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Bestandsaufnahme: „Apples HomeKit wird den Markt dominieren“

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Das Münchner Beratungsunternehmen Mücke, Sturm & Company hat eine 10 Seiten starke Bewertung der HomeKit-Lösung Apples vorgestellt und bietet das PDF jetzt auf den eigenen Seiten zum Download an.

homekit

Die Marktanalyse prognostiziert grundlegende Veränderung im Smart-Home-Markt, lobt Apple ob seines disruptiven Ansatzes und gibt eine Funktionsübersicht des aktuellen HomeKit-Aufbaus.

Um es kurz zu machen: Wir empfehlen euch den Blick in das hier verfügbare PDF nicht wegen der abgedruckten Prognosen zur iOS 9-Adoptationsrate, sondern wegen des leicht verständlichen Überblicks auf Zonen, Räume, Accessoires, Fernzugriff-Optionen und Trigger.

Die schematischen Zeichnungen verdeutlichen Apples Raumaufteilung, erklären was sich nach der Freigabe von iOS 9 ändern wird und werfen einen Blick auf die zukünftige Verbreitung Homekit-kompatibler Geräte in Deutschland. Ein Lese-Tipp. Nicht zuletzt, da sich Apples Kommunikation bislang auf eher versteckte Support-Artikel beschränkt.

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HomeKit: Zugriff und Gruppierungen

homekit-aufbau

Bild: Mücke, Sturm & Company
Dienstag, 08. Sep 2015, 9:47 Uhr — Nicolas
43 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Soll das jetzt ein Witz sein? HomeKit ist noch nichtmal richtig fertig bzw. draußen und jetzt heißt es schon, dass es den Markt dominieren soll??? HomeKit wird seit Monaten angepriesen, aber passiert ist noch nichts!

    • Ich habe den Eindruck, dass 95 Prozent aller Unternehmensberater reine Kaffeesatzleserei betreiben und ihre Erkenntnisse nur deshalb zu überteuerten Stundensätzen unters Volk bringen, weil sie diese mit einem zur Schau getragenen Selbstbewusstsein und aufgeblähter Sprachakrobatik garnieren. Wir hatten neulich so ein Beraterpack in der Firma: Münchener Jungvolk, gerade BWL-Studium fertig, Null Ahnung, kommt im geleasten Firmensportwagen daher und macht den großen Maxe. Gottlob hat unser Geschäftsführer den Schwindel enttarnt und die smarten Anzugträger nach drei Tagen vor die Tür gesetzt.

    • Wird den Markt genauso dominieren wir Ping und Apple Music. Mit der Zuverlässigkeit von Siri!

      So!

    • Wie du unserer Berichterstattung entnehmen kannst sehen wir das ähnlich, aber: Offiziell war HomeKit bereits mit iOS 8.1 „fertig“.

      • Deswegen lese ich auch so gerne die iFun Artikel… Die Berichterstattung ist sehr objektiv und immer offen und ehrlich! Nicht wie der Rest, welcher einfach mit dem Strom schwimmt :-)

    • Das ist wie mit der Apple watch: die wurde auch ein Jahr im Voraus vorgestellt ( und noch viel länger herbeigeschrieben), hat ewig gebraucht bis zur marktreife , aber dann auf einen Schlag ca 75 Prozent Marktanteil erobert! Also, noch Fragen oder Beschwerden!?- wartet einfach noch etwas bis es richtig anläuft! Und dann wird Apple ein hervorragendes, ins Apple Ökosystem eingebautes homekit System rausbringen, welche die ganzen anderen einzelnen insellösungen ersetzt!

  • Hmm, das PDF kann mobil leider nicht aufgerufen werden.

  • wird seit über einem Jahr angepriesen. Kotzt mich echt langsam an, dass es solange dauert. Siri schalte das Licht aus über die Watch würde mir schon reichen. Kann doch nicht so schwer sein…

  • „Disrupriver Ansatz“? Versteh ich nicht in diesem Zusammenhang.

    • Das geht auf Schumpeter zurück. Disruption bedeutet in diesem Sinne die „schöpferische Zerstörung“. Etwas zerstören/obsolet machen, um es dann mit etwas besseres zu ersetzen.

      Beispiel:
      Vorher Pferd, jetzt Auto
      Vorher Festnetz-Telefon, jetzt Mobiltelefon

      Am Ende kann man das alles auch mit dem Wort „Innovation“ beschreiben. Fertig!

