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App kopiert Alltagsgegenstände

ClipDrop beeindruckt: „Kopieren und Einfügen“ im echten Leben

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Die iPhone-Applikation ClipDrop lässt potentiell interessierte Nutzer zwar durch etlich Hürden springen und dürfte hiesige Anwender durch eine nicht wirklich günstiges Abo-Modell abschrecken – was der Download leistet ist dafür aber so bemerkenswert, dass wir uns von den Stolperfallen diesmal nicht abschrecken lassen wollen.

Clipdrop Extract

So setzt ClipDrop zum Einsatz nicht nur einen Benutzer-Account voraus (dieser lässt sich dankenswerterweise per „Sign in with Apple“ erstellen), sondern verlangt neben der Installation der iPhone-Anwendung auch die Vorbereitung des persönlichen Rechners. Auf diesem muss die kostenfreie, 130MB große ClipDrop-Helfer-Applikation installiert werden. Erst dann kann es losgehen.

Und was dann losgeht ist wirklich erstaunlich: ClipDrop nutzt die iPhone-Kamera um beliebige Objekte vor der Linse freizustellen und diese anschließend als transparente PNG-Grafiken an den Rechner zu übergeben.

Das Kopieren von Alltagsgegenstände, ClipDrop nennt den Vorgang „AR Copy Paste“ funktioniert dabei fast perfekt und liefert verblüffend gute Ergebnisse ab. Neben Objekten kann die App auch Texte und schlichte Fotos an den Rechner übergeben.

Dieser nimmt die Inhalte per AirDrop entgegen und muss sich dafür im selben Netzwerk befinden. Für Photoshop-Nutzer steht zudem ein gesondertes Plugin zur Verfügung, das direkt mit ClipDrop zusammenarbeitet.

Auch wer das 40-Euro-Jahresabo ignoriert kann ClipDrop umfangreich ausprobieren und die kopierten Alltagsgegenstände sowohl in der App sichern als auch an den eigenen Rechner weiterreichen.

Der Test fällt dabei recht umfangreich aus. Nach 5 geschossenen Clips wird die Abo-Aufforderung das erste Mal eingeblendet. Insgesamt könnt ihr 10 Clips erstellen ohne auch nur einen Cent in ClipDrop investieren zu müssen.

Laden im App Store
‎ClipDrop - AR Copy Paste
‎ClipDrop - AR Copy Paste
Entwickler: Init ML
Preis: Kostenlos+
Laden

Mit Dank an Denis und Kai!

Montag, 26. Okt 2020, 13:05 Uhr — Nicolas
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  • Faszinierende App muss ich sagen.
    Braucht das nun speziell den LIDAR-Sensor oder geht das auch ohne?

    In der Keynote wurde meine ich gezeigt, dass das iPhone 12 Pro mit dem LIDAR einen Raum scannen und die Maße direkt in eine App übertragen kann – weiß jemand, welche App das ist oder wie das gehrV

  • Kennt jemand App die das freistellen so gut beherrscht wie diese?

  • Normalerweise hätte ich mich über so eine App gefreut, aber mit (völlig überflüssigem) Account und Abo können sie mir gestohlen bleiben, da stelle ich lieber per Hand frei.

    • Ein Account ist notwendig um dein Profil auf PC, .Mac und iPhone zu synchronisieren. Zudem verstehst du anscheinend nicht wie hoch die Kosten für aws Server für machinelles Lernen ist. Der ganze Prozess ist so teuer, das diese sich nur mit einem Abo Modell halten können. Du musst es nicht nutzen aber begreifen warum es so ist, vielleicht verstehst du es dann.

      • Stimme voll und ganz zu.

      • Das könnte man auch ohne Konto über iCloud realisieren.

      • Ja, AWS kostet und liefert auch, aber doch genau da ist das Problem. Alle Funktionen, die die App benutzt, hätte man auch locker mit Apple Frameworks und on-device umsetzen können. Ich denke mal, das wird in in ein paar Monaten auch von anderen (mit anderem Preismodell) so gemacht werden. Evtl. wird sogar Apple selbst da tätig, sollte die AR Pläne mal umgesetzt werden.

        Die Idee ist echt nett, die App hat einen gewissen Magieeffekt, aber ein Abo lohnt sich für Gelegenheits-Kopierer :-) natürlich gar nicht.

  • Beeindruckende Vorführung im Video, jetzt muss ich nur noch testen, wie ich dies sinnvoll einsetzen kann, die App scheint aber wirklich sehr leistungsfähig und gut durchdacht zu sein

  • Funktioniert das auch vom iPhone 12 pro auf IPad 11 ?

  • Wow, wirklich starke App! Danke für den Artikel. :)

  • Schade. Ist wirklich eine tolle App und ich würde gerne einen einmaligen Betrag dafür bezahlen. Einmalig 30€ -50€ sind für mich für gute Apps durchaus ok. Abo’s kommen aber nur für Apps infrage die ich täglich verwende. Das wäre bei der App nicht der Fall.

    • Gerade da bietet sich ein monatliches Abo doch an, wenn du die App nur hin und wieder brauchst.

      • Wie meinst Du das? Permanente Kosten für nur hin und wieder nutzen? Das erscheint mir nicht sinnvoll.

      • Minimum knapp 10€ – naja!

      • Wenn ich die App nur in zwei Monaten im Jahr brauche, zahle ich nur für zwei Monate.

      • Ein Abo bedeutet ja nicht das man es dauerhaft abgeschlossen lassen muss. Du kannst auch für einen Monat bezahlen und dann wieder kündigen. Bzw die kostenpflichtigen Abos kannst du abschließen und sofort kündigen und behältst die bezahlte Restlaufzeit

  • Super App funktioniert wirklich tadellos auf dem XR, 40 Euro im Jahr sind ok wenn man Verwendung dafür hat. Man kann aber nur auf dem Mac einfügen oder halt abspeichern für die spätere Verwendung auf dem iPhone oder iPad. Oder hab ich was übersehen?

  • Echt jetzt: knapp 10€/Monat / 40€/Jahr?
    Ich würde die für so eine Anwendung noch nicht mal einmalig zahlen wollen.
    Nice to have und nettes Gimmick- aber nicht, dass ich dafür mehrmals bezahlen wollte.

  • Wow mega! Da sind die Abokosten völlig gerechtfertigt.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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