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Apples Diversitätsbericht: Mehr Frauen, mehr Schwarze, mehr Hispanics

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29 Kommentare 29

Zum Wochenausklang hat Apple jetzt seinen Diversitätsbericht 2015 vorgelegt. Verglichen mit dem vergangenen Jahr, gibt es bei der Zusammenstellung des Mitarbeiterstamms zwar keine weltbewegenden Veränderungen – der durchschnittliche Apple-Angestellt ist immer noch weiß und männlich – Cupertino arbeitet jedoch aktiv daran mehr Minderheiten einzustellen.

mitarbeiter

So hat Apple allein im vergangenen Jahr 11.000 weibliche Mitarbeiter angestellt (65% mehr als im Jahr zuvor) und korrigiert die Geschlechterverteilung so von 70/30 auf 69/31. Apple unterstreicht: „In den letzten 12 Monaten haben wir mehr diverse Kandidaten als in jedem anderen Jahr angestellt. Dies ist Teil unseres Engagements.“

In den Vereinigten Staaten seien zudem neue Arbeitsverträge mit 2.200 farbigen Angestellten und 2.700 Hispanics unterzeichnet worden. Eine satte Steigerung von 50% bzw. 66% zum Vorjahreszeitraum.

Das Vorwort des Diversitätsberichtes stammt aus der Feder des Apple Chefs Tim Cook. Ein Auszug:

Some people will read this page and see our progress. Others will recognize how much farther we have to go. We see both. And more important than these statistics, we see tens of thousands of Apple employees all over the world, speaking dozens of languages, working together. We celebrate their differences and the many benefits we and our customers enjoy as a result.

wwdc

Freitag, 14. Aug 2015, 12:17 Uhr — Nicolas
29 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Kann man wirklich von Gleichberechtigung sprechen wenn Minderheiten bevorzugt werden?
    Jeder sollte nach seiner Leistung beurteilt werden, egal ob schwarz, weiß, gelb, grün oder sonst was.

    • Die Frage ist ja, ob die Mitarbeiter vorher Aufgrund solcher Eigenschaften nicht eingestellt wurden.
      Neue Dienste wie Apple Music legen aber nahe, dass man da nicht so nach Qualifikation gegangen ist ;)

      • Ich denke Kidding will wohl eher darauf hinaus, das bei gleicher Eignung der zB Schwerbehinderte Kandidat in manchen Betrieben auch die weibliche Bewerberin bevorzugt werden.

        Ich selbst denke mir da auch, wie man hier von Gleichberechtigung sprechen kann, wenn dann doch wieder jemand bevorzugt wird.

      • Bei gleicher Eignung ist ja auch nicht möglich. Dafür sind alle Menschen zu verschieden.
        Wenn man 50% Frauen im Unternehmen haben möchte, dann müsste man erstmal 50% Frauen bei den Bewerbern haben, sowie 50% in den entsprechenden Studiengängen.

  • Das geht ja gar nicht. Immer noch über 50% Weiße! Das ist Rassismus pur! Wir sollten in cupertino protestieren und Apple Stories anzünden.

  • Es geht hier ja nicht um Minderheiten, sondern um diversity . People of colors sind keine Minderheit, genau so wenig wie Frauen. Diesen Gruppen wird, trotz gleiche Ausbildung, ein unterschiedlicher Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglicht.

  • Qualifikation muß der Maßstab sein und nicht Geschlecht, Herkunft, Religion usw. Gutmenschengefühlsduselei ist fehl am Platz.

    • Deshalb nur Leute aus Eliteschulen anstellen und prüfen ob der Burschenschaftsmitgliedsausweis vorhanden ist. Da ist die Qualifikation sicher. Haben die Nazis (die liebten den Kampfbegriff „Gutmenschen“ über alles) im Prinzip auch so gemacht.

      • Ach Schnack doch nicht. Wenn man wieder nach Hautfarbe unterscheidet, dann ist man keinen Schritt weiter gekommen aber das verstehen die Gutmenschen ja nicht.
        Und Nazi ist auch ein stumpfer Kapfberiff der die wirklichen Nazis von früher verharmlost.

      • wie man abgesehen von der herkunft des wortes ‚gut‘-mensch als eine art beleidigung formuliert, bleibt ein rätsel in der denke der konservativen. woher kommt diese angst vor empathie, vegetarismus, sozialem engagement und ähnlichen eigenschaften?

      • Wenn die anderenTM, von denen du dich ja abgrenzen willst, Gutmenschen sind, bist du dann ein Schlechtmensch?

