iphone-ticker.de — Alles zum iPhone. Seit 2007. 23 645 Artikel
Schlicht, elegant und einfach zu bedienen

Doppler: Neue Musik-App für Streaming-Verweigerer

Artikel auf Google Plus teilen.
47 Kommentare 47

Mit Doppler bietet Edward Wellbrook eine schlanke Musik-App für das iPhone an, die ausschließlich auf das Zusammenspiel mit der eigenen Musiksammlung ausgelegt ist. Wer Streaming-Diensten den Rücken kehrt und Apples Musik-App ohnehin als viel zu unübersichtlich empfindet, könnte mit Doppler sein Glück finden.

Musiksammlung, Wiedergabelisten, Suchfunktion und Einstellungen. Die Menüleiste von Doppler ist klar strukturiert und ermöglicht eine zielsichere und effektive Bedienung. In der Übersicht finden sich sämtliche Interpreten alphabetisch gelistet, die Suchfunktion zeigt die Ergebnisse sortiert nach Künstlern, Alben uns Songs. Optisch gibt sich die App angenehm dezent und greift als Design-Elemente die Albencover auf.

Doppler Musik App Screenshots Iphone

Doppler gleicht sich mit Apples Musik-App ab und zeigt die darin vorhandenen Titel an. Somit seid ihr zumindest im Moment noch auf die Synchronisierung mit iTunes angewiesen. Der Entwickler teilt allerdings mit, dass er künftig auch weitere Importquellen wie etwa Cloud-Dienste unterstützen will, ein entsprechendes Update sei in Arbeit und soll in den nächsten Monaten erscheinen. In diesem Zusammenhang will er künftig auch den Import von weiteren Dateiformaten unterstützen.

Doppler ist ausschließlich für das iPhone optimiert und zum Preis von 3,49 Euro im App Store erhältlich.

Laden im App Store
Doppler Music Player
Doppler Music Player
Entwickler: Edward Wellbrook
Preis: 5,49 €
Laden
Freitag, 13. Apr 2018, 9:53 Uhr — chris
47 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Ich will einfach nur die alte Musik-App aus der Zeit vor Apple Music wieder. Die Sache mit den anderen Datenquellen klingt aber interessant.

  • Hört sich gut an. Apples App ist tatsächlich nicht meins.

  • Wenn die App direkt Musik von meinem NAS via SMB oder FTP importieren kann, ist sie gekauft. Dieses Feature vermisse ich sehr bei zB Ecoute oder den anderen Musik App Alternativen. Ich will mir dieses iTunes Trauerspiel nicht mehr antun wollen.

    Apps wie nPlayer, die das zwar koennen, sind einfach keinen schönen Musikspieler (da ja auch immer auf weitere Funktionen ausgerichtet)….

  • Ich hasse Streammusik. Ich lade mir meine wav per Wlan in den Goodreader. Mp3 und andere komprimierte Musik höre ich nicht, zu schlechter Klang.

  • Blind sind mp3 mit 320kbit/s nicht von den wavs zu unterscheiden.

    • Die ewige Diskussion um Qualitätsunterschiede die eh kaum jemand wirklich hören kann .

      • Fürt man diese Diskussion wirklich geerdet, sind sehr wohl Unterschiede teils deutlich hörbar. Allerdings nicht unter allen Bedingungen und nicht, wenn man dafür weder offen ist, noch akzeptiert, das es Qualitätsunterschiede bei Musik und Abhörgeräten gibt. Wer die Stöpsel im Smartphone nutzt, wird natürlich keinen Unterschied hören können, zumal Mobilgeräte, Bluetooth-Headsets und Co. den Sound bewusst aufweichen, um Artefakte zu verschleiern. Ist gut mit billigen Digitalkameras und den Bildprozessoren vergleichbar. Optimiert für iTunes ist übrigens ein Beispiel, woran man speziell für iTunes gemasterte Musik erkennt und wissen sollte, dass man diese quasi kompressionsoptimiert hat. Kommt dem Hörer zu Gute, im Vergleich ist es aber nur ein Kompromiss. Als blinder Mensch mit sehr guten Hörerfahrungen habe ich in den letzten 25 Jahren schon genügend Hörtests mit sehenden und blinden Zuhörern gemacht, wobei es nur um einen möglichen oder nicht vorhandenen Unterschied ging. Letztes Experiment machte ich im vergangenen Jahr mit einem Praktikanten, der an einer hochwertigen Abhöranlage im fünfstelligen Anschaffungsbereich unterschiedlich komprimierte Stücke zugespielt bekam, auch aus verschiedenen Genres. Er hat klar bei den hochauflösenden Versionen mehr Räumlichkeit gehört, auch wenn er dies nicht ausdrücken konnte. Die Trefferquote war bis auf eine Ausnahme exakt. Nur wie geschrieben, dafür muss man offen sein und auch daran interessiert, angelesenes Wissen auch selbst begründen zu wollen. Die Zielgruppe dürfte nicht zu dieser Spezies gehören, die mit DSP-optimiertem Bose-Sound glücklich sind. Ist auch okay, aber wenn man keine Ahnung hat … den Rest kennt Ihr ja. Menschen, die wie ich mit Tontechnik (nicht HiFi) zu tun haben,können meine Aussage auch problemlos untermauern. Nicht ohne Grund arbeitet man in Studios nicht mit MP3-Vorlagen.

