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Kooperation mit EDEKA

Einkaufsliste Bring: Die Industrie zahlt mehr als der Nutzer

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Die Einkaufsliste Bring ist ein spannendes Fallbeispiel für die unterschiedlichen Arten der Monetarisierung im App Store. 2012 gestartet als damals noch stinknormale Bezahl-Applikation, hat es die App nicht etwa zum Abo-Modell verschlagen, Bring lässt sich inzwischen komplett kostenlos nutzen. Dies heißt aber nicht, dass die Macher nichts mehr verdienen.

Bringmeister

Statt über Einmal-Zahlungen für die App, ernährt sich das Team hinter Bring inzwischen von Werbeeinnahmen, die von den in der App angezeigten Angebots-Katalogen generiert werden. Mit der jetzt angekündigten EDEKA-Kooperation erschließt Bring nun eine weitere Einnahmequelle.

So sind die Schweizer Entwickler hinter Bring jetzt eine Kooperation mit der EDEKA-Tochter Bringmeister eingegangen. Fortan können rund eine Million Bring!-App Nutzer in Berlin und München ihren Einkauf jetzt nicht mehr nur per App planen, sondern im gleichen Schritt ihre Einkäufe auch beim Onlinehändler von EDEKA erledigen.

Ab sofort ist Bringmeister, ein Tochterunternehmen der EDEKA-Zentrale, in Berlin und München in der Bring!- Einkaufsliste-App präsent. In dieser können die Nutzer per Smartphone, Tablet, Smartwatch und Sprach-Assistenten digitale Einkaufslisten erstellen, erhalten analog dazu passende Produktvorschläge aus dem Bringmeister-Sortiment und werden nach Kaufentscheidung mit ihrem Warenkorb direkt zum Shop des Onlinehändlers weitergeleitet. Hier können sie bequem, schnell und einfach von zu Hause oder unterwegs bestellen.

Ist ein Bring!-Nutzer noch kein Bringmeister-Kunde, gibt es während des Einkaufsprozesses die Möglichkeit zur Registrierung. Bestandskunden können sich direkt einloggen.

Laden im App Store
‎Bring! Einkaufsliste & Rezepte
‎Bring! Einkaufsliste & Rezepte
Entwickler: Bring! Labs AG
Preis: Kostenlos
Laden
Dienstag, 16. Apr 2019, 7:08 Uhr — Nicolas
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  • Tante Emma stirbt ein zweites Mal.

    Trotzdem gute Idee für ein Finanzierungsmodell.

    • Ja da ist schade. Wenn man mal durch die Vororte von Barcelona schlendert gibt es dort noch sehr viele kleine Läden in den Innenstädten.

    • Ich glaube nicht, dass das zwei mal geht…

    • nun gut, Tante Emma ist wohl nicht der Wettbewerber vom EDEKA Laden. Eher ist es so, dass die EDEKA Zentrale bzw. Bringmaster Leute braucht, die statt das Regal im Laden auffüllen eben Pakete im Lager füllen und versenden.
      Mit allen Vor und Nachteile eines onlinekaufs.