      • @Luc Falls Du mal Interesse haben solltest Dein Schwarz-Weiss-Denken auf die Probe zu stellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Gutmensch. Und Schwarz-Weiss ist hier durchaus in doppeltem Sinne zu verstehen. Das was Du über den Terminus „Nazi“ schreibst, ist an den Haaren herbeigezogen. „Nazi“ ist ein Abkürzung, die sich für „Nationalsozialisten“ durchgesetzt hat und allenfalls von Gruppierungen als linker Kampfbegriff nicht gern gehört wird, die sich mit dem Zusatz Neo in eben genau der politischen Ecke befinden. Hab ich da jetzt den Nagel auf den Kopf getroffen?

      • Twittelatoruser

        So wie die Begriffe (oder Redewendungen) „Lügenpresse“ und „Wehret den Anfängen!“ bei POGIDA (so heißt tatsächlich eine Gruppe!) und ähnlichen Gruppen dies gerade im Nazismus verbreitet wurden, bin ich auch vehement gegen den Begriff „Gutmensch“. Denn eigentlich bedeutet der Begriff zwar nichts schlechtes, aber er wird gezielt (oft von Rechtsradikalen) in Verbindung von etwas angeblich Schlechtem in Verbindung gebracht.

  • Ist hier doch an der Tagesordnung.

  • Es geht hier ja nicht um Minderheiten, sonder um diversity. People of colors sind keine Minderheit, genau wie Frauen keine Minderheit darstellen. Leider wird nicht allen Menschengruppen ein gleich Zugang zum Arbeitsmarkt gewährleistet, trotz gleicher Qualifikation.

  • Die Zahlen stimmen nicht…98% aller „Apple Mitarbeiter“ ;) sind doch Asiaten.

  • Das ist ein interessanter Link, danke!!

  • wer es sich mal richtig geben möchte, liest den kommentar zu diesem thema in der ntv-app.
    über den letzten absatz kann man nur den kopf schütteln. mindestens. die app ist jedenfalls sofort von den geräten geflogen.

  • Frauenanteil:
    Ein Problem ist natürlich dass nur wenige Frauen entsprechende spezifische Bildung/Studienabschlüsse vorweisen können, die Apple Hilfreich wären. Man sehe sich nur mal den nicht vorhandenen Anteil der Frauen bei Netzwerkern/Informatikern in Deutschland an. Viele Frauen interessiert das Thema schlichtweg einfach nicht.
    Es ist also vollkommen illusorisch einen Frauenanteil von 50% bei Apple zu erreichen, genauso wie es illusorisch wäre bei Fleischerfachverkäufern oder Friseuren einen Anteil von 50% männlicher Belegschaft zu erreichen ;)

    • Na Du hast ja ein tolles Frauenbild. Schon mal überlegt, dass viele Frauen bestimmte berufliche Wege nicht gehen, weil sie sich da kaum Chancen auf einen Job ausrechnen? Das Qualifikationsäquivalent zur IT-Branche für Männer ist also die Metzgerei für Frauen. Warum nicht gleich der Herd?

  • Wie soll man eigentlich seine Meinung zu dem Thema äußern, wenn fast jedes Wort einem wieder als unangebracht vorgehalten wird. Wenn man erstmal seitenweise Regeln lesen muss, wie man sich äußern sollte, dann lässt man das. Diejenigen, die mit ihrer hirnlosen Einstellung das kranke Gedankengut verteilen, haben es da leichter, da da keiner sowas erwartet.
    Ich habe Freunde aus unterschiedlichen Kulturkreisen, wenn auch nicht so vielfältig wie bei Apple. Ich bin froh, dass ich mit denen reden kann, wie ich möchte, da die den Inhalt meiner Meinung verstehen und nicht jedes Wort prüfen.

    • Schwarze darf man also noch sagen? Ganz ehrlich ich kapiere nicht was das immer soll dass man alles mögliche nicht sagen darf. Selbst Mohr war eigentlich nichts negatives. Warum darf man uns denn weiße nennen? Ach ja, weil nichts dabei ist.

  • Wenn man den Diversitätsbericht mit der Statistik „USA: Zugehörigkeit zu den Ethnien im Jahr 2012“ vergleicht, muss man sagen: Weiße sind bei Apple stark, Schwarze und Hispancis leicht unterrepräsentiert. Asiaten haben hingegen einen überproportinal hohen Anteil.

    http://de.statista.com/statist.....n-den-usa/

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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