Jetzt auch in Deutschland erhältich
Dwarf Mini: Kompaktes Astro-Teleskop mit App-Anbindung
Mit dem Dwarf Mini hat der Anbieter Dwarflab ein ausgesprochen kleines und leichtes Smart-Teleskop im Programm. Das Gerät ist jetzt auch in Deutschland erhältlich und reiht sich als ultrakompakte Alternative zu dem schon länger erhältlichen Dwarf 3 in das Angebot von Dwarflab ein.
Das Teleskop richtet sich an Nutzer, die ohne größere Vorkenntnisse astronomische Beobachtungen und Aufnahmen erstellen möchten.
Extrem kompakte Bauweise
Mit einem Gewicht von 840 Gramm und einer Größe von 180 × 100 × 55 mm ist das Gerät deutlich leichter als direkte Mitbewerber, lässt sich leicht transportieren und soll innerhalb weniger Minuten einsatzbereit sein.
Das System verfügt über einen motorisierten Schwenk- und Nachführmechanismus, der Sterne, Planeten und andere Himmelsobjekte automatisch ansteuern kann. Man kann die gewünschten Objekte in der zugehörigen App auswählen, während das Teleskop deren Position selbstständig nachführt.
Smart-Teleskop für Einsteiger
Die Kombination aus motorisierter Steuerung und App-Unterstützung dürfte insbesondere Einsteigern den Zugang zur Astrofotografie erleichtern. So liefert die Software beispielsweise standortbezogene Hinweise auf aktuell sichtbare Himmelsobjekte.
Neben der Astrofotografie lässt sich das Gerät laut Hersteller auch für Natur- und Landschaftsaufnahmen verwenden. Auch hier können Anwender von der integrierten Zeitrafferfunktion profitieren.
Sony-Sensor und integrierte Filter
Im Inneren des Dwarf Mini arbeitet ein Bildsensor von Sony, der laut Hersteller auch bei schwierigen Lichtverhältnissen gute Ergebnisse liefern soll. Das optische System setzt auf ein Teleobjektiv mit 150 Millimetern Brennweite und einer Öffnung von 30 Millimetern. Zusätzlich verfügt das Teleskop über mehrere integrierte Filter. Diese sollen Bildrauschen reduzieren, den Kontrast bestimmter Himmelsobjekte verbessern und störende Einflüsse durch Lichtverschmutzung oder Mondlicht verringern. Ein Solarfilter für die Beobachtung der Sonne gehört ebenfalls zum Lieferumfang.
Das Dwarf Mini verfügt über einen internen Speicher mit 64 Gigabyte Kapazität. Die Stromversorgung übernimmt ein integrierter Akku, der eine Betriebsdauer von bis zu vier Stunden ermöglichen soll.
Die unverbindliche Preisempfehlung für das Dwarf Mini liegt in Deutschland bei 409 Euro.



Wow, coole Sache.
Ja, das Ding sieht sehr gut aus.
Hat jemand hier im Forum eine Ahnung, welche Brennweite das umgerechnet auf Kleinbildformat ist?
Konnte bei Amazon keine Angaben finden.
Steht unter äquivalente Brennweite unten auf der Seite:
1016 mm (Teleobjektiv)
45 mm (Weitwinkel
Hab ich übersehen.
Danke Dir
Kann ich euch sagen was man da sieht, Sterne halt
Das stimmt nicht. Man kann z.B auch Planeten sehen, falls du weißt, was man in der Astronomie als ein Stern bezeichnet!?
Wusstest du dass Planeten auch Sterne sind? Man nennt sie „Wandernde Sterne“.
Also, da siehst du tatsächlich nur Sterne!
…und Monde…? (Frage für einen Freund) ;-)
Haha!!! Ich glaube du hast etwas falsch verstanden!!! Früher also Jahrhunderte zurück als wir noch nicht wussten, das es andere planeten gibt…. waren die Sterne natürlich am wandern!! Heute wissen wir das es Planeten gibt! Somit würde nicht ein Astronom sagen….. du da am Himmel wandert der Stern!!! Und gemeint wäre als bsp Jupiter oder die Venus!! Gibt es heute nicht mehr!
Selten einen Kommentar gelesen, in dem jemand seinen sprichwörtlich beschränkten Horizont in so präziser und ausgereifter Form zur Schau stellt.
