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Neu in App-Version 2.4

Boon-Update: Flexibleres Aufladen & fragwürdiger Kontakte-Sync

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Boon bietet fortan ein ganzes Stück mehr Flexibilität beim automatischen Aufladen der in der App hinterlegten virtuellen Apple-Pay-Bezahlkarte. Während es bislang nur möglich war, ab Unterschreiten eines gewissen Betrags einen zuvor definierten Fixbetrag aufzuladen, kann man die Karte nun auch stets bis zu einem festgelegten Guthaben hin auffüllen.

Boon App Screenshots

Das verbesserte Aufladen ist eine der mit Version 2.4 der Boon-App verbundenen Verbesserungen. Weiter besteht die Möglichkeit, seine iPhone-Kontakte mit Boon zu synchronisieren. In der Folge seht ihr direkt, welche eurer Kontakte ebenfalls Boon verwenden und ihrerseits die Kontaktliste freigegeben haben. Boon will mit dieser Funktion das direkte Versenden von Geld erleichtern. Der zusätzliche Komfort geht allerdings damit einher, dass ihr ein Stückchen eurer Privatsphäre opfert, signalisiert ihr doch umgekehrt auch anderen Nutzern, dass ihr aktiver Nutzer der App seid.

Probleme mit dem Deaktivieren der Kontakte-Synchronisierung

In den Einstellungen „Privatsphäre“ findet sich ein Schalter, mit dem sich die Funktion „Geld senden“ und damit auch die Synchronisierung wieder abstellen lassen sollte. Zumindest bei uns klappt das allerdings nicht, die App spuckt beim Umlegen des Schalters lediglich eine Fehlermeldung aus. Wir hoffen auf zeitnahe Nachbesserung.

Boon bietet mit der neuen Version der App übrigens auch die Möglichkeit, das Konto schnell und einfach zu löschen. Diese Funktion ist vorbildlich implementiert, nach Antippen des Links „Account löschen“ unten auf der Einstellungsseite muss man lediglich angeben, wohin das Restguthaben überwiesen werden soll und ein letztes Mal seine Identität bestätigen.

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boon.
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Entwickler: Wirecard Technologies GmbH
Preis: Kostenlos
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Mittwoch, 07. Aug 2019, 15:18 Uhr — chris
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Rede mit!
  • Das flexible Aufladen war vorher schon möglich, wurde aber mit der deutschen App eingestampft. Genauso wie damals die PIN. Ist also nichts Neues, sondern gestrichenes ist jetzt wieder vorhanden.

    • Es geht auch nicht um das flexible Aufladen an sich. Lies doch einfach bevor du kommentierst!

      • Dann erkläre uns es doch bitte. Es war vorher auch schon möglich immer auf einen bestimmten Wert aufzuladen. Nix anders steht da im Artikel.

      • @Simon, was genau willst du sagen?

        Mit der französischen und irischen App war es schon immer möglich bei unterschreiten des Betrags X auf Y aufzuladen. Glücklicherweise wurde das mit Wechsel auf die deutsche App nicht überschrieben, nur Neuanmeldungen hatten die Beschränkung bei unterschreiten des Betrags X UM Z aufzuladen.

        Ich habe mein boon eingestellt, dass bei Unterschreiten von 149€ auf 150€ aufgeladen wird. In abgeschwächter Form ist das ja jetzt auch wieder möglich, aber eben nicht so flexibel wie es vor dem deutschen Marktstart war.

    • Es war früher sogar noch besser als jetzt umgesetzt, denn man konnte einen FREIEN Betrag definiere, ab dem und einen freien Betrag, auf den aufgeladen werden soll. Jetzt habe ich nur die Möglichkeit auszuwählen, dass ab 20, 50, 100 oder 200 Euro auf 20, 50, 100, 200 oder 500 Euro aufgeladen werden soll. Völlig unnötide Beschränkung.

      • du kannst nicht nur auf 20, 50, 100, 200 oder 500 Euro aufladen sondern auch mit 20, 50, 100, 200 oder 500 Euro aufladen

    • sehe ich auch so. Direkte Abbuchung vom hinterlegten Konto ohne irgendwelchen prepaid Krams.

    • “Im Jahr 2018 kam es zu einer „Welle von Fake-E-Mails“ mit scheinbaren Mahnungen von Klarna, die eine gefährliche Schadsoftware im Anhang enthielten. Klarna empfahl daraufhin, verdächtige Rechnungen mit der genauen Rechnungsauflistung des jeweiligen Kundenaccounts auf klarna.de oder in der Klarna-App abzugleichen.” Wikipedia

    • Wird hier eigentlich jede Bezahlung über Apple Pay einzeln vom Konto abgebucht oder geschieht das alle paar Tage gesammelt?

      • Du lädst die Pre Paid Kreditkarte von boon. auf und das wird direkt deiner hinterlegten Kreditkarte belastet. Für mich 100% Kontrolle.

    • Klarna, und das sollte man allerdings nicht vergessen, führt zu einem Schufaeintrag. Wer den nicht will, der ist bei Boon besser aufgehoben. Sollte man sich bei einer Übergangslösung mit überlegen, falls man seinen Score bei der Schufa nicht unnötig verschlechtern will.

      • Das Scoring verschlechtert sich doch sicher nicht automatisch? Ich bin mit Boon sehr zufrieden, Aufladen funktioniert automatisch und gut ist es. Klarna mag ich nicht sonderlich, muss aber jeder für sich entscheiden.

