Alte Adresse bleibt erhalten
Google erlaubt Änderung der Gmail-Adresse
Nutzer von Googles E-Mail-Dienst haben künftig die Möglichkeit, ihre Gmail-Adresse zu ändern. Wie der Anbieter mitteilt, wird die Funktion zunächst in den USA bereitgestellt und soll nach und nach für alle Nutzer von Gmail eingeführt werden.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die ursprüngliche Haupt-Adresse auch weiterhin erhalten bleibt. Die Funktion ist also nicht damit gleichzusetzen, dass man seine bisherige E-Mail-Adresse aufgibt oder weitergibt. Es geht hier einzig darum, dass man eine ungünstig gewählte oder beispielsweise aufgrund von Veränderungen nicht mehr zutreffende Adresse ersetzen kann.
Das eigentliche Google-Konto bleibt dabei erhalten. Alle E-Mails, die an die alte Adresse geschickt werden, werden weiterhin zugestellt. Ebenso können mit der alten Gmail-Adresse verknüpfte Logins weiter verwendet werden.
Alte Adresse bleibt weiterhin erreichbar
Durch die Änderung wird die bisherige Haupt-Adresse des Google-Kontos zu einer alternativen Adresse. Unabhängig von dieser neuen Option bietet Google schon seit langer Zeit die Möglichkeit, zusätzliche Adressen mit dem Konto zu verknüpfen. Die Änderung der Haupt-Adresse hat allerdings gleichzeitig auch eine Umbenennung des Google-Kontos zur Folge. Dies ist lediglich alle zwölf Monate und zudem höchstens dreimal möglich.
Die neu hinzugefügten Adressen bleiben ebenfalls dauerhaft erhalten, sodass man insgesamt bis zu vier Haupt-E-Mail-Adressen für sein Google-Konto verwenden kann.
Google weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sich vorgenommene Änderungen nicht rückwirkend auswirken. So bleibt die alte Adresse im Zusammenhang mit bestehenden Einträgen wie etwa vor der Umstellung erstellten Kalenderterminen erhalten und wird hier weiter angezeigt.
Punkte in Gmail-Adressen ohne Bedeutung
Dazu passend wollen wir noch einmal daran erinnern, dass Punkte in Gmail-Adressen keine Rolle spielen. Wenn die persönliche E-Mail-Adresse beispielsweise maxmustermann@gmail.com lautet, erhält man auch alle E-Mails, die an Varianten dieser Adresse geschickt werden, die an beliebiger Stelle einen Punkt enthalten – egal ob nur max.mustermann@gmail.com oder m.a.x.m.u.s.t.e.r.m.a.n.n@gmail.com.
Das mit den Punkten ist wirklich ein Killer Feature. Meine Familie hat Vorname.Nachname bei Apple. Nur bei meiner Tochter war der schlossen vergeben und sie hat ohne Punkt.
Auch ein April Scherz? ;-)
Weiteres Feature bei GMAIL ist es unlimitierte Sub-Mailadressen zu haben, in dem man nach nach dem Teil vor dem @ ein + hinzufügt und dahinter den Sub-Teil anfügt.
Beispiel:
Hauptadresse: Mustermann@gmail.com
Sub-Adressen:
Mustermann+max@gmail.com
Mustermann+anna-maria@gmail.com
Oder, damit man prüfen kann woher Spammer ihre Mailadressen haben, bei der Registrierung auf Webseiten immer die URL anhängen:
Mustermann+dubioseSeite.de@gmail.com
Mustermann+amazon.de@gmail.com
Das gibt es schon sehr lange.
Trotzdem für mich kein Grund, bei der amerikanischen Datenkrake zu bleiben.
Danke für den „+“ Tipp mit der Herleitung wo der Spam herkommt, das klingt sehr praktisch! :-)
Das ist aber kein Alleinstellungsmerkmal von Gmail, auch Apple, Mailbox.org, Posteo.de, aol oder mail.de können das.
+1
Ich hoffe kein Aprilscherz. Wäre für meine Frau top für den neuen Familiennamen.
Ich meine das ist kein Scherz, habe auch das „Problem“ wegen Namensänderung und warte auch schon auf das Feature
Gilt bisher doch nur in den USA
Tja, ich habe damals als Beta-Tester einen Punkt verwendet, nutze diese Adresse nicht produktiv und habe ständig fremde Mails von verschiedenen Nutzer im Postfach: Versicherungen, Banken, Flugreisen, Handwerker-Rechnungen, …
Eigentich ein Datenschutz-GAU
Ich weiß nicht, wie das möglich sein soll. Angenommen, du erstellst eine Mailadresse mit max.mustermann@gmail.com, dann kann ja niemand hergehen und eine maxmustermann@gmail.com erstellen, weil diese Mailadresse de facto ebenfalls dir gehört. Kann hier kaum zu Verwechslungen kommen.
Besonders als ich das mit dem Punkt mitbekam und fremde Mails in mein Postfach eintrudelten, habe ich sie nicht mal mehr zum testen verwendet (habe noch einen eigenen Mailserver laufen).
Ich habe vorname.nachname@gmail.com, die andere Adresse ist vornamenachname@gmail.com. Hinzu kommt, dass es nicht eine Person ist, weil die dann an zwei Orten (DE, AT) wohnt und unterschiedlich Geburtstag hat…
Habe ähnliches Problem mit Namensvettern. Die Vergessen gerne das ihre e-mail eine @googlemail Adresse ist.
Ist das jetzt was besonderes, oder eine Rücknahme einer Restriktion? Wo kann man denn nicht mehrere Adressen nachträglich anlegen? Oder April?
Ich habe als Inhaber einer Googlemail-Adresse schon etliche Mails bekommen, die augenscheinlich nicht für mich bestimmt waren (Gebrauchtwagenkauf, Booking.com Buchung, Bewerbungsunterlagen), sondern für andere Personen mit gleichen Initialen und Nachnamen (obwohl ich einen sehr seltenen Nachnamen habe). Das lag in einigen Fällen dann an der Unzulänglichkeit der Person selber, die die Adresse falsch angegeben hatte (einfach meine mit Punkt).
Von PayPal Brille ich auch ständig Mails, weil irgendeine Monika sich mit meiner Adresse bei PayPal angemeldet hat, nur mit @gmail (mein Konto bei Paypal lautet auf @googlemail).
Dabei dürfte Paypal doch wissen, dass die beiden Domains zusammen gehören und niemals zwei verschiedene Konten werden können?! Es nervt einfach.
Ach du meine Güte; jetzt verstehe ich endlich warum ich zeitweise Mails zugeleitet bekomme, die gar nicht für mich bestimmt sind. Und das nur, weil Gmail ein Punkt im der Adresse ignoriert.
Da mehrere davon berichten kann gibt es diese Fälle anscheinend, aber wenn ich bei Gmail die Adresse MaxMustermann@gmail.com registriere dann kann keiner mehr Max.Mustermann@gmail.com registrieren. D.h. es kann dann eigentlich nicht dazu kommen dass zwei Personen eine Adresse haben die sich nur im „.“ unterscheidet. Wahrscheinlicher ist es das die Betroffenen Personen sich bei der Angabe ihrer Adresse verschrieben haben. Wobei auch das für die Anmeldung an Portalen wie Booking.com oder anderes komisch ist da man seine Email Adresse ja Bestätigen muss und dafür muss die Email ja bei einem erstmal ankommen. Sehr komisch…
Das Punkt?