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Für den Mac mini im Wohnzimmer: Server-Programme und Zubehör mit iPhone-Mehrwert

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macmini.pngIn Kombination mit dem freien Media Center Plex, kann man sich mit einem „Wohnzimmer Mac mini“ eigentlich nur einen Gefallen tun.

Ab 549€ im Apple Store zu haben, erlaubt der Mac mini den einfachen Zugriff auf die eigene iTunes-Bibliotek, bietet ein schön organisiertes Film- und Serien-Archiv und einen stromsparenden Netzwerkspeicher der sich bei Bedarf auch um die Drucker- oder iTunes-Freigabe im eigenen Heimnetzwerk kümmern kann.

Da der Mac mini, zumindest in unserem Fall, ohne Unterbrechungen wach und einsatzbereit ist, bietet sich die Nutzung der Maschine als privater Server geradezu an. Ausgestattet mit einem DynDNS-Account (der kostenlose Dienst versorgt den Mac mini mit einer URL, unter der das Gerät auch direkt aus dem Internet anzusprechen ist) können dem Rechner gleich eine ganze Hand voll Zusatz-Aufgaben auf’s Auge gedrückt werden, die sich gerade für iPhone-Besitzer bezahlt machen.

Hier seit zwei Jahren im Einsatz, fallen uns auf die schnelle zehn Anwendungen und Zubehör-Produkte ein, die sich – ein Mac mini zu Hause und ein iPhone in der Hand – bewährt haben:

  • MyTunes RSS: MyTunes RSS ist eine 15€ teure Mac-Applikation die die eigene iTunes-Bibiliothek im Internet freigibt und den Passwort-gesicherten Zugriff auf die Daheim-gelassene Musik ermöglicht. MyTunes RSS setzt auf dem Mac mini einen Webserver auf und erlaubt das Durchsuchen und Herunterladen einzelner Lieder und ganzer Alben von jedem Web-Browser aus. Für das iPhone-Display bietet MyTunes RSS eine MobileSafari-optimierte Oberfläche an und spielt ganze Wiedergabeliste und einzelne Songs auf dem Gerät. Auch auf Partys lässt sich so auf die zu Hause gelassene Musik zugreifen.

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  • EyeTV DVBT-Stick und iPhone-App: Zu der im Dezember 2008 vorgestellten EyeTV-Lösung brauchen wir wahrscheinlich nicht mehr viel zu schreiben. Der 53€ teure USB-Stick (Amazon-Link) erweitert den Mac-Mini um den Zugriff auf das deutsche DVB-T Fernsehprogramm, kann ausgewählte Sendungen aufnehmen und bietet eine AppStore-Applikation an, die das aktuelle Programm live an das iPhone weitergeben kann. Anstatt teure MobileTV-Abos abzuschließen, lässt sich mit der iPhone-App (AppStore-Link) auch von unterwegs auf den EyeTV-Stick am Mac mini zugreifen. Ein einfaches Interface erlaubt die Auswahl des abzuspielenden Senders, selbst Aufnahmen können über das UMTS-Netz an das iPhone weitergereicht werden.

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  • iStat for iPhone: Läuft der Mac mini 24 Stunden am Stück, schadet es nicht, auch die Systemdaten der Maschine vom iPhone aus im Blick zu haben. Wie voll ist die Festplatte? Wie heiß der Prozessor? Und: Wie sehr lastet der gerade laufende Torrent-Download das Netzwerk aus? Die 0,79€ teure iPhone-Applikation iStat (AppStore-Link) zeigt diese Daten und mehr in einer schön gestalteten System-Übersicht an und benötigt dafür nur eine 1,2MB große Server-Applikation.

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  • Air Video: Will man von unterwegs nicht nur auf das aktuelle Fernsehprogramm und die in der iTunes-Bibliothek abgelegten Filme zugreifen, sondern auch DVD-Rips, Avi-Dateien und MKV-Videos betrachten, sollte auch der Air Video Server auf dem Mac mini installiert sein. Zusammen mit der 2,39€ teuren Air Video Applikation (AppStore-Link) gestattet der Air Video-Server den entfernten Zugriff auf freigegebene Video-Verzeichnisse und streamt die Clips auch über das UMTS-Netz an’s iPhone. Air Video haben wir hier vorgestellt.

