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Mehr Schein als Sein

Blloc: Minimalistischer iPhone-Konkurrent aus Berlin

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Die Idee wabert bereits seit Anfang 2017 durch Netz, jetzt lässt sich das sogenannte Blloc Phone erstmals auch vorbestellen.

Block Times

Das schwarz-weiße Gerät – für die Entwicklung eines Prototypen hatte das Team im November 2016 ein Berliner Startup Stipendium an der Freien Universität Berlin erhalten – soll weniger auf Konsum und Entertainment ausgerichtet sein als herkömmliche Smartphones und sich so als Arbeits-Handy für Nutzer anbieten, die sich nicht andauernd ablenken lassen wollen. Ihr erinnert euch an das Times-Experiment.

[…] Es besteht aus modernster Hardware (BllocPhone), einem innovativen, effizienten und sicheren Betriebssystem (BllocOS) sowie einer flexiblen Cloudanwendung zur Verwaltung (BllocCloud).

Mehr Schein als Sein

Was auf den ersten Blick einen ganz netten und durchaus auch bezahlbaren Eindruck macht, Blloc soll mit 64GB Speicher und einem 5,5-Zoll-Display überschaubare 359 Euro kosten, kann es bei genauerem Hinsehen nicht mit dem für eine ähnliche Zielgruppe konzipiertem Light Phone 2 aufnehmen.

So handelt es sich bei dem „BllocOS“ nicht um eine eigene Betriebssystem-Entwicklung, sondern schlicht um Googles Android 8.1. Bei den auf der Homepage sichtbaren, speziell angepassten Apps, handelt es sich um nicht viel mehr als ein App-Launcher. WhatsApp und Co. müssen nach wie vor über den Google Play Store geladen werden.

Blocc Phone

Zudem dürfte der Schwarz-Weiß-Look nur einen marginalen Einfluss auf die Akkulaufzeit haben. Das Blloc Phone setzt weder auf ein E-Ink noch auf einen OLED-Bildschirm sondern verbaut ein herkömmliches LCD IPS.

Kurz: Wer sich von seinem Smartphone weniger ablenken lassen möchte und selbst genervt von den im Schnitt 80 täglichen Griffen zum iPhone ist, kann seine Display-Farben in Eigenregie anpassen oder zu echten Alternativen wie dem, Light Phone 2 wechseln. Das Blloc Phone ist hingegen ein stinknormaler Android-Knochen mit netter Webseite und schöner Produktverpackung.

Die technischen Spezifikationen im Überblick:

  • Display: 5.5“ LCD IPS FHD+, 1000:1 contrast ratio, 421ppi
  • Battery: 3100 mAh capacity, Fast charging enabled, Non-removable
  • Memory: 4 GB RAM memory
  • Processor: P23 Processor, Octa-Core 2.0 Ghz, ARM A53 Cortex
  • Storage: 64 GB Storage, Slot for SD card
  • Connectivity: USB Type C connector, Bluetooth 4.0
  • Camera: Sony IMX258 EXMOR RS, 13 Mega-Pixel CMOS sensor, RAW format output, 4k video @30fps
  • Sound: 3.5mm headphone jack

Mit Dank an Ladis!

Freitag, 18. Mai 2018, 10:52 Uhr — Nicolas
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  • Android? Einsatz damit indiskutabel!

  • Also für mich sieht das aus wie ein Sony Xperia. Die einzige Gemeinsamkeit ist die Schlichtheit, sonst nichts.

  • Für 100€ inAppkauf kann man Farbe freischalten.

