Diese Marken sind noch dabei
CarPlay Ultra: Viele Hersteller zögern weiter
Apples nächster großer CarPlay-Ausbau kommt weiterhin nur langsam voran. Wie Chance Miller auf de, Apple-Blog 9to5Mac zusammenfasst, nennt Apple zwar weiterhin mehrere Automarken, die CarPlay Ultra künftig unterstützen sollen. Abseits von Aston Martin gibt es bislang aber kaum konkrete Modelle oder Termine.

CarPlay Ultra ist die erweiterte Version von Apples Auto-Integration. Anders als das klassische CarPlay beschränkt sich die neue Variante nicht auf den zentralen Infotainment-Bildschirm, sondern kann auch Anzeigen im Kombiinstrument übernehmen. Apple spricht von einer tieferen Einbindung in Fahrzeugsysteme, einschließlich Anzeigen für Geschwindigkeit, Drehzahl, Tank- oder Batteriestand, Reifendruck, Klima und weitere Fahrzeugfunktionen. Das wollen aber leider nicht alle Hersteller.
Offiziell gestartet ist CarPlay Ultra im Mai 2025 mit Aston Martin. Dort wird die neue Oberfläche zunächst in den USA und Kanada angeboten. Neue Fahrzeuge mit dem aktuellen Infotainment-System sollen CarPlay Ultra unterstützen, für kompatible Bestandsfahrzeuge wurde ein Softwareupdate angekündigt. Voraussetzung ist ein iPhone 12 oder neuer mit iOS 18.5 oder aktueller.
Apple hatte CarPlay Ultra ursprünglich bereits auf der WWDC 2022 in Aussicht gestellt. Damals wurde die nächste CarPlay-Generation noch für Ende 2023 beziehungsweise 2024 erwartet. Aus dem breiten Marktstart ist bislang jedoch nichts geworden. Stattdessen bleibt die Verfügbarkeit und Funktionalität weiterhin stark eingeschränkt.
Diese Hersteller sollen noch dabei sein
Nach dem aktuellen Stand sollen weiterhin mehrere Marken an CarPlay Ultra festhalten. Auf Basis bisheriger Apple-Angaben sollen aktuell noch Hersteller wie Aston Martin, Genesis, Honda, Hyundai, Kia, Jaguar, Land Rover, Nissan und Porsche an Bord sein.
Konkrete Starttermine fehlen allerdings weitgehend. Apple selbst führt bislang keine übersichtliche, öffentliche Liste mit kommenden CarPlay-Ultra-Fahrzeugen. Auch die Hersteller halten sich vielfach zurück. Damit bleibt für iPhone-Nutzer schwer einzuschätzen, ob und wann die neue CarPlay-Generation tatsächlich in günstigeren oder breiter verfügbaren Fahrzeugen landet.
Besonders interessant bleibt Hyundai. Nach Angaben des Wirtschaftsnachrichtendienstes Bloomberg gibt es Hinweise darauf, dass ein kommendes Hyundai-Modell CarPlay Ultra unterstützen könnte – eventuell schon der IONIQ 3. Auch Hyundai-Schwester Kia gilt weiterhin als wichtiger Kandidat. Bestätigt ist ein konkretes Fahrzeug bislang aber nicht.
Aston Martin gehört zu den ersten Unterstützern von CarPlay Ultra.
Bei Ford klingt die Lage ebenfalls nicht eindeutig. Konzernchef Jim Farley erklärte zuletzt, man prüfe CarPlay Ultra weiterhin und sei Apple grundsätzlich verbunden. Gleichzeitig äußerte er sich kritisch zur ersten Umsetzung der Plattform. Das ist kein klares Nein, aber auch kein besonders starkes Bekenntnis.
Mehrere Hersteller sind bereits abgesprungen
Die zögerliche Entwicklung hat auch mit der Tiefe der Integration zu tun. CarPlay Ultra greift deutlich stärker in die Fahrzeugoberfläche ein als das bisherige CarPlay. Für Autohersteller bedeutet das, einen Teil der eigenen Bedienoberfläche und damit auch der Kundenbeziehung an Apple abzugeben.
Mehrere Hersteller sollen sich deshalb inzwischen gegen CarPlay Ultra entschieden haben. Mercedes-Benz hatte seine Pläne bereits 2024 aufgegeben. Auch Audi, Volvo, Polestar und Renault könnten die neue CarPlay-Version doch nicht unterstützen, obwohl sie ursprünglich im Umfeld der nächsten CarPlay-Generation genannt wurden.
Für Nutzer ist die Unterscheidung wichtig: Das klassische CarPlay ist davon nicht betroffen. Viele Hersteller unterstützen weiterhin Apples bekannte iPhone-Anbindung für Navigation, Musik, Telefonie und Nachrichten. Bei CarPlay Ultra geht es dagegen um eine deutlich umfassendere Integration, die auch Instrumente und Fahrzeugfunktionen umfasst.
Apple beschreibt CarPlay Ultra als Verbindung aus iPhone-Erlebnis und Fahrzeuginformationen. Fahrer sollen Karten, Medien und Widgets aus dem iPhone mit fahrzeugspezifischen Anzeigen kombinieren können. Die Bedienung kann je nach Fahrzeug über Touchscreen, physische Tasten oder Siri erfolgen.
