Social-Media-Verbot bis zum 14. Lebensjahr
CDU beschließt Altersgrenze für soziale Netzwerke
Die Debatte um ein gesetzliches Mindestalter für soziale Netzwerke nimmt weiter Fahrt auf. Nachdem die SPD-Bundestagsfraktion in der vergangenen Woche ein abgestuftes Modell mit Verboten und Jugendversionen vorgeschlagen hatte, hat nun auch die CDU auf ihrem Bundesparteitag in Stuttgart eine Altersgrenze beschlossen.
Social-Media-Verbot bis zum 14. Lebensjahr
Der Beschluss geht auf eine Initiative des Landesverbandes Schleswig-Holstein zurück. In der verabschiedeten Fassung ist ein Verbot bis zum 14. Lebensjahr vorgesehen. Zudem fordert die Partei eine verbindliche Altersverifikation. Eine einfache Bestätigung per Mausklick soll nicht mehr ausreichen. Plattformen müssten technisch sicherstellen, dass jüngere Kinder keinen Zugang erhalten.
Neben dem Verbot bis 14 Jahre spricht sich die CDU dafür aus, das Schutzbedürfnis von Jugendlichen bis 16 Jahre besonders zu berücksichtigen. Denkbar sind spezielle Jugendversionen von Plattformen. Diese könnten etwa auf personalisierte Empfehlungen verzichten, die Inhalte automatisch auswählen und in einem fortlaufenden Feed anzeigen. Kritiker sehen darin einen Mechanismus, der Nutzungsdauer und Abhängigkeit fördert.
- Impulspapier der SPD: Social-Media-Verbot für Kinder bis 14 Jahre
Auch mehr Transparenz bei der Funktionsweise solcher Algorithmen gehört zu den Forderungen. Plattformbetreiber sollen nachvollziehbar machen, nach welchen Kriterien Inhalte priorisiert oder vorgeschlagen werden.
SPD drängt auf zügige Umsetzung
Inhaltlich nähert sich die CDU damit den Vorschlägen der SPD an. Auch dort steht ein Verbot für unter 14-Jährige im Raum, kombiniert mit technischen Zugangsbeschränkungen und Einschränkungen algorithmischer Feeds für Jugendliche. Die SPD drängt nun auf eine schnelle gesetzliche Umsetzung im Bundestag.
Fachverbände und Jugendorganisationen äußern Kritik an pauschalen Verboten. Sie verweisen auf die Bedeutung sozialer Netzwerke für Information, politische Beteiligung und Austausch. Statt eines generellen Ausschlusses fordern sie eine Kombination aus Regulierung der Plattformen und gezielter Medienbildung.

Ich denke, diese „Regeln“ sind wichtiger für die Eltern als für die Kinder – die Kids finden einen Weg – aber wenn die Eltern diese Regeln „durchsetzen”, ist das praktikabel. Ein 100% verbot allerdings halte ich bei nichts im Leben für gut, denn wenn das verbot mit dem Alter fällt, sind die Kinder total unvorbereitet. Aber auch hier sind die Eltern gefragt.
Da macht sich aber keiner Gedanken drüber, hier klopfen sich die versager mal wieder auf die Schulter und warten auf die nächste Beförderung.
Naja, viele sozialen Medien sind schon so designed, dass diese suchtfördernd sind. Instagram zum Beispiel… Früher könnte man die App aufmachen und hat die Post seiner Freunde gesehen, jetzt macht man die App auf und wird mit unrelevanten Spam & seit AI, mit AI Slop vollgemüllt nur damit man wie ein Zombi dort rumscrollt – Mehrwert == NULL.
Jede Hürde die dort eingebaut wird ist gut. Einige Kids werden einen Weg drum rum finden, das ist immer so. Es wird aber auch viele Kids geben die das ganze schützt. Und bei einer Altersverifikation wird es auch viele Erwachsene abhalten. Sollte ich mein Alter mit meinem Perso verifizieren müssen würde ich meinen IG Account lieber löschen. Zuckerberg bekommt nicht noch mehr Daten von mir.
Dieses Verbot ist evtl. nur nötig wegen allgemeiner Unfähigkeit der Eltern.
Oder eher der Gesellschaft, welche nicht mit den „sozialen“ Medien umgehen w
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Du hast Kinder?
