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Knapp 2000 Euro

Elektrofahrrad mit App-Anbindung: Cowboy startet in Deutschland

54 Kommentare 54

2.000 Euro auf der hohen Kante? Falls ja, könnt ihr jetzt die technischen Spezifikationen des Cowboy Bikes sichten und euch schon mal den Mund wässrig machen lassen. Wie das belgische Unternehmen Cowboy nun mitgeteilt hat, lassen sich die elektrischen Design-Fahrräder fortan auch in Deutschland bestellen.

Cowboy App

Cowboy steigt in Europas größten Markt für Elektrofahrräder mit einer Preorder-Aktion ein. Potentiell interessierte Kunden müssen 100 anzahlen, um ihre Vorbestellung auf der Cowboy-Website zu übermitteln, ausgeliefert werden sollen die Räder mit App-Anbindung dann im Juni: „Wir werden dich kurz vor dem Versand kontaktieren, um deine Angaben (Adresse, Kontoverbindung) zu bestätigen und eine Restzahlung von 1,890€ zu veranlassen.“

Cowboy wurde 2017 in Brüssel gegründet und machte mit einer großen Finanzspritze Schlagzeilen: Im letzten Herbst konnte man zehn Millionen Euro Risikokapital einsammeln. Geld, das in die Produktion des Cowboy Bikes floss.

Cowboy Large

Die Anbieter schreiben:

Das Cowboy-Bike wurde mit der Vision der Gründer entwickelt, ein schnittiges, leichtes und agiles Rad mit hochwertigen Komponenten und eigener Fertigung herzustellen. Dank des minimalistischen Designs wiegt das Fahrrad nur 16 kg – die kompakte Batterie mit einer Reichweite von bis zu 70 km ist in dem Gewicht bereits inkludiert. Das Bike reagiert ab dem ersten Pedaltritt intuitiv auf die Bedürfnisse des Fahrers: Die automatische Motorunterstützung erkennt, wann mehr Leistung benötigt wird, und passt sich entsprechend an, ganz ohne Schaltung. Die integrierten Front- und Rückleuchten erhöhen durch ihre starke Leuchtkraft die Sicherheit, während die hinteren LEDs zusätzlich als Bremslicht fungieren.

Die Steuerung des Elektrofahrrads erfolgt über die für iOS und Android verfügbare Cowboy-App. Die Verbindung zwischen dem Rad und der App wird über Bluetooth hergestellt, sodass der Besitzer einen sicheren digitalen Schlüssel zur Aktivierung hat.

Ein Live-Dashboard hält den Fahrer im Bezug auf Geschwindigkeit, Dauer, Distanz und Akkuladung auf dem Laufenden. Die App ermöglicht auch das Ein- und Ausschalten des Frontlichts und verfügt über ein integriertes Navigationssystem. Wird das Bike gestohlen, hilft die App, es mit der Funktion „Find My Bike“ zu orten. Für das GPS-Signal wurde im Rahmen eine SIM-Karte verbaut.

Zudem sendet das Ferndiagnosesystem Push-Benachrichtigungen, um den Fahrer über anstehende Wartungen zu informieren, wenn zum Beispiel Bremsbeläge ausgetauscht oder die Reifen überprüft werden müssen.

Technische Daten des Cowboy Bikes

  • Gewicht: 16.1 kg Gesamtgewicht inkl. Batterie
  • Rahmenmaterial: Aluminium
  • Fahrergröße: Eine M/L Rahmengröße, optimal für Fahrer zwischen 170-195 cm
  • Reifen: Maßgeschneiderte Gravelking Panaracer-Reifen mit 42 mm Breite
  • Bremsen: Hydraulische Tektro-Scheibenbremsen
  • Vorderlicht: LED-Frontlicht, das über die App ein- und ausgeschaltet werden kann
  • Rücklicht: LED-Rücklicht, das beim Bremsen oder Verlangsamen stärker leuchtet
  • Garantie: 2 Jahre
  • Reichweite: Bis zu 70 km
  • Batterie: Leichte 2,4 kg herausnehmbare Batterie mit 360 Wh and 10 Ah
  • Mobile App: iOS und Android. Sichere Schlüsselverriegelung und -entsperrung per App
  • Farbe: Mattes Schwarz
  • Riemen: Riemenantrieb mit einer Übersetzung von 3,1:1
  • Ladegerät: 100 W Ladegerät mit einer Ladezeit von 3,5 Stunden
  • Motor: Selbstgefertigter 30 Nm / 250 W Motor, integriert in das Hinterrad
Montag, 29. Apr 2019, 12:58 Uhr — Nicolas
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  • Spannend! Gibt es Erfahrungen zum Riemenantrieb, insbesondere wenn der Akku schlapp macht?
    Meine Sorge ist, dass der dann am Berg durchrutscht.

