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Anders und elegant

FYEO: Schicker Podcast-Player aus ProSieben-Produktion

17 Kommentare 17

ProSiebenSat.1 produziert neben TV auch Audioinhalte. Die von der Sendergruppe angebotene App FYEO will vorrangig natürlich über ihre Premium-Inhalte Einnahmen generieren. Ganz nebenbei ist aber auch ein bemerkenswert schicker Podcast-Player dabei rausgekommen.

FYEO steht für „For Your Ears Only“ und versammelt Hörspiele und Podcasts gleichermaßen. Für die Nutzung ist keine Anmeldung erforderlich, erst wenn ihr die einen Teil des FYEO-Angebots ausmachenden Premium-Inhalte nutzen wollt, müsst ihr das zum Preis von 4,99 Euro angebotenen Abo abschließen.

Jyeo App Prosieben

Dies mal beiseite, ist die FYEO-App durchaus einen Blick wert. Die Anwendung bietet zum einen eine Auswahl von exklusiv für FYEO produzierte „Originals-Inhalte“. Zudem habt ihr aber auch einen eleganten und nicht überladenen Podcast-Player in der Hand. Ihr könnt bei der Auswahl des zu Hörenden auf die Empfehlungen der FYEO-Redaktion zugreifen, euch an den in der App angezeigten Charts orientieren oder gezielt nach Podcasts suchen.

FYEO hält einen persönlichen Podcast-Bereich bereit. Hier findet sich eine Merkliste sowie eine Übersicht der abonnierten Podcasts ebenso wie die Möglichkeit, einzelnen Folgen zur Offline-Wiedergabe herunterzuladen. Für die Wiedergabe finden sich die Standard-Bedienelemente vergleichbarer Apps, also das kurze Vor- und Zurückspringen und ein Schlafmodus. Auch die Möglichkeit zur AirPlay-Wiedergabe auf kompatiblen Geräten ist integriert.

Als „Convenience-Podcast-Player“ uns ist FYEO auf jeden Fall eine Erwähnung wert. Über die gelegentlich und dezent eingeblendeten Hinweise auf die Premium-Option können wir locker hinwegsehen. Das ist minimal störend. Werbebanner sind uns während der Test-Nutzung über rund eine Stunde hinweg gar nicht untergekommen.

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‎FYEO - Hörspiele und Podcasts
‎FYEO - Hörspiele und Podcasts
Entwickler: ProSiebenSat.1 Digital GmbH
Preis: Kostenlos+
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Donnerstag, 02. Jul 2020, 20:58 Uhr — chris
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  • FYEO?!

    Wie kommt man bloß zu solchen Namen?

  • Ich verstehe nicht, warum jetzt jeder eine Potcast App entwickelt. Man kann doch einfach alles bei den Streaminganbietern unterbringen. Ich weiß, die Steuerung hat Verbesserungspotential. Immer noch besser als zig Apps auf dem Handy.

    • Weil ProSiebenSat1 damit Geld durch Premium-Inhalten verdienen wollen. Und mit Spotify und Co geht das nur durch das aufkaufen der Sendung oder im ermäßigten Rahmen durch Werbeplatzierungen ;)

    • Podcasts sollten weiterhin unabhängig und frei angeboten werden. Wenn alles bei Spotify ist, können die das kuratieren und im schlimmsten Falle sogar reinfunken. Ich finde es gerade bei Podcasts wichtig, dass die Schwelle sehr niedrig ist einen anbieten zu können.

      Und zum Thema Bedienung: Wenn du mal einen echten Podcast Player gegenüber Spotify nimmst, sind da Welten dazwischen.

      Ich bin eher gegenteiliger Meinung. Podcasts haben bei den Streaminganbietern eher nichts zu suchen und sollten weiterhin frei und kostenlos verfügbar sein.

      • … und da gibt es dann noch die nicht so Technik- affinen Leute, die nicht mal wissen was ein Podcast Player ist und wie man an die Podcast Inhalte kommt. Meine Schwester ist so ein Fall. Sie ist nur durch Spotify auf Podcasts gekommen.
        :-/
        Tja was will man da machen…

      • Mit welchem Recht möchtest du das kostenfrei und überall frei abrufbar haben? Ich behaupte, dass die Möglichkeit der Monetarisierung Podcasts erst in der breiten Masse bekannt gemacht haben. Darüber hinaus haben Anbieter ein Interesse der Analyse der eigenen Hörerschaft. Spotify ist diesbezüglich sehr weit und verbreitet sich gerade deswegen stark im Podcast-Segment. Apple bietet beispielsweise nur eingeschränkte Möglichkeiten der Analyse.

