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Startvorbereitungen

Corona-Warn-App: RKI legt Datenschutzerklärung vor

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Die deutsche Corona-Warn-App steht kurz vor dem Start. Bereits heute Vormittag konnten wir erwähnen, dass die Veröffentlichung laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn für kommende Woche geplant ist. Seitens der Entwickler werden nun letzte Vorbereitungen getroffen, unter anderem lässt sich nun auch die Datenschutzerklärung zur App in vollem Umfang einsehen. Das Dokument steht hier als PDF bereit.

Corona Warn App Deutschland

Offizieller Anbieter der App ist das Robert Koch Institut (RKI) in Berlin. Dementsprechend trägt das RKI auch die datenschutzrechtliche Verantwortung für das Projekt. In der Datenschutzerklärung wird auch noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Nutzung der App freiwillig ist und das Mindestalter bei 16 Jahren liegt.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen der Nutzung der App selbst und der in iOS integrierten Funktion „COVID-19-Kontaktprotokoll“. Diese seit iOS 13.5 verfügbare Funktion bildet lediglich die Grundlage für die Funktion der Corona-Warn-App. Diese sogenannte Kontaktaufzeichnungs-Funktion muss separat aktiviert werden und stellt den für die Funktion der Corona-App benötigten Datenpool bereit.

Kontaktmitteilungen tragen zum Schutz deiner Privatsphäre bei, indem anhand zufälliger, turnusmäßig wechselnder Bluetooth-IDs festgestellt wird, ob du Kontakt mit einer Person hattest, die sich als mit COVID-19 infiziert gemeldet hat. … Dadurch kann dein Gerät via Bluetooth eine zufällige Kennung (die „Bluetooth-IDs“) übertragen; hierbei handelt es sich um eine Folge zufälliger Ziffern, die alle 10-20 Minuten geändert werden. Sie werden von einem zufällig generierten Schlüssel („zufälliger Geräteschlüssel“), der sich zum Schutz deiner Privatsphäre mindestens alle 24 Stunden ändert, in verschlüsselter Form auf deinem Gerät generiert. Die Bluetooth-IDs und die zufälligen Geräteschlüssel enthalten keinerlei Informationen über deinen Standort oder deine Identität.

Weitere Informationen zur Funktion der Corona-Warn-App haben die Entwickler auf der neu eingerichteten Webseite zur App bereit.

Montag, 08. Jun 2020, 15:50 Uhr — chris
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Rede mit!
  • Auch interessant zu dem Thema fand ich die Kolumne von Sascha Lobo dazu („Die eierlegende Wollmilch-App“) und dazugehörigen Debatten-Podcast (den sollte man unbedingt auch anhören). Sascha hat ja sehr viel über Snowden und Privatsphäre geschrieben, deshalb fand ich seine Meinung hier besonders spannend.

    Tipp von mir: Wer Angst davor hat überwacht zu werden, melde sich bitte bei FB und Instagram ab, entferne seine SIM Karte aus dem Handy und deaktiviere anschließend Wifi. ;-)

    • Der Podcast ist generell empfehlenswert!

      • @Fahrrad: Find ich schwierig, ich lese gerne seine Sachen, aber ihm zuhören finde ich eher schwierig…

    • Oder man hört einfach auf alles zu schlucken was einem vorgesetzt wird.

      • Achso, aber das Gegenteil: Einfach alles verteufeln was man nicht versteht ist dann der Goldstandart? Ich meine, genau deswegen ist es doch interessant, bei solchen Möglichkeiten wie dem Podcast von Sasha Lobo sich die Möglichkeit zu nehmen, eine differenzierte Meinung aufzubauen.

      • Wer urteilt denn darüber ob jemand etwas versteht oder nicht und dann seine Meinung sagt? Bspw ein Epidemiologe der 40 Jahre Arbeit und Forschung auf dem Buckel hat , wird als VTler verteufelt…. spannend.

