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Das iPhone ruiniert euren Rücken…

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…und eure Psyche. Dies behauptet zumindest Amy Cuddy, Professor an der Harvard Business School, in der New York Times und setzt die Produktbezeichnung iPhone dabei synonym für alles Smartphone-Modelle ein, die uns zum Griff in die Hosentaschen und zum anschließenden, zu langen Blick auf unsere Hände motivieren.

nacken-kids

Bild: Shutterstock

Die leicht geneigte Kopfhaltung, die wir uns beim Checken neuer Nachrichten und beim Lesen mobiler Webseiten angewöhnt haben, fordert nicht nur unsere Nackenmuskulatur heraus, die kauernde Haltung könnte auch unseren Gemütszustand beeinflussen.

Fangen wir mit dem mechanischen Problem an: Der durchschnittliche Kopf wiegt zwischen 5 und 6 Kilogramm. Beugen wir diesen um die iPhone-üblichen 60° nach unten vorn, dann belasten wir unsere Nackenmuskulatur mit effektiven 30 Kilo – ein Gewicht, das deutlich über dem eines vollen Kastens Bier liegt.

So weit, so schlecht. Doch Cuddy ergänzt seine mahnenden Worte gleich noch um einen weiteren Punkt: Die schlechte Haltung beeinflusst unseren Gemütszustand. Negativ.

Posture doesn’t just reflect our emotional states; it can also cause them.

Ihr habt sicher schon mal davon gehört: Lächelt fünf Minuten angestrengt in einen Spiegel und – unabhängig davon mit welcher Gemütsverfassung ihr gestartet habt – anschließend geht es euch besser.

Cuddy unterstellt der schiefen Kopfhaltung eine ähnliche wenn auch entgegengesetzte Wirkung. Da wir die kauernde, leicht zusammengefallene Haltung üblicherweise dann einnehmen wenn wir uns schlecht, depressiv, unter Druck und unsichtbar fühlen, geht uns der „iPhone-Nacken“ auf die Psyche.

Cuddy verweist in seinem Artikel auf zwei Studien, die einen Zusammenhang zwischen der besprochenen Körperhaltung und ihrem (negativen) Einfluss auf unseren Gemütszustand stützen.

Also, Jungs und Mädels: Setzt euch gerade hin. Nutzt eure Geräte bewusst. Seit euch nicht zu fein für eine Runde „office gymnastics“ und geht regelmäßig zum Sport. Das iPhone selbst bekommen wir definitiv nicht mehr aus der Gleichung.

Dienstag, 15. Dez 2015, 9:26 Uhr — Nicolas
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  • Sagt er während er uns zum lesen seines Artikels animieren möchte.

    Naja stimmt schon und gut es sich vor Augen zu führen dann macht man vllt mal was anders

  • „Das iPhone“… Smartphones wäre wohl eher angebracht.

  • Deshalb hat man ne Watch – mehr Bewegung und weniger rumtippeln mit dem Handy :)

  • Hätte er Samsung geschrieben, hätte es keine Sau interessiert!

  • Ich werde sofort dem Chef das Diensthandy zurückgeben. Mit Arbeit versaut man sich sowiso den ganzen Tag.

  • Jetzt erklärt mir doch mal bitte jemand wie aus den 5kg Gewicht 30 kg Zug werden. Bitte. :)

  • Das Wetter ruiniert meine Psyche. Kann man da nichts machen?

  • Weniger Nacken aber Kopfschmerzen…

    Seit gestern sagt Siri mir weenn sie jemanden oder eine Nummer anrufen soll: Tut mir leid … ich kann Moemntan keine Anrufe tätigen.

    Wähle ich selber geht alles einwandfrei. Ideen? Danke!

    • Dieses Problem trat bei meiner Siri auch ca. alle 28 Tage auf. Ich habe nach Rücksprache mit dem Support auf die männliche Stimme umgeschaltet. Nun läuft es wieder fehlerfrei. Dieses Problem tritt weltweit auf und wird unter PMS verzeichnet.

  • Oder einfach das Smartphone höher halten und dabei auch den Kopf bewusst gerade halten.

  • Meinst du Habakuk’s Kommentar? Der ist doch korrekt. Jetzt hast du mich verwirrt…

  • Leute, Amy Cuddy ist – worauf ihr Vorname eigentlich doch auch recht eindeutig verweist – eine FRAU (siehe z.B. http://www.hbs.edu/faculty/Pag.....cId=491042). Echt bezeichnend, dass bei „professor“ offenbar gleich alle an einen Mann denken… Bitte den Artikel entsprechend korrigieren!

  • Und der Unterschied zum Lesen eines Buches in der selben Haltung liegt genau wo?
    Das meiner Ansicht nach mal wieder total aufgebauscht. Ganz nüchtern betrachtet hat man beim Buch lesen ein und die selbe Haltung. Aber das erwähnt ja mal wieder keiner. Es ist ja immer wieder der böse neumodische Kram, der die Jugend kaputt macht.

  • Und wie ist das beim lesen eines Buches das auf dem Tisch liegt?
    Wie war es damals in der Schule oder wenn man in der Arbeit an einem Schreibtisch sitzt und etwas vor sich liegen hat?

  • also wenn ich meinen kopf um 60° neige, dann kuck ich den boden an und mir tut der nacken weh.

    ich würde mal behaupten, der winkel beträgt maximal 15-20° und diese belastung ist ja schon deutlich geringer als im obigen text.
    von daher alles nur panikmache und der versuch, mit aufgebauschten zahlen klicks zu erzeugen.

  • Glücklich, wer altersbedingt eine Gleitsichtbrille trägt … der muss zum Lesen die Augen nach unten richten und neigt damit automatisch den Kopf weniger stark nach vorn :)

  • Mh… sehe ich das falsch oder ist die Haltung beim Lesen eines Buchs nicht sehr ähnlich zu der beim Lesen von einem Smartphone?

  • Buch lesen, Zeitung lesen, gewisse Jobs wie zB. Automechaniker… Es gibt noch haufenweise ähnlicher Szenarien, bei der die Nackenbelastung mindestens genau so stark ist.. Komisch dass da keiner Panik macht und überhaupt, dass noch unsere überhaupt Köpfe dran sind..
    Alles Neuland häh?

  • Woher bekomme ich jetzt eine durchsichtige Bluse?

  • Ganz nebenbei. Amy Cuddy ist eine SIE.
    Von ihr stammt der Satz „Fake it, till you make it“
    Kann man sich in der „TED“ App anschauen.
    Ich denke, soviel Zeit muss sein…

  • Bei Büchern ist das was GANZ anderes. Der Nacken erkennt den Unterschied zwischen iPhone und Buch, belastet sich selbst nur beim iPhone damit lesen noch gesund bleibt.

  • @zetto Du bist ein Sexist und zwar von der üblen Sorte.

  • Wer keinen Spaß versteht, hat im Leben nichts zu lachen.

  • Die wenigsten Menschen sind mit ihren Büchern verheiratet und starren unentwegt drauf. Aber es gibt enorm viele Menschen, die selbst beim Treppensteigen noch auf das verd*** Display starren müssen, weil die WhatsApp-Nachricht keine 10 Sekunden Zeit hat, bis man oben ist. Einfach mal drauf achten.

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