"LLMs are too important to be left to big tech."
Ente startet Offline-KI: Neue App „Ensu“ läuft komplett lokal
Der Anbieter Ente baut sein Angebot weiter aus und ergänzt den bislang auf Fotospeicher, Zwei-Faktor-App und digitalen Tresor ausgerichteten Dienst um eine eigene KI-Anwendung. Mit Ensu stellt das Unternehmen eine Chat-Applikation vor, die vollständig lokal auf dem iPhone ausgeführt wird und ohne Internetverbindung auskommt.
Ente ist als Fotospeicher-Dienst gestartet
Bereits zuvor hatte Ente mit Ente Auth und dem zuletzt eingeführten Tresor Ente Locker Anwendungen präsentiert, die konsequent auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und plattformübergreifende Nutzung setzen. Auch die neue KI-App folgt diesem Ansatz und soll Nutzern mehr Kontrolle über ihre Daten ermöglichen.
KI ohne Cloud-Zugriff
Im Unterschied zu bekannten KI-Diensten werden bei Ensu keine Inhalte an externe Server übertragen. Sämtliche Eingaben und Antworten verbleiben auf dem Gerät des Nutzers. Möglich wird dies durch kompaktere KI-Modelle, die lokal ausgeführt werden können.
„LLMs are too important to be left to big tech.“
Diese Modelle gelten derzeit als weniger leistungsfähig als große Cloud-Systeme. Ente geht jedoch davon aus, dass lokale Modelle einen Punkt erreichen, an dem sie für viele Alltagsaufgaben ausreichen. Die Anwendung richtet sich entsprechend nicht an professionelle Einsätze, sondern an typische Nutzungsszenarien wie Notizen, Gedankensammlungen oder einfache Recherchen ohne Internetzugang.
Ein praktischer Vorteil zeigt sich vor allem in Situationen ohne Datenverbindung, etwa auf Reisen. Gleichzeitig entfällt die Abhängigkeit von externen Anbietern und deren Zugriffsmöglichkeiten auf Nutzerdaten.
Plattformübergreifend und quelloffen
Ensu ist als Open-Source-Projekt angelegt und für iPhone, Mac sowie weitere Plattformen wie Android, Windows und Linux verfügbar. Die technische Basis wird plattformübergreifend genutzt, wodurch Funktionen auf allen Geräten identisch umgesetzt werden können.
Die Entwickler sehen die aktuelle Version als frühen Zwischenstand. Rückmeldungen der Nutzer sollen Einfluss auf die weitere Ausrichtung nehmen. Diskutiert werden unterschiedliche Einsatzformen, etwa als dauerhaft begleitende Notizfunktion oder als persönlicher Assistent mit langfristigem Gedächtnis.
Nach der Installation muss einmalig das KI-Modell geladen werden. Dieses wiegt derzeit knapp 1,3 Gigabyte.



R.I.P. Entetainment
Hä? Mehr als unpassend der Kommentar.
Das die KI nicht QuackQuack heißen konnte :(
Haha :-) Der war gut!