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Foto-App Hydra: Kamera-Begleiter für besondere Aufgaben

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15 Kommentare 15

Die Entwickler der Foto-App Hydra gehen elegant mit den alltäglichen Problemen ihrer Zunft um. Der mit schlechten Bewertungen verbundenen Kritik an der Tatsache, dass die App Zugriff auf das Mikrofon benötigt, begegnen sie mit einem Update und einer geduldigen Erklärung des Sachverhalts. Die App fotografiert nämlich nicht nur, sondern kann auch Videos aufnehmen, und diese werden ohne Mikrofon zu Stummfilmen – wer mit der fehlenden Tonspur leben kann, muss der Mikrofonfreigabe künftig aber auch nicht mehr zustimmen.

hydra-500

Darüber hinaus bringt die neu veröffentlichte Version 1.0.1 diverse Fehlerbehebungen und Verbesserungen für die derzeit zum Preis von 2,99 Euro erhältliche und in diversen Einzeldispziplinen durchaus leistungsfähige App.

Die Stärke von Hydra sind HDR-Bilder und Zoom-Aufnahmen. Hier macht die App bis zu 60 einzelne Fotos und bastelt diese im Anschluss zusammen. Dies bedeutet umgekehrt natürlich dass ihr für solche Aufnahmen ein halbwegs ruhiges Händchen braucht – die Vergleichsbilder hier wurden mit auf der Tischkante abgestützter Hand aufgenommen. Eine wichtige Ergänzung kommt noch aus den Kommentaren (Danke hierfür!): Ein Stativ wäre kontraproduktiv, da während der Mehrfachaufnahmen leichte Schwingungen erwünscht sind.

Aufgrund ihrer Aufnahmetechnik eignet sich die App also nicht für schnelle Schnappschüsse, die Berechnungen sowie das Aufnehmen der Serienbilder nimmt deutlich mehr Zeit in Anspruch, als das schnelle Knipsen mit der Originalkamera.

hydra-hdr

Im Bild oben seht ihr links eine HDR-Aufnahme aus Hydra im direkten Vergleich mit dem Ergebnis der HDR-Funktion der iOS-Kamera. Unten links eine Zoom-Aufnahme aus Hydra im Vergleich mit mit dem aus gleicher Entfernung geschossenen iPhone-Bild. (Die Bilder wurden allesamt mit 2448 x 3264 Pixeln aufgenommen und gespeichert.)

hydra-zoom

Hydra eignet sich somit zwar keinesfalls als Ersatz für die iPhone-Kamera, hat aber wie oben ersichtlich in einzelnen Bereichen durchaus ihre Stärken.

Ebenfalls eine Erwähnung wert ist die Möglichkeit, mit der App Bilder mit Auflösungen von bis zu 32 Megapixeln aufzunehmen. Ein Feature, das man sicherlich nicht alltäglich braucht, ab und an bei der Aufnahme von detailreichen Motiven aber ganz praktisch sein kann.

Hydra wird momentan zum Preis von 2,99 Euro für iPhone, iPad und den iPod touch optimiert angeboten. Laut den Entwicklern handelt es sich hierbei um einen Einführungspreis.

App Icon
Hydra - fuer perfek
Creaceed SPRL
4,99 €
15.8MB
Freitag, 06. Feb 2015, 12:38 Uhr — chris
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  • Die App ist der absolute Hammer! Viele meckern wie bereits erwähnt aber diese Menschen lesen nicht zuerst was die App macht. Genau so mit dem Zugriff auf das Mikro. Für statische Aufnahmen gibt es derzeit keine andere App im AppStore, die Hydra das Wasser reichen kann. Dazu reicht es natürlich nicht aus die fertigen Fotos auf dem iPhone zu begutachten sondern auf einem entsprechenden Monitor/UHD 4K TV. Denn die sehr hohe Auflösung, auch wenn es durch Software optimiert ist (Super Resolution genannt), lässt sich sehen und der Unterschied zur 8 MP Auflösung ist deutlich. Zu jeder Funktion gibt es Hinweise die beachtet werden wollen. Nachtaufnahme mit Stativ aber Zoom bzw. High-Res in der Hand halten mit minimalen Bewegungen (siehe dazu auf Google Super Resolution). Absolute Empfehlung.

  • Pflanzen brauchen auch im Winter Dünger, dann bekommen sie keine gelben Blätter ;-)

  • Hab die App gerade ausprobiert und finde sie – auf den ersten Blick richtig richtig gut!

    Werde sie zuhause nochmal testen und evtl. dazu ein Stativ kaufen :).

  • Den Anfang des 3. Absatzes impiziert, dass man auch für Zoom-Aufnahmen ein Stativ verwenden kann/sollte. Das ist aber falsch. Damit die Zoom-Funktion ihre Stärke ausspielt (höhere Auflösung) ist es nötig, dass sich die Kamera leicht bewegt – wie auch beim HiRes-Modus.

  • Stand nicht irgendwo in der app das man kein Stativ benutzen soll?

  • Ausserdem scheint der Autor nicht zu wissen dass Hydra erfolgreich sich bewegende Objekte aus den bis zu 60 Einzelschüssen rausrechnet. Ansonsten wäre das in der Praxis ja auch vollkommen unbrauchbar. Und Hydra ist nicht die einzige App die sowas kann und macht.

  • In der Hilfe der App ist sehr detailiert beschrieben, welcher Modus ein Stativ braucht und welcher nicht. Zm Beispiel nur bei Low-Light wird ein Stativ empfohlen. Die anderen Verfahren wie Zoom oder Hi-Res verlangen sogar eine minimale Bewegung, wobei diese nicht zu groß sein dürfen. Also ruhige Handhaufnahmen erzielen bessere Ergebnisse als Stativaufnahmen. Viel wichtiger ist eine flache Bild Szenarie um Prallaxen zu vermeiden, wobei dann ein Moire-Muster entsteht. Ist alles schön in der Hilfe beschrieben und sollte vorher unbedingt gelesen werden.

  • HDR Aufnahmen sind, in der Ausgestaltung der Effektstärke, sicherlich Geschmacksache. Für mich könnte Hydra jedoch HDR3 nicht ersetzen. Gleichwohl sie auch gute Ergebnisse erzielt. Alles in allem ist Hydra eine technisch gelungende App.

  • Ich hab die App heute weiter getestet. Die Idee ist richtig gut. Aber irgendwie bin ich mir nicht ganz sicher, ist die App jetzt gut oder nicht. Ich hab das Gefühl, dass der Algorithmus voraussetzt, dass man nur minimale Bewegungen macht. Die Fotos die ich mit der App gemacht habe sind entweder sehr gut oder teilweise sehr unscharf. Kann es sein, dass man wenn man nur einen zu starken Wackler in den Fotos hat, das Resultat nicht mehr zu gebrauchen ist?

  • Naja. Wenn man zu sehr wackelt wird das nix. Mit aufgelegter Hand ist schön zu empfehlen meiner Erfahrung nach

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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