    • Und wer nicht überwacht werden will möge bitte keinen Flug buchen. Bevor wieder das Geschrei bzgl Datenschutz losgeht mal informieren wieviele Daten zu jeder Flugbuchung gespeichert werden müssen. Kein Mensch beschwert sich.
      Und das Finanzamt sammelt auch eine Menge Daten, das stört niemanden.

      • Doch mich stört das aber dagegen kann man nichts machen

      • Immer dieses schwarz weiss denken. Leg das mal ab. Du sprichst so als würde reduzierter Fleischkonsum keinen Sinn machen, wenn man noch ein Auto mit Verbrennungsmotor fährt.

    • Es geht nicht darum ob jemand weiß wo ich bin, sondern ob ich explizit mit jemanden in Verbindung gebracht werden kann. Bei FB und Instagram kannst du wählen wer mit dir verknüpft wird. Bei dem Tracking nicht. Jemand mit so ner App überfällt ne Bank. Da könnte man ja auf die Idee kommen zu schauen, mit wem er so zusammen war. Man sagt einfach der hatte Corona und schon findet man all die potentiellen Komplizen in der Warteschleife des Gesundheitsamts. Das Problem ist, dass du dann auf einmal verdächtigt werden könntest, weil du ne halbe Stunde neben ihm in der S-Bahn gesessen hast.
      Mir kommt das nicht aufs Handy, der tatsächliche Nutzen rechtfertigt in Leinster Weise die Nachteile.

      Ich hatte auch von einem Laden seither gelesen, der sich dann die App zeigen lassen möchte bevor jemand in den Laden darf. Da beginnt schon die Diskrimierung.

      • Vor allem kann keiner mit den gesammelten Kennungen herausfinden mit wem die Bankräuber in Kontakt waren.

      • Armes Deutschland…

      • Das Beispiel von Dir kann aus technischen Gründen garnicht funktionieren mit der Warn App. Selbst wenn man behaupten würde, das der Bankräuber Corona gehabt hätte. Informiere dich bitte nochmal wie es funktioniert und wenn Du es nicht verstehst erkläre ich es gern.

      • Du musst ganz schöne Paranoia haben um so einen Blödsinn zu verzappen. Vielleicht mal Hilfe aufsuchen. Oder Du hast bei Kontakten „die eh jeder rausbekommt der möchte „ was zu verbergen
        Abartig

      • @iMustHave

        Soviel Text für so wenig Ahnung. Dein Beispiel-Szenario ist technisch mit dieser App gar nicht möglich.

      • Du hast es nicht verstanden!
        Um auf den Beispiel zurück zu kommen: Man sagt einfach – der hatte Corona und das EINZIGE was passiert ist, dass du eine Nachricht aufs Handy bekommst, dass du potentiell infiziert bist und man dir empfiehlt einen Test zu machen. NIEMAND erhält deine Daten. Kein Gesundheitsamt, NIEMAND!

      • Denken Sie! Wer es glaubt

      • Ohje Leute ihr habt das Prinzip offensichtlich nicht verstanden. Wenn die Leute denken sie haben Corona, melden sie sich natürlich beim Gesundheitsamt oder einer anderen verantwortlichen Stelle. Denn dort meldet man sich, wenn die App sagt ich hatte Kontakt zu einem Infizierten.
        Auf den ersten Blick sind das alles nur wechselnde Schlüssel, aber diese stehen dennoch in Beziehungen, sonst würde das gar nicht funktionieren.

        Der Kontakt vom Bankräuber bekommt eine Nachricht. Wann bekommt er die Nachricht? Dann wenn sie ausgelöst wurde. Dadurch weiß ich wer die Nachricht aufgrund meiner Fake-Meldung bekommen hab und bekomme dadurch die Zuordnung.

        Aber hey, vertraut nur auf die Redlichkeit der Verantwortlichen des Systems. Die Zeit wird zeigen wie schnell da Zweckentfremdet wird.