    • Bei mir hat das bei Klarna mit der Identifizierung im Online Banking nicht geklappt. Jemand einen Tipp?

      • Bei mir ebenfalls nicht – bin Sparkassen Kunde. Über einen Tipp wäre ich auch dankbar.

  • Das automatische Aufladen auf einen bestimmten Wert ist doch nix Neues. Das nutze ich seit je her so. Ich hatte es mir in der App auch schon angeschaut, kann aber keinen Unterschied zu vorher ausmachen.

    • Bist dir sicher? Ich kannte es nur so, dass du z.B. sobald ein bestimmter Betrag unterschritten wird einen Betrag X auflädst, nicht aber auf einen Betrag hin auffüllst. Aber vielleicht habe ich das dann bisher übersehen.

      • Doch das ging schon immer (das auffüllen auf z.B. genau 100.- EUR)

      • Dann hab ich mich von der Update-Beschreibung aufs Kreuz legen lassen :-o

      • Ja die Beschreibung ist irreführend

      • Ja, ganz früher konnte man die Werte sogar noch frei eingeben. Ich habe z.b. noch eingestellt, dass wenn der Wert unter 80€ geht, dann immer auf 100€ wieder aufgeladen werden soll.

        Ich verstehe die Änderungsbeschreibung vom Boon zu der Version leider nicht.

      • Nein, Chris, Du hast Dich nicht veralbern lassen.
        Wenn ich mir das richtig zusammenreime, ging das in der französischen App schon immer. Als dann die deutsche App auf den Markt kam, war die Funktion weg. Nun haben sie es nachgeliefert.

      • Selbst in der deutschen App konnte ich es schon länger nutzen.

      • Mit der deutschen App lade ich „schon immer“ auf 250€ auf, wenn 150€ unterschritten werden.

    • Nope. Gamz früher ging das sogar noch individueller. Seit einigen Versionen (mind. einem dreiviertel Jahr) ging das nicht mehr. Der Uator des Artikels hat absolut Recht.

  • Kann man der App nicht einfach die Rechte der Kontakte verweigern?

  • Coooool. Endlich ändern der Sicherheitsfrage und direktes kündigen aus der App heraus.

    Boon wird immer besser und besser

  • Das deaktivieren des Schalters unter „Geld empfangen“ klappt bei mir. Es erscheint keine Fehlermeldung und die App stürzt nicht ab.

  • aufladen bis zu einem fixbetrag ging bei mir immer schon!?

    • Ja, das ging wenn du diese Funktion aktiviert hast als die App sie noch unterstützte. Dann ging das auch noch nach dem man das Feature entfernt hat. Jetzt haben sie das Feature auch für Neukunden wieder eingeführt.

  • Bei dem Account meiner Frau gibt es eine Sicherheitsabfrage die sie vorher nie gewählt hat. Dementsprechend kann sie die Frage auch nicht beantworten.

  • Ich denke, in der aktuellen Version hat sich schon eine Kleinigkeit geändert. Früher hieß es: Wenn das Guthaben (z.B.) unter 100 € sinkt, dann auf (z.B.) 200 € aufladen. Jetzt gibt es die Option „aufladen mit“. Wählt man diese, dann wird das Guthaben um 200 € aufgestockt, sobald es unter 100 € sinkt. Es aber jetzt keine wirklich weltbewegende Neuerung.

    • Doch. In der Vorversion gab es nur Aufladen MIT. Jetzt kannst Du wählen. Aufladen MiT oder Aufladen AUF. Das ging früher schonmal. Und irgendwann nicht mehr. Hab ich zig Mails an den Support geschrieben. Da Aufladen MiT totaler Mist war

  • Der Nutzer gibt ein Teil seiner Privatsphäre auf? Na und, das ist sein Problem. Was aber gar nicht geht und in Deutschland auch rechtswidrig ist, ist, dass er die Kontaktdaten ANDERER preis gibt. Das ist das gleiche Problem wie bei Facebook, Whatsapp etc.
    Zum Glück gibt es die ersten Richter, die das verstanden haben und entsprechend urteilen.
    Ich meide diese Dienste, da ich ihnen meine Daten nicht geben will. Und s.g. Freunde laden meine Daten ohne mich zu fragen zu den Diensten hoch? Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde.
    Aber die Dienste verlassen sich halt drauf, dass die Leute nicht ihre „Freunde“ anzeigen.
    Ich hoffe nur, dass da mal einer eine richtige Massenklage lostritt und das endlich mal in die Köpfe geht, dass da die Daten anderer verkauft werden.

      • Na, so „Ach Holger“ finde ich das gar nicht. Schließlich werden da Kontaktdaten von Leuten an einen Dienst gesendet, den die vermutlich nicht mal kennen und dem die sicherlich auch nicht zugestimmt haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sowas rechtens ist. Bei WhatsApp hat es mich schon angekotzt. Da hab ich selber es zwar nicht zugelassen, ich weiß aber nicht, wie oft meine Daten durch den Freundeskreis hochgeladen wurden.
        Wir prüfen gerade im Verein, ob und wie es noch rechtens ist, eine Mitglieder Liste zu verteilen, damit man mal Jemanden anrufen kann. Da kann DAS sicher nicht richtig sein.

  • Ich hoffe den Anwendern ist klar, dass wenn sie Kontakte synchronisieren sie hierfür die Erlaubnis des Kontaktes haben müssen, alles andere ist illegal und ist ein Verstoß gegen die Datenschutzbestimmungen. DSGVO

    Kann teuer werden!!

  • sehe ich das richtig? kostet 1,49€ im Monat?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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