Welche Lösung hast du mit deinen Kindern zusammen umgesetzt, um diese vor den sozialen Medien zu schützen, und Ihnen etwas an die Hand zu geben, um sich dem Gruppenzwang der Gleichaltrigen entgegen zustellen.
Oder schreibst du nur klug daher?
Ja, ich glaube, dass können nur Menschen schreiben, die keine Kinder in diesem Alter haben.
Letztlich ist genau der Gruppenzwang das Problem.
Ich habe eine ganz nette Analogie dazu gehört: „Wir haben auch als Gesellschaft irgendwann festgestellt, dass Alkohol für Kinder und Jugendliche nicht gut ist und haben ihn daher für diese verboten oder eingeschränkt“. Ich denke das trifft es ganz gut.
Und nein, das heißt nicht, dass man das nicht umgehen kann und das entbindet uns als Eltern auch nicht von der Verantwortung. Es macht aber die Nutzung etwas schwerer und die Abgrenzung der jungen Menschen etwas leichter
Naja, der Gruppenzwang wird ja nicht aufhören.
Auch die Altersgrenze auf WhatsApp sorgt nicht dafür, dass in Schulen Chatgruppen darüber laufen.
Wenn man das als Staat lösen wollte, müsste man für die Altersfreigabe deutlich mehr in die Privatsphäre der Handynutzer eingreifen wie bisher.
Sicher spannend für den Staat, nicht so sehr für die Bürger.
@Dave: Soweit ich das Vorhaben verstanden habe, geht es nicht um private Chatgruppen in WhatsApp, Signal und Co. Sondern nur um Dienste mit dem Charakter von sozialen Medien. Die Orga-Gruppen könnten also entsprechend weiterlaufen.
Bei iOS wäre es ja (vor allem für Kinder) schon mal gut, wenn die Schutzvorkehrungen dahingehend verbessert werden würden. So lässt sich die Bildschirmzeit nicht ausreichend genug einstellen und vor Manipulation schützen.
Schon deswegen brauchen wir wohl ein Gesetz, damit die Anbieter und vor allem Apple hier nachjustiert.
Dir ist aber schon klar, dass ein Gesetz für die Altersgrenze von social Media Apple recht wenig interessiert? Apple hat hier keinen Zugzwang. Auch die Social Media Anbieter nicht. Es geht hier rein um die Eltern, die das kontrollieren müssen. Die Apps werden maximal eine Abfrage des Alters bekommen.
Sehr gut!
Was ist an einer Zensur durch die Hintertür Gut? Das ist der erste Schritt zur Klarnamenpflicht! Danach wird jeder bestraft, der nicht regierungstreu postet! Dann fehlt nur noch der sozial Score wie in China
Tja, das ist dann wohl das Ende der Heckenschützen. Und dann ist wieder Mut gefragt, zu seiner Meinung auch zu stehen, oder die Klappe halten – beides OK.
Kommt noch, halt nicht so offensichtlich wie in China
Was hat ein Verbot mit Zensur zu tun? Rein gar nichts! Und ja, Klarnamenpflicht hätte schon lange eingeführt werden müssen!
Hier muss niemand Regierungstreu sein!
Nur wer sich strafbar macht oder offen Straftaten bzw. Straftäter unterstützt, muss mit Konsequenzen leben.
Wer Meinungsfreiheit mit rechtsfreiem Raum verwechselt, ist möglicherweise schon ein Straftäter.
Die AfD hetzt übrigens schon mit Zensurvorwürfen gegen so ein Verbot. Sie können dann ihre Methodische Arbeit Jugendlichen ihre Meinung einzutrichtern nicht mehr so einfach durchführen…
Dir ist schon Beweis, dass es auch schon heute erlaubt ist, unter seinem Klarnamen zu posten.
Magst du mir bitte erklären, warum du das nicht machst.
Das macht er aus dem gleichen Grund nicht wie wir beide auch?
Die Frage ist doch nicht, das man schon jetzt mit Klarname posten kann.
Nur sollte es in bestimmten Umgebungen Pflicht sein, damit diese anonymen „Helden“ ihre gesetz feindliche und unsoziale Hetze nicht ungestraft verbreiten können. Das gilt ebenso für das übliche mobbing, was gerade Jugendliche schwer treffen kann.
Früher musste man seine Meinung gegenüber anderen auf dem Schulhof direkt äußern und es konnte und wurde ggf direkt darauf reagiert. Das ist bei den „mutigen“ anonymen Heckenschützen nicht möglich.