  • Bei der Diskussion „weniger Smartphone Nutzung“ werden oft Äpfel mit Birnen verglichen.
    Früher hatte ich folgendes in der Tasche:
    Kalender, Zeitung, Buch, Fotoapparat, Block, Stift, Reiseführer, Stadtplan, DB-Kursbuch, eventuell noch ein Kartenspiel und die letzten Jahre vor Smartphone auch noch ein „kleines“ Handy
    Nicht immer alles, sondern je nach Situation,genutzt habe ich natürlich nie alles gleichzeitig sondern abwechselnd.
    Heute habe ich das alles und noch viel mehr (Sprachführer, Lexikon, Reisekatalog, Fotoalbum, etc. Etc.) immer dabei und nutze es auch nie gleichzeitig aber immer mit dem gleichen Gerät. Und letztlich spart mir das viel Zeit, die ich fürs Leben nutzen kann.
    Zeitkiller sind : Telefonfunktion einschließlich SMS/WhatsApp etc. Und zusätzlich viele Nachrichten-Apps, die mit unwichtigen Push-Meldungen um Aufmerksamkeit buhlen.

    Ein Smartphone light, dass sich letztlich nur auf diese Funktion beschränkt wäre also in Bezug auf Zeitgewinn kontraproduktiv.
    Smartphone Nutzung beschränken? Ganz einfach: Pushmeldungen ausschalten, Benachrichtigungston bei WhatsApp etc auf Aus und desöfteren den Nicht-Stören Modus auf Ein.
    Geht mit jedem iPhone problemlos

    • Von den Funktionen hast Du recht. Aber! Wenn Du mal schnell in die Stadt fährst, weil Du dir ne Hose kaufen willst, lässt Du früher zuhause:

      -Foto
      -Buch
      -Kalender
      -Block
      -Reiseführer
      -Stadtplan

      usw….

      Der Punkt ist für viele (nicht für alle, es gibt die Hardcore Handy in der Taschelasser), das sie mal schnell in die Stadt fahren wollen und dann im Bus, statt sozial zu interagieren, einfach ihr Handy in die Hand nehmen und es nutzen, WEIL es ja soviel kann.

      1980 habe ich mir die Gesichter der Leute im Bus angeschaut und überlegt, warum die so einen Gesichtsausdruck machen, wie sie ihn machen.

      Heute sehe ich 40% weggeflashte Jugendliche mit Strippe im Ohr
      30% Erwachse, die scheinbar Harry Potter auf ihrem Smartphone neu eintippen
      10% Leute, die die Frechheit haben, 20 Minutengespräche zu führen, obwohl der Bus voll ist.

      und der Rest normale Leute.

      Wenn Du so ein Useless Phon hast, das nur telefonieren kannst, bis du einer weniger, der zu den oben Genannten gehört.

      • Menschen sind halt unterschiedlich.
        Früher habe ich in der Bahn zur Arbeit Zeitung gelesen und anderen damit die Sicht versperrt oder mit Knistern genervt, heute lese ich sie auf dem iPhone oder (bei längeren Strecken) dem iPad.
        Mit fremden Leuten habe ich im ÖPNV noch nie wirklich kommuniziert
        dafürkommuniziere ich heute manchmal in „Leerlaufzeiten“ mit nicht anwesenden Freunden oder Familienmitgliedern.
        ist halt alles relativ

      • Also da finde euch es aber sinnvoller mit Kumpels den Abend zu planen, News zu lesen, benötigte Sachen einzukaufen oder selbst zocken als irgendwelche Leute anzustarren und mir zu überlegen was sie wohl denken. Das bringt mich nun echt nicht weiter.

  • Okay, was genau drin steckt und wie es läuft muss sich zeigen, aber designtechnisch durchaus ansehbar.

    Abgesehen davon hab ich irgendwie immer Schwierigkeiten iOS und Android für mich als Konkurrenten zu sehen. Mir sind die nach wie vor zu unterschiedlich. Mehrere Ausflüge ins Androidlager endeten mit einem Rückflug und anschliessender Landung bei iOS. Bekannten und Freunden gehts ähnlich, egal aus welchem Lager man „stammt“

  • Wie überflüssig, Hauptsache: Stipendium bekommen.

  • Konkurrent? Hmmm… Is ja fast wie Äpfel und Birnen als Konkurrenz zu sehen.

  • iPhone-Konkurrent? Das? Soll das ein Witz sein? :-D

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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