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In Deutschland drohen Bußgelder

Geheime Partys trotz Corona: Apple entfernt Vybe-App

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Eigene Partys vorstellen, sich auf die Party-Ankündigungen anderer Nutzer als mögliche Teilnehmer bewerben und, bei akzeptierter Bewerbung, zwei Stunden vor Veranstaltungsauftakt mit der bis dahin geheimen Event-Location versorgt werden.

Dies war Funktionsumfang und Leistungsspektrum der Vybe-App, die in coronaschweren Zeiten vor allem bei jenen Nutzern Zulauf hatte, die trotz geltenden Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen nicht auf laute Musik, enges Tanzen und gemeinsamen Alkoholkonsum verzichten wollten.


Vybe: Videowerbung für Geheim-Partys auf TikTok

Nun hat Apple dem Verabredungshelfer für geheime Partys einen Riegel vorgeschoben und die iPhone-Anwendung aus dem App Store entfernt. Dem Eingriff, den das US-Magazin The Verge zuerst entdeckt hat, folgte die Löschung des Instagram-Profils sowie die Abschaltung der offiziellen Vybe-Webseite. Diese warb unter dem Slogan Get your rebel on – Get your party on (auf Deutsch etwa: „Rebellisch werden – Mach deine Party“) um Nutzer und verdiente bei einzelnen Veranstaltungen über ein Kommissionssystem mit am geforderten Eintritt.

Online spielte Vybe dabei ganz offensichtlich auf die herrschende Ausnahmesituation an und erinnerte an Gefühlt ewig zurückliegende Zeiten: „Vermisst Du es Bierpong zu spielen, mit Fremden zu flirten und generell einfach nur Spaß mit der Crew zu haben?“.

Vybe App

Die Verfügbarkeit der Anwendung war dem new York Times-Reporter Taylor Lorenz aufgefallen, der das Angebote auf dem Kurznachrichten-Portal Twitter kritisierte und hier auf darauf aufmerksam machte, dass die Werbegrafik der Vybe-App die tanzende Diana Ross im legendären Studio 54 zeigte.

Lorenz verlinkte zudem ein auf TikTok geteiltes Werbevideo der Vybe-App, die dort für „geheime Partys an jedem Wochenende“ warb.

In Deutschland drohen Bußgelder

In Deutschland gelten seit Oktober höhere Corona-Bußgelder für Gastronomie und Clubs, die die Corona-Regeln nicht einhalten. Wer die Sperrstunde missachtet zahlt 5.000 bis 10.000 Euro. Wer Alkohol in der Zeit zwischen 23 und 06 Uhr verkauft muss mit Bußgeldern in Höhe von 500 bis 1.000 Euro rechnen.

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30. Dez 2020 um 16:27 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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