Daher sind – leider – Verbote nötig.
Dann geh doch mit gutem Beispiel voran und kommentiere hier mit deinem vollen Namen. Machst du das?
Es muss doch keine „sichtbare“ Klarnamenregelung geben. Aber eine im Hintergrund, wäre schon hilfreich. Alias Namen für die Öffentlichkeit, der Klarname im Backend verknüpft
@googman: Danke, endlich mal ruhe, der es versteht.
Alias ist immer noch erlaubt.
Was ja dann auch bedeutet, dass sich alle im Internet identifizieren müssen, um ihr Alter nachzuweisen
Das ist die Idee dahinter;)
Das ist der erste Schritt weg vom „freien Internet“. Eine Zeitung und Zeitschrift kann ich auch kaufen ohne Altersnachweis. Egal was für ein Müll drinsteht. Stell dir einfach mal vor, beim Friseur müsste sich jeder mit dem Personalausweis registrieren, nur um das Goldene Blatt oder den Stern zu lesen oder überhaupt erst in den Wartebereich zu kommen. Man könnte sich ja mit anderen unterhalten.
Einmal ganz davon abgesehen, was die Hersteller von solchen Diensten dann für zusätzliche persönliche Daten sammeln können (Alter, Wohnort, etc.). Alles frei Haus. Bei Facebook & Co. knallen bestimmt schon die Korken.
Mir wäre nicht bekannt, dass ich im golden Blatt oder im Stern beim Friseur oder ähnlichem relevant Kommentare/Blödsinn/Geschwurbel hinterlassen kann. Und die Daten werden eh erhoben von den Konzernen, nur könnte man jeden für seine Kommentare/Beleidigungen/Hass sicher zur Verantwortung ziehen
Dann versuch doch mal als. 13 jähriger einen Playboy zu kaufen
Einfach online bestellen, fertig.
@Plazuzu: online bestellen! merkste selber, oder?
Wäre doch gut. Die ganzen Bots, feigen Fakeprofile und Hundebildaccounts mit Fantasienamen gehören eh in die Tonne.
nichts gegen Hundebilder-Accounts!
Daran wird sich doch gar nichts ändern. Das betrifft doch nur Leute, welche die Dienste ohne Proxy aus DE nutzen.
Ich halte mein Privates aus dem Netz. Deshalb habe ich auch ein Bild meines mittlerweile verstorbenen Hundes drin. Der Nachfolger ist mehr Wachhund, sollte mal das Bild wechseln.
Die eID-Funktion des Personalausweis erlaubt seit vielen Jahren schon den Altersnachweis, ohne, dass weitere Daten übertragen werden. Nur ein „Ja“ auf die Nachfrage nach „volljährig?“. Nichtmal ein Geburtsdatum ist dann bekannt. Gleiches lässt sich auch mit „mindestens 14?“ realisieren.
Du bekommst aber erst mit 16 einen Ausweis mit eID. Wobei die Kids im Zweifel sowieso Proxies nutzen und die Altersverifikation damit schlichtweg umgangen ist.
@Pazuzu: das lässt sich ja sicherlich ändern
Einen neuen Personalausweis, den Jugendliche ab 14 Jahren erhalten können, einführen? Ja, das geht mit entsprechendem Aufwand und Kosten.
Porxydienste, welche den komplette Verifikationsprozess vollständig umgehen und damit obsolet machen, entfernen? Gar keine Chance.
@Pazuzu: kein Ausweis, kein Zugang.
Was willste mehr? Thema ohne Aufgang und Kosten gelöst.
Aus der Sicht eines Pädagogen: 16 wäre noch besser gewesen. Wir können uns bei der Medienerziehung auf den Kopf stellen – was da in den Klassenchats abgeht, ist völlig irre.
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Nicht nur bei Jugendlichen …
Inzwischen ist es fast überall im Netz ekelhaft geworden. Der rechte Pöbel bis zum US-Präsidenten schleift die Grenzen.
Kann man nicht besser beschreiben.
Aus meiner Sicht:
Auch erwachsene können nicht mit den Sozialen Medien umgehen. Wer einen Beweis braucht kann ja mal zu Musk oder Xavier Naidoo schielen und dann noch überlegen, wie sich unsere Gesellschaft seit der Einführung der „sozialen“ Medien politisch radikalisierte.