  • Ich frage mich wieviel Tausende es kostet bis man sein Haus entsprechend umgebaut hat. Für die breite Masse ist solche Spielerei doch nur schön zum Träumen

    • In dem Fall werden doch keine Kabel benötigt und man kann alles mit der Zeit erweitern.
      Bedeutet ja nicht das man sofort alles austauschen muss.

    • Ja das ist halt wie mit allem was ins Haus integriert ist; z b ne zwangsbelüftung incl Heizung / Klima ist echt vom Feinsten, rechnet sich aber eben nur bei Neubau oder einer kernsanierung. Trotzdem ist es toll und Zukunftstechnologie

    • Also ich werde mir jetzt das telekom smart home holen (bis ende des monats noch ne „-100€“ aktion) und reche momentan für meine 2 Zimmerwohnung mit rund 500€ damit soweit alles abgedeckt ist. Dieser monat wird mal wieder teuer, wenn da noch das iphone dazu kommt :D

      • wenn du schon dein Wohnklo mit Kochnische nicht im Griff hast und das automatisieren mußt…

  • Das Wörterbuch klärt auf: disruptive bedeutet soviel wie, Zerstörerisch. Was der Beschreibung eine völlig neue Bedeutung gibt.

  • Eine disruptive Technologie (engl. disrupt – unterbrechen, zerreißen) ist eine Innovation, die eine bestehende Technologie, ein bestehendes Produkt oder eine bestehende Dienstleistung möglicherweise vollständig verdrängt. Disruptive Innovationen sind meist am unteren Ende des Marktes und in neuen Märkten zu finden. Die neuen Märkte entstehen für die etablierten Anbieter in der Regel unerwartet und sind für diese, besonders auf Grund ihres zunächst kleinen Volumens oder Kundensegmentes, uninteressant. Sie können im Zeitverlauf ein starkes Wachstum aufweisen und vorhandene Märkte bzw. Produkte und Dienstleistungen komplett oder teilweise verdrängen.

  • Die Zukunftsprognosen sind gelinde gesagt völlig an den Haaren herbei gezogen…
    Man könnte auch meinen, die Macher dieser Bestandsaufnahme machen aus einer Mücke einen Sturm!
    Oder wollen sich einfach, wie sichtlich gelungen, ein wenig in den Fokus rücken!

  • @ifun
    Wenn ihr schon auf ein PDF zum Download verlinkt, sollte am Ende auch .pdf stehen. Danke.

  • Nicht aufregen, solche Firmen gibt auf der ganze Welt, die werden von Apple bezahlt, damit sie so etwas schreiben, steht doch das Ergebnis vorher fest. Ich werde sicher nicht mein RWE-Sachen wegschmeissen und ich vermisse dabei nichts.

  • Ich kann auch noch nicht erkennen weshalb das den Markt dominieren sollte. Automatisierungslösungen gibt es inzwischen schon eine ganze Reihe. Einige davon sicher flexibler einsetzbar (z.B. Homematic) als das was Apples Homekit anbieten wird und möchte. Steuerbar auch über Smartphone. Unterschied ist allenfalls die Steuerung über Siri. Aber eine Marktdominanz kann ich beim besten Willen nicht erkennen.

    • Doch klar : iphone und iPad sind inzwischen endlich Massenprodukte, und somit ist es für Apple User eindeutig die bessere ( weil integrierte) Lösung, als mehrere verschiedene insellösungen zu kaufen

      • Die bessere Lösung für Apple Kunden wäre, wenn man das System seiner Wahl tiefer in das System einbinden könnte. Es gibt genug Möglichkeiten, die Unterschiedlichen Anbieter zu kombinieren. Apple schafft jetzt eine weitere Lösung, die nur wieder Anbieter ausschließt. Es wird also eine neue geschlossene Inselgruppe gegründet.

  • nichtwichtignein

    Schaut euch eh Fach mal Homematic an.
    Sehr vielseitig. Lässt Nutzung von Skripten zu und ist somit auch für Bastler bestens geeignet. Das wird bei Homekit mit Sicherheit nicht der Fall sein.

    • nichtwichtignein
      • Das wäre ja schon fast wieder ein Grund es zu kaufen :-/ wenn ich basteln möchte setze ich mich mit meiner siebenjährigen Tochter hin die ist gerad voll im Bastelwahn Von meinen Geräten zu Hause erwarte ich dass sie einfach funktionieren wenn ich da basteln muss dann fliegt es raus ;-)und es kommt was anderes her was funktioniert. Im übrigen ein Ansatz den Apple früher tapfer verfolgt hat aber langsam habe ich das Gefühl dass das aber auch nicht mehr so ist

      • Ist „auch“ für Bastler geeignet. Abgestimmte Szenarien wird Apple dir auch nicht bieten. Die musst du überall selbst bauen.