      • Endlich mal ein Kommentar von jemandem, der sich mit der Materie auskennt, über die er sich äußert – ganz herzlichen Dank!

      • Sehr wohl kann mann – aber das scheint für die meisten hier nicht relevant zu sein…

      • Ein toller Kommentar, hierzu empfehle ich jedem ein Besuch in Frankfurt im Haus der Begegnung. Dort wird man von Blinden durch einen stockdunklen Parcours geführt und bekommt ein Gefühl für deren ausgeprägtes Gehör. Danach ist man deutlich geerdet als Sehender.

      • Gibt es in Hamburg auch mit „Dialog im Dunkeln“.

      • Danke, vielen muss man allerdings auch zugute halten, dass sie überhaupt nicht die technischen Möglichkeiten und Erfahrungen haben, dass über Jahrzehnte wirklich intensiv auszuprobieren. Da reicht es auch nicht, dreimal in so einen high Vieh laden zu gehen und sich vom Verkäufer erzählen zu lassen, was eigentlich besser klingt. Es ist ja auch nicht so, dass man für eine gute Anlage unbedingt mehr als 5000 € ausgeben müsste, es gibt durch aus auch günstige Produkte, vor allen Dingen im Studiobereich, die deutlich günstiger eine sehr hohe Leistung abliefern, aber dann eben nicht so smart und schick aussehen. Mich nervt aber genauso in Hifi Foren, dass manche glauben, günstige Produkte würden schon mal aus Prinzip nichts taugen. Immer wieder nervig sind aber solche Kommentare von Menschen, die es einfach gar nicht besser wissen können und irgendwelchen billigen Fachmagazinen glauben, die in Hörtests keine Unterschiede wahrnehmen. Selbst Das nun wirklich gut recherchierte c’t Magazin hatte einen ziemlich zweifelhaften Test Ende der Neunzigerjahre durchgeführt, dabei ging es um MP3 und PCM und ob man einen unterschied hört. Dieselben Lautsprecher kenne ich gut und man kann sehr wohl einen unterschied hören, wie ich ja beschrieben habe. Es gibt eben kein generelles ja oder nein, weil eben sehr viele Faktoren, inklusive auch der persönlichen Verfassung, damit einfließen. Und wenn man es nicht hört ist es ja umso besser, dann fehlt einem auch nichts und man kann glücklich Musik hören, selbst die von YouTube gewandeten Videodateien. Das Problem ist eher, dass manche einfach lernen müssen, dass zum Kommentieren in gewissen fällen auch eine weitreichende Kompetenz erforderlich ist, man kann die Welt eben nicht in drei setzen beschreiben.

  • also ich habe Apple Music. Wenn ich die Songs dann aber offline lade, müssten die doch auch in der App hier abspielbar sein oder nicht?

  • Schade, dass die Originalapps von Apple immer mehr verschlimmbessert werden (AppStore, Kalender etc.)

  • Gibt es eigentlich noch eine Musik App für‘s Auto die man mit Wischgesten steuern kann?

  • Aber wie hört man Klassik? Ich habe in iTunes alles ordentlich nach Werk/Satz sortiert. Nur kennt kein mobiler Player (inklusive der von Apple) die Sortierung nach Werk. Wie also ein mehrsätziges Werk am Stück hören?

    • In den sauren Apfel beißen und das Album für das Werk missbrauchen – notfalls mit Jahreszahl der Aufnahme dahinter. Das ist zwar dann alles durcheinander (Werk und Aufnahmejahr in einem Feld), aber was hilft‘s, wenn man beispielsweise den späten Gould vom frühen bei den Goldberg-Variationen trennen will… :-/

      Letztlich braucht man hier ja das Album nicht wirklich, hauptsache das Werk ist zusammen. Dann wird halt aus einer CD plötzlich 5 verschiedene Alben, mein Gott…

  • „Streaming Verweigerer“, also wenn ich sowas schon lese. Mit Apple Musik hab ich Millionen von Songs dabei und keinen einzigen MB verschwendet.

    Und wenn mal etwas nicht dabei ist, zieh ich den Titel einfach am Mac in iTunes und automatisch ist er in meiner Cloud und auf jedem Gerät abrufbar. Was gibt’s denn bitte besseres ?

