Ausführlicher Test folgt
DJI Osmo Mobile 8P ausprobiert: Urlaubshelfer für bessere iPhone-Videos
Wer vor der Urlaubssaison über bessere iPhone-Videos nachdenkt, sollte sich den DJI Osmo Mobile 8P anschauen. Wir haben den neuen Smartphone-Gimbal ausprobiert und halten ihn für eine deutliche Weiterentwicklung gegenüber dem Vorgänger. Vor allem die abnehmbare Osmo-FrameTap-Fernbedienung macht im Alltag mehr aus, als man zunächst erwartet.
Streng genommen handelt es sich dabei nicht einfach nur um einen kleinen Zusatzbildschirm, sondern um eine Fernbedienung mit Live-Vorschau und Bedienelementen. Damit lässt sich der Bildausschnitt kontrollieren, wenn das iPhone etwas weiter entfernt steht oder ihr euch selbst mit der Rückkamera filmen wollt. Für Vlogs, Familienvideos oder Aufnahmen am Strand ist das deutlich praktischer als das übliche Rätselraten vor der Linse.
DockKit für Apples Kamera-App
Interessant auch ist die DockKit-Unterstützung. Der Gimbal kann dadurch nicht nur in der DJI-Mimo-App arbeiten, sondern auch mit Apples normaler Kamera-App und kompatiblen Drittanbieter-Apps genutzt werden. DJI beschreibt die Kopplung per NFC und Bluetooth; nach dem Einsetzen des iPhones kann das Tracking direkt starten.
In der Praxis ist das einer der größten Vorteile. Wer nicht ständig zwischen Apps wechseln möchte, bekommt stabilisierte Aufnahmen und automatisches Folgen direkt im gewohnten iPhone-Workflow. Das Tracking-Modul erkennt nicht nur Personen, sondern kann auch Tiere und Objekte verfolgen. Gerade wer Kinder, Hunde oder Katzen filmen möchte, muss also nicht mehr dauerhaft selbst hinterherziehen.
Praktisch für Kinder, Tiere und Reisen
Der Osmo Mobile 8P stabilisiert über drei Achsen, bringt einen integrierten Verlängerungsstab und ein kleines Stativ mit. Das Fülllicht hilft bei Selfies, Innenräumen und Abendaufnahmen, ersetzt aber natürlich keine große Videoleuchte. Trotzdem reicht es oft aus, um Gesichter etwas sauberer auszuleuchten.
Für uns ist der 8P vor allem ein Reise-Gadget, das nicht nur Spielerei ist. Urlaubsfotos und Videos wirken ruhiger, Kameraschwenks gelingen gleichmäßiger und spontane Familienmomente lassen sich leichter einfangen. Wer das iPhone ohnehin als Hauptkamera nutzt, bekommt hier ein Zubehör, das die Aufnahmen sichtbar aufwerten kann, ohne gleich zur großen Kameraausrüstung greifen zu müssen.
Ein Pflichtkauf ist ein Gimbal weiterhin nicht. Wer aber im Sommer viel filmen möchte, häufig Kinder oder Tiere vor der Kamera hat oder sich selbst mit dem iPhone aufnehmen will, findet im Osmo Mobile 8P ein sehr rundes Paket. Die Kombination aus DockKit, Fernbedienung, Tracking-Modul und Fülllicht macht ihn deutlich vielseitiger als frühere Smartphone-Gimbals.

Bin ich der einzige der im Urlaub 3-5 Fotos + n paar Selfies macht und den Rest einfach entspannt?
Ich weiß nicht warum man von alles n Vlog machen muss
Der ganze Influenzer Kram macht wohl mehr. Ich müsste danach mal schneller die Fotos löschen, die ich nicht mehr brauche. Aber das geht wohl auch vielen so.
Jeder wie er mag. Fertig.
Bist halt vermutlich nicht Gen Z ;)
… nee, bis auf die Selfies ;-)
Muss ich dir zustimmen. Ich genieße lieber den Augenblick als die stundenlange Selbstdarstellung meist nur für andere festzuhalten. Jeder wie er mag….
Ich habe im letzten Mauritius Urlaub ca. 1300 Fotos, Videos und Drohnenvideos gemacht. Die besten 350 ausgewählt, bearbeitet und zu nem Urlaubsvideo zusammengestellt. Hat Mega Spaß gemacht, super entspannend- und das Video sorgt für offene Münder. Ne tolle Erinnerung an einen sensationellen Urlaub ist es obendrein…