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Dauer-Messungen besser visualisieren

Cardiogram: App für iPhone und Watch wertet Herzdaten aus

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Apples Cumputeruhr misst euren Herzschlag alle fünf Minuten automatisch, versteckt einen Großteil der Werte aber hinter der relativ übersichtlichen Oberfläche der Herzfrequenz-App.

Cardiogramm

Anwender, die sich genauer mit den ermittelten Werten auseinandersetzen wollen, sind deswegen auf Drittanbieter-Applikationen wie Cardiogram angewiesen.

Die Gratis-App, die sich sowohl auf dem iPhone aufrufen lässt als auch eine Erweiterung für die Apple Watch anbietet, präsentiert ausführliche Verlaufsdiagramme und Übersichten der regelmäßigen Messungen.

Zwar erfordert die App zum Einsatz einen personalisierten Account, die Macher, die eure Daten unter anderem dafür einsetzen großflächige Experimente zu fahren (lassen sich frühe Anzeichen auf Diabetes aus den Daten der Apple Watch ermitteln?) versprechen jedoch die Werte weder an Dritte weiterzugeben noch zu verkaufen und bieten euch jederzeit die Löschung auf Wunsch an.

Cardiogram lässt sich auf allen Generationen der Apple Watch nutzen und zeigt neben der Herzfrequent eine Auswertung eurer Aktivität, der gelaufenen Schritte und der Werte von registrierten Freunden an.

Laden im App Store
Cardiogram for Apple Watch
Cardiogram for Apple Watch
Entwickler: Cardiogram, Inc.
Preis: Kostenlos
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Interview

Freitag, 09. Feb 2018, 7:55 Uhr — Nicolas
33 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Ich habe seit dem letzten Watch-Update das Problem, dass (in meinem Fall “HeartWatch“) sehr oft meldet, dass ich nur noch einen Puls von 34 BPM hätte.
    Nein, ich bin kein Hochleistungssportler, oder Apnoetaucher.
    Ist meine Uhr hin, oder kann das Problem einer bestätigen?

  • HeartWatch kann ich empfehlen- ohne Account. Kostet aber was.

  • Ist die Aussage für „die Apple Watch“ nicht ein bisschen irreführend? ich hab das jetzt mal auf mein iPhone gemacht und ich hab eine Pebble HR und die Auswertung scheint auch zu laufen über die Health App. Absoluter Sonderbonus war die Tatsache dass ich entdeckt habe dass jetzt die Pebble in der Lage ist die Herzfrequenz an die Health App weiterzugeben das war vor wenigen Monaten noch nicht möglich muss also seit einem der letzten Updates gehen, Supersache!! Mir zeigt das Programm den Verlauf der letzten Tage einwandfrei an scheint also nicht auf eine Apple Watch angewiesen zu sein

  • Wozu dann der personalisierte Account? Kostenlos? Wie finanziert sich das Modell dann?

  • Was soll ich mit all den Daten? Ich habe Medizin nicht studiert und weder Hausarzt noch Kardiologe hilft bei der Interpretation, da die Umstände, unter denen die Messungen erfolgten nicht dokumentiert sind. Es mag einige Messwerte geben, die auch für den Facharzt interessant sein könnten aber doch nur, wenn man sowieso schon in Behandlung ist. Kein Arzt (in Deutschland) wird aufgrund von Apple Watch Daten (an vielen Herzfrequenzwerten habe ich auch erhebliche Zweifel, ob sie richtig sind) Diagnosen stellen oder sogar Therapien einleiten. Zertifizierung? Gibt es nicht. Stimmt was nicht in watchOS oder der App gibt’s (vielleicht) eine Entschuldigung von Apple. Das alles scheint mir sehr unprofessionell und wenig „alltagstauglich“ für Menschen, die tatsächlich medizinische Hilfe brauchen.

    • Als Herzpatient mit 4 Bypässen ist mir die Watch eine große Hilfe um Trends zu erkennen. Einschätzung meines Trainigszustandes oder auch ob die BetaBlocker übertreiben. Meinen Ärzten, Kardiologe und Hausarzt geht es ähnlich, in Verbindung mit Blutdruckwerten.
      Die Uhr ist auch schon in der Lage Arhythmien festzustellen. Übrigens eine sehr interessante Funktion von Cardiogram. Es gibt wohl auch Armbänder, die den Blutdruck einigermaßen verlässlich messen können.
      Die HF-Werte liegen außerordentlich eng an den Werten meines Polar H7 Brustgurtes. Da ergeben sich ab und an mal Diskrepanzen von 2 Schlägen. Allerdings muss man auf darauf achten, dass die Uhr über dem Handgelenksknöchel liegt. Natürlich gibt es peaks durch Verrutschen der Uhr, aber wenn man lange genug misst, dann kann man diese relativ leicht erkennen und als solche bewerten.
      Auch wenn man kein studierter Mediziner ist, kann oder sollte man, als Patient oder Sportler sein Wissen über die Herzfrequenzen anpassen.

