Minuszeichen blendet Passwortfeld aus
Apples Passwort-App: Platzhalter blendet das Passwortfeld aus
Die Passwort-App von Apple ist in erster Linie dafür gedacht, klassische Zugangsdaten zu verwalten. Mit einem einfachen Kniff lässt sich der Funktionsumfang jedoch erweitern. Wer in einem neuen Eintrag als Passwort lediglich ein einzelnes Minuszeichen einträgt, sorgt dafür, dass dieses Feld später nicht mehr angezeigt wird.
Minuszeichen blendet Passwortfeld aus
In der Detailansicht verschwindet die Passwortzeile vollständig und auch die automatische Eingabe berücksichtigt sie nicht.
Auf diese Weise kann die App auch für Informationen genutzt werden, bei denen gar kein Passwort existiert. Denkbar sind etwa Kontohinweise zu Diensten, die ausschließlich mit sogenannten Magic-Links arbeiten, oder Vermerke dazu, welche E-Mail-Adresse bei einem bestimmten Anbieter hinterlegt wurde. Für den Nutzer wirkt der Eintrag anschließend wie ein reiner Datensatz ohne Zugangscode, obwohl technisch weiterhin ein Passwortfeld vorhanden ist.
Der bei Apple angestellte Entwickler Ricky Mondello erklärt:
Wenn jemand einmal Daten ohne Passwort in der Passwort-App speichern möchte, es aber nervt, dass er ein Passwort eingeben muss und eine nutzlose Zeile „Passwort“ angezeigt wird, kann er das Passwort „-“ verwenden. Die Passwort-App lässt das Passwort beim automatischen Ausfüllen dann weg und blendet die Zeile „Passwort“ in der Detailansicht aus.
Hinter dem Trick steckt kein Zufall, sondern eine bereits bekannte Schutzfunktion der App. Apple nutzt dieselbe Technik, um sensible Informationen wie Einmalcodes bei Screenshots, Bildschirmaufnahmen oder beim Teilen des Displays automatisch auszublenden. Inhalte sind intern gespeichert, werden aber bewusst nicht dargestellt oder weitergegeben. Das Minuszeichen dient dabei lediglich als Auslöser, damit das System das Passwortfeld als nicht relevant behandelt.
Sehr versteckt implementiert
Apple hätte diese Möglichkeit deutlich sichtbarer umsetzen können, etwa durch ein optionales Passwortfeld oder spezielle Eintragstypen. Aktuell bleibt der Weg über den Platzhalter jedoch der einzige, um die App flexibler zu nutzen. Zu beachten ist außerdem, dass das Verhalten nicht in jeder iOS-Version zuverlässig identisch ist. In einzelnen recht aktuellen Systemversionen wie iOS 26.2 wird das Passwortfeld trotz des Tricks weiterhin angezeigt.
Trotz dieser Einschränkungen kann der Kniff im Alltag helfen, die Passwort-App auch für andere vertrauliche Informationen zu verwenden und so Ordnung in digitale Notizen und Zugangsdaten zu bringen.


Wäre Passwords plattformübergreifend, könnte man echt damit arbeiten.
So bleibe ich lieber bei open source alternativen.
Für windows funktioniert es tadellos.
Ich nutze Passwords unter Windows und auf meinen Apple Geräten. Funktioniert gut.
Und welches sind deine Open Source
Lösungen
Keepass als Passwortdatenbank zum Beispiel. Diverse Apps zum Verwalten gibts auf allen Plattformen.
Auf die Info habe ich schon länger gewartet. Habe viele Notizen, die ich in der App nutze. Leider geht es bei mit mit dem „-“ nicht. Sieht anschl. genau so aus!
Funktioniert bei mir auch nicht.
Passwortfeld wird trotz einzelnem Minus Zeichen nach wie vor angezeigt
Nachdem das mit hoher Wahrscheinlichkeit kein offizielles Feature der App, sondern eher ein gut gemeinter „Developer Hack“ ist, wird das sicherlich mit iOS 26.3 oder spätestens 26.4 nicht mehr funktionieren. :)
Der Entwickler arbeitete Apple und anscheinend ist es beweist so gelöst. So schreibt es der Artikel.
Häh?
*arbeitet *bewusst
Geht das nur mir so, dass ich Magic Links hasse? Allein das rausgeworfen werden in ein anderes Programm, dort den Link klicken (nachdem man manche mails im Spamordner wiedergefunden hat) und dann bei vielen Seiten dann zwar angemeldet sein, aber natürlich in einem neuen Tab/Fenster und ganz wo anders als man vorher war.
Und sicherer als Passwörter sind sie auch nicht wirklich, da ja die Mail genauso abgefangen werden kann.