Also meinetwegen könnte man auch diese beiden Personen aus dem Internet verbannen … ;)
Dann finden sie wie früher auch halt direkt statt.
Verbote, statt Aufklärung & Erzieher waren noch nie ein sinnvolles Maß
Fällt mir gerade spontan ein. Bei besonders üblen Posts in einem Klassenchat, vielleicht einfach mal den Verfasser es vor der gesamten Klasse vorlesen lassen.
Ja. Oder noch besser: Social Media erst ab der ersten Nacht in der Kaserne.
Prinzipiell finde ich die Idee ganz gut. Das Alter von 14 erscheint mir auch erstmal richtig. Wichtig finde ich jedoch auch den richtigen Umgang mit sozialen Medien beizubringen. Aber hier sind dann wohl die Eltern gefragt
Schule
Klar, ohne genügend Lehrer….
Ich frage mich, wie das realisiert werden soll, ohne eine absolute Identifikation für alle zu haben! Das kann doch keiner wollen.
Das gleiche wie damals mit Zensurellas Internetsperren.
Man findet ein Thema, wo sich genügend Leute darüber aufregen, bis sich keiner mehr fragt, was die Konsequenzen dieser neuen Gesetze sein wird.
Die eID-Funktion des Personalausweis erlaubt seit vielen Jahren schon den Altersnachweis, ohne, dass weitere Daten übertragen werden. Nur ein „Ja“ auf die Nachfrage nach „volljährig?“. Nichtmal ein Geburtsdatum ist dann bekannt. Gleiches lässt sich auch mit „mindestens 14?“ realisieren.
Wie werden die Apps identifiziert als soziales Medium? Wenn man im App Store schaut sind die Messenger auch in dieser Kategorie, also bleibt den unter 14 jährigen nicht viel übrig…vielleicht ein paar Spiele? Ob man dadurch dann mehr „lernt“?
Und bestimmt wird es genauso gut geprüft wie:
– E-Roller ab 14
– Nutzung von E-Rollern nur mit einer Person
– keine Manipulation der Software und einhalten der 20kmh
Bei uns fahren Polizeiautos vorbei an Schülern die zu zweit auf dem Roller stehen.
ok?
Tja, die Polizei hat meist wichtigere Dinge im Auge. Die Aufgabenfülle wächst jeden Tag. Die Rollerkontrolle kann such das Ordungsamt machen
Ein Verbot bringt wenig, wenn es kaum kontrolliert werden kann.
Eltern können schon jetzt die Nutzung einschränken.
Wer es wichtig findet, macht es – wer nicht, hält sich auch mit dem Gesetz nicht daran.
Tja, dann muss der Staat wohl leider entsprechende Kontrollen „nachreichen“.
Alles natürlich nur zu unserem Besten
Yeah!
Der Weg zur Digitalen ID ist damit endlich geebnet.
Ganz ernst gemeinte Frage: wie stellst du dir vor, wie man die Verrohung, illegale Tätigkeiten, sowie Bedrohung der geistigen Kindesentwicklung eindämmt? Konstruktive, schnell umsetzbare Vorschläge wären wirklich hilfreich.
Dein Argument scheint zu sein, dass es eine gute Sache ist Kinder zu schützen. Ich denke auch dass das erstmal eine gute Idee ist. Ich vermute aber ebenfalls, dass der Ersteller des Posts damit gar kein Problem hat, sondern damit, dass er oder sie ein Problem damit hat Vertrauen in dieses Land aufrecht zu erhalten. So dass diese Forderung auf Identitätsnachweis, die sicher bei Kindern sinnvoll ist, dann still und heimlich auf alles und jedes ausgeweitet wird und er Stück für Stück gläserner wird. Und genau das ist, so vermute ich, sein Punkt. Also was tust du dafür, dass der Ersteller nun genug Vertrauen in diesen Staat aufbauen kann? Oder ist er so schon zuverlässig genug und es werden diese Strukturen niemals sang- und klanglos ausgeweitet werden, wenn sie mal geschaffen wurden?
Genau darum gehts primär.
Kann ich dann als Erwachsener auch die Jugend Version haben bitte?
Nein! Find dich damit ab das du alt bist! ;)
Schwierig;-)
Im ernst: In der erwähnten Jugendversion wird ja das Hauptproblem angegangen – eine Version ohne infinite scrolling und ohne personalisierte Vorschläge. Statt einer Alterseinschränkung könnte man auch diese Mechanismen/Algorithmen einfach komplett verbieten. Es betrifft auch so viele Erwachsene die stundenlang scrollen und es dient nur der Profitgier der Konzerne.