      • Noch einer mit Paranoia.
        Das hat nicht mit Glauben zu tun, sondern mit Wissen. Der Quellcode ist für jedermann einsichtbar und mit der richtigen Software kann man genau nachverfolgen wie wann die App mit wem kommuniziert.
        Du meinst also wirklich, dass sich eine Bundesbehörde diese Blöße gibt und darüber lügt, was so einfach nachkontrolliert werden kann?
        Hört doch bitte auf so ein Schwachsinn in öffentlichen Foren zu posten. Da schwillt einem echt der Kamm, wenn man so ein „Ro**“ lesen muss.

      • Ich werde mir die App installieren. Aber beim letzten Punkt muss ich dir natürlich recht geben. Es darf niemals einen Zwang geben die App installieren zu müssen!

      • Versteh mich nicht falsch. Der Code ist sauber und von vielen geprüft, Permanent wechselnde Schlüssel geben niemandem die komplette Datenbasis und setzen den aktuellen Stand der Technik um. Ich habe nur einen einfachen Weg gezeigt, wie man dennoch das System missbrauchen kann, indem man über die reine App hinausschaut. Hacken funktioniert nämlich nicht nur digital sondern auch analog. Das ist sogar einer der wichtigsten Teile für einen erfolgreichen Hack. Ein Flugzeug ist auch dafür gebaut von Stadt A zu Stadt B zu fliegen und doch haben es Terroristen für anderes missbraucht.

      • Ich bin echt erstaunt, wie wenig das Thema Datenschutz normalerweise die breite Masse interessiert. Da wir munter das komplette Telefonbuch für Whatsapp (Facebook) freigebenden. Aber hey, was soll’s, geht ja sonst nicht. Wer mit wem in Kontakt steht, ist also kein Geheimnis. Auch wer es nicht nutzt, wird ständig von Anderen mit allen Kontaktdaten hochgeladen. Bewegungsdaten kennt Google sehr gut. Und die NSA greift über Hintertüren munter drauf zu.
        Aber bei der Corona-App, die wohl die mit Abstand datenschutzfreundlichste App auf dem Handy sein wird, drehen alle durch. Ist mir komplett unverständlich.
        Ist fast wie:“ Was, ich soll im Restaurant meine Adresse aufschreiben? Nee, mache ich nicht. Dann bestelle ich halt beim Lieferservice“.

      • Das ist doch Unsinn, den du hier von dir gibst. Bitte lies dir nochmal durch, wie die App funktioniert.

        Kurzfassung: Positiv Getesteter kennzeichnet dies SELBST in der App, die daraufhin seine Schlüssel der letzten 14 Tage auf den Server, der die bekannten SARS-CoV-2-Fälle enthält, hochlädt. Von diesem Server holt die App regelmäßig Updates um sie AUF DEM GERÄT mit der eigenen verschlüsselten Kontaktdatenbank* abzugleichen.

        *Kontakt im Sinne von, es wurden aufgrund des „Distanzalgorithmus“ Schlüssel via Bluetooth ausgetauscht.

      • Es gibt diverse Szenarien mit denen Personen identifiziert werden können, wenn auch mit Aufwand. Am spannendsten ist sicher die Möglichkeit mit Kameras den Schlüsseln Gesichter zuzuordnen. Wie gesagt mit Aufwand, die Szenarien sind also eher potentieller Natur, aber möglich und das zeigt wie heikel solche Dinge sein können, vor allem in Ländern mit mehr Videoüberwachung.

      • @Hiro: genau das macht mein geschildertes Szenario doch ohne Probleme möglich. Aber man kann auch auf den „Happy Path“ vertrauen.

      • Wirklich schockierend, wie wenig Wissen manche Menschen haben…

      • iMustHave, egal wie viele Leute es dir versuchen zu erklären, entweder willst oder kannst du es einfach nicht verstehen…

      • Danke milehigh. Du sprichst mir aus der Seele. Immer diese Aluhut Leute…

      • N I C H T. Facepalm

      • @Marc wenn eine App die Exposure Notification API nutzt, dann sind diverse andere APIs für diese App Tabu, z.B. Ortungsdienste.