    • Tante Emma ist selbst schuld. So gesehen bei mir im Ort (ca. 2300 Einwohner) 4 km vom nächsten Edeka, Aldi, Lidl etc. entfernt. Wir hatten bis Anfang des Jahres einen „Tante Emma Laden“. Dieser lief bombig, die Besitzer haben sich eine goldene Nase verdient. Der ganze Ort ist dort hin, mehrmals die Woche. Nicht um was zu kaufen, sondern um den neusten Klatsch und Tratsch zu hören. Und wenn man schon mal da ist, da fällt einem ein, dass man ja keine Butter mehr hat. Oder der Kaffee zu neige geht. Nimmt man da halt mit. Kost zwar paar Cent mehr aber egal. Dann vor 2 oder 3 Jahren kam das Rentenalter der Besitzer. Man suchte einen Nachmieter. Gefunden. Dem fiel erst einmal nix besseres ein, den ganzen Laden umzubauen. Warum? Und dann war der Mensch dermaßen unfreundlich. Nicht „Hallo“ gesagt, wenn man reingekommen ist, wenn man an der Kasse stand, war das auffüllen der Zigarettenschachteln erst einmal wichtiger, wie mich bezahlen zu lassen. Oder anderes Beispiel: wir haben einen Bäcker. Der läuft, da schmeckt es, der ist günstig. Samstag morgen steht man bis nach draußen an. Nun hat der auch mal zu wegen Urlaub. Kündigt er an, jeder weiß Bescheid. Nur unser Freund vom Tante Emma Laden nicht. Der hat nämlich auch eine Bäckertheke. Was liegt in dem Fall also näher wie zu ihm zu gehen, wenn der Bäcker zu hat? Pustekuchen! Da kommste an und er hat einfach nix mehr da. Er fängt dann an und bäckt, wenn die Brötchen alle sind und der nächste kommt und welche haben will. Hallo?Und noch viele andere Sachen. Dann folgte ein zweiter Umbau. Warum? Das Ende vom Lied, keiner ging mehr hin, jetzt ist der Laden zu. Vorher nochmal kräftig auf die Tränendrüse gedrückt, nach dem Motto: kommt und kauft, sonst habt ihr im Ort keine Möglichkeit mehr. Heul, heul. Jetzt ist der Laden zu. Der hat vermutlich einen riesen Berg Schulden und schuld haben die Bewohner meines Ortes… Problem haben jetzt die älteren, die nur schwer zu nächsten Supermarkt kommen

      • Lehrer? Es sind Osterferien…

      • Das ist ja leider der Klassiker. Im Prinzip das selbe wie in Restaurants. Statt sich zu fragen warum der Umsatz mehr und mehr einbricht weil die Gäste ausbleiben sucht man die Schuld immer bei anderen.
        Das sind ja oft Kleinigkeiten die den Leuten halt gegen den Strich gehen und dann eben beim nächsten oder übernächsten mal woanders einkaufen oder essen gehen (z.B. eine unfreundliche Begrüßung oder Kritikunverträglichkeit).
        Sehr schade, dass ihr den Tante Emma Laden verloren habt.
        Bei uns (nur 1000 Einwohner) war es ganz ähnlich. Da wurde umgebaut und danach hatten sie nur noch halb so viel Ware und jeder Woolworth hatte mehr Charme als unser Laden nach dem Umbau. Inzwischen ist er zu.

      • Kritikunverträglichkeit halte ich für einen wichtigen Punkt. Wenn ich gefragt werde, wie es geschmeckt hat und ich sage es war zu salzig und dann kommt als Antwort „Das kann nicht sein!“, dann geht man halt einfach nicht mehr hin. Und beim nächsten Restaurant sagt man dann halt nichts mehr, sollen die ihre Qualitätskontrolle halt selber machen und geht wortlos einfach nicht mehr hin, wenn was nicht gepasst hat. Und am Ende wundern sich alle.

    • Tante EMMA ist schon lange Tod.
      Ihren Mörder geht’s jetzt durch noch größere Player an den Kragen.

  • Genau DAS ist es, was mir schon länger übel aufstößt. Diese Flut an Werbung! Diese App war mal super, aber mittlerweile vor Unübersichtlichkeit nicht mehr nutzbar. Zum Glück kam zum richtigen Zeitpunkt eine tolle Alternative: Chefkochs Smart List!

    • Chefkoch lebt ja nicht von Werbung ;-)) Wirklich ein sehr gutes Beispiel.

    • ?? Ich nutze die App seit den ersten Stunden und ich kann nicht sagen das die App auf Grund von Werbungen nicht mehr zu gebrauchen ist. Die Werbung ist in Form von Unterpunkten in der App integriert aber es gibt keinerlei störende Pop-Ups während der Benutzung. für mich weiterhin eine klare Empfehlung, gerade weil die Macher NICHT zum Abo Modell gewechselt haben!

    • Chefkochs Smart List: Incl. Registrierungszwang (soweit ich das beim kurzen Besuch der App auf meinem iPhone gesehen hatte) was zur Folge hatte: Mein iPhone excl. Chefkochs Smart List!
      Bring nutze ich weiterhin obwohl mich die indirekte Werbung ala Osterwoche bei LIDL (o. Ä.) stört. Ich würde lieber einen einmaligen Beitrag bezahlen (bitte Kein Abo) und dafür diese ganze Sache mit LIDL usw nicht mehr sehen …

  • Nichts ist umsonst auf dieser Welt, sprich der Kunde ist das Produkt und zahlt mit seinen Daten. Das nun als Mehrwert zu verkaufen finde ich heuchlerisch. Direkt gelöscht, ohne mich.