    • Etwas besseres könnte man erkennen, wenn man über den Tellerrand hinaus schauen und vor allen Dingen nicht nur an die eigenen Bedürfnisse denken würde: dateien von Apple Music sind kopiergeschützt. Das abspielen auf allen Geräten relativiert sich also schnell, wenn man das Universum verlässt. Das gilt im übrigen auch für die hochgeladenen Titel, sofern man nicht iTunes Match zusätzlich gebucht hat. Weiterhin ist es Quatsch, dass streaming keinen Speicherplatz benötigt. Alleine für das cashing und eben wenn man Titel runterlädt, ist der Bedarf identisch, als würde man die Titel von iTunes gekauft auf das Gerät herunterladen. Des weiteren verbraucht man Datenvolumen, wenn man diese 45 Millionen Titel unterwegs auf das Endgerät laden oder streamen möchte. Ganz davon ab, dass kein Gerät von Apple auch nur annähernd in hoher Qualität Musik wiedergeben kann, sofern diese sich abseits von iTunes befindet. Das ist zwar einerseits Geschmackssache, andererseits gibt es sehr wohl besseres, alleine schon Audio Formate. Schön aber, wenn es für dich die optimale Lösung ist. Ich für meinen Teil nutze auch Apple Music, unterscheide allerdings zwischen Musik hören und genießen. Hören geht damit, genießen ist allerdings anders. Das ist wie mit dem Günther-Jauch-Wein, da nützt auch das beste Weinglas nichts, genauso nützt es nichts, den guten Wein in einen Pappbecher zu kippen. Dabei kann man weitergehen und davon ausgehen, dass Wein zum besaufen auch das völlig falsche Getränk ist. Will man das aber tun, spielt Qualität von Getränken und Gläsern keine Rolle.

      • Darüber hinaus möchte ich als Musik Freund nicht nur Musik hören, die mir gar nicht gehört. Das ist eine Ergänzung, aber sicherlich kein Ersatz für das mühselig zusammen gesammelte Archiv. Auch bin ich übrigens davon überzeugt, dass der musikalische Überfluss durch YouTube und Training maßgeblich dazu bei trägt, dass junge Menschen gar keine Lust mehr zum musizieren haben. Ich rede nicht von Mausschubsern, die irgendwelche samples als DJ zum neuen Mix zusammenbauen.

  • Ich hätte gerne etwas was Streaming und lokale verbindet. So das in meiner Spotify Playlist auch vereinzelt Songs angespielt werden die ich auf dem Handy habe. Gibt es sowas?
    Damals ging das noch mit Amazon.

  • Aktualisiert die Wiedergabe über diese App auch den Playcount der Songs in iTunes? Ich würde das aus der Beschreibung oben vermuten, wäre aber gern sicher. Für mich sehr wichtig, da ich viel mit dynamischen Playlists arbeite.

  • Schön aufgeräumt. Ecoute ist noch etwas vielfältiger (Song-Texte nutze ich z.B. sehr gerne), aber nicht immer stabil. Für ’ne 1.0 ist Doppler auf jeden Fall recht ordentlich!

    Was mir bei all den Alternativen fehlt, ist das Erkennen und Abspielen von Videos. Dass ich dafür immer noch auf die Apple-App zurückgreifen muss, finde ich sehr schade. Hier würde ich mir eine eigene Liste/Rubrik wünschen. Ansonsten: nette App!

  • Ich habe die Musik App durch KORG iAudioGate ersetzt. Ist extrem flüssig in der Darstellung, sortiert ähnlich wie die App von Apple, sieht dabei besser aus und lässt sich auch mit anderen Dateien bespielen, die in einer getrennten Bibliothek geführt werden. (FLAC, DSF, usw., alles kein Problem.)
    Dazu hat die App Equalizer mit Pre-Gain und andere kleinere Spielereien.

    Ich werde erst wieder wechseln, wenn eine App kommt, die das folgende hat: PEQ, Crossfeed und Faltung.

    • Man muss nur wissen beziehungsweise bedenken, dass Audio geht mit internen die SP Algorithmen arbeitet, welche hochgerechnete Musik für den im iPhone integrierten Wandler klanglich optimieren. Ist aber für den Nutzer auf jeden Fall ein Vorteil und so wird zumindest die technisch vorhandene Basis voll ausgereizt.

  • Da fühlte ich mich als Streaming-Verweigerer doch voll angesprochen!
    Und nu‘? Die iTunes-Mediathek… klasse!
    Keine iTunes-Freigabe?
    Ach, was soll’s – der Level von meiner favorisierten Musik App File-Hub ist für mich eh schwer zu toppen.

  • Als alternative App zur hauseigenen sicher sehr nice. Aber weis hier vlt jemand, ob die App Crossfade kann, und sich die App auch im Hintergrund nutzen lässt. So das sie sich also nicht schliesst, wenn das iPhone in den Standby Modus wechselt. Ich freue mich über euer Feedback und sage schon mal Danke im voraus.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    ifun.de ist das dienstälteste europäische Onlineportal rund um Apples Lifestyle-Produkte.
    Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPad, iPod, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
    Insgesamt haben wir 23645 Artikel in den vergangenen 4035 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.
    ifun.de — Love it or leave it   ·   Copyright © 2018 aketo GmbH   ·   Impressum   ·   Datenschutz   ·   Auf dieser Seite werben aketo GmbH Powered by SysEleven