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Schwaches Moto X

Google schließt einziges Smartphone-Werk in den USA

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Googles Smartphone-Sparte, der nach Übernahme von Motorola Mobility in Eigenregie geführte Produzent des Moto X, wird sein einziges US-Werk im Bundesstaat Texas schließen.

Die erst im vergangenen Mai eröffnete US-Fertigungsstätte beschäftigte zwischenzeitlich fast 4000 Angestellte – mittlerweile jedoch hat sich die Belegschaft auf nur noch 700 Mitarbeiter reduziert. Grund für das Aus des amerikanischen Betriebsstätte ist nach Angaben der BBC die schwache Nachfrage nach dem Moto X.

Im ersten Quartal sollen nach Schätzungen der Marktbeobachter von Strategy Analytics nur rund 900.000 Einheiten des iPhone-Konkurrenten verkauft worden sein – weit weniger als erwartet. Das Moto X startete im August 2013 für $600 in den Markt, wird inzwischen jedoch schon für unter $400 angeboten. Zukünftig wird Google das Moto X ausschließlich in China und in Brasilien fertigen.

moto-x

Noch im laufenden Jahr – dies kündigte Google bereits im Januar an – will der Suchmaschinen-Riese die Motorola Mobility-Sparte zudem an den Computer-Hersteller Lenovo übergeben. Der Verkauf wurde bereits besiegelt und wird etwas mehr als zwei Milliarden Euro in Googles Kassen spülen.

Montag, 02. Jun 2014, 11:44 Uhr — Nicolas
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  • Nicht böse sein, aber was genau hat das nun mit iOS/iPhone zu tun? Klar, ein Blick über den Tellerrand zu anderen Herstellern, Geräten, etc. ist interessant. Aber wenn es nur darum geht, dass ein Wettbewerber von iDevices irgendwo ein Werk schließt ist der Informationsgehalt für einen Nutzer der nach Infos über iOS und iPhone und Co sucht doch eher mager…

  • Google/Motorola baut massiv Arbeitsplätze ab. Eigentlich seltsam das das erst jetzt in den Medien auftaucht. Und das obwohl Google ein ja ach so innovatives dynamisches Unternehmen ist. Achja bereits nach einem Jahr. Also wenn ein Deal nicht sofort und gefälligst zackzack Geld in die Kasse spült muss das Unternehmen auch nicht sorge tragen für Nachhaltigkeit und gute Produkte zu sorgen. Einfach nur arm.

    • Da hast du recht… Ist voll arm, wenn ein unternehmen versucht nicht gleich ein paar chinesische mindestlöhner auszubeuten. Erst recht wenn der geräteendpreis inkl. Fertigung unter 50% der Konkurrenz aus culertino liegt, die ja voll nachhaltig über foxconn produzieren.

      Und auch wenn Motorola zu Google gehört, ist dass nach der Übernahmeentscheidung (Lenovo) sicher nichts, was noch etwas mit Google zu tun hat…
      Wenn du also das gutmenschentum von Google in Frage stellst: fang bei Apple an.

  • gut das verständlich und letztlich nur konsequent. 10 bis 14 jährige kinder im 16 h akkord in irgendwelchen ‚outgesourcten‘ chinesischen sonderwirtschaftszonen bauen die dinger sicher schneller und rentabler zusammen …. als edie normale fastfood ‚untergewichtige‘ ami belegschaft. mapple hats ja vorgemacht. denn das 5c wird ja in wahrheit von chinesischen schulklassen gleicher bezeichnung gebaut :)

  • Apple hat einen extremen Bezug zur regionalen Wirtschaft und ist sozusagen stolz einen Teil seiner Produkte in den USA herzustellen. Erinnert euch an den Applaus den es gab, als bei einer Keynote gesagt wurde, dass der Mac Pro komplett in den USA gefertigt wird. Es gehört sozusagen zum guten Ton, als so großer Fisch auch seinem Herkunftsland etwas – auch wenn es nur ein klein bisschen ist – zurückzugeben.

    • Die behalten doch extra das Geld im Ausland, da die sonst dem Volk etwas (die Steuern) zurück geben müssten.
      Die Fabrik von Apple ist außerdem eine hochautomatisierte Hightechfabrik, bei der nicht mehr viele Mitarbeiter benötigt werden. Die Teile werden vermutlich auch größtenteils aus dem Ausland kommen.
      Vermutlich bekommen die auch noch Subventionen von der NSA. Cisco lässt Grüßen :)
      Insgesamt finde ich es aber gut, wenn Firmen nicht alles aus Gründen der Gewinnoptimierung in Billiglohnländer verschieben.

    • Tolle Wurst… Der mac pro wird in den USA produziert… Applaus. Der Rest in niedriglohnländern…

      Ganz toller ton ;)

      Motorola / google produzieren so einiges in den USA… Das ausgerechnet das x beim seinem preis aber nicht besonders rentabel in den USA zu produzieren ist, dürfte auch niemanden wundern…

  • krass, wie viele insider und experten hier rumlaufen! ich bin begeistert!

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