Fokus auf Offline-Nutzung und Datenschutz
Geheimtipp „Steve’s Player“: Offline-Musik-App ohne Werbung
Mit „Steve’s Player“ steht eine iOS-Anwendung zur Verfügung, die sich gezielt an Nutzer richtet, die ihre Musiksammlung lokal verwalten und ohne Internetverbindung abspielen möchten. Der Entwickler beschreibt die Entstehung als Reaktion auf eine persönliche Unzufriedenheit mit bestehenden Angeboten im App Store.
Viele verfügbare Anwendungen setzen auf Werbung oder verlangen regelmäßige Abo-Gebühren. Genau hier setzt das Projekt an.
Von Beginn an wurde die Weiterentwicklung eng an Rückmeldungen der Nutzer geknüpft. Über ein integriertes Kontaktformular sowie App-Store-Bewertungen gingen zahlreiche Vorschläge ein, die schrittweise in neue Versionen eingeflossen sind. Die Anwendung wächst seitdem kontinuierlich, wenn auch in eher kleinen Schritten.
Fokus auf Offline-Nutzung und Datenschutz
Im Mittelpunkt steht die vollständige Offline-Nutzung. Die Anwendung benötigt weder ein Benutzerkonto noch eine Internetverbindung. Sämtliche Musikdateien bleiben ausschließlich auf dem eigenen Gerät. Auch eine Analyse des Hörverhaltens findet laut Entwickler nicht statt.
Unterstützt werden zahlreiche Audioformate wie MP3, AAC, FLAC oder ALAC. Auch hochauflösende Dateien mit bis zu 24 Bit und 192 kHz lassen sich abspielen. Ergänzend bietet die App Funktionen wie einen Equalizer, eine Schlaf-Timer-Funktion sowie die Möglichkeit, Liedtexte zu importieren und anzuzeigen.
Die Organisation der eigenen Musikbibliothek erfolgt direkt innerhalb der Anwendung. Titel können aus der Dateien-App, aus Cloud-Diensten oder per WLAN vom Rechner übertragen werden. Playlists lassen sich individuell erstellen, Metadaten können angepasst werden. Auch eine Suche nach Künstlern, Alben oder einzelnen Songs ist integriert.
Auffällig ist die klare Positionierung als dauerhaft kostenlose Lösung. Die Anwendung verzichtet vollständig auf Werbung, In-App-Käufe und Abonnements. Damit richtet sie sich insbesondere an Nutzer, die ihre Musik unabhängig von Streaming-Diensten verwalten möchten und eine möglichst reduzierte, funktionale Lösung suchen.
„Steve’s Player“ lässt sich als moderne Neuinterpretation des Tiny Player einordnen. Ein Konzept, das wir auf ifun.de mehrfach aufgegriffen haben. Der Tiny Player ist ein noch reduzierterer MP3-Player, der sich ebenfalls auf lokale Musik und eine unkomplizierte Übertragung konzentrierte.



Schade, „findet“ keine Musikdateien, die bereits offline in Apple Music importiert wurden
foobar
Tatsächlich im Augenblick die einzig kostenlose Alternative mit erheblich großen Leistungsumfang
Es fehlt mal wieder… eine ORDERANSICHT!
Kapiere das nicht: wenn solche Apps auf lokale Musiksammlungen ausgerichtet sind, wage ich zu behaupten, das ein Großteil der User ihre Musik in Ordnern organisiert.
Auch wenn meine Musiksammlung sauber getagt ist, finde ich ab einer gewissen Größe ist die Tag-basierte Ansicht viel zu unübersichtlich.
Warum wird immer auf die Ordneransicht verzichtet? (Siehe auch den Doppi Player)