    • Dann schmeiß dein Smartphone aber auch schnell weg, sonst weiß Big Brother bald alles über dich. Du bist da einer ganz großen Verschwörung international skrupellos agierender Tech-Konzerne auf der Spur…spannend.

    • Dass die eigenen Daten (also was auf der Liste steht) ausgewertet werden, steht hier ja nicht. Bei Litfaßsäulen bist du auch „das Produkt“, da Werbung, aber niemand analysiert da deine Daten.

  • Bread, Butter, Milk!
    Für mich immer noch die Einkaufs-App der Wahl, nachdem ich etliche ausprobiert habe. Einfach, effizient, Dropbox-Sync, ohne Watch-Integration. Wem ich die App empfohlen hatte, ist meist bei ihr geblieben. Probiert‘s aus.

    • Ohne Watch Application? Bin mir nicht sicher ob wir das selbe meinen, aber ich lasse mir die Einkauf Listen immer an der Watch anzeigen. Und streiche sie dort auch ab.

    • Gibt es nicht im App Store. Ist das für Android ?

    • Hast du einen Link, den du teilen magst? Ich habe für „Bread Butter Milk“ im App Store nichts finden können.

    • Leute ich benutze Pon. Synchronisiert sich sogar mit der Watch. Und man kann es nur drinnen Partner übermittelt und ändern. Einfach toll die Pon App

    • ShopShop Einkaufsliste ist der Suchbegriff im App Store.
      Mit Pon bin ich auch durch, eher lästig als praktisch. Ich will keine sich selbst umsortierenden Listen und bei nahe beieinander liegenden Läden klappt das auch nicht so doll.
      Liste auf der Watch bringt mir nix und will auch nicht ständig auf mein Handgelenk schauen. Ich muss für verschiedene Standorte einkaufen und mal eben zwischen Listen wechseln können. Das geht mit dem iPhone einfacher, zumal mein Gedächtnis noch ganz gut funktioniert und ich mir die 10-15 Artikel dann merken kann. Vor der Kasse noch mal geschaut ob alles da ist, abhaken, fertig.
      Mir reicht das, aber jeder soll nach seinen Vorlieben glücklich werden.

  • Das sind die Zeichen der Zeit für arbeitende Menschen die auf Grund der immer länger werdenden Arbeit nicht mehr zum einkaufen kommen.

    • Oder man rechnet sich aus, was einem die zusätzliche Zeit mit der Familie wert ist oder was man stattdessen beim Arbeiten verdienen könnte und bezahlt so den Aufpreis gerne, weil es einem das wert ist.

    • Vor allem im schönen Bayern, wo ALLES (ok, außer am Bahnhof und Flughafen) um 20uhr zu macht. Schlimm. ;-)

    • Ich nutze zwar auch „bring!“, jedoch nicht den EDKA Lieferservice sondern schon länger den von Rewe.

      Meine Arbeitszeit wird nicht wirklich länger, eher reduziert sich sich wieder auf die normale 25 Stunden Woche, entsprechend ist die Arbeitszeit auch nicht der Grund warum ich Online bestelle. Es ist eher die Freizeit die ich dadurch gewinne, ich kann den Einkauf machen wenn ich Zeit habe, 24/7 und den Liefertermin kann ich mir Tagesgenau in einen 2 Stundenfenster aussuchen.

      Ich muss nach der Arbeit also nicht meine Freizeit damit verbringen, in einen Supermarkt meine Lebensmittel zusammen zu suchen oder an der Kasse dann wieder 5-10 Minuten an zustehen, nur weil es einfach rappel voll ist. Von den Leuten die zu jeden Cent (den sie dann den Kassierer geben) noch eine Geschichte dazu erzählen will ich gar nicht erst anfangen.

      • normale 25 Stunden??

