Trotz guter Testergebnisse
Beats 360: Nutzer klagen über Rauschen bei ANC und Transparenzmodus
Die im September vorgestellten Beats 360 bekommen überraschend Gegenwind. Obwohl Apples neue Over-Ear-Kopfhörer in zahlreichen Tests überzeugen konnten, häufen sich Beschwerden über ein hörbares Grundrauschen. Besonders bei aktivierter Geräuschunterdrückung (ANC) und im Transparenzmodus soll ein dauerhaftes Zischen auftreten. Auffällig wird es vor allem in ruhigen Umgebungen oder wenn gerade keine Musik läuft.
Grundrauschen auch nach Austausch und Firmware-Update
Wie Heise berichtet, schildern mehrere Käufer entsprechende Probleme. Auch auf Reddit finden sich zahlreiche Erfahrungsberichte. Einige Nutzer nehmen das Rauschen ausschließlich bei eingeschaltetem ANC oder Transparenzmodus wahr, andere hören es sogar bei deaktivierten Hörmodi.
Besonders ärgerlich: Ein Austausch der Kopfhörer brachte dabei nicht immer Abhilfe. Mehrere Betroffene berichten, dass auch Ersatzgeräte rauschen. Die Firmware-Version 4A262 konnte das Problem nach ihren Angaben ebenfalls nicht vollständig beseitigen. Allerdings gibt es auch gegenteilige Erfahrungen. So berichtet ein Nutzer, dass erst sein drittes Exemplar kein störendes Rauschen mehr aufwies.
Apple hält leises Hintergrundrauschen für normal
Interessanterweise greift Beats das Thema inzwischen auf seiner offiziellen Supportseite auf. Dort erklärt der Hersteller, dass in einer ruhigen Umgebung gelegentlich ein schwaches Hintergrundgeräusch auftreten könne, solange keine Musik wiedergegeben wird.
Beats empfiehlt außerdem, die Kopfhörer mindestens mit der Firmware-Version 4A262 zu betreiben. Ob ein zukünftiges Update das Rauschen weiter reduzieren kann, ist bislang unklar. Allerdings haben einige Marken, die Geräuschunterdrückung anbieten ähnliche Problem, wenn keine Audiowiedergabe erfolgt.
Wer das Problem selbst überprüfen möchte, kann auf dem iPhone unter „Einstellungen“ und dem Namen der verbundenen Beats den Hörmodus „Aus“ aktivieren. Dieser ist standardmäßig nicht Bestandteil der Umschaltmöglichkeiten. Bei ausgeschaltetem ANC und Transparenzmodus bleibt die adaptive Klanganpassung aktiv.
Unser Test fällt weiterhin positiv aus
In unserem ausführlichen Test der Beats 360 konnten uns die Kopfhörer überzeugen. Besonders die ausgewogene Klangabstimmung, die klare Instrumententrennung und der ausgesprochen natürliche Transparenzmodus hinterließen einen positiven Eindruck. Wir konnten zudem den Fehler nicht im genannten Umfang festellen.
Hinzu kommen die austauschbaren Ohr- und Kopfbügelpolster, ein sehr guter Tragekomfort sowie die hervorragende Integration ins Apple-Ökosystem. Insgesamt halten wir die Beats 360 für sehr gute Kopfhörer, die angesichts ihrer Ausstattung auch preislich attraktiv sind.
Die aktuellen Beschwerden sollten dennoch nicht ignoriert werden. Wie stark das Rauschen tatsächlich ausfällt und wie viele Geräte betroffen sind, lässt sich aus den bisherigen Berichten nicht zuverlässig ableiten. Wer sich für die Beats 360 interessiert, sollte deshalb insbesondere ANC und Transparenzmodus unmittelbar nach dem Kauf in einer ruhigen Umgebung ausprobieren. Das gilt im Übrigen für alle Kopfhörer mit dem Feature.


Poh, sind die hässlich.
Finde die eigentlich ganz ansehnlich. Wie immer liegt Schönheit im Auge des Betrachters.
Wohl wahr.
Ich finde auch das es die bisher schönsten Kopfhörer von Beats sind.
Und was die Verarbeitung angeht finde ich sie schon sehr gut und gehen in die Richtung der Airpods Max.
350 Euro für einen Plastikbomber.
Genau das dachte ich mir auch, könnten genauso gut von Action sein.
Wunschdenken.
Habe die ersatzpolster mittlerweile daheim. Jetzt warte ich noch auf ein gutes Angebot
Dito.
Kindern gefällt das
Habe bei meinen B&W nc Kopfhörern auch ein ganz leises Rauschen und habe das auch bei anderen Marken wahrgenommen. Erschien mir dadurch quasi normal und beim Hören von Musik ist das Geräusch auch weg
Jetzt wo der Hardwaremann CEO ist wird bei Apple endlich alles gut.