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Persönliches Reisetagebuch

Einchecken in Google Maps: Orte manuell zur Zeitleiste hinzufügen

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Google Maps bringt mit der neu veröffentlichten Version 4.34 erweiterte Möglichkeiten im Zusammenhang mit der persönlichen Zeitleiste. Ihr könnt nun aktive bestimmen, welche Orte zu diesem Verlauf hinzugefügt werden.

Google Maps Check In

Bislang war die Zeitleiste in Google Maps davon abhängig, ob der Standortverlauf in der App aktiv war oder nicht. Mit dieser über die Einstellungen der App („Persönliche Inhalte“) aktivierbaren Option gibt man Google die Erlaubnis, auf Basis des persönlichen Standorts sowie unter Einbezug der Suchanfragen und besuchten Webseiten eine private, für andere Nutzer nicht sichtbare Zeitachse zu erstellen. Ansehen kann man sich das Ganze dann entweder in der App über den Menüpunkt „Meine Zeitachse“ oder per Webbrowser.

Mit Version 4.34 bietet Google Maps für iOS nun die Möglichkeit, unabhängig von der Aktivierung des Standortverlaufs manuell Orte zur Zeitleiste hinzuzufügen. Wenn man möchte, kann man das Ganze als kleines Reisetagebuch oder bei konsequenter Nutzung auch als Grundlage für ein zuhause ins Reine geschriebenes Fahrtenbuch nutzen. Um an einem aktuellen Ort einzuchecken, öffnet ihr einfach die Ortsdetails und scrollt zum Eintrag „Bist du jetzt hier?“. Voraussetzung für die Speicherung ist natürlich die Anmeldung mit einem Google-Konto, optional habt ihr hier dann auch die Möglichkeit, Bilder aus Google Fotos automatisch zur Zeitleiste hinzuzufügen und euch Erinnerungen automatisiert per E-Mail zusenden zu lassen.

Google Maps Zeitleiste

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Google Maps
Google Maps
Entwickler: Google, Inc.
Preis: Kostenlos
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Dienstag, 25. Jul 2017, 8:11 Uhr — chris
17 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Damit google noch schneller weiß wo man ist

  • Dagegen hilft nur ein Nokia 3310. :-)))

  • Komisch – zuerst regen sich alle auf, dass ihre Bewegungsdaten angeblich aufgezeichnet werden und jetzt machen viele es sogar freiwillig und liefern der Datenkrake das was sie sich wünschen. Ich bin jetzt hier, …jetzt dort, usw. :-D

    • @richimacx: Was genau verstehst du eigentlich unter „alle“ – alle 8 Milliarden Menschen auf der Erde, alle 17 Menschen, die du kennst, alle 2 Menschen in deinem Wohnzimmer, alle… ???

      Ohne Angaben hierzu ist dein Kommentar irgendwie so blubberig…

  • Ich bin zu doof … finde den Button nicht. Kann mir jemand helfen? :)

  • Ist doch top diese Funktion. Die Auswertung von Google zeigt mir dann auch an, wann sind z.Bsp. die Stoßzeiten bei MediaMarkt, oder wann ist es bei meinem Tierarzt am ruhigsten.
    Nicht immer alles negativ sehen, hat auch seine Vorteile. Außerdem sind meine Bewegungsdaten für den KGB uninteressant :-))

  • Ich würde mich halt einfach immer nur fragen, wofür machen die das? Die App ist bekanntlich umsonst und aus reiner Nächstenliebe macht ein gewinnorientierter Konzern nichts. Google verdient das Geld mit Werbung. Das Kapital sind eure Nutzerdaten. Je detailreicher die sind, desto mehr sind die wert. Und man denke nur mal an die Zukunft, Stichwort Big Data, was damit alles möglich sein wird… Nur ein Beispiel: Am Ende des Jahres lässt sich auf diese Weise ein Rückblick in Datenform erstellen, der dabei hilft sich über Verhaltensweise bewusst zu werden und Veränderungen planbar zu machen. Das kann Essgewohnheiten betreffen oder unser Verhalten beim Geldausgeben…

    • Es wird immer alles mit personalisierter Werbung begründet. Jeder halbwegs versierte Anwender benutzt einen Werbeblocker, der mindestens personalisierte Werbung verhindert oder Werbung ganz ausblendet. Ich kann da übrigens Glimmerblocker empfehlen. Google und Facebook sind doch aber nicht doof und wissen mitnichten nicht, daß die Anwender Werbeblocker einsetzen. Zwar halten sie mit halbherzigen Maßnahmen dagegen aber viel bringt das nicht. Nein, mit Werbung läßt sich die Datensammelei nicht begründen. Ich bin der Meinung, daß es um Meinungsmanipulation bei den Anwendern geht. Google liefert eher personalisierte Suchergebnisse aus Facebook zeigt nur bestimmte Beiträge an oder kreiert vielleicht sogar automatisiert künstliche, auf den jeweiligen Anwender zugeschnittene Artikel. Wie gut das funktioniert, hat die letzte Präsidentenwahl in den USA gezeigt. Werbung … Der Kunde ist längst übersättigt und nahezu unempfänglich dafür. Es ist viel lukrativer Menschenmassen in ganz bestimmte Richtungen zu lenken, um irgendwelche Ziele zu erreichen.

      PS. Ich bin kein Paranoiker. Ich hinterfrage viele Dinge nur gern und lasse mich soweit darauf ein, wie ich es mit meinem Gewissen vereinbaren kann. Ich habe sogar ein Googlekonto.

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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