      • Bei „normalen“ 25 Stunden würde ich gar nicht mehr arbeiten gehen: Das versaut mir ja den Rest meiner knappen Freizeit (und dann auch noch wg. 2-Stunden-Fenster auf den Lieferservice warten müssen)…

      • Vertippet sollte 35 Std heiße

  • Ich nutze die Erinnerungen App auf dem iPhone.
    Benannt Einkauf und geshared mit meiner Frau.
    Ich kann Siri nutzen um Objekte hinzufügen (Hey Siri füge Milch in die Einkaufsliste hinzu) .
    Für mich reicht es, da ich auch ortsbezogene Erinnerungen erstellen kann für Baumärkte oder Orte wo ich nicht regelmässig einkaufe.
    Das ganze ist natürlich synchron mit meiner Frau.

    • Ganz genau so machen wir das auch. :D

    • Habe ich Anfangs auch mein Problem darin war nur, dass ich es halt wirklich ausschreiben muss. So mit den Kacheln und den Produkten muss ich halt nur kurz die Anfangsbuchstaben schreiben und dann die Kackel anklicken.

    • Als „Technik-Spieler“ habe ich die App zwar auch in Verbindung mit der AW, aber wesentlich praktischer ist ein „08/15“ Einkaufszettel aus Papier. Die Werbung nervt eigentlich wenig, bis nicht aber man „zahlt“ halt mit seinen Daten.

  • Startet mal Wireshark und schaut euch an, was die App über euch alles wissen will!
    Die Hälfte hier, würde die App dann sofort deinstallieren!

  • Kurzzeitig hatte Bring! aber mal ein Abo-Modell.

  • Ich gönne es den App-Entwicklern. Sie zeigen wie es auch ohne Abbo-Modell gehen kann. Ich bzw die ganze Familie nutzt die App und sind sehr zufrieden.
    In Worten von großen Menschen „Think different“

  • Schade! Bring war meine bevorzugte App für die Einkaufsliste. Hätte gerne dafür gezahlt! Aber durch die ganze Werbung (Prospekte, Einkaufstipps usw.) ist es leider nicht mehr benutzbar geworden und ich musste auf andere Apps umstellen.
    Bring ist und bleibt aber von der Bedienung besser als viele andere.
    Bye-bye Bring. War schön mit dir. Aber ich sage dir nicht erst wegen Edeka good-bye.

    • Die Prospekte und Einkaufstipps, sind aber doch nur ein Reiter. Die nicht angeklickt werden müssen. Finde es hätte schlechter gelöst werden können und daher für mich persönlich so noch tragbar.

    • Sorry, aber wo sieht man denn die Werbung? Im Reiter Angebote! Da sind die ganzen Prospekte drin. Ansonsten sehe ich keine Werbung!

  • „Notizen“. Werbefrei, mit iCloud Sync.

  • Buy me a pie, klasse Alternative.

  • Mein handgeschriebener Einkaufzettel funktioniert und man kann auch was ausstreichen, abhaken;-)))
    Brauche darf keine App

  • Meine Frau und ich nutzen seit vielen Jahren Buy me a pie. Zwar nervt die Eingabe manchmal etwas, aber ich finde es wesentlich kompakter und übersichtlicher als Bring.

    Leider ist die Eingabe über Alexa derart umständlich, dass man es lieber bleiben lässt als ich das Hirn zu verrenken beim Versuch den richtigen Satz zu generieren.

  • Gibt in der Kategorie einfach nix besseres als die App „Pon“

  • Wir nutzen die Einkaufsliste in der Alexa App. Ansich das gleiche wie IOS Notizen und Siri, aber damit weiß Amazon dann zu wenig über uns.

  • Man muss halt Pushmitteilungen ausschalten, weil Bring ab und an Spam darüber verschickt.

  • Geteilte Erinnerungs-Liste der Eininnerungen-App auf dem iPhone funktioniert seit vier Jahren bei uns problemlos. Wozu eine zusätzliche App dafür?

  • Ich kann „pon“ empfehlen. Ganz einfache und schlichte App.
    Und das beste Kein Tracking, Keine Werbung!

  • Im Zeitalter digitale Gesellschaft habe ich mich wieder an Stift und Papier gewöhnt. Einfach und ohne Werbung und das tolle daran, man verlernt das Schreiben nicht gänzlich. Leider kam es schon vor, dass der Einkaufszettel in der Küche liegen blieb und im Laden nicht gefunden wurde. Schreck lass nach, wir leben ja in einer digitalen Welt und so wurde dieser von meiner Frau per iMessage in Bildformat nachgesendet. Tja, man, also ich, muss sich nur zu helfen wissen.
    Frohe Ostern

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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