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Hervorragendes Hobby-Projekt

Geheimtipp: FoodShiner-App behält den Kühlschrank und Vorrat im Blick

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In Zeiten, in denen die Lebensmitteleinkäufe seltener, dafür aber durch die Bank weg umfangreicher geworden sind, fällt es hin und wieder schwer den Überblick auf die Inhalte von Kühlschrank und Tiefkühltruhe zu behalten.

FoodShiner

Was läuft wann ab? Wie viel Portionen von dem im letzten Monat eingefrorenen Eintopf sind noch vorhanden? Gibt es für den Notfall noch gefrorene Butter im Tiefkühlfach? Ist die überhaupt noch gut? Und: Steht in der Speisekammer eigentlich noch ausreichend H-Milch für alle Fälle?

Um Fragen wie diese zu beantworten bietet sich seit Anfang Mai die kostenfreie, für iPad und iPhone verfügbare Applikation FoodShiner des ifun.de-Lesers Idriss M’Rabti im App Store an.

Schnelles Einscannen per Strichcode

Die einfache Mobil-Anwendung zur Verwaltung des persönlichen Lebensmittelvorrates gestattet das Anlegen von Orten in denen sich anschließend alle vorhandenen Vorräte einpflegen lassen. Dies kann sowohl per manueller Eingabe geschehen, als auch über das Einscannen des Strichcodes-Label auf den Produktverpackungen. Hier pflegt die FoodShiner-Anwendung eine von der Community verwaltete Datenbank, die ihr um eigene Einträge erweitern und so weiter vervollständigen könnt (und solltet).

FoodShiner Scanner

Ist der Kühlschrank-Inhalt eingegeben, habt ihr einen schnellen Sofortüberblick auf alle Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum demnächst abläuft und könnt euren Verbrauch bzw. die Wochenplanung entsprechend anpassen.

Wie Idriss gegenüber ifun.de angibt, soll das Hobby-Projekt auch langfristig nicht in ein kostenpflichtiges Angebot überführt werden, könnte jedoch eine optionale Spendenoption erhalten – diese wiederum soll nicht an die Bereitstellung neuer Funktionen geknüpft sein.

FoodShiner ist schon jetzt voll funktionsfähig, selbst die Möglichkeit ausgewählte Personen zur eigenen Kühlschrank-Verwaltung einzuladen ist über CloudKit Sharing implementiert. Dazu gibt es eine iCloud-Abgleich, Backups und Benachrichtigungen vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatum.

Ihr solltet FoodShiner herunterladen und ausprobieren.

Laden im App Store
‎FoodShiner
‎FoodShiner
Entwickler: Idriss Mrabti
Preis: Kostenlos
Laden

Montag, 07. Sep 2020, 10:04 Uhr — Nicolas
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Rede mit!
  • Klingt interessant. Aber wer erfasst wirklich alles was er reintun und zusätzlich das was er wieder rausholt. Halte das für zu aufwendig.

      • Man sollte vielleicht mal erwähnen, dass gerade bei den erwähnten Linsen das MHD rein gar nichts aussagt. Linsen können bei trockener Lagerung auch Jahre nach dem MHD noch „gut“ sein. Das gilt für viele Lebensmittel.
        Ich verstehe auch nicht warum man seltener und mehr einkauft als früher.

        Wir machen immer noch alle 1-2 Wochen unseren Wocheneinkauf. Zwischendurch immer wieder frisches Obst und Gemüse. Was sollen wir eurer Meinung nach machen? Für die nächste Pandemie vorsorgen?

    • Denke das ist stark vom eigenen Verhalten anhängig. Zum Planen von Vorratskammer-Enkäufen ist so eine App wahrscheinlich weniger aufwändig, als immer wieder neu in den Keller zu spazieren, nur um nachzusehen ob die Linsen jetzt noch gut und genug Kichererbsen da sin.