        Und die Corona-App ist Open Source. Da fällt es auf, wenn Schmuddelcode drin steckt.

      • Nur weil code open source ist, ist er nicht sicher. Nur weil genug (ja wieviele unabhaengige prüfer haben denn draufgeguckt?) drauf gucken, ist der code nicht sicher.
        Schaut euch mal die CVE von open source softwares wie ssh oder ssl an. Opensource ist gut und transparent und gibt kein Autosiegel für Sicherheit

      • @iMustHave: Ändere Deinen Namen bitte in „IHaveToLearn“ oder „IKnowNothing“.
        Soll heissen: Bitte versuche zu verstehen, wie genau diese App funktioniert. Dann kannst du auch beruhigt diese App installieren. Aber vermutlich wirst du das eh nicht, weil … naja, bringt weh nichts …

      • @Marc: Für das Szenario mit Gesichtserkennung braucht man keine Covid-App. Die Schlüssel existieren zu kurz um wirklich relevant zu sein und werden ja nur übertragen, wenn man sich als infiziert markiert. Für Dein Szenario sind Facebook, Anazon, WhatsApp usw. besser geeignet. Gerade weil diese Dienste genau darauf abzielen so viel wie möglich zu erfahren. Mit den vielen verschieden kurzlebigen Covid-App-Schlüssel lohnt sich der Aufwand nicht.

      • Auch wenn zB Fitbit von Google gekauft wird schreit keiner, auch wenn dabei viele sehr sensible Daten der Nutzer enthalten sind. Hat Google nicht eine Digitale Krankenversicherung im Portfolio?? Da sollte man hellhörig werden. Aber wegen den popeligen Schlüssel der Corona App?

        Lasst Euch nicht von Emotionen und Ängsten leiten sondern versucht die Fakten zu sehen (was heutzutage nicht immer leicht ist – ich weiß).

        Ah.. und Google hat auch Nest gekauft und schaut mit den Drop-Cams in Euer zuhause. Und ihr taggt noch alle Personen mit Namen… wie praktisch… usw. Aber ich weiß, es ist so bequem und jeder macht’s ja ;-)

      • @Markus: diese „ach und wenn X das macht ist es nicht schlimm?“ vergleiche hinken wie ein Einbeiniger und sind zudem invalide (lol). Es gibt zu JEDEM vergleichbaren Datenschutzthema einen gleichgrossen Aufschrei. Dieser wird nur scheinbar gedämpft durch Leute die Bequemlichkeit über den Schutz ihrer Daten stellen. Also kannst du dein Argument wieder einpacken und unter den naechsten Google Artikel packen.

      • @Dan: Man kann aber wenigstens in den Code schauen. Und da stecken eben bei der Corona-App keine offensichtlichen Missbrauchsmöglichkeiten im Code.

      • Der beste Witz des Tages: der Bankräuber hat ein Handy, und das Handy ist auch noch an. Ich lach‘ mich schlapp…

      • FB, Instagram und Co wissen auch so, mit wenn du dich triffst, auch wenn du die Apps nicht installiert hast. Irgend jemand in deinem Freundeskreis hat sie und vermutlich Bluetooth und/oder WLAN aktiviert. Schon wissen diese Firmen, welche Telefone in der Nähe des Handies ihres Nutzers waren.
        Whatsapp schickt jeden Tastenanschlag an Facebook etc.
        Die Corona Warnapp ist da nicht schlimm. Mir geht’s eher um die Techniken, die nun in iOS und Android integriert sind und vermutlich nicht mehr entfernt werden.

    • Und am besten auch kein Internet zuhause nutzen.

    • Das reicht nicht. Ich würde das Komplettpaket empfehlen, wie er in der Serie „Better Call Saul“ von dem Anwaltsbruder genutzt wird.

