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Fehlerhafte Downloadfunktion

Google Fotos: Versehentlich fremde Videos an Nutzer geschickt

21 Kommentare 21

Google Fotos ist ein hervorragendes und ausgesprochen leistungsfähiges Online-Angebot, doch das hilft alles nichts, wenn die Daten dort nicht verlässlich gespeichert sind. Google musste gerade eingestehen, dass im vergangenen Jahr Nutzer, die den von Google angebotenen Service zum Download all ihrer gespeicherten Daten verwendet haben, teils fremde Videos erhalten haben.

Die Zahl der Betroffenen war wohl sehr gering, doch wäre hier wohl schon ein solcher Fall zu viel des Guten. Wie das Onlinemagazin The Verge berichtet, hat Google die betroffenen Nutzer aktuell angeschrieben, der Vorfall liegt allerdings schon gut zwei Monate zurück. Zwischen dem 21. und 25. November gab es demnach Unregelmäßigkeiten beim Packen der Download-Archive für Nutzer, die Googles Service zum Download der im Google-Konto gespeicherten persönlichen Daten verwendet haben.

Google zufolge trat der Fehler ausschließlich bei Videos und und nicht bei Fotos auf. Auch seien mittlerweile alle betroffenen Nutzer per E-Mail informiert worden.

Dienstag, 04. Feb 2020, 12:21 Uhr — chris
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  • fremde Videos sind aber doch auch viel spannender als eigene

    • Ich finde es gut das sowas an die Öffentlichkeit kommt. Wer so dumm ist dort sensible Daten hochzuladen ist selber schuld.

    • Das ist doch Nonsens. Das war kein Datenleck, wo jeder darauf zugreifen konnte.

      Es wurden die falsche Videos in die Download Pakete von wildfremden gepackt. Da konnte sich keiner die Klabusterbeeren rauspicken.

    • Wirklich? Schon wieder die Google-Karte? Im Aufhetzen bist du wohl Spitzenreiter mit Worten wie „Datenleck“, JEDER“…puuuuh

    • Was ist das denn für ein Vokabular?
      Seit/seid lass ich mal unter den Tisch fallen.

      Warum sprichst du von Hetze?
      Warum diese Rhetorik?

      Insgeheim wünsche ich mir die alte Zeit, als das Gebrubbel von Hänschen in der Dorfkneipe einfach keinen interessiert hat und im Dunst von Rauch und Bier unter ging.

      Aber hey! Auch deine Meinung darfst du gerne kundtun, aber lebe damit, dass diese hinterfragt wird.

  • Uuuuund deshalb speicher ich da nix. Dann bin ich wenigstens selbst schuld wenn ich was falsch versende.

    • Wo speicherst du denn? Auf einem Magnetband in Omas Keller mit Alufolie abgedeckt gegen außerirdische Strahlung? Natürlich hast du zudem alle clouddienste auf deinem iPhone deaktiviert, oder nutzt du Huawei?

      • Naja, da gibt es schon noch was dazwischen.

      • über treib mal nicht Mike, das ist wirklich ein Grund warum man nichts bei Google speichern kann.

      • Wo speichern denn Google, Apple und Co?

      • ach Mike, warum so kompliziert und altbacken :-(
        Wie wäre es mit einem modernen und leistungsfähigen NAS?

      • Charles Rusko Harper

        Aua, da fühlt sich jemand auf den Schlips getreten. Komisch dass sowas bei Apple noch nie vorgefallen ist. Aber hast recht, gibt keinen Unterschied ;)

      • @Mike

        Du das geht auch einfacher. Pack die Bilder auf nen Privates NAS oder Server.
        Ich habe außerdem nen vollständiges Backup meiner nicht wiederbeschaffbaren Daten (~3TB) das ich verschlüsselt in die Cloud lade. Da hab ich kein Problem mit :)

      • Auf Amazonserver… lach

  • Google, Apple & Co, keinem vertraue ich meine gesamten Daten an. Das Sicherheitsrisiko ist das Eine, für mich wäre ein Verlust viel tragischer. Wer kann denn bei etlichen GB oder TB nachvollziehen (mich eingeschlossen), dass eventuell durch einen Bug 1-50 Ordner ausversehen gelöscht werden? Da werd ich doch nie drauf kommen. Und an dem Tag wo ich genau diese Bilder ansehen will, sind sie nicht mehr da. Was bekomm ich dafür? Ein läppisches „Ups“? Wer was in die Cloud hochläd muss eben mit dem Risiko leben.

    • Damit nichts ausersehen gelöscht wird oder verloren geht, gibt’s ja die Cloud-Speicher – die Gefahr halte ich für vernachlässigbar.

      Es ist halt nicht mehr privat und gehört nicht mehr dir – das ist das eigentliche Problem!

      • Bezüglich des Verlustrisikos sehe auch ich die Cloud Anbieter deutlich im Vorteil.
        Google synchronisiert teilweise über Kontinente hinweg uk Naturkatastrophen etc. zu „umgehen“
        Wenn daheim die Bude abbrennt, bringt dir dein NAS nix mehr.

        Bezüglich der Privatsphäre ist natürlich in den eigenen vier Wänden im Vorteil.

      • Das wäre ich äußerst vorsichtig. Mein Dad hat jetzt schon zweimal seinen kompletten iCloud-Inhalt verloren. Von Apple gab es nur ein bedauerndes Schulterzucken und Aufzeichnungen von über fünf Jahren waren futsch.
        Ergo: Cloud ist toll für unterwegs, aber ersetzt keinesfalls eine vernünftige (lokale!) Datensicherungsstrategie.
        Seitdem wird sein iCloud-Ordner (und meiner natürlich ebenfalls) vom Rechner regelmäßig per Acronis auf dem lokalen NAS gespeichert. Dann darf Apple weiter rumschludern und wir sind sorgenfrei.
        Verständnis darf man nicht erwarten und Hilfe nach Verlust schon garnicht. Apples Reaktion war absolut arrogant – jedwede Scham haben die schon lange abgelegt …

  • Ich glaube, dass wenn jemanden ein USB-Stick mit Fotos/Videos aus der Tasche fällt, dies sogar noch viel häufiger geschiet.

    Zum Anderen sind Daten (egal in welcher Speicherform) nur so sicher, wie der Eigentümer damit speichernd umgeht. Ich sag nur Passwort: „passwort“. Auch wenn Google in dem Fall im Besitz der Daten ist und bei der Archivierung einen Fehler gemacht hat… ist auch nichts anderes als ein menschliches „versagen“.

    …dies kann aber auch bei einem kompletten kommunalen Offline-Verhalten geschehen. Wenn nicht sogar viel häufiger…; da es keine „Algorithmen“ gibt, welche deinen fallen gelassenen „Brief“ wieder aufheben und in deinen Postkasten legen.

    Meine Gedanken dazu…

  • Ein hervorragendes und ausgesprochen leistungsfähiges (Online-) Angebot, das -wann und warum auch immer- petzt, ist höchstens ein hervorragender und ausgesprochen leistungsfähiger Spion.

    So etwas hat auf meinen Geräten absolut nichts verloren.

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