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Aktivierung über Wallet-App

Apple Pay: Solaris-Zulassung holt Öko-Bank „Tomorrow“ ins Boot

31 Kommentare 31

Habt ihr eine gute Idee und ein knackiges Alleinstellungsmerkmal für eine digitale Direktbank? Mit dem nötigen Kapital ausgestattet, müsst ihr, um diese umzusetzen, heute nicht mehr von Null anfangen sondern könnt auf Plattformen wie etwa die der SolarisBank zugreifen.

Tomorrow Apple Pay

Die SolarisBank bietet Businesskunden eine Banking-as-a-Service-Plattform an, die euch als Fundament dienen kann, um eigene Neo-Banking-Angebote zu bauen und bereitzustellen. Ihr bleibt dabei „Eigentümer der gesamten Kundenbeziehung“ und nutzt die von der SolarisBank angebotenen Dienste lediglich um die Finanztransaktionen hinter den Kulissen abzuwickeln.

Dafür besitzt die SolarisBank eine deutsche Banken-Lizenz. Eben jene wurde vor wenigen Tagen für die Nutzung des kontaktlosen Bezahlverfahrens Apple Pay freigeschaltet und ist inzwischen in der Lage dieses Feature auch an die Banking-Angebote durchzureichen, die die SolarisBank als Plattform nutzen.

Dies macht unter anderem die Öko Bank „Tomorrow“, die seit April 2018 mit Solaris kooperiert und deren Unterbau für ihr nachhaltiges Banking-Angebot nutzt.

Tomorrow Karte

Jetzt hat Tomorrow damit angefangen, über die Verfügbarkeit von Apple Pay im eigenen Banking-Angebot zu informieren. Zwar wurde der vor wenigen Minuten abgesonderte Tweet bereits wieder gelöscht – wir gehen jedoch davon aus, dass Tomorrow hier lediglich etwas früher als mit Apple abgesprochen über den Aufschluss zur Riege der Apple Pay-Partner informiert hat.

Aktivierung über Wallet-App bereits möglich

So berichten mehrere ifun.de-Leser, dass sich die Tomorrow-Karte bereits für Apple Pay aktivieren lässt. Allerdings funktioniert dies bislang nur über die Wallet-App und nicht über die offizielle Applikation der Öko-Bank selbst.

Tomorrow bietet aktuell zwei Konten mit Visa-Debitcard an. Das reguläre Tomorrow-Konto für 0 Euro im Monat und die „Tomorrow Zero“-Variante mit CO2-Kompensation für 15 Euro im Monat.

Mit Dank an Florian und Marcel!

Dienstag, 03. Nov 2020, 9:51 Uhr — Nicolas

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  • Dann dürfte es bald auch mit PENTA gehen, oder?

  • Ein wenig OT, aber bei Titeln wie „Öko Bank“ stellen sich mir die Nackenhaare auf…

    Das heißt doch eigentlich nur „Bank für Leute die gerne Flugreisen und Kreuzfahrten unternehmen, nicht auf ein gutes Stück Fleisch verzichten möchten und gern mit dem SUV zum Briefkasten fahren aber trotzdem gerne etwas für die Umwelt tuen wollen…“

    Klar, die Ziele Bank sind wirklich sinnvoll: Keine Investitionen in Öl-Industrie, Waffenhersteller, etc. Das ist wirklich gut. Aber, sich deswegen als Öko-Bank zu bezeichnen ist ebenso Quatsch wie der Glaube der Kunden damit etwas für den Umweltschutz zu tun.

    Diesen selbstgewählten Marketing-Titel dann auch noch hier in der Überschrift und mehrfach im Text zu verbreiten finde ich etwas schwach.

    Aber es passt ja zu Apple: Dort ist man auch ganz grün und verschickt seine iPhone Hüllen im Pappkarton der in Plastik eingeschweißt ist, und mit Plastiktüte im Umschlag steckt. Damit die Platiskhülle auch ja gut ankommt hat sei dann im Karton noch einen schönen Plastiküberzug. Das nenne ich Öko in Vollendung :-)

    • Wie isn das mit Öko-Strom? Darf der sich auch nicht Öko-Strom nennen weil er ja mit dem Atomstrom in Berührung kommt, wenn er aus meiner Leitung fließt? Also darf Öko-Strom nur Öko-Strom heißen wenn er niemals Atom-Strom berührt?! Mein Bio-Hackfleisch darf ja auch nicht mehr Bio-Hackfleisch heißen, wenn man es mit dem normalen halb/halb mischt…

      • Unsinniger Vergleich… Ließ meinen Kommentar noch mal und dir fällt es bestimmt auch auf ;-)

      • @David laut mHumm dürfte es nicht Öko-Strom heißen, wenn der Kunde z.B. ein Dieselfahrzeug fährt.

