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ARKit-Demo: Navigation und POI-Infos über die Kamera

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17 Kommentare 17

Mit Blick auf die beiden von Andrew Hart veröffentlichten Demo-Anwendungen für Apples ARKit sind wir auf eure Meinung gespannt. Vor dem Hintergrund „schauen wir mal, was möglich ist“ ist beides sicher interessant, aber laufen wir ab Herbst tatsächlich alle mit dem iPhone vor der Nase rum?

Die im ersten Video demonstrierte Anzeige von Infos zu interessanten Orten erinnert zumal an die Urzeiten von AR. Bereits 2009 konnte die App NearestWiki Informationen zu nahegelegenen Sehenswürdigkeiten direkt in das Kamerabild einblenden. Versteht das nicht als Kritik an ARKit, aber wir hoffen auf kreativere und praxistauglichere Anwendungen für den alltäglichen Einsatz.

Letzteres gilt auch für das zweite Beispiel, die Navigation mit eingeblendeten Richtungspfeilen und Streckenverlauf. Statt Google Glass kleben wir uns jetzt das iPhone vor die Birne? Beide von Hart gezeigten Anwendungen haben hier und da sicher ihre Berechtigung, zeigen in erster Linie aber den aktuellen Entwicklungsstand in diesem Bereich. Apple hat mit ARKit ein Werkzeug geschaffen, mit dem sich obiges schnell realisieren lässt, das aber noch deutlich mehr Potenzial bereit hält.

Freitag, 21. Jul 2017, 18:28 Uhr — chris
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Rede mit!
  • Ich will ein Navi mit „follow the white rabbit“ mode und einem Hasen der vor mir her hüpft…

  • Die Frage ist ja die Umsetzung. Für eine Navigation über ARKit bräuchte man außer beim Startpunkt kein GPS mehr

    • So ein Quatsch! Na klar wäre GPS die ganze Zeit an, die Kamera kennt doch nicht den Weg und mappt direkt auf den „bekannten Bildern“. Bei dieser Art von Navigation muss GPS definitiv an sein, damit quasi einfach die durch die Kamera errechnete Entfernung und der Tatsache das man sieht, dass der Abbiege-Weg die ganze Zeit sichtbar durch die Gebäude gleitet und erst dann wirklich gleich auf ist, wenn man sich anfängt um die eigene Achse zu drehen. Wenn man den Punkt per GPS ungefähr erreicht hat, geht der Weg auch auf der Kamera weiter. Man hätte mal mehr in die falsche bis zu weiteren in die Richtung schauen sollen, in der auf der Kamera rein theoretisch nichts mehr hätte angezeigt werden sollen.

      • @raenderson:
        Mach mal Punkte. Ich verstehe nicht was du sagen willst.

        Nur eines verstehe ich.
        In den Demos sieht man dass Objekte durch Wände durch sichtbar sind und, es ist richtig, das wäre dann auch mit der Routenanzeige so.
        Jedoch widerlegt mich das in keiner Weise – du gibst mir damit sogar recht.

    • Wie kommst du nur auf die Idee, so einen Kommentar abzugeben, wenn du von der Materie überhaupt keine Ahnung hast. Oder bist du auch ein Freund Alternativer Fakten? Du hättest es als Frage oder Hypothese formulieren sollen.

      • Ich meinte revosbackback

      • Ganz einfach. Das phone weiß sehr genau welche Strecke man in welche Richtung zurücklegt. Sonst funktioniert doch das ganze Tracking nicht.
        Habt ihr die ARKit Demos gesehen bei denen in einem Raum etwas visualisiert wird, dann wird durch die ganze Bude gegangen und wenn man wieder im Raum ist ist das Tracking immer noch genau?
        Das geht nur weil das Gerät relativ zur Ausgangsposition sehr genau weiß welcher Weg zurück gelegt wurde bzw wo es sich im Raum bewegt.
        Genau wie die Demo mit dem Metermaßstab.
        Und somit funktioniert auch eine Navigation problemlos. Natürlich wäre das Akkuseitig deutlich ineffektiver als GPS. Aber möglich wäre es.
        Denkt mal weiter. Und Werft mir nicht vor ich würde Quatsch erzählen wenn ihr selbst keine Ahnung habt.

      • @revosbackback:

        Ich denke mal für dich weiter:
        Wie genau ist ARKit ohne GPS? Wie groß ist die Abweichung von gemessenem und real zurückgelegtem Weg? Es wird nie exakt sein – wobei in diesem Zusammenhang exakt bedeutet, dass die Abweichung gleich Null ist.
        Somit wird für eine solche Navigation ab einem gewissen Punkt bzw. Entfernung eine GPS Referenz benötigt um einen Soll- / Istwert Vergleich durchzuführen.
        Ich möchte dich sehen wie du eine 50km Navigation Basierend auf ARKit durchführst (zum aktuellen Zeitpunkt). Der Start ist bestimmt ok, jedoch kann die Ausfahrt auf der Autobahn am Ende deiner Reise durchaus eine andere als die angepeilte sein.

        Für die Zukunft? Meine Glaskugel sagt, dass es theoretisch Möglich ist sich permanent an der Umgebung (Straßen, Gebäude) zu orientieren. Jedoch sind die Datentarife in Deutschland dafür noch nicht attraktiv genug

      • Ich finde deine Gedanken dazu spanend. Bei einem Navi finde ich es nicht wirklich sinnvoll dies mit einer alternativen Berechnung zu tun. Gerade wenn man allenfalls nicht will, dass die Kamera ständig läuft. Ich gehe aber mit dir einig, dass eine Navigation aufgrund der Umgebungs-Berechnung möglich sein müsste. Dies dürfte insbesondere für Inhous Navigation eine coole Möglichkeit bieten. Ich stelle mir da auch eine touristenfreundliche Navigation in einem Bahnhof vor oder eine App für Museumsbesuche. Ein eingespielter Grundriss könnte so zusätzlich helfen, die Navigation zu optimieren und es wären sogar Stockwerk Wechsel sehr gut programmierbar.

  • Schon total geil was möglich wird, wenn man da in die Zukunft schaut was noch kommen könnte … hier ergibt dann aber eine Brille oder ähnliches Sinn, damit es ins Suchfeld projeziert wird und man nicht als mit Handy vor der Nase rumlaufen muss

  • Wird in Zukunft noch ein großes Thema sein, da bin ich mir sicher.

  • Ohne GPS wäre natürlich toll.
    Aber vorausgesetzt der Akku spielt auch mit bzw. Apple legt mal mehr Wert auf einen größeren Akku. Man will/kann ja nicht immer die akku-bank mitschleppen.

  • Interessant und wirklich brauchbar ist es erst dann, wenn die Scheiben von Fahrzeugen zu durchsichtigen Displays werden auf denen die diversen Infos erscheinen.

  • „…aber laufen wir ab Herbst tatsächlich alle mit dem iPhone vor der Nase rum?“

    Was wäre daran denn neu?

  • fünf Laternepfosten und den daraus resultierenden Beulen später, gibts dann einen Coffee zum Trost.. ;)

  • Pat hat vollkommen recht.
    So laufen die doch jetzt schon alle rum

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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