Ich habe Instagram deshalb komplett gelöscht. Was schade ist, weil es mich schon interessiert, was meine Freunde so aus dem Urlaub posten. Aber dabei würde ich es gerne belassen – es geht aber leider nicht.
Sicherlich kann man einem Erwachsenen dann mangelnde Impuls Kontrolle vorwerfen. Aber nur weil manche es unter Kontrolle haben, trifft es auf sehr viel nicht zu. Ich kenne auch Leute die einmal im Monat zwei Zigaretten rauchen ohne direkt in eine sucht mit zwei Schachteln am Tag zu verfallen. Viele schaffen es aber nicht.
Es hat ja auch ein Grund das Heroin auch für Erwachsene nicht zugänglich ist und das Glücksspiel stark reguliert wird (ob genug sei mal dahingestellt).
Stimmt, das ist ein guter Punkt :)
Wer kontrolliert es. Nicht durchführbar.
In erster Linie werden du Unternehmen in die Pflicht genommen, das ist gut.
Oder sollen Pornos auch im FreeTV laufen, weil Jugendliche eh ihren Weg dahin finden?
Das Internet ist kein Kiosk am Straßeneck. Die Unternehmen können dieses Problem – abseits von Pseudo-/Anscheinslösungen – nicht lösen.
Man kann zwar die Nutzung verbieten, das ist okay. Aber eine Gängelei durch sowieso nutzlose Altersverifikationen kann man sich auch sparen.
Die eID-Funktion des Personalausweis erlaubt seit vielen Jahren schon den Altersnachweis, ohne, dass weitere Daten übertragen werden. Nur ein „Ja“ auf die Nachfrage nach „volljährig?“. Nichtmal ein Geburtsdatum ist dann bekannt. Gleiches lässt sich auch mit „mindestens 14?“ realisieren.
Demnach ist eine Kontrolle eigentlich problemlos möglich. Jedes Mal wenn es erforderlich ist.
Erneut: Einen Ausweis mit eID bekommt man erst ab 16. Aber die Kids nutzen im Zweifel sowieso Proxies und umgehen die Altersverifikation damit komplett. (Oder nutzen über Familienmitglieder/Freunde/geleakte Daten verifizierte Accounts.)
Anstatt das unter jedem Beitrag zu kommentieren, könntest du mal auf andere Kommentare hier zu antworten.
Das ist genau wie beim Kampf gegen den Drogenhandel. Eigentlich ist dieser schon verloren. Aber aufgeben ist sicher keine Option. Der Schaden ist einfach zu groß. Und den Schaden, den die sozialen Medien und deren hemmungslose und unkontrollierte Nutzung durch Kinder hervorruft, können wir noch nicht mal ermessen.
Kurze Änderung der Sichtweise:
Dieses Verbot hält die asozialen Medien fern von unseren Kindern!
Sorum gefällt es mir richtig gut und schon denkt man auch nicht mehr an Zensur. Ich hätte richtig Freude, wenn Mark und Konsorten erstmal so richtig garnichts von der Jugend wüßte und nichts sammeln und nicht manipulieren könnte. Und das ist ein sehr guter Schritt in diese Richtung.
Habe Kinder; bin dafür und finde es noch viel zu lasch.
Es ist natürlich, eine politische Aussage.
Man hat das Thema erkannt, und man will handeln. Das ist erst einmal nicht falsch, und so funktioniert Politik. Mit einem Gedanken.
Viele verstehen Politik nicht mehr. Schreiben von Unvermögen. Wundern sich, warum nicht alles sofort funktioniert. Belächeln alles, und schreiben, konnte man ja anders nicht erwarten.
So etwas komplexes funktioniert nicht auf Anhieb.
Die Plattformen sind alle in den USA. Da interessiert erste einmal niemanden, was die EU oder Deutschland will. Das wird ein langer Prozess. Sieht man in Australien.
Auch die allgemeine Floskel, dass müssen die Eltern lösen. Die Eltern sind schuld. Möglicherweise inkompetent.
Ja, das sind sie. Woher sollen sie die Kompetenz haben? Sie sind ja selbst mit den Plattformen meist überfordert.
Die Kinder erklären den Eltern meist, wie es funktioniert. Leider nicht andersherum.
