Sieben Tage Power mit Wechselakku
Fitbit Edge: Google startet neuen Fitness-Tracker mit KI-Coach
Google hat mit dem Fitbit Edge einen neuen Fitness-Tracker vorgestellt, der sich zwischen den umfangreich ausgestatteten Pixel-Watch-Modellen und einfachen Fitnessarmbändern positioniert. Das Gerät kombiniert eine erweiterte Gesundheitsüberwachung mit Trainingsfunktionen und einem KI-gestützten Gesundheitscoach. Der Fitbit Edge lässt sich ab sofort für 179,99 Euro vorbestellen und kommt am 27. Oktober in den Handel.
Das Gehäuse besteht aus recyceltem Aluminium und misst in der Höhe 11,5 Millimeter. Google verbaut ein Hybrid-OLED-Display, dessen Anzeigefläche gegenüber früheren Fitbit-Trackern um 46 Prozent wächst. Eine seitliche Taste mit haptischer Rückmeldung ergänzt die Touchbedienung.
Verbessertes GPS und austauschbarer Akku
Für die Aufzeichnung sportlicher Aktivitäten stehen mehr als 50 Trainingsmodi bereit. Bis zu 100 unterschiedliche Aktivitäten soll der Tracker automatisch erkennen und zuordnen können. Das integrierte GPS arbeitet unabhängig vom Smartphone und soll Routen um bis zu 40 Prozent genauer erfassen als frühere Generationen. Ein Höhenmesser ergänzt die Streckenaufzeichnung.
Zur Gesundheitsüberwachung gehören kontinuierliche Pulsmessungen, EKG, Hauttemperatur, Blutsauerstoff und Schlafanalyse. Auch Hinweise auf einen unregelmäßigen Herzrhythmus sind vorgesehen.
Google nennt eine Akkulaufzeit von bis zu sieben Tagen. Nach fünf Minuten am Ladegerät soll genügend Energie für einen weiteren Tag bereitstehen. Eine vollständige Ladung dauert 90 Minuten. Interessant ist die Konstruktion: Der Fitbit Edge besitzt einen austauschbaren Akku und eine modular aufgebaute Elektronik, die Reparaturen erleichtern soll.
Gemini wertet Gesundheitsdaten aus
Mit dem neuen Google Health Coach sollen Nutzer personalisierte Trainingspläne und Empfehlungen erhalten. Die auf Gemini basierende Software berücksichtigt Aktivität, Schlaf und weitere Gesundheitswerte. Zum Funktionsumfang gehören auch Hinweise auf Veränderungen bei Blutdrucktrends und Insulinresistenz. Die entsprechenden Health-Guardian-Funktionen sind für Herbst 2026 angekündigt.
Google geht damit einen ähnlichen Weg wie Apple, das seine Health-App ebenfalls um KI-Auswertungen erweitert. Auch dort sollen Messwerte künftig stärker eingeordnet werden, statt sie lediglich aufzulisten.
Der Fitbit Edge lässt sich mit Android und iOS verbinden. Google Maps, Musiksteuerung und Smartphone-Benachrichtigungen ergänzen die Fitnessfunktionen. Drei Monate Google Health Premium sind beim Kauf enthalten. Anschließend setzt die Nutzung des KI-Coachings eine kostenpflichtige Mitgliedschaft voraus.



Puh, doppelt so teuer wie ein Charge 6? Das dürfte schwer am Markt durchzusetzen sein…
„Der“ Fitbit Edge??? Ich bin da bei „das“, wie das Fitnessarmband.