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Nostalgie-Video inklusive: Datenspeicher MEGA veröffentlicht iPhone App

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MEGA, das Projekt des Wahl-Neuseeländers Kim Schmitz (besser bekannt als Kim Dotcom, Kim Tim Jim Vestor und Kimble) und der offizielle Nachfolger des Sharehosters Megaupload, ist seit heute mit einer eigenen iOS-Applikation im App Store vertreten. Die App zum Zugriff auf den verschlüsselten Cloud-Speicher setzt einen MEGA-Account zum Zugriff voraus und bewirbt den kostenlose Zugriff auf immerhin 50GB Web-Speicherplatz der zur Ablage von Fotos, Backups und Videos genutzt werden kann.

Zahlende Nutzer des Dropbox-Konkurrenten können direkt aus der Applikation auf das Premium-Angebot „MEGA Pro“ aufstocken und ihren Datenplatz so mit einem Monats- oder Jahresabonnement auf 500 GB Cloud-Speicher und 1000 GB Bandbreite pro Monat erweitern.

mega-apps

Ob ihr eure Daten dem Unternehmen des Kielers Kim Schmitz anvehrtrauen wollt, müsst ihr letztlich selbst entscheiden. 50GB kostenloser Online-Speicher sind zwar nicht ohne, die Vergangenheit des „Online-Großmauls“ sollte euch vor der Nutzung des Service jedoch zumindest zu einem Abstecher in die deutsche Wikipedia und in den ZEIT-Artikel „Mega startet mit viel Getöse, aber wenig Funktionen“ motivieren. Eike Kühl schrieb dort am 21. Januar:

So sicher die Dateien vor Einblicken auch geschützt sein mögen, anonym sind die Nutzer von Mega deshalb noch lange nicht. In den Geschäftsbedingungen weist Mega darauf hin, dass „Kommunikations-Logs, IP-Adressen, Verkehrsdaten und Informationen zur Website-Nutzung“ gespeichert werden. Die werden an „autorisierte Wiederverkäufer und Diensteanbieter“ weitergegeben. Und vermutlich auch an die Behörden, sollte ein Gerichtsbeschluss vorliegen.

(Direkt-Link)

Mittwoch, 27. Nov 2013, 12:12 Uhr — Nicolas
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  • Ich finde es krass, wie er offenbar immer noch schalten und walten kann, wie er will…

  • Habe auf die App schon gewartet xD auf Mega hoste ich datenmüll und nicht als zu wichtige Backups. 50 Gb für 0euro und angeblich verschlüsselt bekommt ja nicht überall…

  • Warte immernoch auf Hemlis was mir viel sympatischer vorkommt und besser

  • irgendwann macht er wieder einen fehler – darauf warten viele behörden dann ist alles vorbei

    • Ich auch. Hab letztens noch n Interview mit dem gesehen von diesem Jenke (ja, peinlich weil es auf RTL kam, aber der Sender war noch eingestellt von Formel 1^^)
      Klar wüsste er von Urheberrechtsverletzungen, aber wie in seinen Augen sehe ich keine Verletzung vor wenn ich eine mp3 einem Kumpel auf einen Stick kopiere. Schließlich ist das genau das gleiche wie früher mit MCs…

      • Das ist nicht genau das gleiche, Kopieren von MCs war verlustbehaftet. Das Kopieren von Mp3 ist dies nicht. Nach der 10. Kopie von einer Kopie war meist Ende

      • Das stimmt nur, insofern du eine Kopie einer Kopie anfertigst.

      • Der oben genannte Fall beschreibt lediglich die einmalige „Kopie“ seiner Datei was der Empfänger mit der Kopie macht sei dahingestellt. Und wir kennen doch alle diesen einen Freak bei dem man sich so ziemlich seine gesamte eigene MC Sammlung besorgt hat.

      • Die Sendung hab ich auch gesehen. Ich möchte mir kein Urteil erlauben ob er wissentlich die Dateien gehostet hat oder nicht… Jedenfalls ist er mir (wie man Ihn Privat dort gesehen hat) Sympathischer als die FBI die definitiv illegal gehandelt hat. Von meinem Recht auf 7 Privatkopien mach ich durchaus mal gebrauch. Die Megastars verdienen entweder Millionen von den Verkäufen und die Indie Bands profitieren wiederum von der Verbreitung von LEGALEN Privatkopien auf lange Sicht.

      • @Futzi.2: Wenn ich meine Audio- und Musik-Produktionen auf irgendwelchen Filesharing-Servern finde macht mich das stinksauer! (Ich muss regelmäßig auf Filesharing-Servern nach meinen Produktionen suchen, damit der Vertrieb die entsprechenden Anbieter anschreiben und die Entfernung der illegalen Files fordern kann)

        Ich profitiere in keiner Weise von „legalen Privatkopien“ oder illegalen Raubkopien! Mir geht mit jeder illegal oder „vermeintlich legal“ verbreiteten Kopie Geld flöten!

        Solche Kommentare sind Blödsinn und regen mich auf!

  • Blöde frage, aber muss nicht jeder Anbieter die IP’s speichern? Und bei solchen Online-Backup-Dienste auch das Datenvolumen, genau wenn nämlich illegale Sachen hochgeladen werden um den Benutzer und nicht die Firma dafür haftbar zu machen?
    Kann mich natürlich auch irren.

  • Selbst wenn man die Ips kennt ist es doch egal wenn die Daten verschlüsselt sind.

    • Kommt drauf an ob die Daten erst bei ihnen verschlüsselt werden. Dann können die Daten zwar für andere User verschlüsselt vorliegen aber von Mega und somit für eine Behörde wieder entschlüsselt werden. Alleine deshalb würde ich solche Daten die bei mir bleiben sollen müssen IMMER selber vorher verschlüsseln oder ganz darauf verzichten. Gerade wenn es um Dokumente geht zu denen ich eine Verschwiegenheitserklärung habe oder es um Firmeninterna gehen sollte

      • Die Daten werden bereits vor dem Uploadvorgang verschlüsselt

      • Mega wirbt doch damit, dass die Daten bereits vorher verschlüsselt werden und sie selber keinen Zugriff auf die Daten haben. Habe aber auch mal gelesen, dass dies nicht wirklich stimmt…

  • Interessanter als die Grundsatzdiskussion wäre doch die Info gewesen, dass die App keine Universal-App ist und es für den iPad gar keine Mega-App gibt. Das ist nach der lange Entwicklungszeit schon eher peinlich.

  • 50GB sind nicht gerade wenig und jetzt wo die App raus ist hab ich es mir mal runter geladen, ich werde zwar keine wichtigen Sachen drauf speichern aber einige Sachen werden da schon landen und solange man nichts illegales drauf haut ist ja sowieso egal was da liegt und was nicht. An sich finde ich Kim Schmitz recht Sympatisch und er lässt sich ja in Neuseeland direkt nichts zu schulden kommen da es da ein anderes Internet-Recht gibt.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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