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Zugriff auf 150 Verwaltungsleistungen

BayernApp für digitalen Bürgerservice: Bayern jetzt „bundesweiter Vorreiter“

36 Kommentare 36

Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach hat für die Bewohner ihres Bundeslandes heute die so genannte BayernApp präsentiert und will über die neue iPhone-Applikation eine bessere Kommunikation zwischen Bürgern und Behörden fördern.

Bayernapp Gerlach

Der kostenfreie Download soll eine Vielzahl von staatlichen und kommunale Serviceleistungen bereitstellen und den digitalen Zugriff auf zahlreiche Verwaltungsangebote möglich machen.

Zugriff auf 150 Verwaltungsleistungen

Nach Angaben des Bayerischen Staatsministeriums für Digitales soll die neue BayernApp auf über 150 Verwaltungsleistungen der Behörden verweisen und als erste Anlaufstelle für Anwender dienen, die beispielsweise die Kopie einer Geburtsurkunde benötigen, sich ummelden müssen oder etwa Familiengeld beantragen wollen.

Allerdings gestattet die App nur jene Dienste zu nutzen, die von den verantwortlichen Stellen ohnehin schon online angeboten werden.

BayernApp Screenshot

Neben den digitalen Behördengängen bietet die BayernApp ein verschlüsseltes Kontaktformular für die direkte Kontaktaufnahme mit über 700 Behörden, zudem lässt sich das eigene BayernID-Postfach abrufen, sollte dieses bereits vorhanden sein.

Ein News-Bereich fasst öffentliche Meldungen zusammen, die in mehrere Themenbereich zusammengefasst sind und sich bei Interesse einzeln abonnieren lassen – auf Wunsch auch per Push-Nachricht.

Bayern sieht sich als „bundesweiten Vorreiter“

Nach Angaben von Digitalministerin Judith Gerlach ist die BayernApp als „Riesensprung vorwärts“ zu werten, was die digitalen Transformation der Verwaltung in Bayern angeht. Die für iPhone und iPad sei die erste App ihrer Art und würde Bayern damit zum bundesweiten Vorreiter in Sachen E-Government machen.

Der App Store-Download der Bayerischen Staatsregierung wieg knapp 80 MB und hat so geringe Systemanforderungen, dass sich die App selbst unter iOS 10 problemlos installieren lassen sollte.

Laden im App Store
‎BayernApp - Verwaltung mobil
‎BayernApp - Verwaltung mobil
Entwickler: Bayerische Staatsregierung
Preis: Kostenlos
Laden

Pressekonferenz zum Start der BayernApp

18. Feb 2021 um 16:54 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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    36 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Dangge Königg Maggus… Du bist der Beste!
    *wer Ironie findet.. Ihr wisst schon!

    • Käpt'n Blaschke

      Auch wenn es vielleicht so klingt, so ironisch ist das gar nicht. Kunststück dass es in Bayern funktioniert. Sie haben die völlig inkompetente CSU Frau Dorothee Bär als Digital Staatssekretärin nach Berlin abgeschoben und haben scheinbar fähige Leute in Bayern behalten. ;-)

  • Ohh…wie schön wäre so etwas Bundesweit und mit ausfüllbaren PDFs.

    • Bitte keine ausfüllbaren PDFs!

      Wer heute eine Überweisung per Smartphone macht, füllt doch auch keinen PDF-Überweisungsträger aus.

      Wenn, dann bitte gleich richtig (digital) umsetzen.

    • In der Bundeswehr gibt es zum Beispiel nur Word-„Formulare“…

      • Käpt'n Blaschke

        Seit wann hat die Bundeswehr denn Computer? Wenn dann aber nur einen 486er pro Standort mit 14.000 Modem….;-)

      • Hab neulich mein 286 DX 40 gegen einen i3 getauscht bekommen.
        War erstaunt dass der RAM Speicher größer war als die alte HDD…
        Incredible!

  • „…dass sich die App selbst unter iOS 10 problemlos installieren lassen sollte. …“
    Das liegt daran, dass die Entwicklung begonnen hat, als iOS 10 am Start war und man so lange gebraucht hat.

  • Ich werde nie verstehen, warum man die Ressourcen nicht bündelt und das einheitlich für ganz DE ausrollt. Nur auswählen und zack in den entsprechenden Stellen. Dieses Land ist dermaßen zurückgeblieben, unglaublich. Selbst eine Türkei besitzt das und man kann alles (!) online bzw. über die App erledigen!

    • Naja, das Zauberwort heisst „Föderalismus“…Darum wird es das Bundesweit so schnell und einfach nicht geben.

      • So ist es leider. Es sind länderweit immer noch viele LKA-Datenbanken nicht harmonisiert, sprich inkompatibel.
        Das ist einer der Downsides des Föderalismus.

      • „Söderalismus“

      • Die 115 hat allerdings diesen Anspruch. Kein Plan, wie gut das funktioniert, hab die Rufnummer noch nie benutzt.