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  • Re Remote: Wem Apples 19€ teure 7-Tasten Fernbedienung zur Fernsteuerung des Mac minis nicht ausreicht, kann sich die Re-Remote (unser Video-Review des Adapters lässt sich hier einsehen) an das iPhone stecken und so nicht nur den Mac mini sondern auch einen angeschlossenen Fernseher bzw. die HiFi-Anlage im Wohnzimmer bedienen. Makros erlauben die gleichzeitige Bedienung aller Entertainment-Geräte, frei belegbare Tastenfelder bieten große Flexibilität beim Anlegen eigener Fernbedienungskonfigurationen. Aber Aufgepasst: Der Dongle ist sehr klein und wir verbringen mehr Zeit mit der Zubehör-Suche als mit der eigentlichen Fernbedienung von Geräten

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  • Apple Remote & Co. : Wo wir schon beim Thema Fernbedienungen sind: Hat es sich der Mac mini erst mal im Wohnzimmer gemütlich gemacht, sollte natürlich auch die Apple-eigene iTunes Remote (AppStore-Link) auf eurem Gerät installiert sein. Auch für Plex bietet der AppStore mit Rowmote und der XMBC Remote zwei durchwachsen bewertete Wi-Fi-Fernbedienungen an. Wir konnten uns mit diesen jedoch nicht anfreunden und verzichten auf eine Empfehlung diesbezüglich.

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  • Prowl und Growl: Ist das System-weite Benachrichtigungsprogramm Growl auf dem Mac mini installiert, sollte ihr auch der hier präsentierten iPhone-Appliaktion Prowl (AppStore-Link) einen Platz dem eurem Handy spendieren. Meldet der Macmini z.B. einen fertigen Download, ein Problem mit der Festplatte oder die Fertigstellung einer wichtigen TV-Aufnahme, kann Growl die Information an den Prowl-Server weiterleiten – dieser informatier dann euer iPhone mit einer kurzen Push-Benachrichtigung.
  • Fernwartung: Um direkt mit dem Mac mini zu interagieren, sollten die beiden AppStore-Anwendungen iSSH (AppStore-Link) und iTeleport (AppStore-Link) ebenfalls auf eurem iPhone installiert sein. iSSH kümmert sich um den entfernten Terminal-Zugriff, iTeleport erlaubt es mal eben einen schnellen Blick auf die Monitor-Ausgabe des Mac minis zu werfen – sollte es irgendwo klemmen, ein guter Kompagnon für die Fehlersuche.
  • Hardware Encoder Turbo h.264: Den 130€ teuren Hardware-Encoder haben wir vor einem Jahr ausführlich präsentiert. Mittlerweile steckt der USB-Stick auch im Mac mini und erweitert das System um zwei wertvoll Funktionen. Zum einen optimiert der Turbo h.264 (Amazon-Link) die Ausgabe des EyeTV-Fernsehbildes und passt die Stream-Qualität an die aktuelle Netzwerksituation eures iPhones an, zum anderen konvertiert der Stick (gerne auch Nachts) frische Videos in ein iPhone- und iTunes-taugliches Format. Der eigene Laptop kann so zugeklappt in der Tasche bleiben, die fertigen Videos sind morgens iPhone-ready und müssen nur noch in den eigenen iTunes-Bibliothek kopiert werden.

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  • Saldomat: Das Banking-Programm sitzt in der Menu-Leiste des Mac minis und ruft in regelmäßigen Abständen eure aktuellen Kontoumsätze ab. Setzt man zwei Häkchen in den Saldomat Programmeinstellungen, produziert die Anwendung einen RSS-Feed der sich mit dem iPhone abrufen lässt und Konto-Bewegungen quasi in Echtzeit anzeigen kann. Der Vorteil: Online-Banking Applikationen wie iOutbank oder iControl müssen nicht mehr täglich gestartet werden. Will man nur über den aktuellen Kontostand informiert werden, reicht der schnelle Blick in den News-Reader eurer Wahl.

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24. Mai 2010 um 15:40 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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