dm, EDEKA, Lidl Plus und REWE
Digitale Einkaufsbelege: Outbank integriert Supermarkt-Konten
Die Banking-App Outbank baut ihren Funktionsumfang weiter aus und integriert nun auch digitale Einkaufsbelege aus Supermärkten und Drogerien. Nachdem die Multi-Konten-Anwendung zuletzt den neuen SCHUFA-Score direkt in die Kontenübersicht eingebunden hatte, erweitert Outbank seine Finanzübersicht jetzt um detaillierte Kassenzettel auf Artikelebene.
Nutzer können Kundenkonten von EDEKA, Lidl Plus, REWE, Globus und dm direkt mit der App verbinden. Anschließend erscheinen Einkäufe nicht mehr nur als Gesamtbetrag auf dem Girokonto. Stattdessen werden einzelne Produkte aus den digitalen Bons automatisch übernommen und innerhalb der App separat dargestellt.
Einzelne Produkte statt Gesamtsummen
Bislang zeigte die Umsatzübersicht bei Einkäufen meist nur den Gesamtpreis eines Supermarktbesuchs an. Wer nachvollziehen wollte, welche Produkte besonders teuer waren oder wie viel Geld für bestimmte Warengruppen ausgegeben wurde, musste Kassenbons sammeln oder die Beträge manuell aufteilen.
Mit der neuen Funktion legt Outbank nun eigene Einkaufskonten an. Dort erscheinen einzelne Artikel wie Obst, Getränke oder Hygieneprodukte als separate Buchungen. Die Posten lassen sich zusätzlich kategorisieren. Nutzer können dadurch genauer auswerten, wie sich ihre Ausgaben zusammensetzen und welche Produktgruppen einen großen Anteil am Monatsbudget haben.
Alternativ bietet die App weiterhin eine klassische Ansicht mit vollständigen Bonsummen an. Die Detaildarstellung bleibt optional.
Die Funktion passt zu Outbanks grundsätzlichem Ansatz, möglichst viele Finanzdaten zentral zusammenzuführen. Die App unterstützt nach eigenen Angaben inzwischen mehr als 4.500 Banken und Finanzdienste in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Preisentwicklung im Blick
Neben der Ausgabenanalyse hebt Outbank auch langfristige Auswertungen hervor. Da die Einkaufsdaten dauerhaft gespeichert werden, lassen sich Preisentwicklungen einzelner Produkte über längere Zeiträume nachvollziehen. Nutzer können dadurch etwa vergleichen, wie sich die Kosten für regelmäßig gekaufte Artikel verändert haben.
Für die Nutzung wird ein bestehendes Kundenkonto bei den unterstützten Händlern benötigt. Die neue Funktion steht ab sofort in den aktuellen Versionen von Outbank für iPhone, Mac und Android-Geräte zur Verfügung. Privatkunden zahlen für die Vollversion der Banking-App 40 Euro pro Jahr, übrigens unverändert seit dem Neustart 2022.



Habe die App seit dem Abo Zwang gelöscht, schade eigentlich, davor hatte ich sie zig jahre gerne und oft benutzt.
Soviel zum Thema Gläserner Kunde und Datensammelei ^^
Naja
Dann musste immer Bar bezahlen.
Hier wird doch nur etwas für einen vorsortiert und angezeigt. Daten die es so oder schon gibt und gab.
was möchtest du uns sagen?
Gläserner Kunde ist man ja ohnehin schon, wenn man bei den Supermärkten mit einer Kundenkarte einkauft. Ist jetzt halt noch ein weiteres Unternehmen, welches deine Einkaufsgewohnheiten analysiert. Allerdings mit dem Bonus-Feature, dass mein seine Ausgaben noch besser tracken/kategorisieren kann.
Ist halt wie so oft ein Kompromiss zwischen Convenience und Datenschutz.
Weiß jemand ob die Daten irgendwie für Werbezwecke oder so genutzt werden? Wenn alles verschlüsselt innerhalb des Accounts bleibt und niemand, auch nicht der Hersteller Zugriff auf die Daten hat, wäre es ja schon eine gute Sache.
Ohne es zu wissen, die Daten werden mit Sicherheit „verarbeitet“.
Was für eine Frage
Ist das eine Vermutung oder woher stammen die Aussagen.
Nicht überall wo Daten gesammelt werden, wird missbrauch oder so damit betrieben. Man unterstellt es aber allzuoft…
Einfach mal ins blaue antworten, anstatt sich bspw. die Mühe zu machen, die verlinkte (!) App-Seite zu öffnen und dort die Beschreibung durchzulesen?
„Deine Finanzen gehören dir – nur dir allein. Deshalb hast nur du Zugriff auf deine Daten: Outbank speichert alle Finanzdaten direkt auf deinem Gerät und nirgends sonst. Die App kommuniziert direkt mit deinen Finanzanbietern – ganz ohne zentrale Server, die deine Daten analysieren könnten“
Da die App so beworben wird, wäre es verbraucher- und wettbewerbstechnisch fatal, falls es sich als unwahr herausstellen würde und bewusst getäuscht wurde.
Nett, sehr nett.
Aber P/L hat sich Banking4 bei mir definitiv durchgesetzt, seit Outbank auf Abo gewechselt hat…
Bei uns auch – Banking4 ist super.
Aber Banking4 hat es nach Monaten immer noch nicht geschafft, die neue Miles&More Kreditkarte der Deutsche Bank zu integrieren. Outbank schon, seit dem ersten Tag!
Outbank gibt es IMMER NOCH? Warum nutzt man diese Lügen-App immer noch?!
Weil sie, seit sie vor Jahren zuletzt den Besitzer gewechselt hat, sehr solide arbeitet, alle meine Anforderungen mit recht vielen Konten sehr zuverlässig erfüllt, sehr viele Konfigurationsmöglichkeiten bietet, sich mit meinem Mac synct und auch noch super aussieht. Daher alles im sehr grünen Bereich.
Laut meinem Wissenstand werden die Daten nicht verarbeitet.
Outbank fokussiert sich nur auf solche unnützen Features und Dinge wie automatisch den Gehaltseingang erkennen und basierend darauf das Budget zurücksetzen werden nicht beachtet. Echt schwach.