      • Wow, nach so einem Text einem anderen einen unsinnigen Vergleich vorwerfen. Hut ab!

      • Öko-Strom ist nochmal eine andere Sache. Bei dir zuhause werden nie 100% Ökostrom ankommen.. auch wenn du’s bei deinem Anbieter gebucht hast.

      • Na gut, dann nochmal:
        Natürlich darf sich Okö-Strom so nennen. Natürlich darf sich Tomorrow Öko-Bank nennen.

        Wenn der Öko-Strom aber vom Betreiber eines Braunkohlekraftwerks kommt, dessen ökologischer Beitrag darin besteht den Werksparkplatz mit Solarstrom zu beleuchten, dann ist dieses Label Quatsch. Ebenso quatsch ist es, wenn der Dieselfahrer von @Dan der Meinung ist die Umwelt zu retten nur weil Ökostrom bezieht.

        Mehr sage ich gar nicht. Wer mag darf sich trotzdem mit total sinnvollen Vergleichen darüber empören.

      • @mHumm
        Recht haste. Lese selten mal intelligente Kommentare hier

      • @mHumm

        Er würde allerdings der Umwelt mehr schaden, wenn er Diesl fährt und zusätzlich keinen Öko-Strom bezieht. Darum geht es.
        Kein Mensch lebt CO2 Neutral, aber man kann seinen CO2 Abdruck verbessern. Darum geht es.

        Dementsprechend wird jeder Kreuzfahrt-Fahrer als aktiver Tomorrow Kunde mehr für die Umwelt tun, als wenn er die Kreuzfahrten unternimmt und dabei bei der Deutschen Bank ist.

        Oder soll man gleich auf komplett alles ******, nur weil man nicht bei jeder Sache auf die Umwelt achtet?

      • @HESSENbabbler
        Da gebe ich dir komplett Recht. Greta Thunberg ist auch keine Hochstablerin, wenn sie auf Ihrer 48h Zugfahrt nach Davos ein in Plastik eingeschweißtes Sandwich isst… Niemand ist perfekt und macht alles richtig. Darum geht es aber nicht.

        Sicher ist Tomorrow wahrscheinlich ökologischer als die z.B. die Deutsche Bank. Das Braunkohlekraftwerk mit Solarstrom für den Parkplatz ist auch „besser“ als das dasselbe Kraftwerk, dass den Strom für die Beleuchtung aus verbrannten Baby-Einhörnern gewinnt :-) Trotzdem bleibt es ein Braunkohlekraftwerk und damit ist das Öko-Label Marketing Quatsch. Das „gute Gefühl“ wenn man dort seinen Strom bezieht ist ebenso Quatsch.

        Ich sage nur, dass man sich von diesem schönen Schein nicht blenden lassen sollte. Man kann gerne Tomorrow als Hausbank nutzen. Wenn man das aber tut um die Umwelt zu schonen ist das eben Quatsch :-P

      • @HESSENbabbler
        Eben.

        Und wer weiß mit welchem Strom die Server betrieben werden, wo wir hier drüber Diskutieren. Wenigstens schreibe ich mit meinem Smartphone aus Bambus xD

      • Tomorrow ist keine Bank, sondern nur eine App, damit darf sie sich auch nicht Öko-Bank nennen.

    • Es geht hier dabei so viel einzusparen wie möglich. Nur weil ein paar Dinge nicht optimal sind macht es das Engagement dahinter nicht zu nichte.

    • Leider darf sich vieles „Öko“ nennen, auch wenn es gar nicht wirklich „Öko“ ist. Dennoch halte ich Banken für sehr sinnvoll, die nicht in ethisch verwerfliche Institutionen, wie das Waffengeschäft, investieren.
      Im Übrigen ist es doch besser, wenn der Dieselfahrer (vielleicht gibt es ja für ihn auch keine andere Variante, s. Behindertenfahrzeuge) echten Ökostrom beziehen und damit wieder einen Ausgleich schaffen wollen, oder?!?

  • spieler_dasbinich

    Tomorrow Bank ist mit Vorsicht zu genießen. War dort lange Kunde & bin dann letztendlich weg. Einzahlungen aufs Konto sind nicht möglich, wurden mal versprochen aber dass war vor 2 Jahren & heute gibts dass immer noch nicht. Bargeld Auszahlungen an Geldautomaten der Sparkassen sind nur bis 250€ möglich, Tomorrow Support weiß das und empfiehlt auf andere Banken aufzusuchen, auf die Frage auf welche? kann im konkreten aber keine genannt werden. Grundsätzlich ist Apple Pay eine tolle zuverlässige Sache, nur sollte auch eine anständige Bank dahinter stehen/stecken.

    • Sehe da jetzt kein großes Problem in deinem Text? Wer viel mit Bargeld hantiert, ist bei so einer Bank natürlich falsch.