Auch hier könntet Ihr mal mit Vorschlägen antworten, als nun mit Bashing.
So ist aber leider die Gesellschaft in Deutschland. Jammern und Bashing ist halt einfach als konstruktiv etwas beitragen.
++++1
Australien hat sich diesbezüglich mit seinem zahnlosen Tiger in der Tat ziemlich blamiert.
+1 danke
Steuererhöhungen und Verbote sind alles, was den Parteien heutzutage einfällt
Das ist nicht die Idee von Parteien gewesen, sondern von alarmierten Pädagogen, Soziologen, Kriminologen, Eltern, Großeltern, Freunden, Jugendlichen, und allen möglichen anderen vernünftigen Menschen.
Diese Aussage ist an „Dumpfheit“ kaum noch zu überbieten…
Sag doch mal wie Du diese bestehenden Probleme angehen würdest. Sei doch mal konstruktiv.
Schuluniform und Verbot von Smartphones innerhalb der Schule wären ein gigantischer Schritt in die richtige Richtung. Was die Kinder in der Freizeit tun, ist doch sekundär.
da wäre ich sofort dabei.
Und dann noch allen Pädagogen Medienkompetenz beibringen, damit sie es in der Schule sinnvoll weitergeben können.
Vorher kommt das dumme Argument, Verbote wären Zensur?
Verbote waren und sind wichtig. Es gibt einfach Dinge, die sind für bestimmte Menschen/Gruppen/etc. verboten. Ganz normale.
Grenzen setzten ist gerade bei Kindern etwas sehr wichtiges. Und auch Konsequenzen, falls ein Verbot missachtet wird.
Erstens, die Kritik an dem Verbot beläuft sich darauf, dass es keine Bildung geben wird. Das Verbot wird dann einfach mit 14 aufgehoben und das Problem wird damit nur nach hinten verschoben. Werden wir ja in ein paar Jahren merken.
Zweitens, ein weiterer riesiger Kritikpunkt ist, dass damit vermutlich durch eine Hintertür das anonyme Internet ausgehebelt wird. Wie gesagt, du bist ja auch einer, der für die Klarnamen Pflicht ist. Dann kommentiere doch hier ab jetzt immer mit vollem Namen. Oder willst du das verständlicherweise nicht?
Und von Punkt zwei kommt auch der Punkt mit der Zensur. In manchen Bereichen ist es nun mal wichtig, dass man nicht für seine Meinung erkannt werden kann. Und in die Richtung, in die sich unsere Welt gerade entwickelt, wird es in Zukunft vermutlich auch nur noch wichtiger werden.
Da bist Du einer ganz ganz großen Verschwörung auf der Spur
Warum glaubst du, wurde im Grundgesetz dem Staat verboten, den Bürger zu zensieren und die Meinungsfreiheit garantiert, unabhängig ob die Meinung der Wahrheit entspricht oder blanker Unsinn?
Glaubst du, die Verfasser des GG waren Verschwörungstheoretiker?
Wenn du herausgefunden hast, warum dass im GG steht, dann gehe zum nächsten Schritt.
Schaue nach, welche Parteien durch die Hintertür die Meinungsfreiheit abschaffen wollen!
Hier regt man sich fürchterlich auf, wenn die USA Zollbeamten alles was man in den letzten 5 Jahren im Internet gepostet hat sehen möchte, aber jubelt wenn es plötzlich die eigene Regierung sehen möchte!
Dann ist es plötzlich keine Diktatur mehr!
Obwohl es genau umgekehrt ist. Niemand zwingt mich, in die USA zu reisen!
In meiner Heimat dagegen, kann ich dem nur durch Auswanderung entfliehen!
Wenn ihr euch dann vor „jedem“ Internetbesuch auszuweisen habt, dann wisst ihr worum es ging! Im Moment seid ihr der berühmte Frosch im Kopftoch…
Sehr gut. Unsere Kinder verböden. Wenn man als Eltern das unterbindet, sind irgendwelche anderen Gören mit Handy am Start.
Bei vielen Kommentaren gewinnt man den Eindruck, unser Rechtssystem ist völlig unnütz. Morde passieren immer noch, obwohl verboten, genau wie Einbrüche und Geschwindigkeitsüberschreitungen. Gesetze sind ja völlig sinnlos, es gibt ja immer welche die sie umgehen.