      • Käpt'n Blaschke

        Wenn allerdings gut gedachter Föderalismus zu Kleinstaaterei verkommt ist Hopfen und Malz verloren. Ich warte auf die Bremen App oder die Saarland App im Jahre 2033. *facepalm*

    • Naja, kannst ja in die Türkei auswandern wenn Du diese Land fortschrittlicher findest als Deutschland. Hält dich keiner auf.

      • Mimimi, es ist doch nur ein Beispiel. Ganz sicher gibt es das auch in anderen Ländern. Es ging um die App, nicht um das ganze Land, oder?

      • Kannst Du nicht lesen? Er hat geschrieben: Diese Land…

        Und nix Mimimi. Wenn es jemand in der Türkei besser findet kann er gerne gehen.

      • Bloß nicht kritisieren. Sonst heißt es gleich, kannst ja auswandern.

  • Naja. Bis jetzt ist es nur ein Inhaltsverzeichnis, das auf externe Seiten verweist.

  • Ich werde nie verstehen, warum man in Videos immer so eine bescheuerte Musik im Hintergrund laufen lassen muss. Wann merkt endlich jemand, dass das total nervig ist.

  • Warum nicht auf Android? Das ist viel weiter verbreitet

  • tolle Sache für die Handygeneration!
    Ich bin schon aus dem Berufsleben heraus und habe mit den Minitastaturen auf den schmartphones meine Probleme bei der Eingabe. Ein sog. Tablett habe ich nicht und werde es auch nicht anschaffen. Ich arbeite gerne am PC. Da habe ich eine genügend große Eigabetastatur und die Ergebnisse sind auch so wie ich den Text, etc. eingegeben habe.
    Wann kommt die PC Bedienung dieser Apps?.Whatsapp kann ich auch in den PC herüberspiegeln und dort gut bedienen.

    • Käpt'n Blaschke

      Im Text steht: „Allerdings gestattet die App nur jene Dienste zu nutzen, die von den verantwortlichen Stellen ohnehin schon online angeboten werden“.
      Für Dich, lieber Werner heißt das: du kannst die Dienste auch über den PC mit der PC Tastatur nutzen. Für mich, lieber Käpt‘ n Blaschke heißt das: ich kann die Dienste leider gar nicht nutzen weil, ich in Hessen wohne und unsere Landesregierung es nicht so mit der Digitalisierung hat. ;-)

  • In Berlin dann in 30 Jahren. Vielleicht, wenn Plannungen bis dahin abgeschlossen sind. Diese kastrierte Beta-Seite, existiert sie noch? Wenn ich berlin.de aufrufe, bekomme ich Zustände, und graue Haare. Einfach furchtbar.

  • ….warum wundert es mich jetzt nicht, dass die App am tablet nicht im Querformat geht?

  • Ist dies wieder Wichtigtuerei, um die digitale Rückständigkeit zu kaschieren. In weiten Teilen der staatlichen Bürokratie leben wir noch im Mittelalter, wo wichtige Behörden nicht erreichbar oder vernetzt sind. Man denke nur an Asyl- und Gesundheitsämter mit Fax oder zig verschiedener Software bundesweit für uneffektives Arbeiten oder der Misserfolg bei Coronaapp sowie Überbrückungshilfe. In skandinavischen Städten kann man ca. 200 wichtige Vorgänge längst online abrufen oder bearbeiten von Zuhause mit jedem Desktoprechner. Hier kommen die mit dem bescheuerten I-Phone als App in den Start mit diesem Minidisplay und das weitverbreite Android wird gänzlich ausgeschlossen. Von modernem schnellen Netz in jedem Ort wollen wir gar nicht sprechen weil schon so oft gelogen wurde. Der Niedergang vorallem des Bundes schreitet immer mehr voran, die Erosion ist nicht mehr abwendbar.

    • Ich war neulich mit meinem Patienten beim Kardiologen. nach einer Woche dann beim Hausarzt gefragt, ob er denn die Unterlagen schon bekommen hat vom Kardiologen. Die Antwort war: „Nein, der Fax ist noch nicht gekommen“. Der Hausarzt meinte das natürlich nicht ernsthaft mit dem Fax, sagte dann, so wie wir unter einander vernetzt sind, bin ich froh, wenn die Unterlagen nach frühestens 10 Tagen ankommen. Zum sämtliche haare raufen ist das.

    • Wenn ein iPhone für dich bescheuert ist, warum bist du dann auf Apple Seiten unterwegs?

  • Was bringt einem die App, wenn sie nur ein Interface auf Dienste ist, die ohnehin bereits per Browser online möglich sind?
    Und selbst bei denen muss man noch oft ausfüllen, sich ein PDF generieren, drucken und handschriftlich signieren. Wann fangen die endlich an den ePerso für sowas zu nutzen…. :facepalm

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