      Die Einzahlung ist laut Trello Board weiterhin in Planung, solange kein Termin dazu genannt wurde, kann man Tomorrow hier eher kein Vorwurf machen. Apple Pay wird auch ungefähr so lange versprochen und nun ist es da ;-)

      Wem Einzahlungen wichtig sind, empfehle ich nebenbei einfach das Commerzbank Tagesgeldkonto. Dort mit Karte einzahlen und dann auf das Referenzkonto überweisen.

      Und zu den 250€ abheben. Dies ist eine Entscheidung deiner Sparkasse vor Ort, eine andere Sparkasse kann dies wieder ganz anders handhaben. Dies ist übrigens kein Limit für Tomorrow Kunden, sondern generell für Fremd-Kunden. Da hier jedes Geldinstitut eigens entscheiden kann, kann hier Tomorrow auch eine Auskunft geben. Zumal es je nach Bank und Automat auch auf den aktuellen Bestand ankommen kann. Manche Sparkassen limitieren erst, wenn das Geld im Automat knapp wird.

    • Zunächst ist jede Bank mit Vorsicht zu genießen. Früher waren die neuen hald die Direktbanken. Heute reicht ne tolle App. Klar hat die ein oder andere App auch das ein oder andere nützliche Feature. Aber (zumindest für mich) bleibt es Spielerei. Das „große Geld“ (wenn denn überhaupt was über bleibt) würde ich keinem Fintec anvertrauen.

      • @andiw24

        Kommt drauf an, was du mit „großem Geld“ meinst. Aber bis 100.000€ ist das Geld bei jeder Bank mit europäischer Banklizenz zu 100% abgesichert. Bei größeren Summen würde ich sowieso nicht auf eine Bank setzen, egal wie „groß“ der Name der Bank ist.

      • @HESSENbabbler
        Auf wen vertraust du dann bei > 100.000 €?

    • Ich wette das der größere Teil der User sowieso noch bei Ihrer traditionellen sind und sich eher „Taschengeld“ rüber überweisen. Denn auf die Vorzüge von Einzahlungen und höhere Abhebungen möchten dann doch nicht jeder verzichten.

      Klar macht viel Bargeld keinen Sinn. Aber es kommt schon mal vor das man welches benötigt oder erhält. Oder jemand auch mal Kleingeld in der Dose sammelt.

  • Bin dort seit Jahren absolut zufriedener Kunde. Umfang der Funktionen wird stetig entwickelt, nur Apple Py hat lange auf sich warten lassen, was zum Teil auch Solaris geschuldet war.

  • Tomorrow hat mir leider zu wenig nützliche Features für ein Fintech. Ballern alles ins Marketing, obwohl einige andere Banken ein Nachhaltigkeitskonzept haben, die das halt nur nicht mit so einem riesigen Budget kommunizieren. Hab den Hype bis heut nicht verstanden.

    • Während Banken wie die GLS, Triodos oder die EthikBank einiges an monatliche Kosten zu Folge haben, ist Tomorrow kostenlos. Ich denke das ist für den Hype mit verantwortlich. Hinzu kommt das Marketing und das optische / moderne auftreten. Die anderen sind da ja schon eher klassisch.

      Das hinter Tomorrow die Solarisbank steht wissen denke ich viele einfach auch nicht / bzw. kennen die Solarisbank nicht wirklich.

      • @marceloo

        Die Solarisbank ist oft in Kooperation mit Fintechs hier in DE. Ich weiß jetzt nicht ob die Bank unbedingt „Öko“ ist, aber ich würde dann doch auf Tomorrow’s Versprechen vertrauen, dass sie zumindest so einen Deal mit denen haben. Alles andere wäre ein Vertrauensbruch.

      • Ich weiß, die Solaris steht hinter vielen. Auch das die ein entsprechende Vereinbarung getroffen wurde sehe ich positiv.
        Ich meinte nur, dass durch das Marketing, das kostenlose Konto usw. die Tomorrow „Bank“ mehr aufmerksam bekommt als die anderen Direktbanken

      • Solaris ist auch nur ein Finanzdienstleister und nicht direkt eine eigene Bank für den Endkunden. Genauso hat fast keine Bank ein eigenes Backend für seine Apps und Online-Banking und wickelt fast alles über Dienstleister ab.

        Letztlich kauft Tomorrow also bei der Solaris einfach die Dienstleistung ein. Wobei ich mich ehrlicherweise auch frage: Wenn die Solaris nicht Öko ist, was bleibt dann noch außer deren Versprechen nicht irgendwo rein zu investieren?

        Tomorrow ist für mich eher ein „Gebüsch“. Wir tun angeblich Gutes! Kommt zu uns! Naja.

  • Bin gerade von der 1822direkt weg und freue mich sehr über Apple Pay. Läuft sogar besser als ich es für möglich gehalten habe, sogar mit EC-Karte. Mega!

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