Zwei Updates für Fotofans
BitCam und Photoaster: Zwei Foto-Apps springen auf Version 2
Mit BitCam und Photoaster haben zwei sehr unterschiedlich angelegte Foto-Apps größere Updates erhalten. Beide Anwendungen liegen jetzt in Version 2.0 vor. Während BitCam weiterhin konsequent auf Pixeloptik und Retro-Mac setzt, baut Photoaster seine klassische Fotobearbeitung mit Presets, zusätzlichen Filtern und einer flexibleren Oberfläche aus.
BitCam erweitert die 1-Bit-Kamera
BitCam feiert mit Version 2.0 zugleich sein zehnjähriges Bestehen. Die Anwendung reduziert Aufnahmen weiterhin auf eine 1-Bit-Darstellung aus schwarzen und weißen Pixeln. Wer etwas mehr Farbe möchte, kann alternativ einen Modus mit acht Farben verwenden.
Der Kamerabereich wurde erweitert und erlaubt nun unter anderem das Zoomen sowie die direkte Anpassung des Kontrasts. Unterstützt werden zudem aktuelle iOS-Kamerafunktionen wie der Zugriff über den Sperrbildschirm und Camera Control.
Deutlich größer fällt der neue Editor aus. Vorhandene Fotos lassen sich damit nachträglich durch BitCams Dithering-Verarbeitung schicken und mit Farben sowie linearen oder radialen Verläufen kombinieren. Die Ergebnisse können als hochauflösende PNG-Dateien exportiert werden. Die Oberfläche orientiert sich sichtbar an Macintosh System 1.0 und gehört damit mindestens ebenso sehr zum Konzept wie die eigentliche Bildbearbeitung.
BitCam läuft nun nativ auf iPhone, iPad und Mac. Der Download ist kostenlos, der Zugriff auf den Editor kostet einmalig 9,99 Euro.
Photoaster speichert jetzt eigene Presets
Auch Photoaster macht mit Version 2.0 einen größeren Sprung. Die kostenlose und werbefreie Fotobearbeitung haben wir bereits 2024 vorgestellt. Zwei damals angekündigte Funktionen sind nun enthalten: Häufig genutzte Filter lassen sich als Favoriten markieren und komplette Bearbeitungseinstellungen können als Presets gespeichert, benannt und neu sortiert werden.
Hinzu kommen neun neue Filter mit Namen wie Turtle, Canyon, Fuji, Amber, Marigold oder Seafoam. Den bisherigen Bloom-Effekt teilt Photoaster in die Varianten Glow und Fog auf. Glow ergänzt dabei farbige Lichthöfe um helle Bildbereiche, während Fog dem bisherigen Effekt entspricht.
Auch die Bedienoberfläche lässt sich jetzt in der Größe verändern. Ein ausgeklapptes Menü zeigt mehr Einstellungen und ermöglicht die Vorschau von Filtern, zusammengeklappt bleibt mehr Platz für das bearbeitete Foto. Die Stärke von Overlays wie Filmkorn oder Papiertexturen kann ebenfalls angepasst werden. Dazu kommen zahlreiche kleinere optische Änderungen und Verbesserungen bei der Performance. Photoaster bleibt auch mit Version 2.0 vollständig kostenlos.


