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EU befragt Provider zu Apples Verkaufspraktiken

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Die EU nimmt offenbar Apples iPhone-Vertriebsstrategie unter die Lupe. Konkret wird laut einem Bericht der Financial Times derzeit geprüft, ob Apple durch Absprachen mit Providern Einfluss auf die Marktpräsenz der Konkurrenz nimmt.

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Offenbar wird in diesem Zusammenhang ein neun Seiten starker Fragebogen an iPhone-Anbieter verteilt, in dem gezielt danach gefragt wird, ob Apple gewisse Mindestabnahmemengen voraussetzt oder sich Vorteile gegenüber der Konkurrenz zusichern lässt. Weiter prüft das Papier, ob Apple gewisse Funktionen gezielt sperrt. Konkret wird angesprochen, inwieweit die Kompatibilität des iPhone 5 mit LTE-Netzen durch Apple eingeschränkt wird.

In der Vergangenheit hatten offenbar mehrere europäische Provider mit Blick auf die Vergabepraktiken Apples anonym eine Beschwerde bei der EU eingereicht. (via TheVerge)

Montag, 27. Mai 2013, 9:29 Uhr — chris
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  • Von einer Marktdominanz in EU von Apple wollen wir doch wohl nicht sprechen? Das kommt in dem Artikel übrigens auch zur Ansprache. Nach meiner Meinung ist die ganze Mobilfunk-Branche generell hart an der Grenze der Legalität. Da habe ich wirklich Mitleid mit den Beschwerdeführern.

  • Richtig so! Das mit LTE nur bei der Tcom ist ein Witz… In Dt haben alle 3 Provider (O2, Voda + Tcom) LTE 800 und was macht Apple -> es wird nur 1800 unterstützt das einzig und allein die Tcom hat… Das stinkt für mich nach Absprachen… Traurig :(

    • Hängt auch an den verfügbaren stromsparenden Chipsätzen. Es ist zwar blöd für DE, aber ich finde ein internationales Gerät besser als für jedes Land ein eigenes.

    • Du denkst etwas eingeschränkt, die auswahl des LTE chips wird nicht nach deutschland gerichtet, global werden wohl mehr provider 1800 haben/planen/bauen/zur verfügung haben (man muss ja bedenken dass die Frequenzen sich teilweise mit anderen Geräten, v.a. funkmikrofonen schneiden, was die Länder freigeben ist ihnen überlassen). Und selbst wenn nicht, es gibt ja relativ viele Frequenzen und man bekommt sicher nicht für jede spezifische Kombi die aktuell günstig ist einen passenden Chip.

      • Ich zitiere mal Wikipedia:
        Weltweit werden unterschiedliche Frequenzbänder genutzt[34]:
        – Nordamerika: 700 MHz und 2100 MHz, Sprint Nextel und T-Mobile auch auf 1900 MHz
        – Westeuropa, Mittlerer Osten und Afrika: 800 MHz, 900 MHz, 1800 MHz und 2600 MHz
        – Osteuropa: 800 MHz, 900 MHz, 1800 MHz, 2300 MHz und 2600 MHz
        – Asia-Pazifik: 850 MHz, 1500 MHz, 1800 MHz, 2100 MHz, 2300 MHz, 2500 MHz

        Einen LTE-Chip, welchen den größten Teil der Erde abdecken soll wirst du mit einer Frequenz nicht hin bekommen.

      • aber seltsam das andere hersteller das problemlos hinbekommen

      • Die können es, nur Apple nicht.

      • Die Chipsätze, die alle Frequenzbänder abdecken waren letztes Jahr noch sehr Energiefressend. Da hat sich in der Zwischenzeit aber auch einiges geändert. Ich denke beim nächsten iPhone könnte sich da was ändern.
        Aber ich verstehe auch nicht, warum die anderen Provider jetzt heulen, dass nur 1800 unterstützt wird. Jeder hatte die Möglichkeit die Nutzungsrechte für das 1800er Band zu kaufen, aber nur die Telekom war nicht so geizig das auch zu tun.
        Das 1800er Band erlaubt übrigens höhe Geschwindigkeiten im Praxiseinsatz, hat dafür aber eine geringere Reichweite und ist daher für Ballungsräume gedacht. Das 800er Band hat eine höhe Reichweite und weniger Leistung und ist für die ländlichen Regionen gedacht. So zumindest die theoretische Planung in Deutschland. Dann kamen aber o2 und Vodafone und waren zu geizig die Nutzungsrechte für beide Frequenzbänder zu kaufen und setzen nur auf das 800er Band. Da würde ich sagen, selbst Schuld.
        Da der LTE Ausbau aber aktuell noch hauptsächlich in den Ballungsräumen stattfindet und eher selten auf dem Land, ist das 800er Band zum jetzigen Zeitpunkt erstmal uninteressant. Das wird sich sicher bald ändern, aber wie anfangs geschrieben sind die Allround LTE Chips mittlerweile auch besser geworden.
        Ich sehe bei der LTE Problematik daher auf jeden Fall o2 und Vodafone mit in der Verantwortung.

      • Deren Chips sind aber nicht so klein und stromsparend.
        Da musste Apple eben einen Kompromiss hinnehmen, und auf die 1800 MHz verzichten.
        So habe ich das gehört.

      • Cromax hat vollkommen recht!
        Zu ergänzen waere noch, dass Apple ebenfalls recht hatte, sich bei der Auswahl der Frequenzen für die beste , weil schnellste ( wie cromax schon schrieb) zu entscheiden! Mal wieder! ;-)

  • Sorry aber man hätte auch 2600 Mhz unterstützen können… das hätten auch alle 3 gehabt… ich versteh das was Apple hier gemacht hat nicht ganz… zudem ist Dt ja ein wichtiger Markt… aber was solls die Tcom ist halt nun mal Apples Favorit… :(

  • Ist doch eh für die Katz, aktuell würde hsdpa+ wohl die meisten schon glücklich machen. Unsere Provider sind einfach die totalen innovationsbremsen, siehe Telekom die mit ihrer drosselung nur die kunden schröpfen wollen, anstatt das netz mal ordenlich auszubauen. Das netz/der netzausbau gehört in staatliche hand, wie in australien & Co. Flächendeckend wird eh nichts ausgebaut, egal ob 3G HSDPA oder LTE. Dazu kommen noch pseudoflatrates mit den geilen „bis zu“-Geschwindigkeiten, riesigen Kapazitäten, siehe O2 und Mega viel inklusivetraffic.

  • LTE mit wie viel MHz auch immer dürfte die berühmten 90% der Kunden kaum interessieren, da sie überhaupt kein LTE haben – wie ich zB hier im Nobelvorort Grünwald (bei München). Hier gibt es nur VDSL 25 und 3G als Maximum – ander können davon nur träumen. Ausserdem muss man bei den neuen Tkom-Verträgen für LTE zusätzlich löhnen.

  • als ob diese fragebögen ohne vorherige rücksprache/abstimmung mit apple ausgefüllt werden würden …

    • Kein Unternehmen wird es wagen bei der Kommission eine abgesprochene Stellungnahme einzureichen.
      Die Auskunftsersuchen die ich in meiner beruflichen Tätigkeit von der EC gesehen habe hatten es wirklich in sich, inklusive empfindlicher Strafandrohungen.
      Und dass die EC nicht vor großen Namen zurückschreckt hat ja der Fall Microsoft gezeigt.

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