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16 Schusswechsel pro Tag

Bericht: Apps schützen vor Gefahren in Rio

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22 Kommentare 22

SHIFT, das Digitalmagazin der Deutschen Welle, widmet sich in seiner aktuellen Ausgabe der iOS-Applikation Fogo Cruzado (Kreuzfeuer) und der gleichnamigen Online-Plattform der Betreiber.

FogoCruzado

Die App, die hierzulande undenkbar scheint, informiert in Brasilien über die zuletzt gesichteten Schusswechsel und hilft Passanten und Zivilisten dabei, gewalttätige Auseinandersetzungen mit Schusswaffen in den Gefahrenzonen des Landes (in Rio sind es etwa 16 pro Tag) großflächig zu umgehen.

Ein Blick über den Tellerrand, der fast schon ein wohliges Gefühl bei den Gedanken daran aufkommen lässt, dass wir uns hierzulande über Sinn und Unsinn der neuen „Heute schon mit ihrem Kind gesprochen?“-Kampagne streiten dürfen, ohne uns nebenbei per Push-Mitteilung über aktive Feuergefechte informieren lassen zu müssen.

Brasiliens Millionenmetropole Rio de Janeiro versinkt in Gewalt. Die Bewohner nutzen Online-Plattformen und Apps, um Gefahrenzonen zu meiden. Die Apps dokumentieren Schießereien in Echtzeit und liefern einen Überblick über die Gewalttaten.

Freitag, 19. Okt 2018, 17:15 Uhr — Nicolas
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  • Genau richtig formuliert !
    „Die hierzulande undenkbar SCHEINT“… Scheint, weil wir bei dieser Entwicklung vielleicht irgendwann leider doch solche Apps nötig haben werden…

    • Gab doch erst heute in Berlin Mitte einen Schusswechsel auf der Straße

    • Ich habe auch Angst vor diesen Nazis, die Entwicklung meintest du doch, oder?

      • Ich auch vor Nazis. Gruselig wie die mit Fakenews und Gewalt ihre Weltanschauung verbreiten wollen…Das it keine gute Entwicklung. jeder der andere Kulturen und etwas von der Welt geehen hat weiß wie engstirnig diese menschen doch sind…

      • Dann war das also ein türkischer Nazi, der zur letzen Jahrewende einem Mädchen in den Rücken schoss, ein irakischer Nazi der den Disco Türsteher mit einem M16 erlegt hat, islamische Nazis, die Frankreich mit Sturmgewehren ein Massaker anrichtete, der Iraner, der in München im McDonalds um sich schoss. Muss noch ein paar Nazi Fälle erwähnen?

      • Den Norweger mit den 70 Kindern hast du vergessen, Erik.

      • Naja die meisten dieser MENSCHEN solcher Nationalitäten, von denen ich im Übrigen auch einige zu meinen Freunden zähle, verstehen es wenigstens einen Satz mit Subjekt, Prädikat und Objekt zu formulieren. Vielleicht hilft dir ja mal ein Blick über den Tellerrand um etwas mehr kulturellen Input als Döner oder Pizza zu bekommen. ;)

    • Hier gibt es so was ähnliches, die App nennt sich Verbrechen.

  • Aber selbstverständlich sind wir hier in Rio. LOL!

  • Wie heißt denn die App? Bin im November in Rio. Könnte die gleich Mal testen.

  • Tommy-the-Tom-Thomson

    Ich bin beruflich viel in São Paulo, hier gibt es zwar nicht so extreme Häufigkeit wie in Rio, aber so eine App wäre sehr hilfreich

  • Tommy-the-Tom-Thomson

    Digitalisierung kann unser Leben mit solch einer App wesentlich sicherer machen.
    Sehr gut, wenn es die aktuellen Gefahren bei aktuellen Vorfällen zeigt, dies hängt aber primär von der Anzahl der Nutzer ab, die zufällig vor Ort ist. Anderenfalls müsste jemand den Polizeifunk abhören, perfekt wäre es aber, wenn die Polizei bei Gefahr direkt selbst Infos an die App/Datenbank meldet.

    Um mir aber ein Bild über die Risikowahrscheinlichkeit selbst machen zu können, würde ich alle historischen Daten benötigen. Wieviel Schiessereien gab es wo? Da kann. Man sich dann selbst eine Prognose machen. In Deutschland gäbe es diese Daten alle in der von der Polizei gepflegten und öffentlich für jedermann einsehbaren Datenbank des Presseportals. Aber wegen Datenschutz würde da niemals jemand was bereitstellen :-)

  • Finde die Kampagne „Heute schon mit deinem Kind gesprochen “ übrigens sehr gut.

    Ich ertappe mich auch immer wieder selbst darin, bin jedoch der Meinung in dieser Sache noch recht harmlos zu sein.

    Bei jüngeren Eltern könnte ich mir ein wesentlich größeres Extrem durchaus vorstellen.

    Unsere Kinder tun mir da wirklich oft sehr leid. Man muss nur in die Augen der Kleinen schauen

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