Glückwunsch!
Man muss nicht gleich ausgefallend werden. Man unterscheidet zwischen Fixsternen und wandernden. Die alten Griechen nannten diese „Wanderer“, altgriechisch „Planetes“. Deswegen sagen wir auch heute noch „Planeten“. :)
Noch besser ist das Zwo Seestar s30pro mit zwei objektiven für Deepsky und milky way shots. Allerdings auch etwas teurer und geringfügig größer.
https://amzn.eu/d/0fi1Kefm
Könnte mich begeistern, kann aber leider keine € 400 dafür ausgeben, auch wenn das Gerät das wert ist.
Ok. Gut, dass Du es schreibst, ist notiert. Dann geht an Dich wegen mangelnder Liquidität keins raus… ;-)
Aua…. 3cm Öffnung. Damit kann man vielleicht, unter perfekten Bedingungen, helle Planeten wie Venus, Jupiter und noch Jupitermonde erkennen. Deep Sky dürfte damit völlig unmöglich sein. Bei 9-10 cm Öffnung fängt der Spaß erst an.
Die 150mm brennweite kommen mir auch etwas wenig vor
Es ist tatsächlich umgekehrt. Es eignet sich überhaupt nicht für Planeten, aber für Deep Sky. Der Trick ist, dass du mehrere 100 Bilder machen lässt, denn das Ding führt ja ständig automatisch nach. Je mehr Bilder du machst, desto besser wird das Ergebnis. Diese werden dann eben noch ein paar Stunden automatisch kombiniert. Der Workflow ist also, das Teil irgendwo aufstellen, wo der Blick auf das Objekt über mehrere Stunden gegeben ist, Objekt anvisieren, einstellen, wie viel Stunden aufgenommen werden soll, abfeuern, nach ein paar Stunden zurückkommen und das Ergebnis betrachten.
Wie sieht das da eigentlich mit Regen aus? Darf man nur machen wenn man sich sicher ist, dass es nicht nachts regnet oder?
Ich denke schon, ja. Diese Teleskope sind normalerweise bestenfalls Feuchtigkeitsgeschützt, aber nicht Regen fest.
Nun, sofern Regen angesagt ist, kommt dieser sowieso in den allerseltensten Fällen ohne Wolken daher. Und bei Bewölkung wird’s sowieso nix mit der Weltraumfotografie.
@Pazuzu: Legendärer Kommentar!! xD
Von dem, was dieses Teleskop im Weltall sehen kann, gibt es schon millionenfache Bilder von echten, professionellen und sehr großen Teleskopen in sehr guter Qualität.
Eigentlich bräuchte dieses Teleskop nur die passenden Bilder aus dem Internet sammeln und schon kann es dir Bilder in einer Qualität zeigen, die es selber niemals fotografieren kann. Es muss nur wissen, was du sehen willst.
Vor allem muss es kalt sein, um atmosphärisches Flimmern zu verhindern.
Ich hab bei sowas immer die Befürchtung, dass die Dinger einfach 99% durch digitale Aufbereitung machen und das Bild was man sieht eben nix mehr reales is
Die Bilder werden übereinander gelegt, wie das bei der Astrofotografie eben üblich ist. Zusätzlich können je nach Gerät diverse Filter angewendet werden, um bestimmte Objekte besser kennen zu können.
Wenn man sich Dwarf-Bilder anschaut, bekommt man schon den Eindruck, dass die schon darauf aufbauen, den Bildausschnitt zu erkennen und digital aufzuhübschen, damit es so aussieht wie es aussehen soll.
Die Bilder, die dieses Teleskop sehen könnte, wenn es könnte, gibt es in zigfach besserer Auflösung bei der NASA zu sehen. Auch mit allen Filtern, die möglich sind.
Eigentlich ist es eine Spielerei für Kinder reicher Eltern, die noch keine eigene Sternwarte besitzen.
Kann man damit eigentlich auch beim Nachbarn gegenüber schauen ?
Frag ihn doch mal, ob er mit dir zusammen Sterne anschauen möchte ;))
Aber nur wenn er Sternhagel voll ist ;-)
Eben. Da wird es dann für einige Zeitgenossen interessant.