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Günstiger, lauter und ansonsten fast identisch

Der bessere AirTag? Chipolo One Spot im Ersteindruck

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Der Chipolo One Spot ist ein merkwürdiges Produkt. Mehrere Tage vor dem Debüt der Apple AirTags vorgestellt, handelt es sich bei der 30 Euro teuren AirTag-Alternative um einen Sachen-Finder mit nahezu identischem Produktversprechen. Auch die Chipolo One Spot setzen auf Apples „Wo ist?“-Netzwerk, das die Ortung verlegter Objekte an die über eine Milliarde aktiv genutzter iOS-Geräte auslagert.

Verpackung Chipolo 1400

Und der Zugriff auf das „Wo ist?“-Netzwerk macht aus dem Chipolo ein mächtigen Alltagshelfer: Nicht die Sachen-Finder selbst benötigen ein GPS-Modul und eine Datenverbindung, sondern nutzen zur Preisgabe ihres Ortes zufällig vorbei huschende iPhone-Nutzer, die die Location der Anhänger ohne eigenes Zutun durch Apple an euch übermitteln. Die Idee: Selbst wenn euch der Schlüssel während einer Fahrradtour ins Gebüsch fällt, sollte dieser nach wenigen Tagen in der „Wo ist?“-App auftauchen, da schon irgendein Passant mit seinem iPhone in der Tasche, an diesem vorbeilaufen wird.

Und genau hier unterscheiden sich AirTag und Chipolo One Spot nur marginal. Beide Sachen-Finder werden über die „Wo ist?“-App Apples eingerichtet und ausschließlich in dieser verwaltet. Beide bringen es auf eine Batterie-Laufzeit von einem Jahr. Beide sind wasserdicht.

Airtag Chipolo 1400

Der Chipolo One Spot misst 37,9 mm x 6,4 mm

Die Unterschiede: NFC-Scan, Suchen, Lautstärke

Was der Chipolo One Spot dem Apple AirTag voraus hat ist die integrierte Öse, mit der sich der Kunststoff-Taler direkt am Schlüsselbund befestigen lässt – auf Zubehör oder Bastellösungen, ohne die beim AirTag gar nichts läuft, kann man beim Chipolo One Spot bequem verzichten.

Zudem hat der Chipolo One Spot einen lauteren Signalgeber verbaut, der es auf bis zu 120dB bringen soll und sich deutlicher wahrnehmen lässt als Apples Signalton.

AirTag und Chipolo One Spot: Die Signaltöne im Vergleich

Allerdings fehlt dem Chipolo One Spot ein integriertes NFC-Tag, das Findern die schnelle Zuordnung des Objekts ermöglicht. Diese sind darauf angewiesen, dass die „Wo ist?“-App per Push-Mitteilung auf das gefunden Objekt hinweist und die Verlustmeldung anzeigt.

Wer sich für den Chipolo One Spot entscheidet, muss zudem auf die lokale Suche verzichten, die Apples AirTags in iPhone-Reichweite anbieten. Im Gegensatz zu Apples Sachen-Findern ist die „Wo ist?“-App nicht in der Lage euch auch zu den Chipolo One Spot mit Pfeilen auf dem iPhone-Display zu navigieren – hier hilft dann aber der lautere Rufton, der sich abspielen lässt sobald auch die lokale Suche möglich wäre.

Schluesselbund Chipolo 7

Einrichtung direkt über die „Wo ist?“-App

Bis August vergriffen

Ihr seht, beide Modelle haben Vor- und Nachteil. Im Ersteindruck sticht der Chipolo One Spot die Apple AirTags allerdings aus. Über eine Bestellung muss jedoch noch nicht nachgedacht werden, die Chipolo One Spot sind voraussichtlich bis August vergriffen.

19. Mai 2021 um 17:03 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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