Gemeinsam mit neuem Display vorgestellt
Bosch bietet jetzt auch Nabenmotor für E-Bikes an
Bosch hat jetzt auch einen Nabenmotor für E-Bikes im Programm. Mit dem Modell Hub Line bietet das Unternehmen erstmals einen Motor an, der direkt in der Hinterradnabe sitzt. Bislang setzte Bosch vor allem auf Mittelmotoren, die im Bereich des Tretlagers verbaut werden. Die neue Antriebseinheit ist nach Angaben des Herstellers besonders gut für den Einsatz im städtischen Umfeld geeignet.
Der neue Motor kann dank seiner kompakten Abmessungen dezent und unauffällig in E-Bikes integriert werden. Zudem fällt das System mit rund 2,3 Kilogramm vergleichsweise leicht aus. Mit einem maximalen Drehmoment von 45 Newtonmetern und einer Spitzenleistung von bis zu 400 Watt soll sich die neue Antriebseinheit nach Angaben von Bosch besonders für typische Stadt-E-Bikes eignen.
Verschiedene Sensoren analysieren das Fahrverhalten fortlaufend. Die Motorunterstützung kann darauf basierend dynamisch angepasst werden, sodass Fahrer seltener zwischen den verschiedenen Fahrstufen wechseln müssen. Die Motorunterstützung endet, wie gesetzlich vorgeschrieben, bei 25 Kilometern pro Stunde. Der zugehörige PowerTube-Akku mit 360 Wattstunden soll eine Reichweite von bis zu 80 Kilometern ermöglichen, die sich bei Bedarf durch einen Range Extender erweitern lässt.
Der neue Motor ist vollständig in das digitale System von Bosch integriert. Damit ausgestattete Bikes lassen sich also auch mit der Flow-App des Anbieters verwalten.
Neues Display für das Bosch-System
Begleitend hat Bosch neue City-E-Bikes sowie den neuen Fahrradbildschirm Intuvia 200 vorgestellt. Die 2,4 Zoll große Graustufenanzeige auf LCD-Basis reguliert ihre Helligkeit automatisch und lässt sich laut Hersteller gleichermaßen gut in der Sonne oder Dämmerung ablesen. Bosch verspricht hohe Kontraste, tiefe Schwarzwerte und eine gute Blickwinkelstabilität.
Das Display wird fest am Lenker montiert. Ob dies wie von Bosch kommuniziert, tatsächlich ein Vorteil ist, bleibt Ansichtssache. Bosch führt als Argument hierfür an, dass damit das Abnehmen, Verstauen oder die Gefahr von Kratzern im Rucksack der Vergangenheit angehören.



Dann müsste jetzt doch auch die Rekuperation funktionieren…
beim angedachten Einsatzgebiet wohl eher unrealistisch…
Da wo man viel anhällt und neu anfährt?
Wir bremsen doch auch in der Stadt. Kleine Hügel gibt es auch immer …
Und Ampeln…die häufig nicht auf die Geschwindigkeit der Radfahrer ausgelegt sind.
Die Ladewerte bei solchen System sind so gering dass die Mehrkosten in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen.
Das stimmt. Wenn man aber mit Fahradanhänger und darin zwei Kids unterwegs ist, wünscht man es sich doch.
Da wäre auch ein Antrieb des Anhängers samt Ansteuerung der Rekuperation wie bei einer Auflaufbremse denkbar aber noch komplexer.
Meine Erfahrung war, Reku bringt real null Mehrwert, da kommt kaum verwertbare Mengen zurück. Dagegen sind viele Mikrozyklen verschleissfördernd. Automatische Reku ab den 25km/h sind sogar echte Spassbremsen gewesen.
Rekuperation würde ich auch interessieren – ich vermute aber, dass hier eher gespart wird
Ist bei getriebemotoren (wie hier) auch absolut unüblich. Das letzte Sxstem was das meines wissen konnte war von bionX. Da waren die Motoren aber direktläufer und entsprechend schwer. Da bionX insolvent und inzwischen abgewickelt ist, brauchen wir über den erfolg nicht sprechen- auch wenn ich auch noch so ein rad habe.
Die Gefahr, dass das Display beim Verstauen im Rucksack verkratzt wird, ist kleiner als wenn das Display nicht verkratzt wird, weil es einfach nicht mehr da ist.
True!
Man könnte auch eine passende Tasche mitliefern um Kratzer zu vermeiden, aber das wollen die nicht.
Hüllen und Taschen kriegst du überall im Internet
Warum verbaut man denn überhaupt so ein blödes Display? Finde das immer total bescheuert! Was integriertes, kleines wär doch wunderbar, oder so ein kleines das direkt an der Schaltung mit dran hängt. Aber so ein abstehendes, auffälliges extra Teil?? PS: mitnehmen ist auch blöd, warum nichts direkt am Fahrrad integriertes das man es nicht verkaufen kann.. DAS wär die Lösung!
Optimal noch mit Komoot Anbindung und einem einfachen Richtingspfeil oder stark vereinfachter kleiner Route – geht ja sogar an der Apple Watch vom Display her.
Gibt es teilweise schon, im Rahmen an der Mittelstange, aber so umgesetzt hat es mit gar nicht gefallen.
Fiido hat seit Jahren das Display am Lenker fest verbaut. Diebstahl mach ich mir keine Sorgen. Eher Vandalismus.