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ariTag und Covr: Zwei iPhone-Gadgets suchen Unterstützer

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26 Kommentare 26

Mit ariTag und Covr sind derzeit gleich zwei Entwickler-Gruppen auf der Suche nach Crowd-Funding Mitteln, um ihre nahezu marktreifen Produkte in Serie produzieren zu können. Während sich die eine Entwicklung an Fotografen richtet, zielt die andere auf jeden von uns, der schon mal sein iPhone hat liegen lassen oder sein abgestelltes Auto in der Stadt vergeblich gesucht hat.

cov

Covr

Die Idee zu Covr stammt von einem Pressefotografen. Er ist mit der Aufnahme über die normale Funktion von Smartphones nicht zufrieden. Warum? Weil die Menschen, ähnlich einer normalen Kamera, immer sofort sehen, dass sie fotografiert werden und daher keine natürlichen Aufnahmen möglich sind. Also wurde nach einer Möglichkeit gesucht, eine Aufnahme zu realisieren, ohne das iPhone in der verräterischen Position halten zu müssen. Heraus kam eine Kamera-Hülle mit einem verschiebbaren Objektiv-Aufsatz. Insgesamt acht Monate hat die Entwicklung der der Kamera-Hülle inklusive Zusatzobjektiv gedauert.

In dieser Zeit wurden diverse verschiedene Wege getestet, bis die nun vorliegende Lösung entwickelt wurde. Um das Gerät für den Massenmarkt zu produzieren, benötigen die Entwickler nun Startkapital, dass Sie über Kickstarter beschaffen wollen. Insgesamt 80.000 Dollar sollen so bis zum 6. Mai aufgebracht werden.

ariTag

Bei ariTag handelt es sich um einen kleinen iPhone-Begleiter, der euch warnt, wenn ihr zu weit von eurem iPhone entfernt seid. Der ariTag ist sehr klein und kann so leicht am Schlüsselbund getragen werden. Lasst ihr im Restaurant euer iPhone auf dem Tisch liegen und entfernt euch, gibt der ariTag Alarm. Umgekehrt könnt ihr mit der ariTag App einen Alarm am Gerät auslösen und so den Schlüsselbund suchen.

Lässt man den ariTag im Auto, ist es sogar möglich mit der App ein abgestelltes Auto in einer fremden Umgebung wieder zu finden, da sich die App die letzte Position des Gerätes merkt, an dem eine Verbindung bestand. Die beiden Schweizer Entwickler haben bereits seit 2001 an verschiedenen Projekten gearbeitet und suchen nun für die industrielle Fertigung des ariTag Unterstützung auf Indiegogo. Insgesamt 35.000 € werden für den Produktionsstart benötigt, die bis zum 1. Juni eingesammelt werden sollen.

Montag, 28. Apr 2014, 13:53 Uhr — Andreas Reitmeier
26 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Also das mit der Kamera ist aber völliger Schwachsinn und sinnlos !!

    Da würde ich nicht mal eine kaufen wenn die ein Euro kosten würde !!

    Die zweite Erfindung mit dem Schlüssel ist perfekt einfach genial !!

  • Nicht die blödeste Idee mit dem Covr, aber wenn sich dieser „Spiegel“ aufstellen würde beim hochschieben, wäre es nicht so kantig. Oder zeigen die nur den Prototypen?
    Der ariTag hingegen ist vom Alarm-Sound her der selbe wie von Elgato der Smart Key. Und von der Idee nichts neues.

    • der ariTag ist von der Idee nicht neues und der Alarm-Sound im Film stammt wirklich von meinem Elgato Smart Key – gut erkannt. Das wirklich neue am ariTag ist die akustische Distanzmessung und eine wesentlich länger Batterielebensdauer.

      • Mensch habe ich ein gutes Gehör… ;-)
        Wenn diese Schlüssel-Finder nicht alle so große Trümmer wären. In Schlüssel-Form oder wie ein USB-Stick….