Bislang bleibt CarPlay Ultra aber vor allem ein Versprechen. Aston Martin dient als erster sichtbarer Partner, während der breitere Marktstart auf sich warten lässt. Ob Hyundai, Kia oder Porsche den nächsten Schritt machen, dürfte entscheidend dafür sein, ob CarPlay Ultra relevant wird.
Kein Wunder, wenn der hirntote Orangenmann mit immer weiter hohl dreht und womöglich Apple anweist hohe Gebühren (Zölle) für den Zugriff zu verlangen, ziehen sich eben die Hersteller zurück um nicht für die Tonne zu entwickeln wenn keiner dafür bezahlen will.
Und genau aus diesem Grund lässt VW jetzt seine Software von einer amerikanischen Firma entwickeln?!
Selbst konnten sie es nicht, Bosch musste auch kapitulieren und es scheint, als hätten nur US Unternehmen das nötige KnowHow.
In Deutschland wurde das Thema IT Ausbildung oder allgemeines IT Wissen eher stiefmütterlich behandelt, weil ehrlich gesagt, 90 % der Lehrkräfte absolut null Ahnung hatte. Wie soll denn daraus irgendwas werden?
Sie selber konnten es nicht. Bosch müsste auch kapitulieren also waren nur US Unternehmen noch auf dem Markt, die sowas leisten konnten. Wenn man sieht, wie das Thema IT in der Vergangenheit bei uns in Deutschland behandelt wurde. Also eher Stiefmutter nicht dann muss man sich nicht wundern denn auch heute stehen 90 % der Lehrkräfte mit IT auf Kriegsfuß.
Seit wann ist VW ein Maßstab für Software? LOL
@martin: die Maschinenschlosser von VW haben in der Vergangenheit in Bezug auf Software völlig versagt. Warum sollten sie es jetzt besser machen. VW ist ein schwerfälliger, teurer und miserabel gemanagter Verein. Hinzu kommt noch dass sich Gewerkschaften in diesem Laden so breit gemacht haben und ihre Posten verteidigen so dass kaum positive Veränderung möglich ist. Die Geschäftszahlen sprechen Bände
@Klabusterbär: Lass mich raten, Du arbeitest für wenig Geld in einem Laden ohne Gewerkschaft und schimpfst auf die Firmen mit einer starken Gewerkschaft, weil es den Leuten da besser geht als Dir, oder? So Leute wie Du sind doch der Traum eines jeden Arbeitgebers. Ich bin selbst Arbeitgeber und bin immer wieder verblüfft, dass sich Arbeitnehmer so leicht ausbeuten lassen und das auch noch gut finden. Ich gehe sehr fair mit meinen Mitarbeitern um und halte mich an die Tarifverträge, die durch die Gewerkschaften ausgehandelt worden sind, obwohl ich es nicht müsste. Aber Leute wie dich muss es auch geben, irgendwer muss schließlich die Drecksarbeit machen.
Und einige gehen von Carplay und Android Auto sogar weg.
Wäre für mich ein Grund, das Fahrzeug nicht zu kaufen.
Bisher aber „nur“ GM
Wichtiger und besser fände ich, wenn endlich mal die Features für CarPlay kommen würden, die uns mit iOS 26 versprochen wurden. Allen voran Videoübertragung bei gesetzter Parkbremse. Wäre ein Traum!
1+
ich liebe Apple und das solltet ihr auch tun. Schaut mal es gibt sogar eine Website: ich-liebe-apple-from-GoodTimes.de/an-alle-apple-hasser-die-trotzdem-ifun-lesen/
Aha…
Ich hab den umgekehrten Weg gemacht: Jahrelang BMWs gefahren, ständig Updates, Software-Fehler, iDrive-Probleme – irgendwann hatte ich genug. Jetzt fahre ich einen ’78 Lincoln Continental. Kein CarPlay, kein OTA-Update, kein „Feature coming soon“. Das Auto läuft einfach, sieht geil aus und ist leicht zu reparieren (nicht mein erster Oldtimer).
CarPlay Ultra klingt auf dem Papier toll, aber der Artikel zeigt doch das eigentliche Problem: Die Hersteller wollen die Kontrolle über das Infotainment nicht abgeben – zu Recht aus ihrer Sicht, denn dort stecken Abo-Modelle und Datenhoheit drin. Apple will das Cockpit übernehmen, die OEMs wollen verkaufen. Solange dieser Interessenkonflikt nicht gelöst ist, bleibt CarPlay Ultra ein Nischenprodukt.
Für mich persönlich: iPhone in der Halterung, Apple Maps läuft zuverlässiger als jedes eingebaute Navi, das ich kannte. Technik muss das Leben einfacher machen – nicht umgekehrt.
„Für mich persönlich: iPhone in der Halterung, Apple Maps läuft zuverlässiger als jedes eingebaute Navi, das ich kannte. Technik muss das Leben einfacher machen – nicht umgekehrt.“
Genau deshalb wollen die Leute CarPlay, weil sie das alles wollen, aber nicht auf einem 6Zoll iPhone Bildschirm, wenn schon ein 13 Zoll Bildschirm im Auto ist.
Ich finde das eigentlich gut, denn solange es nicht viele Hersteller machen, wird es länger das normale CarPlay geben. Das ist immer noch meine größte Sorge, dass Apple das irgendwann mal streicht, weil es sich auf CarPlay 2 konzentrieren will. Ich kann mir kein Auto ohne CarPlay mehr vorstellen.