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Aufgepasst: Die iOS-Markierungen schwärzen aber zensieren nicht

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24 Kommentare 24

Der Apple-Blogger Benjamin Mayo macht auf eine Eigenart der iOS-Markierungsfunktion aufmerksam, deren Berücksichtigung euch unter Umständen den sprichwörtlichen Arsch retten kann.

Markieren

Die Markierungswerkzeuge, die das iPhone-Betriebssystem in der Mail-App und in PDF-Dokumenten zur Verfügung stellt, lässt sich zwar hervorragend zum Schwärzen ausgewählte Bild- und Textbereiche nutzen, kann mit Hilfe eines Bildeditor nachträglich jedoch so manipuliert werden, dass die eigentlich „zensierten“ Bereiche wieder sichtbar werden.

So reicht es nach dem Einsatz des virtuellen Markers bereits aus, die Gesamthelligkeit des Bildes entsprechend anzupassen, um Texte unter den geschwärzten Bereich wieder entziffern zu können.

Sichtbar

Geschwärzter Text: Nach leichten Eingriffen wieder sichtbar

Um hier nicht Gefahr zu laufen, Information, die nicht für die Augen Dritter bestimmt sind, zu versenden, solltet ihr im Zweifelsfall auf spezialisierte Werkzeuge wie etwa Redacted ausweichen oder die Formen-Funktion der Markierungen benutzen. Diese arbeitet im Gegensatz zum Marker mit undurchsichtigen, vollflächigen Farben. Danke Manuel.

Mittwoch, 14. Mrz 2018, 15:21 Uhr — Nicolas
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  • Screenshot erstellen und dann schicken sollte ja auch funktionieren? Oder? Aber guter Hinweis.

  • Stefan B. aus H

    Großartig. Und das von einer Firma, bei der Geheimniskrämerei immer so groß geschrieben wird.
    Danke für den Tipp.

    • Großartig, versuch mal deine Dokumente mit einem Textmarker zu schwärzen. Denn das ist, worum es sich hier handelt.

      Jedermans eigene Schuld, wenn sie die Werkzeuge nicht verstehen.

  • Gernhardt Reinholzen

    Ein Textmarker hat ja auch nicht die Aufgabe, Text unkenntlich zu machen. Er soll markiert werden. Dass hier schwarzer Marker auf schwarzen Text ähnlich funktioniert, wie gelber Marker auf gelben Text sollte klar sein. Der schwarze Text wird zwar nahezu unleserlich, aber erwarten, dass er zu 100% abgedeckt wird kann man nicht. Jeder Marker hat eben ne gewisse Transparenz. Das ist einfach notwendig, damit er als solcher auch funktioniert.
    Tja. Blöde Situation, aber kein Fehler von Apple…

    • Finde ich schon einen Fehler von APPLE, wenn ich mehrfach über einen Text gehe sollte es schon nicht mehr zu sehen sein. Ich werde diese Funktion nicht mehr nutzen!

      • @Oliver Gut, war ja auch nicht dafür gedacht! Also herzlichen Glückwunsch zu deinem Aktionismus!

      • Oliver fahr mit deinem gelben Textmarker über gelb ausgedruckten Text und wir reden weiter.

    • Danke, dass es wenigstens einer verstanden hat. Wegen so einen klar ersichtlichen Schwachsinn macht man ein Fass auf und empfiehlt eine zusätzliche App – man könnte auch einfach die Stift-Funktion wählen und oft genug darüber kritzeln. -.-

      • .. ein (aus)gefülltes Rechteck in z. B. schwarz sollte auch gehen, oder? (Gibt ja diese Funktion)
        Ist ja immerhin drübergelegt und sollte den Bildteil / Screenshot übermalen. Ob das in PDF auch geht weiß ich nicht.

    • Danke, wollte eben selbst sowas schreiben und habe dann deinen Kommentar entdeckt.
      Manche werden es einfach „nie“(!) kapieren.

  • Readdles PDF Expert für iPad/iPhone/Mac hat für kleines Geld nicht nur ein ausgezeichneten PDF Bearbeiter, sondern auch eine perfekt funktionierende Schwärzungsfunktion um solche Fauxpas zu vermeiden.

  • Ich habe mir schon in jungen Jahren öfter den Spaß gemacht, in Support-Dokumenten oder Installationsanleitungen, die im PDF-Format vorlagen nach bestimmten „Überbleibseln“ zu suchen.

    Viele Softwarehersteller haben bei Installationsanleitungen den Key oder die Seriennummer lediglich mit einem Balken versehen und dabei übersehen, dass man das mit einem vernünftigen PDF-Editor einfach wieder entfernen kann. Angeblich soll das heutzutage ab und an immer noch vorkommen.

  • Ein Textmarker ist ja auch kein Zensurtool. Mit PDFpen kann man in einem ganzen Dokument alle Vorkommen automatisch zensieren.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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