Was bin ich froh, dass sich diese Kommentatoren bei iFun auslassen und nicht im Bundestag sitzen. Obwohl man sich da auch nicht mehr sicher sein kann.
Mal abgesehen davon, dass ich von Pauschalitäten nichts halte somit auch nichts von einem generellen Verbot mit pauschalem Alter… aber wie muss ich mir das nun rein faktisch vorstellen? müssen dann alle Menschen, die über diesem Alter sind, sich nachträglich mit Personalausweis auf jedem Social Media Account identifizieren? Das klappt doch im Leben nicht.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass alle Verbote mehr oder weniger kreativ umgangen werden. Alles was verboten ist, wird sofort interessant und es fehlt dann die Interventionsmöglichkeit der Eltern, die in einem offenen Dialog mit ihren Kindern die Gefahren besprechen könnten, weil die Nutzung „verboten“ ist.
Demzufolge ist ein solches Verbot m.E. nicht zielführend und soll das Ziel einer staatlichen Kontrolle der Social-Media verschleiern. Besser wäre z.B. ein absolutes Handyverbot an Schulen bzw. ähnlichen Veranstaltungen und ähnliche Maßnahmen.
Der Mensch ist schon immer so, dass er versucht, einem selbst nicht passenden Verbot zu umgehen. Das wird man nicht ändern können.
Es muss aber Verbote geben. Fahrverbot, Betretungsverbot von Grundstücken, Rauchverbot im öffentlichen Raum, hier kann man sicherlich noch hunderte aufzählen. Alle diese werden von allen, mehr oder weniger, akzeptiert, ansonsten herrscht Anarchie und Skrupellosigkeit.
Auch finde ich immer interessant, dass das Handyverbot an Schulen als wichtig gesehen wird. Da sieht man mal, wie informiert hier viele sind. In Thüringen gilt das schon seit 2024. In Hessen und Schleswig-Holstein seit 2025. In den anderen Bundesländern gibt es kein offizielles Handyverbot. Hier entscheiden die Schulen. Ein großer Teil der Schulen hat dieses ausgesprochen. Wir haben also in weiten Teilen von Deutschland ein Handyverbot an Schulen.
Löst das das Thema mit den sozialen Medien? Im Grunde nicht.
Das führt jetzt nur dazu, das die Personen in den sozialen Medien nun direkt bekannt sind und die Daten direkt Personen zugeordnet werden können. Gläserne Welt, willkommen. Die Datenhändler haben gewonnen. Die Kinder haben verloren, weil jetzt deren Posts für die Ewigkeit gesammelt werden.
Da waren wieder Spezialisten bei der SPD und CDU am Werk. Ausreichend Menschen mit etwas Weitsicht fehlen den Volksparteien, weil diese denen inzwischen einfach haareraufend davonlaufen.
Die CDU beschließt ja erstmal nur ihren Standpunkt. Wenn das im Bundestag wirklich beschlossen wird, prophezeie ich, dass es von Big Tech als Vorwand genommen wird, um:
A.) Ausweiskopien zu bunkern oder alternativ Bilder von unseren Gesichtern zwangsweise durch eine KI laufen zu lassen, die natürlich ausschließlich das Alter einschätzt. Schwöre.
B.) Jugenschutzmaßnahmen zurückzufahren (brauch man ja nicht, wenn keine Jugend mehr da ist).
Zumal immer mehr des einst freien Internets hinter Plattform-, Anmelde- und Bezahlschranken verschwindet.
Die Jugend tut mir leid.
Ich finde auch, dass ein Internet Führerschein eingeführt werden sollte. Beim bestehen darf man dann mit 16 Jahren sich im Internet rumtreiben. Alle Jahre sollte es mal wieder ein Test geben. ABER mit 60 Jahren sollte es verboten werden, dass Internet zu nutzen! Warum? Weil z. B. mein Opa jeglichen Verstand verloren hat und alles glaubt was bei Facebook steht (politisch, Fake News etc).
Großartige Idee. Am besten gleich noch einen Test einführen, der abfragt, ob man nur Parteien wählt, die gut für „unsere Demokratie“ sind.
Oder wenn jemand die ÖR nicht so toll findet, die unbedingt sehen muss. Wie wir alle wissen, kommt auf Netflix und co nur Schrott.
Ach, was kann man sich alles für schöne Sachen überlegen. Ich sag immer wieder, dass gemeinsames Brainstorming großartig ist.