    • Sehe ich genauso, man kann es auch übertreiben…

    • Das unterzeichne ich auch.
      Lieber 2x in der Woche reinschauen als Zeit aufwenden fürs „katelogisieren“

    • Wäre cool, wenn man vieles durch Fotos lösen könnte.
      Also Haltbarkeitsdatum abfotografieren -> wird schon dem gescannten item verbunden.

      Foto Bonn allen Sachen auf dem Küchentisch-> er fragt nur, ob es ein Einkauf war, oder ob das jetzt verbraucht wird.

      Ansonsten wohl wirklich nur für Notkonserven geeignet.
      P. S. Pushmitteilung, wenn was in der Laufenden Woche verfällt wäre nett

      • Also du kannst einstellen wann du gewarnt wirst – uns das beeinflusst auch eine SmartList „Verfällt bald“ . Die Sache mit dem Küchentisch wäre echt cool :-)

      • Auch gut wäre es, wenn man die verbrauchten Lebensmittel per Foto des Verpackungsmüll dokumentieren könnte – spätestens mit smarten Brillen sollte es nutzerfreundlich werden…

  • Super, danke für den Tipp! Ich mache das grade umständlich mit einer Exceltabelle.

    „Wie Idriss gegenüber ifun.de angibt, soll das Hobby-Projekt auch langfristig nicht in ein kostenpflichtiges Angebot überführt werden“ -> Idriss, Ehrenmann :)

  • Von wem war denn noch mal die automatische Kamera, die jedesmal ein Bild macht beim schließen. Und wie ist da der Stand? War das auch zum Nachrüsten?

  • Verstehe ich das richtig?
    Ich scanne meine Lebensmittel, füge das Haltbarkeitsdatum hinzu und stelle es dann in den Kühlschrank/Schrank/Regal?
    Und dafür brauche ich ne App?
    Also ich stelle das Zeug gleich in den Schrank und kaufe vorher so ein, dass ich die Sachen vor Ablauf verbrauche.
    Bei frischen Produkten handelt es sich eh nur um ein paar Tage, da lohnt sich das Einscannen nicht wirklich und bei Konserven oder ähnlichem hat man echt viel Zeit, bis die ablaufen.
    Also gut mich etwas sinnfrei diese App

    • Mir geht es wie Dir Seeyou71, vorallem, wenn noch viele weitere Personen den Kühlschrank nutzen. Aber es gibt nicht nur Dich und mich. Weswegen ein Urteil „sinnfrei“ etwas hart erscheint. Meinst du nicht?

      • Ich hatte ja auch geschrieben „für mich sinnfrei“
        Leider hat mein Telefon aus „für“ mittels Korrektur „gut“ gemacht.

    • Für dich sinnfrei, für mich genau das, was ich schon länger gesucht habe. Ich habe einen Kühl- und einen Gefrierschrank in der Küche und jeweils auch einen im Keller. Im Keller sind die Dinge drin, die ich nicht gleich sofort brauche. Und bevor ich irgendwas übersehe oder jedes Mal die vier Stockwerke runterlaufen muss um nachzuschauen, ob es da vielleicht drin ist, rein in die App und eben da nachschauen. Ist doch ganz praktisch. In die Hand nehme ich die Sachen sowieso, wenn ich sie in Kühl- oder Gefrierschrank reinpacke. Dann einfach die App nebenbei offen haben, scannen, Rest eingeben und schon hat man das ganz übersichtlich immer zur Hand.

  • Also für unsere Familie klingt das sehr interessant.

    Wir kochen viel nach Rezepten (jeden Tag gibts was leckeres neues, was man nicht unbedingt kennt).
    Für genau dieses Prozedere werden die Einkaufslisten geschrieben. Also vom Rezept wird weggestrichen, was vorhanden ist und was man entsprechend noch kaufen muss. Hier denke ich wird viel Aufwand gespart, indem schnell sichtbar ist, was vorhanden ist u was nicht.

    Wir haben aber auch 2 Frostfächer, 1 Single Frostschrank, 2 Kühlschränke. Wenn sich dann noch die trocken gelagerten Lebensmittel auf mehrere schränke verteilen, hilft es viel zu wissen, was generell da ist.

