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Berichte auch aus Deutschland

Fehlerhafte Apple-Pay-Abbuchungen offenbar technisches Problem

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33 Kommentare 33

Nachdem wir gestern über die Probleme mit nicht erklärbaren Abbuchungen durch Apple in Ungarn berichtet haben, sind bei uns mehrere Meldungen von Nutzern eingegangen, die sich in Deutschland mit vergleichbaren Problemen konfrontiert sehen.

In einzelnen Fällen sind dabei über mehrere Wochen hinweg verschiedene Abbuchungen durch den App Store aufgelaufen, die vom Besitzer der belasteten Kreditkarte nicht veranlasst wurden. Andere Nutzer berichten von Einzelfällen, die eher als Ausnahme zu betrachten sind, dennoch aber zu denken geben.

Ungarn Apple Pay Problem

Hinweis auf der Webseite der ungarischen MBH Bank

In allen uns bislang bekannten Fällen wurden die bei Apple Pay hinterlegten Zahlungsmittel belastet, also durch Fremdeinwirkung oder auch einen Softwarefehler eine Apple-Pay-Belastung ausgelöst. Ein direkter finanzieller Schaden ist glücklicherweise wohl keinem der betroffenen Nutzer entstanden. Die Zahlungen konnten stets wieder rückgängig gemacht werden.

Nehmt diese Meldungen am besten zum Anlass, aufmerksam die auf eurer Kartenabrechnung verzeichneten Umsätze zu prüfen. Zumeist handelt es sich bei den Abbuchungen nämlich nur um sehr niedrige Beträge, die bei Nutzern, die regelmäßig Apple Pay verwenden, gar nicht unbedingt auffallen müssen.

Apple: Fehlabbuchungen in Ungarn technisches Problem

Ob tatsächlich ein Zusammenhang mit den aus Ungarn gemeldeten Problemen besteht, ist derweil noch völlig offen. Dort hat sich mittlerweile der nationale Bankenverband eingeschaltet und bestätigt, dass verschiedene Finanzdienstleister davon betroffen sind. Inzwischen scheint zudem festzustehen, dass es sich bei den Fehlbuchungen ausschließlich um erneut ausgeführte Transaktionen zu früheren oder noch bestehenden Abonnements und Käufen handelt. Bargeldabhebungen oder dergleichen seien nicht betroffen. Dies scheint zu bestätigen, dass es sich um einen Softwarefehler handelt, der erneute Buchungen von vergangenen Käufen auslöst.

Auch Apple lässt inzwischen verlauten, dass es sich bei den Vorgängen um ein technisches Problem handelt. Der ungarische Bankenverband hat inzwischen auch ein Statement von Apple erhalten. Darin heißt es, dass keinerlei Anzeichen von Missbrauch vorliegen und auch keine Daten kompromittiert wurden. Man kümmere sich um die Rückerstattung der aufgrund des technischen Problems zu Unrecht abgezogenen Beträge.

28. Jun 2024 um 15:17 Uhr von chris Fehler gefunden?


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    33 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • „…dennoch aber zu denken geben.“ finde ich eine viel zu schwache Formulierung dafür dass mir jemand Geld vom Konto stiehlt.

      • Wer Herrje sagt ist oft uralt.

      • Puh, zählt 40 jetzt schon als uralt? Was bist du? 12?

      • @alexfiasko: Was willst Du damit sagen? Dass junge Leute einfach nicht mehr in der Lage sind Texte zu lesen?
        Da muss ich Dir leider zustimmen. Als Ausbilder muss ich das leider immer mehr feststellen, dass vor allem jünger nur die Überschriften und Bruchteile von Texten lesen. Das Phänomen scheint im gleichen Verhältnis zu stehen, mit der Nutzung von Social Media. Je mehr der Auszubildende soziale Medien konsumiert umso schlechter wird die Lesefähigkeit. Ich vermute die Ursache ist Reizüberflutung.

  • Apples Software und die Software ihrer Dienstleister spielt halt nicht auf dem Qualitätsniveau der klassischen Banken

    • Krass was du alles weist. Zum Glück weist du nichts, über die IT Systeme von klassischen Banken. Du könntest nicht mehr schlafen…

    • Da es sich hier offensichtlich nicht um einen Apple Pay Bug, sondern um einen AppStore Bug handelt, hat das eine nichts mit dem anderen zu tun. Wie bereits mehrfach berichtet, war es egal, ob man ApplePay oder einfach eine Kreditkarte hinterlegt hatte, lediglich haben die Nutzer von Apple Pay es früher bemerkt – vermutlich wegen der Push-Nachrichten.

      Und über das Qualitätsniveau klassischer Banken lassen wir uns hier mal besser nicht aus – ich sage nur Postbank, DKB oder Deutsche Bank. Da wurden dann teilweise Buchungen getätigt, die der Kunde einzeln melden und Reklamieren musste und teilweise Wochen auf Erstattung gewartet hat.

  • „…dennoch aber zu denken geben.“ finde ich eine viel zu schwache Formulierung wenn mir jemand Geld vom Konto klaut.

  • Bei mir funktioniert AMEX nicht. Aber nur bei Penny, Rewe und Apple selbst. Bei Lidl geht es. Interessant ist, dass AMEX keine Benachrichtigung über versuchte Zahlungen erhält.

  • Betrachtet mal eure Kommentare. Und stellt euch vor es wären verschiedene Abbuchungen von eurem Konto. Ich verstehe die Wiederholungen von Markus als eine Anspielung auf die erneuten Abbuchung, die im Artikel beschrieben wurden. Großes Kino.

  • Die Benachrichtigungen für Apple Pay kommen bei mir mittlerweile auch Sack spät an

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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