iphone-ticker.de — Alles zum iPhone. Seit 2007. 21 475 Artikel
22 Festnahmen

Chinesische Apple-Partner betrieben Handel mit Nutzerdaten

Artikel auf Google Plus teilen.
18 Kommentare 18

In China wurden Medienberichten zufolge 22 Mitarbeiter von Apple-Vertriebspartnern festgenommen, die regen Handel mit iPhone-Nutzerdaten betrieben, die sie aus einer Apple-internen Datenbank entnommen haben.

Im Angebot hatten die Angeklagten demnach Daten wie Apple-IDs oder Telefonnummern, die sie umgerechnet zu Preisen zwischen etwa 1 und 23 Euro verscherbelten. Insgesamt sollen dabei rund 6,5 Millionen Euro zusammengekommen sein.

Weitere Details zu dem Vorfall liegen nicht vor, ebenso ist unklar, welchen Ursprungs die besagte Datenbank genau ist. Die Datensätze allein genügen natürlich noch nicht, um Zugriff zu den betroffenen iCloud-Konten zu erlangen. Den Käufern ist allerdings schon eine gültige Apple-ID Geld wert. Ein Szenario für die Verwendung wäre der Abgleich mit im Internet angebotenen Datenbanken mit bei anderen Anbietern gestohlenen Login-Daten. Weiterhin ist nämlich die Zahl der Nutzer erschreckend hoch, die das gleiche Kennwort für mehrere oder gar all ihre Onlinedienste verwenden.

Erst im März hat Apple eine Lücke geschlossen, die die Abfrage von validen iCloud-Daten über die offizielle iCloud-Seite erlaubte. Auch hier wurde vermutet, dass die Informationen in ähnlicher Weise missbräuchlich verwendet werden.

Donnerstag, 08. Jun 2017, 16:13 Uhr — chris
18 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Zum glück ist bei apple alles so sicher…

  • Ha für 6 Mille würd ich auch mal ein Jahr in den Knast :D

  • Aber wahrscheinlich immer noch besser als bei google

    • Also bei Google ist so ein Skandal nicht passiert.

      Also verteidige nicht Apples anscheinend schlechte Sicherheit mit einem anderen Unternehmen, das nicht solche Skandale Produziert.

      Um mal etwas genauer zu werden, meinst du wirklich Google würde Nutzer Daten verkaufen? Damit würde es den Ruin für Google bedeuten, deren Tafelsilber sind die Daten. Google schaltet Werbung und Unternehmen können die Werbung durch Google so platzieren, um möglichst genua eine bestimmte Zielgruppe zu erreichen.

      Würde Google diese Daten verkaufen, hätten Unternehmen keinen Grund mehr die Dienste von Google in Anspruch zu nehmen, da man es ja auch einfach selbst machen könnte dann.

      Daher sichert Google mit aller höchster Wahrscheinlichkeit seine Daten mit allen erdenklichen Mitteln und wird Datentechnisch die größte Sicherheit aller anbieten. Den ohne diese Daten, hätte Google keine Geschäftsgrundlage mehr.

      Einfach mal seinen Kopf einschalten.

      • Werner, du hast vollkommen recht. Nur leider wollen das hier viele nicht begreifen. Würde meine daten 10mal lieber google geben als irgend einer anderen firma.

  • Ich sehe das sehr skeptisch, vor zwei Jahren wurde mit meinen Kreditkartendaten in den USA bezahlt.
    Den Schaden allerdings übernahm meine Bank.

    Mein Limit habe ich daraufhin auf 100 Euro selbst eingrenzen lassen.

  • Ach wie gut dass niemand weiss, dass Apple auf den Datenschutz sch… äh, Wert legt.

    • Apple? Oder nicht doch eher eine Gruppe von Angestellten mit krimineller Energie, die nicht nur den Kunden, sondern auch Apple großen Schaden zugefügt haben?

    Redet mit. Seid nett zueinander!

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    ifun.de ist das dienstälteste europäische Onlineportal rund um Apples Lifestyle-Produkte.
    Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPad, iPod, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
    Insgesamt haben wir 21475 Artikel in den vergangenen 3700 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.
    ifun.de — Love it or leave it   ·   Copyright © 2017 aketo GmbH   ·   Impressum   ·   Datenschutz   ·   Auf dieser Seite werben aketo GmbH Powered by SysEleven