      • @Olaf
        Danke für den ausführlichen Erfahrungsbericht. Jetzt weiß ich, dass ich die AW durchaus empfehlen kann. Super :))

      • Meine Ärztin schaut häufig in die Daten meiner Health App. Dass sie sich nicht vollständig darauf verlässt ist wohl klar, aber es ist wohl eine nette Ergänzung.

  • Mal eine Frage in die Runde , für was benötigt ihr sowas außer beim Sport und dann auch nur wenn man seine persönliche Grenzen maximale hf und Ruhepuls kennt ?

    • man sieht z.b. wenn im meeting der puls hochgeht

      oder man sieht seinen schlafpuls

      ich glaube es gibt aber viele kranke leute, wie den vorposter, die das wirklich nutzen können

    • Hatte schon zwei Herzinfarkte, in den Wochen während und nach der Reha ist es ganz schön zu sehen dass der Puls dauerhaft nicht über 100 geht und irgendwie beruhigt es auch ;-) und der Ruhepuls ist auch wichtig, der wird ja Medikamentös runter gedrückt und dann ist das schon gut als Bestätigung wenn man sieht dass es auch so ist. Wenn man nämlich nach seinem Gefühl geht verschätzt man sich manchmal ganz ordentlich. Und sowohl Apple Watch als auch Pebble sind recht genau an dem was auch ein medizinisches Ergometer misst, die Ausreißer erkennt man ziemlich schnell mit ein bisschen Erfahrung

  • Kann man diese 5 Minütige Messung eigentlich auch irgendwie deaktivieren?

  • „Microsoft … verspricht die Daten nicht weiterzugeben..“
    Ich lache immer noch.

  • Kennt jemand die wesentlichen Unterschiede zwischen HeartWatch und Cardiogramm. Welche Funktionalitäten hat das eine oder andere mehr?
    Klar ist mir bisher:
    Cardiogramm -> Accountpflicht, Daten werden hochgeladen; kostenlos
    HeartWatch -> ohne Account, Daten verbleiben beim User; kostet

  • Bezahle für ein Produkt – oder sei das Produkt…

  • „… und bieten euch jederzeit die Löschung [der Daten] auf Wunsch an.“

    Das kann ich nicht bestätigen. Auf meine E-Mails mit dem Wunsch meinen Account und meine Daten zu löschen wurde nie reagiert. Der Account existiert heute noch, nach 14-maliger Aufforderung. Entscheidet selbst was ihr davon haltet.

  • Was auch sehr gut ist, man kann die App „quasi“ auch kontinuierlich messen lassen. Dann misst sie alle 7 Sekunden, bis man es wieder beendet.
    Es ist besser vorher festzustellen, ob es Anzeichen gibt das sich etwas am Herzen anbahnt, als dann nur noch den Notarzt rufen zu müssen. Denn frühzeitig erkannt, kann man besser helfen.

  • Ich benutze beide Apps.

    Bei heartwatch vermisse ich dien zeitlichen Verlauf, das ist bei Cardio besser gelöst

  • Bevor ich’s vergesse nicht das jemand meint wenn er so eine Uhr trägt dann habe er alle Herzprobleme gemeistert. Wer wirklich wissen möchte wie es seinem Herz geht kommt um ein Belastungs EKG und eventuell anschließend eine Herzkatheteruntersuchung definitiv nicht drum rum das ist die einzige Möglichkeit wirklich zu sagen wie’s aussieht alles andere, auch Röntgen, Ultraschall etc. ist nur ziemliches stochern im Nebel

  • Herzkatheter-Untersuchung? Da muss aber schon was los sein, dass sowas notwendig wird. Belastungs-EKG und Herz-Echo sind erste Wahl, um das Herz zu untersuchen!

    • Tja, das stimmt so nicht. Gewissheit gibt es erst nach einer Katheteruntersuchung. Gerade einem Freund passiert. Nach Echo und Belastung-EKG drei Tage später Herzinfarkt mit Stent. Insuffizienzen sind mit dem Echo zu erkennen, aber Sportler mit KHK, können trotz allem einen kräftigen Herzschlag haben und bis zu einem gewissen Grad auch noch einiges an Watt treten.

      @andere: Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn die Kommentare etwas differenzierter würden. Diverse Menschen freuen sich über Funktionen, die ihnen das Leben erleichtern oder aber auch retten. Andererseits ist es oft mit der Datensicherheit nicht weit her. Tolle wäre es, wenn in den Foren nicht ständig käme: „Braucht kein Mensch, ist Unsinn, weil die Daten an 3. übertragen werden.“ Mir ist ziemlich klar, dass meine Daten verwendet werden. Sie werden sogar für eine Studie in den USA verwendet. Finde ich absolut okay. Mit anderen Daten bin ich dann wieder vorsichtiger. Jeder sollte selbst entscheiden, was er mit seinen Daten macht und wie er sie selbst verschleiert.

  • Na klaaaaaar. Die Daten werden von der „kostenfreien“ App zwar gesammelt, aber nicht verwertet/verkauft. Bei genügend Daten, gibt es dann mal eine „Hacking-Attacke“ und die Daten sind doch weg.
    Wie blauäugig muss man denn sein ? Mensch Mensch…… es gibt nichts umsonst, wann kapiert denn das mal jeder ?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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