        Ich mache bei einem Podcast mit, den es seit nunmehr fünf Jahren gibt. Im letzten Jahr wurde Spotify immer relevanter für uns, da die ca. 12.000 Hörer „verstanden“ werden konnten. Das hat auch Einfluss auf den Inhalt der Folgen. Und das führt dazu, dass mehr Leute zuhören – regelmäßig. Aus reiner Konsumentensicht verstehe ich den Wunsch, aber es findet gerade eine ordentliche Segmentierung statt. In den USA gibt es die ersten Podcast-Millionäre, welche interessante Werbedeals haben oder halt exklusiv geworden sind. Das kann man kritisieren, ändert aber nichts. Schlussendlich geht es ums Geld.

        Es wird natürlich weiterhin auch viel kostenfrei geben, aber zunehmend durch Werbung finanziert. Ansonsten ist halt ein Abo nötig.

      • Interessant, mir scheint, dass wir da tatsächlich in unterschiedlichen Blasen unterwegs sind. Ich selbst mache zwar keine Podcasts, aber höre sehr viele. Keine davon bei Spotify und die haben alle Monetarisierungssysteme die auf Spendenbasis funktionieren. Und auch so gut funktionieren, dass die teilweise Leute davon leben.

        Ich glaube, dass ich jedes Recht habe der Meinung zu sein, dass sie frei verfügbar sind. Gleichzeitig gebe ich dir Recht, dass Spotify eine Zielgruppe und Monetarisierungsmöglichkeit hat, die konventionell nicht gegeben sind. Und dennoch glaube ich, dass jeder der Spotify bedienen kann auch einen Podcatcher bedienen kann.

      • Das ist ja aber keine Meinung, sondern ein Wunsch. Ich bin in zwei „Blasen“ unterwegs. Konsument und Produzent. Bei vielen Dingen liegt die Wahrheit nun einmal irgendwo in der Mitte. Die Spendenaufrufe funktionieren vielleicht bei „Lage der Nation“, welche aber auch ein werbefreies Bezahlangebot haben. „FAZ Einspruch“ hat einen großen Verlag im Nacken, welcher ein entsprechendes Magazin lanciert hat. Der Podcast alleine ist für viele ein „Wurmfortsatz“: entweder um tiefer ins Thema einzusteigen oder um angeteast zu werden. Ein Podcast, welcher auch nur das ist, der benötigt – um zu überleben – entsprechende Möglichkeiten der Geldmittelbeschaffung. Das scheint aktuell am einfachsten über Exklusivität zu funktionieren. Die Idee der Spende ist spannend, aber sichert keine konstanten Einnahmen. Außer man ist schon sehr groß, womit wir wieder bei „Lage der Nation“ wären. Ich finde die Spotify-App nicht einmal gut gelungen für Podcast, trotzdem nutze ich sie: da findest du alles und der Empfehlungsalgorithmus ist – wie auch schon bei der Musik – ein Traum.

      • Und das Recht auf den Wunsch sprichst du mir also ab? Schade. Egal.

        Ich rede von „Methodisch Inkorrekt“ (zugegebenermaßen auch auf Spotify, aber dennoch spendenfinanziert), alle Podcasts der Metaebene: Logbuch Netzpolitik, Freakshow, etc. sowie Aufwachen Podcast.
        Ich höre auch einige amerikanische Podcasts, die alle werbefinanziert sind. Das nervt zwar zwischendurch, aber ist okay, ich kann sie über meinen Podcatcher anrufen.

        Vielleicht ist das ein Missverständnis: ich will nicht alles umsonst. Ich möchte sie aber über unabhängige Wege kriegen.
        Tatsächlich ist es mir auch egal, wenn die alle auch bei Spotify sind, solange ich sie auch so bekommen kann und in einer App so sortieren kann wie ich das will. Denn wenn es nicht mehr so ist, dass sie frei im Internet sind, kommt die Segregierung in viele Plattformen und die Vielzahl von Apps, um die Podcasts abzuspielen. Das ist mein ausdrücklicher Wunsch: ich möchte alles unter einem Hut konsumieren können.

      • Und tatsächlich sehe ich, dass ich oben „kostenlos“ geschrieben habe. Das ist offensichtlich missverständlich und schlecht ausgedrückt. Entschuldige das bitte. Ich möchte nicht für eine Plattform bezahlen, um einzelne Podcasts zu hören und zu unterstützen. Ich wünsche mir weiterhin die Podcasts gezielt unterstützen zu können, die ich möchte. Mir ist klar, dass Musik mittlerweile anders funktioniert. Vielleicht entwickeln sich Podcasts dahin. Ich fände es aber schade.

  • ah cool, kann pro sieben mit der app auch erkennen, welche inhalte gerne konsumiert werden? (also nicht daß es mich stören würde, die app ist ja free) weil mit dem wissen könnten sie wieder „pro7-originals“ produzieren, die gewünscht sind ..

  • Sorry, bleibe bei Apple Podcasts. Keine Lust für den gleichen Kram zig Apps haben zu müssen.

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