    Es hilft denke ich auch sehr viel, keine Sachen spontan beim Einkauf mit einzupacken, bloß weil man sich nicht sicher ist, was noch im Vorratskeller da ist. Also keine Doppelte Käufe

    Wir probieren es auf jeden Fall aus u Ding gespannt!

    Daumen hoch für die Entwickler Attitüde!!!

  • Kann mir bitte jemand helfen, wie das Teilen über CloudKit Sharing funktioniert?
    Danke.

    • Ort öffnen, rechtes oberes Icon (Person) anwählen und dann per iMessage Email … teilen. Wenn du das Sharing Symbol nicht siehst dann in den Einstellungen iCloud Sync aktivieren. Ohne iCloud Sync leider kein Sharing so verlang Apple das…

  • Also bei meinem Kühlschrank hab ich schon den Überblick, für das, was im Keller ist und evtl schon vor sich hin rottet stell ich mir das praktisch vor, mal laden

  • Schliesse mich der Mehrheit an: Hab den Überblick über die Lebensmittel, auch ohne diese App.

    • Also bei mir sind es mehr als 327 Produkte ich habe den Überblick verloren … dafür ist die App echt topp. Immerhin werden ja fast 40 % der Lebensmittel weggeworfen in Deutschland – toll, dass das bei ifun Lesern anders ist.

  • Gibt es für die Aussage: „In Zeiten, in denen die Lebensmitteleinkäufe seltener, dafür aber durch die Bank weg umfangreicher geworden sind, …“ eine Quelle. Mich würde interessieren, wie und wer diese Umfrage erstellt hat.

    • Glaube das ist einfach persönliche Erfahrung vom Autor (Nicolas), selbst oder im Bekanntenkreis.
      Bei uns wird eingekauft wie zuvor, 1x/Woche.
      Kenne aber jüngere Mitmenschen und auch meine Eltern, die zuvor öfter gingen. Haben dann umgestellt, indem sie ihre Essen vorausplanen und dementsprechend einkaufen.
      Ob das aber in der breiten Masse so ist, da wäre ich mir auch nicht so sicher. Wären Supermarkt-Statistiken sicherlich interessant.

  • Ich sag mal, wer noch die gute alte Speisekammer kennt(ich bin dafür alt genug..) kriegt das mit Sicherheit auch ohne App hin; trotzdem bin ich Nerd & glaube langfristig eher an das Szenario des eingebauten Scanners (optisch, NFC) mit Markt standardisierten Anbindungen an Bestellung/Lieferung.

  • Was man noch erwähnen könnte, die App nutzt OpenFoodFacts als Quelle (wenn man will) , das MHD ist optional (für Linsen…) und die Daten gehören komplett dem Benutzer (nur Apples Cloud Lösung)… finde ich cool denn Verbrauchsdaten sind persönlicher als man denkt…

  • Ich find’s gut – so oft wie ich schon Sachen gekauft hab, weil ich nicht mehr wusste,ob noch das im Vorrat ist…
    irgendwann sind die 5 Pakete Nudeln dann doch zuviel …
    Danke an den Entwickler

  • Gefrierschrank im Keller: Genau dafür ist das eine großartige Idee. Sonst stößt die Nachwelt irgendwann auf Ötzi II.
    Danke für’s vorstellen. Tolle Sache !

  • Um den doch eher negativen Kommentaren entgegenzuwirken: Danke für diese tolle App!

  • Ich finds cool, wir haben einen grossen Garten und versrbeiten viel Gemüse, dieses lagert in 3 unterschiedlichen Gefrierschränken. Bisher nutzte ich ne App vom Vacuumierer, die war mega umständlich einzupflegen. Bin schon lange auf der Suche nach ner einfachen Lösung. Die ist jetzt da. Ich „archiviere“ nur die selbst eingefrorenen Waren, und dafür ist das Tool mega…..

  • Super genau das suche ich schon lange !

  • Das Logo sieht aber einem Apfel sehr ähnlich

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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