    • Schade, bis zu deinem glorreichen Tip hab ich dich sogar ernst genommen

    • Blödsinn! Facebook habe ich nur auf dem PC zuhause. Whatsapp besitze ich nicht. Ich werde die Corona-App nicht installieren, egal was die Nerds sagen, raten, machen!

  • Oder man wartet erst mal etwas Zeit nach dem Pfingstwochenende und dem letzten Demonstrations -Wochenende ab. Nach diesen beiden Ereignissen, sollten die Infektionszahlen ganz stark nach oben schnellen, oder die Sache hat sich erledigt. Dann braucht man auch keine App mehr.

    • Das hab ich mir auch gedacht, wenn’s jetzt nicht signifikant steigt können wir 95% der Maßnahmen sofort abblasen.

      • Um die Auswirkungen der letzten Tage in Zahlen zu sehen, braucht man mindestens 1 Woche Geduld…..

    • Das eine hat mit dem anderen wenig zu tun. Corona ging auch um sich, obwohl noch Fußballstadien voll waren und es hier keine Nachweisbare Ausbrüche gab, weil man hier das Glück hatte keinen Spreader bzw Super-Spreader in den Stadien zu haben.

      Trotzdem verteilte sich das Virus.

      Auch wenn es keine Corona-Verteilung in den Großstädten bei den Demos gab, kann es sich woanders durchaus gut verteilen. Siehe z.b. die die Verteilung bei Gottesdiensten, in Wohnsiedlungen etc.

      Es reicht eben einfach, eine Person am falschen Ort.

    • Was wir heute schon sehen können, sind die Auswirkungen des Vatertags und des darauf folgenden Wochenendes mit geöffneter Gastro und geöffnetem Einzelhandel.
      Es ist Zahlenmäßig genau gar nichts passiert, d.h. entweder gibt es einen glücklichem Umstand, den wir noch nicht kennen, oder die Verbreitung findet nur auf sehr speziellen Wegen statt, die aktuell stark unterdrückt werden.

      • Wir können froh sein, dass die Inzidenzraten so weit gesunken sind, dass die Nachverfolgung neuer Infektionen (ja, die gibt’s noch – ca. 500 pro Tag) durch die Gesundheitsämter gut möglich ist.

        Weiterhin helfen die Maßnahmen, die weiterhin weitestgehend praktiziert werden (Masken im Laden/ÖPNV, Distanzwahrung, isolierte Gruppen in Schulen/Kitas, usw., ) , diese Inzidenzrate niedrig zu halten.

        Nur weil sich das Risiko minimiert hat, heißt es doch nicht, dass das Virus verschwunden ist. Und selbst wenn es keine neuen Infektionen in Deutschland gäbe, könnte es nach Grenzöffnung von außen wieder eingetragen werden und neue Ansteckungsketten generieren – die ohne entsprechende Maßnahmen relativ schnell wieder zu exponentiellen Anstiegen der Infektionszahlen führen würden. Wir werden wohl oder übel noch so lang mit etlichen dieser Maßnahmen leben müssen, bis ein Impfstoff gegen das Virus einsetzbar ist oder es eine entsprechende Therapie gibt. Da dran führt kein Weg vorbei, auch wenn’s nervt und einzelne, wie du, den Sinn dahinter nicht verstehen.

      • Sorry, aber wenn ich den Mist lese das Masken in Geschäften helfen und das mit den Kitas, dann frage ich mich echt warum einige nicht mal endlich ihren Verstand einschalten. Ich frage mich immer mit wie vielen Menschen ihr so in einem Geschäft Kontakt habt, und ob ihr da alle zu quatschen müsst. In einem Geschäft, wo man maximal mit einer anderen Person Kontakt hat, neben der Verkäuferin, da ist Maskenpflicht, aber auf der Arbeit, da geht es so. Schaltet doch einfach mal euren Verstand ein