  • Soll das ein Witz sein? Die c’t hat aktuell Homekit Produkte getestet und bescheinigt, dass die gesamte Technologie nicht ausgereift ist.

  • Der Erfolg wird darin liegen, das es keine insellösung eines Herstellers ist sondern eine offene Lösung mit einer normungsschnittstelle. Und durch die marktdurchdringung von apple, brauche ich kein Bwl Studium, um einen Erfolg vorher zu sagen.

    • Handelt es sich da wirklich um eine offene Lösung? Dann müssten die Unternehmen die Produkte ja nicht zertifizieren lassen. Offen ist für mich etwas anderes. OpenHAB oder Fhem sind für mich offene Lösungen. Apple nutzt hier seine Macht, um sein System durchzusetzen. Den Kunden wird das System aufgedrückt, da kein anderes System z.B. von Siri gesteuert werden kann. Die Firmen werden mit vielen Kunden, die für gewöhnlich ordentlich Geld ausgeben, gelockt.
      Das System wird sich also durchsetzen. Hoffentlich auch qualitativ.

  • So wie ich das verstehe, wollen sie einfach darauf hinweisen, dass mit iOS 9 Home Kit (samt einer dann erhältlichen praktischen App seitens Apple, wie schon Passbook damals) in den Händen von Millionen und Millionen von Potenziellen Kunden von Smart-Home-Produkten ist. (dank der Adaptionsrate von iOS). Weiterhin vermuten Sie dass Apple mit iOS 9 anfangen wird Home Kit richtig zu bewerben. Da HomeKit ja schon veröffentlicht wurde und „fertig“ ist, könnten Hersteller ja schon fleißig damit experimentieren und entwickeln, vielleicht sogar im großen Stil mit Apple zusammen (wer weiß?!)

    Insgesamt ist es halt nur eine Prognose über das Potenzial das Apple mit Home-Kit hat. Eine weitere tolle Funktion für Apples system ist es jedenfalls ;)

  • HomeKit lässt sich auch heute schon nutzen. Ein Raspberry Pi mit Domoticz Software kann unzählige Hardware verschiedener Anbieter ansprechen (meist mit USB-Devices, Aufsteckplatiken oder durch Kommunikation mit Ethernetbridges der jeweiligen Hersteller).

    Da die Software eine Open Source HomeKit Anbindung mit an Board hat, kann ich heute schon meine Lampen/Sensoren über Siri ansprechen.

    • Killer! Aber ich glaube du hast den Sinn dahinter nicht verstanden. Dieser ist nämlich, dass ich mich NICHT mit dem ganzen Zeug auseinander setzen und irgendwas zusammenfrickeln muss, sondern es anschließe und es einfach funktioniert. Einfach so, herstellerübergreifend

  • Das ist genau der Punkt. In Deutschland gibt es von verschiedenen Hersteller Gruppen
    Home Automatisierungs-Angebote.
    Ob das über Telekom, RWE bis hin zu zB. Busch-Jaeger Version von free@home
    geht. Eigentlich sind jeweiligen Angebot nicht kompatibel zu einander.
    Erst über Zusatz Hardware wie Raspi, etc. kann man sie verknüpfen.
    Und hier hakt es, das ist auch hier im Forum unter verschiedenen Punkten zu lesen.
    Die meisten Leser hier ( incl. mir) haben Interesse an Hardware und evtl sogar am Basteln.
    Die meisten „normalen“ Nutzer allerdings benutzen sowohl Handys als auch sonstige
    Geräte wie Toaster oder Staubsauger. Auspacken, zur Not noch anschließen und benutzen.
    Alles weitere lässt man oder kauft die vermutlich einfachere und billigere Version.

  • Ja, Apple hatte schon immer geschlossene Lösungen und das ist auch gut so! Das bringt Sicherheit. Wenn du offene Lösungen bevorzugst, bist du bei Apple falsch. Ich denke, es wird ähnlich wie bei den Smartphones : die große Masse nutzt das offene, billige aber auch unsichere Google system ( android) , die zweitgrößte Masse nutzt das teurere , aber sichere system von Apple, mit gewissen Einschränkungen, und dann wird es ein paar zu vernachlässigende insellösungen geben…

  • nichtwichtignein

    Ich sagte AUCH für Bastler. Also ist es auch für die Leute nutzbar, die sich nicht großartig reindenken möchten oder können!
    Es besteht aber die Möglichkeiten, vieles zu realisieren was mit Homekit mit Sicherheit nicht funktionieren wird.

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