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iOS-Simulator integriert

Claude Code erlaubt Erstellen und Testen von iOS-Apps

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13 Kommentare 13

Mit der Desktop-App von Claude Code kann man jetzt auch iOS-Anwendungen entwickeln und testen. Wie das Team hinter dem KI-Programmierassistenten mitteilt, lassen sich die Anwendungen direkt in der Desktop-App von Claude starten. Der für die Ausführung benötigte iOS-Simulator öffnet sich dabei direkt neben dem Chatfenster.

Die neue Funktion befindet sich derzeit in einer öffentlichen Beta-Phase und steht auf dem Mac für Nutzer der Tarife Pro, Max und Team zur Verfügung. Unternehmenskunden mit Enterprise-Abonnement erhalten dagegen zunächst keinen Zugriff.

Simulator startet automatisch

Die Erweiterung ergänzt die Entwicklungsumgebung von Claude um ein eigenes Fenster für den iOS-Simulator. Sobald der Assistent eine App erstellt, startet oder überprüft, wird der Simulator automatisch geöffnet. Entwickler können den Testvorgang in Echtzeit verfolgen oder selbst mit der Anwendung interagieren, während die KI ihre Arbeit im Hintergrund fortsetzt.

Claude Code Ios Simulator

Wie aus der von Claude bereitgestellten Dokumentation hervorgeht, wird der Simulator direkt aus Claude Code heraus angesteuert. Anders als bei der Steuerung über Maus- und Tastatureingaben greift die KI dabei nicht auf den gesamten Bildschirm zu. Die Funktion unterscheidet sich damit deutlich von der Kommandozeilenversion von Claude Code. Dort wird der iOS-Simulator weiterhin bedient, indem die KI die Maus- und Tastatureingaben eines Nutzers nachahmt.

Nur für lokale Projekte

Voraussetzung für die Nutzung ist ein Mac mit einer aktuellen Version von Claude Desktop sowie eine installierte Xcode-Umgebung einschließlich des iOS-Simulators. Die Desktop-Anwendung von Claude bringt diese Komponenten nicht selbst mit, sondern greift auf die von Apple bereitgestellten Werkzeuge zurück.

Die Funktion steht ausschließlich in lokalen Sitzungen zur Verfügung. Wird Claude Code über eine Cloud- oder SSH-Verbindung genutzt, ist die Option nicht vorhanden, da in diesem Fall kein Zugriff auf die lokal installierten Simulatoren möglich ist.

22. Juli 2026 um 10:06 Uhr von chris Fehler gefunden?


    13 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Sehr cool. Habe für mein kleines Unternehmen jede Menge Tools rund um den Onlineshop mit Claude Code gebaut. Da wären einige Apps sehr hilfreich. Wie kommt die App nachher auf mein iPhone?
    Danke!

    • Reicht dir dafür den das Pro Paket aus? Oder muss man dafür dann das Max Paket buchen für ausreichend Iterationen?

      • Ich habe mir für einen Monat Max gegönnt, aber das nicht annähernd ausgenutzt. Pro hätte wohl auch gereicht.

      • Wenn du dir die Arbeit etwas aufteilst & nicht alles am Stück machst, reicht das Pro Paket fast immer aus. Ansonsten kommst du damit leider ziemlich schnell an die Grenzen. Außerdem sollte man darauf achten, nicht immer die leistungsstärksten Modelle zu nutzen, sondern nur dann, wenn sie wirklich nötig sind, die verbrauchen nämlich die meisten Tokens.

      • Danke euch für den Überblick

    • Hast du ein Beispiel zu diesen Tools? Also in welchem Bereich oder welche Funktion etc.

      • Ich habe einen Onlineshop für irische Trommeln. Als erstes habe ich Claude ein Tool bauen lassen, dass Kennzahlen (Umsatz, Anzahl Bestellungen, Länder in die ich verkaufe, Marge, welche Modelle wie oft und so weiter) nett darstellen kann. Dann habe ich die APIs entdeckt: jetzt schickt ein anderes Tool nachts Buchungen von SumUp in mein Buchhaltungstool (Buchhaltungsbutler) und verbucht die Zahlungen dort anhand des Landes korrekt. Das konnte der Butler bislang nicht, jetzt geht es automatisch. Dann habe ich für den Versand ein Tool bauen lassen, dass Labels bei DHL und UPS drucken kann, es zieht die Daten aus dem Shop, überträgt es und am Ende habe ich das Label auf Knopfdruck, der Kunde bekommt eine Mail mit Tracking Link und es landet auf einer mobilfreundlichen Seite, die ich als Webapp zum Tracking nutze. Mit meinen Lieferanten teile ich zwei Tabellen, die ein weiteres Tool anhand der Shopverkäufe jetzt automatisch pflegt, damit die wissen, was sie liefern müssen. Weiterhin habe ich die Mails, die der Shop verschickt, jetzt in einheitlichem Design, mit Hinweis auf die im Shop hinterlegte Wartezeit bei einigen Produkten. Dadurch, dass die Tools auf Shopdatenbank, per API zu DHL, UPS, SumUp und Buchaltung zugreifen können, entfällt viel Arbeit. Dann erstellt er noch automatisch die csv für die Abgabe der Umsatzsteuer in allen EU Ländern via Elster und direkt in UK.

    • Fluch und Segen zugleich. Für kleine Mini-Apps sicherlich geil. Bei Client-Server-Apps hätte ich schon Bedenken. Debugging und Wartbarkeit ist auch tricky.

      User: Verbindung zum Server geht nicht
      KI: Kein Problem, stelle die Firewall testweise auf Durchzug um auszuschließen dass es daran liegt.
      User: Jetzt gehts
      KI: Ok, erstelle eine Regel und…
      User: Nö wieso, geht ja jetzt. Tschöö…

      2 Wochen später: 30 Mann KMU wegen Cyberangriff pleite.

      • Was für ein Quatsch. Wenn jemand sowas in einem kmu macht und damit beauftragt wird, wird er vermutlich zu einem IT Team gehören. Niemand würde sowas einfach ungeprüft live schalten, natürlich macht man Tests und lässt die Sicherheit überprüfen. Ob das 100% klappt ist was anderes, aber auch von Menschen programmierte Tools haben Sicherheitslücken

    • Danke Dingens für die Erläuterung deiner Tools weiter unten – top und weiterhin viel Erfolg!

  • So was beeindruckendes und gleichzeitig dann die Nachrichten von Open Ai … aufregend und beunruhigend

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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