      • Richtig.
        In unserer IT Abteilung arbeiten täglich 20 Personen zusammen. Daneben die Geschäftsleitung und der restliche Büroalltag, also etwa 60 Personen sind wir. Dazu kommt die Fertigung und Logistik. Insgesamt 800 Personen. Masken trägt keiner, alle arbeiten zusammen, keine Probleme. Aber wenn ich in den kleinen Supermarkt um die Ecke in der Mittagspause gehe muss ich eine Maske tragen, obwohl da außer dem Besitzer, einer Kassiererin und einer Handvoll Kunden niemand ist. Der Sinn erschließt sich vermutlich niemandem, zumal der Raum größer ist (Deckenhöhe, Klima) also unser Büro. In Flugzeugen die ausgebucht sind darf man auch Seite an Seite sitzen, aber im Restaurant und Biergarten muss ein Mindestabstand eingehalten werden. Auf der Straße machen die Menschen einen riesigen Bogen um andere, gehen dann aber zum Sportverein oder ins Fitness Studio (Stichwort stehende Luft, gut für Aerosole, schlecht für Menschen). Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man nur noch lachen.

      • N ja pou ou gefährlich. Das ist komplettes Versagen und Fahrlässigkeit eures Arbeitgebers.
        Ihr seid richtig am Ar*, wenn ihr ein zweites Westfleisch verursacht. Das wird richtig teuer und eure Jobs … mal sehen.

      • @Marc Solange keiner krank ist geht’s gut. Aber wenn nur einer dabei sein sollte, kann‘s schnell gehen. Im Fall Webasto Kann man inzwischen genau nachverfolgen wie sich der Virus verbreitet hat.
        Ich drück Euch die Daumen, dass ihr es mit Glück übersteht. Aber bitte nicht jammern, falls doch der ganze Laden mal in Quarantäne muss…

  • Diese App kommt mir nich aufs Handy!

    • @Mahmud und Peter:

      Das ist wirklich gut zu wissen, wie ihr die Situation zu handhaben gedenkt – danke für die Info.

      Da es sich hier allerdings um ein Forum handelt, wäre es interessant zu erfahren WAS IST DER GRUND warum ihr zu dieser Entscheidung gelangt seid.

      Also?

      • Weil sie keine Ahnung von Codes haben aber der Neffe eines Bekannten gesagt hat, man könne ausspioniert werden. Und da er das nur nachplappert aber wie gesagt 0 Ahnung von der Technik hat kannst du da auch keine sinnvollen Argumente erwarten. So wie bei Menschen, die glauben Bill Gates würde uns doch alle Zwangsimpfen. So wie manche echt noch immer glauben die DDR 2.0 stehe kurz bevor.

      • Da wird nix von den beiden kommen (oder vielen, viele anderen, die diese App nicht installieren, weil ja …. naja, deren „Gründe“ kenne wir ja). Sie wollen es nicht verstehen und damit Basta.

      • so lage es keine warn-app für HIV, Ebola, Malaria ec. gibt werde ich auch net für eine grippe (und das ist COVID nunmal) eine app draufladen. hat nix mit Datenschutz zu tun. bei diversen anderen viren nimmt man alles in kauf und jetzt vei COVID wird so ein geschiss gemacht.

    • Genau. Ich hab zwar keine nachvollziehbare Begründung, aber ich bin ein Egoist und daher kommt die App nicht aufs Handy. Ich habe zwar Internet und schreibe in Foren, aber diese App, die rein theoretisch Leben retten kann, installiere ich nicht. Kopfschüttel…

      • Sehr geil was ihr aus 8 Worten für Schlüsse zieht. Vlt solltet ihr euch erstmal „Verhalten im Forum für Dummies“ zu Gemüte führen.

    • Graden weil die Nerds das unbedingt wollen, bleibt diese Corona-App für mich tabu.