      • Und dann beschwerst du dich, dass der Akku so klein ist und nicht lange hält ;-)

  • Covr brauche ich zwar nicht (glaube ich), aber die Idee ist garnicht so dumm zumindest für dokumentarische Aufnahmen. Ich habe sowas auch schon mal für DSLRs gesehen. Ein Objektiv, dass aussieht, als fotografiere es nach vorn, aber eigentlich 90° zur seite schaut, damit gab’s auch tolle aufnahmen.

  • Covr ist einfach nur Schwachsinnig. Man kann genauso gut das iPhone so verdeckt halten, ohne dass man es auffällig hochhalten und aufs Display schauen muss. Einfach einhändig auf Hüfthöhe halten und mit den Lautstärkebuttons auslösen. Wers noch unauffälliger braucht, setzt vorher noch die Displayhelligkeit auf Minimum.

  • Aus der Hüfte ? Und wie willst du sehen was du fotografierst ? Also ich will schon sehen was ich Aufnähme.

    • Man kann ja den Winkel abschätzen. Entweder man macht es so, oder eben bewusst und sichtbar. Aber man muss ja nicht für jeden Furz was Crowdfunden, vorallem funktioniert das alles nur im Hochformat. Dinge, die die Welt nicht braucht!

      • Marco, Du hast absolut Recht. Ich kenne zig Dokumentar- und Reportagefotografen, die erstklassige Ergebnisse liefern – ganz ohne Covr, aber eher auch ganz ohne iPhone. Für ein grandioses Foto braucht es den perfekten Moment, nicht das perfekte Equipment. Dieses Produkt ist einfach nur ein Spielzeug für Voyeure und eine pfiffige Idee eines – eben nur beinahe – Pulitzer-Preisträgers. ;)

  • ariTag gefällt mir – scheint lauter zu sein als Elgato Smartkey

  • Dann aber nur VVS aufnahmen…? Oder kann ich diesen Spiegel dann drehen?

    • Right now you can only shoot vertical (portrait) mode. However, I’ve already drafted and patented a design for a Pro-line of COVR Photo cases that will allow you to shoot both portrait/vertical and landscape/horizontal. There are a few technical challenges to do this, so we will be working on future designs once we complete our Kickstarter campaign and deliver all the rewards. I really appreciate questions so thank you for asking.

  • Auf sowas wie airTag warte ich schon ewig. Möchte mir bei so einem Gadget nicht immer über die Akkulaufzeit Gedanken machen müssen. Hätte mir es allerdings lieber als Armband gewünscht.

  • Hm ich möchte aber wissen wann und wo ich fotographiert werde…

    • Dann erkundige dich an erster Stelle bei den Gemeinden und öffentlichen Stellen, oder etwa stehen keine Kameras auf öffentlichen Plätzen Autobahnen, Untergührungen, Tunneln, etc… :)

  • „Weil die Menschen, ähnlich einer normalen Kamera, immer sofort sehen, dass sie fotografiert werden und daher keine natürlichen Aufnahmen möglich sind.“

    Mag sein, dass sie einfach nicht gerne ungefragt fotografiert werden…

  • Also ich finde beide gut!!
    Covr begeistert mich und ich würde mir eins kaufen, wobei ich die Idee hier dogar sehr gut finde mit der aufschiebbaren linse die sich aufklappt. Ich bin jetzt kein Profifotograph aber wie oft ist es passiert dass wenn ich zB meine kleine Tochter knipsen möchte, weil sie gerade was ptziges macht, sie das merkt und unterbricjt und der Moment ist vorbei. Genauso gibt es genug andere Anlässe. Kommentare wie Staller welcome.. Nunja wer sich nicht von Fremden aufnehmen lassen will darf nicht auf die Strasse, gibt genug Kameras überall und wer so ein iPhone hat (oder anderes Smartphone) der braucht sich auch nicht an „Stalker“ stören. Wir wissen ja mittlerweile alle WIE transparent wir durch die Gerätschaften sind.. Auf jeden Fall Daumen hoch für BEIDE Produkte!!!

  • interessantes konzept, schade nur, dass die covrhüllen relativ zeitgleich mit dem neuen iphone (mit neuer form?) herauskommen…

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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