sehr schwierig möglich.

      • Man müsste sich dann einer Brücke mittels einer der verschiedenen, verfügbaren Smart-Home-Lösungen bedienen (z.B. Home Assistant)

  • Zigbee hat den Vorteil gegenüber Bluetooth, dass es als Mesh arbeitet und die einzelnen Komponenten die Reichweite des Systems erweitern. Zigbee benötigt aber ein Gateway, um ins Netzwerk eingebunden zu werden.

    Bluetooth kann mittlerweile auch Mesh und ich bin mir relativ sicher, dass BT Mesh in naher Zukunft Zigbee ersetzen wird, da die Komponenten eines BT Meshs auch gut Daten weiterreichen können. Beispielsweise können dann die Hue BT Leuchten (oder die Aquara Sensoren) mithelfen, dass die AirPods zuhause überall Empfang haben (sofern alle Beteiligten das BT-Mesh-Protokoll unterstützen)

    Die neuen Philips hue E27 haben bereits einen BT-Chip drin, der mit einem zukünftigen Update ein BT-Mesh anstelle des heute verwendeten Zigbee-Meshs aufspannen kann.

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