@Napster Keine Sorge. Nachdem man dann beim Klarnamen ist, wird man schnell als Meinungsverbrecher identifiziert und verwarnt. Später kommt dann für diejenigen das Totalverbot. Und zur Vorsorge gleich für die ganze Sippe…
Besser das Internet komplett verbieten. Dies war echt die dümmste Erfindung der Menschheit.
Ab Klasse 9 dann aber auch einen Kompetenzunterricht für Medien einführen. Da reichen 2 Stunden in der Wiche aus für 2 Jahre.
Problem ist nur, dass Kinder schon in der dritten Klasse Papas altes iPhone bekommen. Das kann man den Eltern ja auch nicht verbieten. Mein Sohn ist letztes Jahr auf die Realschule gekommen und dem nehme ich jetzt bestimmt nicht sein Instagram weg. Da läuft sein Klassenchat drüber.
Klassenchat wozu? Sprechen die Kinder nicht miteinander? Die sollen nach dem Unterricht auch mal abschalten und eigene Dinge machen. Wenn ich sowas lese geht mir die Hutschnur.
Das gibt es doch schon längst. Zwar nicht täglich , aber ab der 5ten Klasse regelmäßig. Zumindest an unser Schule. Und es gibt auch Handy Verbot in der Schule, mit sehr streng geregelten Ausnahmen.
Wieso nur bis 14? Solange die Eltern für Kinder haften und kein Recht haben zu überprüfen was die Kinder im Sozialen Medien so treiben (wegen Privatsphäre) sollte verboten sein für Kinder Soziale Medien zu benutzen. Ist meine Meinung. Nicht nur weil die Kinder dort viel Mist machen, sondern weil sie dort ungeschützt anderen, ab und zu, komischen Menschen begegnen.
Weil das Schutzalter bis 14 Jahren geht.
Hier geht es nicht um den Schutz der Jugendlichen, sondern einzig und allein um die Meinungsfreiheit und die Möglichkeit, sich aus anderen Quellen als dem ÖRR zu informieren. Mein Geschlecht soll ich also ändern dürfen, aber tiktok ist verboten, oder was?
Wenn du behaupten möchtest, dass abseits von Social Media nur die öffentlich rechtlichen Medien als Informationsquelle existieren würden, können wir uns zumindest über eines sicher sein: Du bist ziemlich schlecht informiert.
Da stimme ich dir 100% zu – von Zeitungen hat er wahrscheinlich noch nie was gehört. Passt damit genau in das Klischee
Klar, dass bei den ganzen alten Säcken bei der CDU nur übers Mindestalter nicht aber übers Höchstalter gesprochen wird.
Lies Deinen Beitrag noch einmal und versuche ihn dann nach dem Grad der Intelligenz einzuordnen. Auf was kommst Du?
Höchstalter ist ja nicht notwendig
Genau so kann man die Informationen manipulieren so das die Jugendliche schön das präsentiert bekommen was diese Regierung möchte. Weiter so
War doch schon immer so. Ist doch kein Unterschied zwischen Deutschland, Russland, China, Nordkorea….
Ich frage mich echt, was die Menschen sich heute teilweise denken (oder besser „nicht denken“
Ich habe keine Meinung, ich verstehe den Vorschlag noch nicht ganz: was genau soll verboten werden?
Sind hier nur Facebook , TikTok, YouTube, Instagram und WhatsApp gemeint? Was ist mit Xing, LinkedIn, eBay, Tauschbörsen Mail-Verteilern, kleineren Netzwerken oder dem Fediverse?
Bitte helft mir die Verbotsidee besser zu verstehen.
Offensichtlich ist es hautsächlich wichtig, bei Kindern und Jugendlichen die freie Meinungsbildung zu behindern.
Merz: „Ich will Klarnamen im Internet sehen“
So bekommt er seine Klarnamen.
So ist das mit den echten und verkappten Despoten. Die eine verbieten alles und die anderen finden es gut.
Lieber den Staat machen lassen und vollständig sich aus der Verantwortung ziehen als Eltern und auch Erzieher.
Verantwortung abgeben und dann jammern, weil man gläsern wird. Noch besser sind die, die schreien: ich hab eh nix zu verbergen.
Irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft wird sich keiner mehr richtig rühren können, weil alles nur noch von oben entschieden und überwacht wird.
Traurig aber wahr.