  • Bei all dem sollte man nicht vergessen, dass diese App in der jetzigen Form nicht der Regierung, dem RKI oder Spahn zu verdanken ist, sondern unermüdlichen aus dem CCC, und all den Anderen die kritisch hingeschaut haben, und dies immer noch tun.

    • Danke! Du sagst es!
      Finde es toll, dass es solche Vereine/Gruppen gibt die besonnen den Dingen nachgehen, qualitativ aufklären und den „Normalos“ zeigen worauf sie acht geben müssen und in diesem Fall auch klar „So nicht mit uns“ öffentlichkeitswirksam gesagt haben.

      Das ich als Spahn eine allumfassenden serverbasiertes Lösung haben möchte ist schon zu verstehen, aber Gottseidank ist Datenschutz kein Wunschkonzert und die Wünsche bleiben oft nur Wünsche.

    • Die jetzige Lösung ist eher Apple und Google zu verdanken. Ohne deren APIs ließe sich so eine App nur sehr suboptimal realisieren.

      • Nach deiner Argumentation ist die API egal, denn ohne Smartphones würde das auch alles nicht gehen. Oder noch weiter: der Dank geht „eher“ an Herrn Blauzahn.

  • Wieso ein Mindestalter von 16 Jahren?

  • Wenn manche wüssten, wieviel sie schon mit ihrem Handy preisgeben…. also: wegschmeißen und wieder Telefonzellen ( ja, das gab es mal in echt!) suchen… und und und….

  • … hier regen sich wohl mal wieder viele unreife Taschengeldempfänger künstlich auf. Jeder Erwachsene, der z.B. geschäftlich viel unterwegs ist, wird unseren deutschen Datenschutz lobpreisen und auch die Corona App zum eigenen Schutz nutzen. Alle Anderen … tun mir leid.

    • Und das rechtfertigt dann noch mehr? So nach dem Motto das Kind ist in den Brunnen gefallen, jetzt kann man auch in die vollen gehen?

      • dummes Gebabbel

      • Was soll den gerechtfertigt werden? Wenn die App anders als geplant kommen würde wäre der Aufschrei groß.

        Ich bin bereit die App in der aktuellen Form zu nutzen. Wenn es eine andere Version mal geben sollte mach ich mir wieder erneut ein Bild. Und für den Fall dass es dann nicht mehr ok ist, dann mach ich beim Aufschrei mit. Aber erst dann.

        Bis dahin: Locker bleiben :-)

  • Ich werde sie installieren und bin froh dass es sowas geben wird.
    Ein Schritt zurück zur Normalität.
    Und selbst wenn einer doch irgendwie herausbekommt wenn ich wann getroffen habe, ist mir das egal.
    Welches Interesse sollte es denn geben die Leute so zu tracken? Viele nehmen sich einfach zu wichtig.

  • Das RKI hat schon mal beim Datenschutz geschlampt und sich hintenrum Daten besorgt. Obwohl es dies ganz anders kommuniziert hat. Bei der Corona Warn-App wurde auch gesagt, das bei der Einbindung von Fitnesstrackern und Smartwatches die Daten nur vom Handy übertragen werden. Wenn ich richtig informiert bin holen sie sich die die Daten aber direkt von den Servern der Anbieter, zumindest bei Android.
    Und das sind wesentlich mehr, als sie benötigen, laut Aussage vom RKI.
    Ihr könnt mich auch berichtigen, falls ich falsch liege.
    Vielen Dank.

  • Leider zeigt sich bei Diskussionen zu dem Thema immer wieder, das Virus macht die Menschen nicht intelligenter. Schade, kann man aber nichts machen!