  • Der Riemen kann genauso wenig durchrutschen wie eine Kette da es dich um einen Zahnriemen handelt.
    Und was die Lebensdauer betrifft wird die Kette um ein Vielfaches geschlagen. Mein aktuelles eBike hat bereits den dritten Akku drin und noch immer den ersten Riemen und das nach ca 30tkm.

  • fahre seit 2 Jahren mit GATES Riemen ein 45er ohne Probleme!

  • Die meisten Harley’s haben auch Riemen und die sollten etwas mehr PS haben, als ein Elektromotor kombiniert mit dem Pedaltritt …

  • Ist das wie ein pedelec, also Motor läuft nur wenn ich trete oder mehr wie ein Mofa? Sprich Motor ohne treten?

  • Ein Fahrrad ohne Schutzbleche? Innovativ.. Kunst des Weglassens.

  • Ohne Schaltung bin ich mir nicht so sicher ob das gut sein kann?!?

  • Also für 200-300 Euro mehr bekomm ich ein sehr gutes Marken Pedelec mit Gepäckträger, Schutzblechen usw … für mich kein besonderer Preis … und toll aussehen tuts auch nicht wirklich. Da gibts schönere.

    • Gut vielleicht, sehr gut auf keinen Fall.
      Wenn dann ein Einsteiger-eBike von großen Firmen
      Und Gepäckträger + Schutzbleche sind jetzt nicht wirklich teuer, wo du hingegen für andere Fahrräder mit einem Riemen weitaus mehr zahlen musst

  • Klar, ohne die obligatorischen Schutzbleche und die fehlende Beleuchtung sieht fast jedes Rad „stylisch“ aus.
    Ein Rad ohne Schutzbleche…..ts ts ts…. oh Mann. Herr lass Hirn vom Himmel regnen. Die sind wohl noch nie Fahrrad gefahren.

  • Keine Schaltung, keine Schutzbleche, kein Gepäckträger – also so alltagstauglich wie Shorts und High heels. Aber für it-girls & boys (heißt das noch so) sicher mega trendy. ;-(

  • Ampler produziert ganz ähnliche Fahrräder, teilweise sogar noch etwas leichter, aber dann teurer.

  • Mit meinem Orbea Gain kann ich mich auch mit dem App verbinden, allerdings kein Carbon Riemen.

    Ansonsten kann ich auch alles auslesen aber leider wenig einstellen.

  • Wenn das dann auch als Business Bike gibt sofort, obwohl mein E-Fully 90Km schafft ;-) Stylish auf alle mal.

  • War gestern auf der Velo in Berlin, gab massig E-bikes. Dieses hier macht aber ein super Eindruck in Sachen Preis-/Leistung und Design. Klar gibt es auch ähnliche etwas leichtere, aber kosten dann auch mind 500€ mehr.

  • Schon der Hinterradantrieb disqualifiziert das Bike.

      • StilfserJoch meint den Nabenmotor hinten an der Achse. Das bringt negative Auswirkungen auf die Gewichtsverteilung und er läuft mit, wenn der Akku alle ist, d. h. mehr Kraftaufwand beim Treten ohne Motorunterstützung. Weiterer Nachteil: Aufwändiger beim Reifenwechsel.
        Vorteile: Weniger belastete Kette / Riemen, Rekuperstion möglich (weil der Motor sich immer mitbewegt).

      • * RekuperAtion (Energierückgewinnung, z. B. beim Bergabfahren).

  • Ist es eigentlich Absicht, dass das maximale Fahrergewicht bei soooo vielen Rädern nicht angegeben ist?

  • @||| tomas jay

    Danke dir für die ausführliche Erklärung.

  • Wolfgang krause

    Hallo Das Rad finde ich sehr gut .Tolle Optik ! Es gibt ein e Bike von NUA Elektrika aus Barcelona,dieses hat einen selbstladenden e Motor ,nie mehr an die Steckdose .Vielleicht sollte man sowas auch mal Planen
    MFG

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