  • Grundsätzlich bin ich nicht gegen diese App, aber ich befürchte ,durch den Verzug der Bereitstellung derselben, dass die Benutzung in der Bevölkerung sich auch in Bezug der derzeitigen Fallzahlen eher gering verhält.
    Da es aber insbesondere darauf ankommt, flächendeckend die Menschen in der App zu bündeln, um schneller mögliche Infektionen zu identifizieren, befürchte für den Moment eine Totgeburt.
    Leider…

  • So viele Experten in Sachen Datenschutz dann aber bei Facebook und Twitter was über Überwachung schreiben. Genau mein Humor

    • Grade weil die Nerds unbedingt diese App wollen und versuchen mit Diffamierung Skeptiker zu beeinflussen werde ich die App nicht installieren. Ich schwimme nie mit dem Strom. Ich bin prinzipiell dagegen. Wenn alle JA schreien werden ich skeptisch.

    • Zuerst vorneweg: ich habe nicht super-viel Ahnung von SQL (nutze lieber NoSQL für meine Projekte), finde es aber immer löblich wenn sich jemand, insbesondere bei einem so wichtigen Projekt, mit dem Quellcode auseinandersetzt. Ich habe auch nicht den Artikel in Gänze gelesen, nur überflogen.
      Ich frage ich wirklich warum jemand, der so viel Ahnung hat, nicht einfach ein GitHub-Issue öffnet und die Probleme direkt schildert, oder noch besser direkt einen Fork erstellt, selber codet und einen Pullrequest macht. Stattdessen wird darüber geschrieben was nicht richtig ist und besser gemacht werden sollte.
      Erst wenn das nichts bringt (wenn niemand das umsetzen oder umgesetzt haben möchte und man durch Diskussion nicht von einem Irrtum eventuell selber seine Meinung zum aktuellen Status Quo ändert), sollte man die Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen dass hier etwas gewaltig schief läuft und man es besser machen sollte und kann.

  • Und wieder zensiert.
    Tja man darf halt nichts gegen die App sagen.

    Aber Leute schaut mal bei Kuketz-blog vorbei wegen Datensicherheit.

  • Die App wurde von der Regierung nur wegen der berechtigten Bedenken kritischer Bürger zähneknirschend von einer „alles zentral speichernden Tracking App“ in eine angeblich harmlose Tracing App umgewandelt. Allein der Versuch, die erste geplante Version den Bürgern unterzujubeln sollte nachdenklich stimmen.
    Natürlich wird im Moment genau beobachtet, wie diese App funktioniert, ..aber ein unscheinbares Update in ein paar Monaten kann die App echt bösartig werden lassen – und keiner merkt es.

    Natürlich wird korrekterweise ein entsprechender Hinweis in den Lizenz/Nutzungsbedingungen auf Seite 389 in unverständlichen Beamtendeutsch zu lesen sein. Selbst Schuld wer nicht nach jedem Update alle 650 Seiten von einem Fachchinesen erklären lässt…

  • unglaublich… wegen Grippe gibt es auch keine app! im Gegensatz zu Computern brauchen wir Viren um unser Immunsystem weiter zu entwickeln… George Orwell klatscht Beifall! und ja, ich bin TK Profi! es wird mit der app nur reglementiert was der Staat in der Vergangenheit ohne Erlaubnis schon gemacht hat…

    • genau! bei HIV gibts auch keine app und gepoppt wird immer noch… haha. und bei vielen anderen viren auch net, warum jetzt? die app kommt mir net aufs handy

  • In Österreich gibt es die App vom Roten Kreuz – auch bei dieser unbedenklichen aber durchaus hilfreichen App gibt es von den „Experten“ die totale Ablehnung wegen „Überwachung“ . Die natürlich nicht stattfindet bzw. möglich ist. Es muss wohl psychologische Gründe haben das die Maße so ablehnend ist und deshalb wurde auch auf eine sinnvolle Verpflichtung verzichtet. Die einfache schnelle Unterbrechung bzw. Verhinderung eines Ansteckungsclusters wird dadurch unnötig erschwert. Man nimmt lieber drastische Einschränkungen in Kauf als eine Datenschutz rechtlich völlig unbedenkliche App zu installieren.

  • Wenn die App nur mit dem neuesten iOS installiert werden kann bin ich mit meinem iPhone 6 sowieso raus.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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